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#1
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| Hallo SV-Gemeinde, Aufgrund aktueller Ereignisse in Berlin (nein, keine Diskussion darüber, daher auch kein Link zum Artikel, sicher haben es viele mitbekommen), kam mir die Frage in den Sinn, wie weit spezielles Lauftraining z.B. in Gefahrenparkours eine sinnvolle Option im SV-Training ist? Immerhin empfielt der intelligente SV-Experte vermeiden, deeskaliere und weglaufen als wichtigste Optionen vor dem physischen Kampf. Macht ihr sowas? Hindernisparkours? gefahrenparkours? solche Sachen eben oder ist das kein Thema, weil man sich darauf verlässt, dass, wenn man wegläuft jeder schon laufen kann? Denkt ihr sowas macht als Trainingseinheit ab und zu Sinn? Klar, wir alle wissen wie man rennt, aber wie oft tun wir das noch? Also wie oft rennen wir voller Adrenalin, die Schläger im Rücken durch die Stadt mit all ihren Gefahrenquellen?
__________________ Cha togar m' fhearg gun dìoladh - Nemo me impune lacessit www.cateransociety.com - www.kampfkunstschmiede-kostheim.de |
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#2
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| Ich trainiere ja nun nicht aus Gründen der SV, ein simuliertes Wegrennen vor einem Schlägertrupp als Szenariotraining käme mir deswegen auch reichlich affig vor. Aber ich denke, dass einem eine gute Athletik in der SV jederzeit zu gute kommt, sei es beim Austeilen von Schlägen oder auch beim Wegrennen oder sogar beim Überstehen schwererer Verletzungen. Und zu einger guten Athletik gehört auch Rennen, Springen, Fallen, Rollen, wieder aufstehen und weiter rennen. Sowas trainieren wir auch recht ausgiebig, ca. 30min am Anfang jeden Trainings laufen wir im Kreis, bauen Sprints ein, springe, und rollen über Hindernisse, legen uns auf Kommando hin, stehen wieder auf und sprinten weiter und ähnliches. In meiner Freizeit gehe ich Joggen, meist im Wald mit möglichst wechselndem, auch mal unwegsamem Gelände und baue immer wieder Sprints und Sprünge ein. Ein Parkourtraining mit baseballschlägerschwingenden Assis auf der Ferse ist das freilich nicht, aber man kann nicht alles originalgetreu trainieren. Vielmehr sollte man ein solides Fitnessfundament legen, das dann im Anwendungsfall mit mehr oder weniger Transferverlusten zum Tragen kommt. |
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#3
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| praktikabler als ein parcours-lauf wäre meiner meinung das trainieren von entsprechenden eingägngen. also statt "rein in den gegner, knie, knie, ellenbogen, runter auf den boden, sichern / nachtreten" auch mal "wegschubsen / antäuschen / einzelner schlag" ohne sich am gegner aufzuhalten und dann seitlich dran vorbei und flüchten. ist teilweise gar nicht so leicht, wenn der gegner einmal getroffen wird, 1 schritt zurück geht und einem dann wieder im weg steht (ist jetzt nur eine trainingserfahrung von mir).
__________________ Kannix, 24.06.2010, 14:17 Uhr: "Also ich hab noch oben ein Luftgewehr, ganz normal. Bei Katzen jedenfalls gibts keine sichtbaren Verletzungen" |
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#4
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| seit kurzem machen wir im Spear eine recht breite connection mit der CrossFit Gemeinde. Die Idee dahinter nimmt ziemlich deckend Bezug auf deine Ausgangsfrage und entstand aus der Freundschaft mit Tony Blauer und Greg Glassman. In meinen Training fließt das bei Wunsch der Athleten definitiv mit ein. Grundlage dafür ist meistens die "Fight Gone Bad" Variante im CF Programm. Eine Runde besteht aus entweder 3 oder 5 Stationen mit jeweils 1 minütiger Belastung, die ohne Pause durchlaufen werden. Nach jeder Runde gibt es eine Minute Pause. Gefüllt werden diese Stationen mit Combatives' Drills aus dem Spear System und unspezifischen athletischen, meist CF-typischen, Bewegungen im Kontext einen erdachten Szenarios. Ich arbeite seit kurzem auch an Grundschulen und führe dort Behauptungs- und Verteidigungstrainings durch. Wir sind da in einer feinen Halle und realistische Parcours gehören voll ins Programm. Allein schon der Szenariogebung wegen. |
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#5
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| Zitat:
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__________________ Mein Abnehmthread |
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#6
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| Manchmal ist auch ein Fahhrrad sehr praktisch...man ist schneller von den Knallköpfen weit weg die froh johlend auf einen zusteuern. |
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#7
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| Danke für die Antworten, interessante Meinungen dazu. Das "fight gone bad"-Szenario ist definitiv eine gute Sache, denn manchmal kann es passieren, dass man sich zwar verteidigt, aber dann doch noch stiften gehen muss. Man nehme nur an, ein, zwei Typen attackieren dich, du kannst sie plätten, doch um die Ecke kommt plötzlich der Pulk ihrer Kumpels gelaufen. Da ist Weglaufen definitv angesagt, nur eben ohne vor Auto, Straßenbahn, LKW etc. zu laufen. Kondition ist dabei eine Sache, die Wahrnehmung der Umgebung in Panik, bei Neonlicht im Halbdunkeln, Regen, Schnee usw. nochmal eine andere. Ich überlege daher ab und an Geländel- und Hindernisäufe einzubauen, was meint ihr dazu? Mit Parcour ist meinerseits übrigens nicht die beeindruckende, akrobatische Variante gemeint, aber dennoch von da inspiriert.
