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  #1  
Alt 29-03-2006, 15:08
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Standard SV in der U-Bahn?

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Geändert von DrMacheto (26-05-2007 um 06:18 Uhr).
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  #2  
Alt 29-03-2006, 16:29
Benutzerbild von Pugile
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Kampfkunst: KYOKUSHINKAI
 
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Das in einer U-Bahn nicht viel Platz ist, ist nicht unbedingt ein Nachteil! Solltest du mit einer Gruppe in Konflikt geraten, hat das den Vorteil, dass sie die Gruppeneffektivität nicht so ausspielen können!

Grundsätzlich ist natürlich zur De-eskalation zu raten! Einen genauen Rat zur Verteidigung zu geben ist auch immer schwer, da eine solche Sitaution nicht vorhersehbar ist! aber wie gesagt, wenn du mit einer Gruppe Probleme bekommst, versuch dich oder diese so zu positionieren, dass du 1 vs 1 Situationen schaffst!
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  #3  
Alt 29-03-2006, 16:44
Benutzerbild von Klaus
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Kampfkunst:
 
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Möglichst keinen Streit suchen, wenn es doch passiert zusehen daß keiner in den Rücken kommt. Entweder man ist dann entsprechend kräftig daß man die Herren zur Ordnung rufen kann, oder man benötigt wieder die öfter erwähnten Hilfsmittel. Was dann keine lustige Angelegenheit ist. Ein Kampf ist nie leicht, und es gibt kein Allheilmittel, außer eins in der Ausführung V-Max-Hohlspitz Plastik. Ohne schnelle Reaktion, flinke Hände, harten Schlag oder sehr gute "Ringerqualitäten" (im weitesten Sinne) wird man nicht gewinnen. Wenn man öfter in der S-Bahn nachts unterwegs ist und solche Situationen fürchtet, kann man sich auch mal vorbereiten, z.B. mit Teleskopschlagstock und starkem Pfefferspray (das man natürlich "gegen HUNDE" mit sich führt ...). Messer wirken zwar abschreckender, aber wenn man sie benutzen muß dann endet das in einer Blutlache. Man muß natürlich üben mit so einem Teil umzugehen, aber wenn man das kann bricht man mit so einem Stock Knochen, und es ist weniger extrem als Leute zu tranchieren.

Alternativ, wenn es nur um einen selbst geht, frühzeitig den Waggon wechseln in Richtung Fahrer, und keine Rumfaselei. An diesem "dead end" hat man auch keinen Zugang mehr im Rücken, durch den jemand hinter einen kommen kann. Dabei dann die Polizei verständigen, und den Fahrer. Ich weiß nicht ob der Fahrer einen in sein Häuschen lassen kann und würde.
Ich gehe davon aus daß eine Vielzahl von Schlägereien auf dem Niveau von Anpöbeln geblieben wäre, wenn ein Anwesender nicht den Herrn "zur Rede gestellt" hätte. Das ist natürlich immer eine ganz tolle Taktik, als alter Sack oder Hemd einen aggressiven Jugendlichen anmotzen. Wenn man das tut, muß man damit rechnen daß es zum Kampf kommt. Wobei ich schon Situationen hatte, da hätte ich dem gerne in die F*** getreten, das waren so (ich lasse die Nationalität mal aussen vor, aber man kann es sich denken) coole Hip-Hop-Gangsta die sich an der Station einfach in die Tür gestellt haben damit der Zug nicht weiterfuhr. Als ihn dann endlich einer rausgeschoben hat, wollte der natürlich den Dicken machen und sich prügeln. Da es aber ein deutlich entschlossener grober Geselle gewesen ist, der offensichtlich selbst eher in Richtung Freizeit-Hooligan tendiert, hat er sich das erst getraut als die Tür schon zu war, insbesondere weil der gar nicht erst höflich gefragt hat, sondern ihn gleich am Kragen gepackt und rausgeschmissen hat. Bei sowas spielt die Psychologie natürlich eine große Rolle. Dem Typen war klar daß der Mann keine Spielchen spielt und gewaltbereit ist, und sich vermutlich liebend gerne mit dem Macker geprügelt hätte. Also haut er ab und spinnt nur draussen rum. Gefährlich ist sowas, wenn er wieder kommt, mit 10 "Kumpels". Wenn man kann und entsprechend gut mit Leuten reden kann, sollte man das vielleicht mal zuerst versuchen. Manche reagieren überrascht, wenn man nicht rumschreit oder anpisst, sondern ganz normal fragt was ihm das bringt.
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  #4  
Alt 29-03-2006, 16:48
Benutzerbild von kinkon
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Kampfkunst: warten
 