__________________ Cha togar m' fhearg gun dìoladh - Nemo me impune lacessit www.cateransociety.com - www.kampfkunstschmiede-kostheim.de |
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#8
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| Hier, gute Trainingsmöglichkeit Urbanathlon, Härtetest, Hindernislauf, Hürdenlauf, Parcours, Laufevent, Marathon, Herausforderung |
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#9
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| Zitat:
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__________________ Cha togar m' fhearg gun dìoladh - Nemo me impune lacessit www.cateransociety.com - www.kampfkunstschmiede-kostheim.de |
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#10
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| Ich finde das auch ne geile Sache, ich hab nur leider ständig irgendwelche Verletzungen und Gelenksprobleme, so dass ich nicht wirklich konsistent auf sowas hintrainieren kann. Aber vllt. klappts ja mal irgendwann, dann werd ich sowas auch anpeilen. |
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#11
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| Ich trainier 100 und 200 Meter Lauf. Nützlich ist es auch Haken schlagen zu können, solche Sachen mach ich seit ich klein bin und einmal hat es mir auch wirklich geholfen. Es kam zu einer Schlägerei zwischen uns und einer Gruppe Idioten. Als sie merkten dass wir nicht so schnell klein zu kriegen sind und auch was ausgeteilt haben, riefen sie:"Holt die Messer". Keine Ahnnug ob es wirklich so weit gekommen wäre, oder ob sie welche dabei hatten aber wir haben lieber die Biege gemacht. Wir liefen in den Wald hinein wo wir schnell den Abstand vergrößern konnten und sie abhingen weil wir wussten wie man sich schnell durchs Gelände bewegt. Ist denk ich aufjedenfall nicht verkehrt sowas zu trainieren. Schon nur fürs allgemeine Körpergefühl und die Reflexe. |
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#12
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| @Topic: Kann schon Sinn machen sowas zu trainieren. Ich bin mal aus vollem Lauf gestürtzt als es von Asphalt auf nasses Gras ging Hab ich aber noch nicht erlebt, dass sowas im SV-Training trainiert wurde. Denke sas kriegt man bei Interesse auch alleine hin ![]() |
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#13
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| Stimmt, denke auch, sowas sit was, das kann man alleine leicht trainieren. Spannend wären dabei aber dann auch taktische Manöverideen, sofern man ind er Lage ist, diese durchzuführen oder auch der theoretische Hintergrund, worauf ist zu achten. Wird denn in eurem training auf solche Sachen hingewiesen? Also ich stelle mir vor, es macht auch Sinn die Schüler damit zu konfrontieren und sie dazu zu animieren, eben solches Lauftraining zu absolvieren.
__________________ Cha togar m' fhearg gun dìoladh - Nemo me impune lacessit www.cateransociety.com - www.kampfkunstschmiede-kostheim.de |
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#14
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| Also es gibt ja Parcour und zum weglaufen ist das optimal ^_^ |
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#15
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| Das schon, aber Parcour muss man ja nicht gleich können, so artistisch muss es gar nicht sein, denn dazu muss man gezielt intensiv trainieren. Gute Idee wäre aber sicherlich sich von einem erfahrenen Parcour-Trainer einige Grundlagen zeigen zu lassen, bezüglich richtiges aufkommen etc.
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