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Beiträge: 3.133
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Zitat:
Zitat von Klaus
Ein Kampf ist nie leicht, und es gibt kein Allheilmittel...
Wing Tsun
__________________
bla
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  #5  
Alt 29-03-2006, 16:55
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Kampfkunst: Hapkimudo
 
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Beiträge: 72
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Bei uns in Österreich gibt es in U-Bahnen so einen "Notknopf" (NICHT Notbremse), wenn man den drückt heult es extrem laut und es wird meines wissens die Aufsicht verständigt, die dann bei der nächsten Station bereitsteht (und gegebenenfalls die Polizei einschaltet). Natürlich hilft es einem nichts in einem Kampf selber, aber so ein lautes Heulen wirkt doch einigermaßen deeskalierend, denke ich und wenn nicht, kann man sich wenigstens sicher sein, dass sie erwischt werden...
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  #6  
Alt 29-03-2006, 17:02
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
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Beiträge: 28
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Geändert von DrMacheto (26-05-2007 um 06:18 Uhr).
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  #7  
Alt 29-03-2006, 21:41
Benutzerbild von Pugile
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: KYOKUSHINKAI
 
Registrierungsdatum: 07.01.2006
Alter: 26
Beiträge: 21
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Zitat:
Zitat von DrMacheto
Ich danke euch erstmal für die Antworten


Davon abgesehen fällt es mir schon schwer mich überhaupt mit jemandem zu prügeln... und ob ich in so einer Situation die nötige Entschlossenheit hätte mit einem Teleskopschlagstock zuzuschlagen bezweifel ich sehr...
Gut, dass du über eine so gute Selbsteinschätzung verfügst! Viele Leute denken tatsächlich, sie wären durch das Mitführen von Waffen sicher, vergessen aber dabei, dass diese unter Umständen, falls es dem Gegener gelingt sie dir abzunehmen, auch durchaus gegen dich Anwendung finden können! Also, wenn man sich den Umgang damit nicht zu traut, lieber die Finger davon lassen!

Einen Vorteil haben solche Dinger jedoch... Sie stärken zumeist das Selbstbewusstsein und allein dies lässte einen selbstsicherer auftreten, was gleichzeitig ein sehr guter Schutz vor Übergriffen ist! Nicht immer, oftmals sind aber Täter auf der suche nach vermeintlich Schwächeren! Gewinnmaximierungsprinzip! Geringster Aufwand!

Also, selbstbewusst Bahn fahren!
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  #8  
Alt 29-03-2006, 22:06
Benutzerbild von tenchi
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Kampfkunst: Judo, Ju-Jutsu, Freikampf, dies und das
 
Registrierungsdatum: 18.04.2005
Ort: nähe Köln
Beiträge: 296
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Zu Pfeffersprays etc:
Bitte in geschlossenen Räumen KEINE Pfeffersprays anwenden.. hierfür gibt es Pfeffergel! Da bekommt man dann selber nichts ab.
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  #9  
Alt 29-03-2006, 22:35
Benutzerbild von Rocky777
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Auf den Boden setzen und quengeln!
 
Registrierungsdatum: 09.10.2005
Ort: Berlin
Alter: 18
Beiträge: 3.013
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Mich interesiert allerdings doch seine frage ob das mitführen eines Teleskopschlagstock legal ist (und wenn ja ab welchem alter [würde 18 tippen ]) binallerdings der meinung das es erlaubt ist .. is ja nicht schlimmer als ein stock (jaja härter ich weiß) und son Pfefferspray ist doch auch ab 12 "tragbar" oder?? Ich kann michnatürlich auch völlig verschetzen!!
__________________
Malen nach Zahlen I don't care what you think As long as it's about me
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  #10  
Alt 29-03-2006, 23:05
Benutzerbild von Schlagdraufundschlus
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Krav Maga, Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 17.06.2005
Beiträge: 472
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Wir hatten im Krav Maga letztes Jahr einen sehr interessanten Lehrgang in Krakau u.a. zum Thema "SV in der Straßenbahn".

Haben zunächst Kampf in einer stillstehenden Straßenbahn trainiert. Ist ganz aufschlußreich, weil der Raum ein ganz anderer ist als in der Halle mit Mattenboden. Dann sagte der Instructor "Now we add difficulty" und die Bahn fuhr los. Mitten durch die Altstadt. An einigen Haltestellen wollten tatsächlich Leute zusteigen, aber denen gingen die Augen über, als sie im inneren zwanzig wüst aufeinander einzimmernde Jungs erblickten.

An einer Haltestelle ist uns dann ein Gummimesser rausgeflogen.

Hach, auf welche Arten man alles Spaß haben kann.

On Topic: In der fahrenden Bahn ist die Balance ein Problem. Da muss man sich mit einer Hand schon immer irgendwo festhalten.

Grundsätzlich aber immer eher deeskalieren, vor allem wenn man keinen konkreten Plan und keine Erfahrung hat. In moderneren Straßenbahnen ist inzwischen eine recht gut sichtbare Kameraüberwachung, kann sehr hilfreich sein, auf diese deutlich hinzuweisen.
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  #11  
Alt 29-03-2006, 23:06
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Pekiti Tirsia Kali
 
Registrierungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 50
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teleskopstock in deutschland ab 18 frei tragbar außer bei öffentlichen veranstaltungen.
CS-Gas soweit ich weiss ab 16 und Pfefferspray ab 18
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  #12  
Alt 29-03-2006, 23:54
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Shotokan-Karate (DKV), zeitweise Aikido (BDAS)
 
Registrierungsdatum: 22.02.2005
Ort: Saarbrücken (Saarland)
Alter: 30
Beiträge: 406
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Hi !

Bei uns in BS fahren noch Straßenbahnen mit Anhänger, da sollte man sich vorher überlegen, ob man nicht doch besser in den Triebwagen (heißt nunmal so) einsteigt, und relativ weit vorne sitzt, so daß der Fahrer etwas mitbekommen muß.

Es gibt da ein interessantes Video-Projekt aus Frankfurt/Main. Drei Schauspieler sind 1 Schwarzer (sitzend) und 2 Neo-Nazis (dazusetzend). Die Analyse der (Nicht-)Reaktionen der Fahrgäste weist auf das richtige Nutzen der Gruppendynamik hin (erst andere ansprechen, dann eingreifen, so ziehen sie eher mit) und auch auf den eigenen Sicherheitsabstand (min. 1 Haltestange zwischen mit und potentiellem Agressor). Klare Anweisungen mit direkter Ansprache wie bei 1. Hilfe ("Sie sagen dem Fahrer, er soll die Polizei anfunken!", "Folgen Sie mir!", "Kommen Sie mit!") oder ggf. auch Fragen wie "Sollten wir da nicht eingreifen?". Deeskalieren bedeutet z.B. nicht Beleidigen, Abwerten oder Agression auf sich selbst ziehen.

Und falls es doch zur Gewaltausschreitung kommt (im Video mit Schauspieler natürlich vorher aufgelöst!), die Stangen für sich nutzen (Deckung, Halt) und dafür solgen, daß man immer nur einen Gegner hat (enge Gänge).

itachi
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  #13  
Alt 30-03-2006, 13:05
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Kampfkunst: Muay Thai
 
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Im Rahmen der Deeskalation bzw. Hilfe an die gefährlichste Waffe denken: Handy! 110 - Wir machen auch Hausbesuche...
Grds. wie meine Vorredner bemerkt haben, alles unternehmen, um einen direkten Kampf zu vermeiden, bringt so oder so nur Ärger.

Falls aber gar nichts anderes geht, voll druff, man weiß ja, wie es geht

Grüße,

der herbie
__________________
Ich möchte schlafend sterben wie mein Großvater und nicht heulend und kreischend wie sein Beifahrer
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  #14  
Alt 30-03-2006, 16:05
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 22.02.2006
Alter: 25
Beiträge: 5
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Zitat:
Zitat von Rokki
teleskopstock in deutschland ab 18 frei tragbar außer bei öffentlichen veranstaltungen.
CS-Gas soweit ich weiss ab 16 und Pfefferspray ab 18
Moin.

In Deutschland:

CS-Spray: frei ab 14 zu erwerben,besitzen und führen

Tierabwehrspray (Pfefferspray): ohne Altersbeschränkung zu erwerben,besitzen und führen

Quelle http://media.time4teen.de/waffenheft_online.pdf

Viele Grüße
Dominik
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  #15  
Alt 30-03-2006, 16:33
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Pekiti Tirsia Kali
 
Registrierungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 50
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Zitat:
Zitat von Recon83
Moin.

In Deutschland:

CS-Spray: frei ab 14 zu erwerben,besitzen und führen

Tierabwehrspray (Pfefferspray): ohne Altersbeschränkung zu erwerben,besitzen und führen

Quelle http://media.time4teen.de/waffenheft_online.pdf

Viele Grüße
Dominik
interessant,
aber warum is pfefferspray bei stärkerer Wirkung ohne Altersbeschränkung zugelassen ? Weil's gegen Hunde is ?
und is das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ?

Geändert von Rokki (30-03-2006 um 16:39 Uhr).
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