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#1
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| Hi Leut, ich fahr jetzt für ein paar Tage nach Berlin. Mein Kumpel war vor ungefähr 2 Jahren dort und ist der U-bahn von 2 Typen übelst zugerichtet worden. Was kann man tun wenn man spät nachts in der U-Bahn von irgendwelchen Typen angemacht wird, oder überfallen wird? Gegen mehrer Leute hat man einfach keine Chance sich erfolgreich zu wehren und weglaufen kann man ja schließlich auch nicht. Also was würdet ihr tun?? |
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#2
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| Zitat:
Rgds, Ryushin
__________________ Echtes ehren, Schlechtem wehren, Schweres üben, Schönes lieben. |
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#3
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| Sobald du angemacht wirst oder Gefahr riechst - aufstehen, Blickkontakt vermeiden, Beleidigungen nicht erwidern, Stehplatz in der Nähe von anderen Fahrgästen suchen, an der nächsten Station aussteigen, Beine in die Hand nehmen, in die nächste Kneipe rennen und auf den Schreck einen trinken. Prost. |
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#4
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| Adäquate Hilfsmittel sind auch nicht verkehrt (Pfefferspray usw.). Damit sollte man dann allerdings umgehen können, sprich, nicht erst einen erzählen von "Wartet nur, ich zähle jetzt bis zehn, und wenn ihr dann nicht lieb seid, dann fange ich an nach meinem Pfefferspray zu kramen, und wenn ich es dann habe, dann Gnade euch Gott!". Sondern unauffällig in der Jackentasche in der Hand halten, bei Gefahr für Platz sorgen, sofort ziehen und einsetzen, anschliessend Polizei verständigen. Die Idee, immer in der Nähe von anderen Fahrgästen zu bleiben und für Zeugen zu sorgen ist auch nicht verkehrt. Und im Normalfall die Fresse halten und nicht mit zum Aufschaukeln beitragen ("Ihr Schweine, ihr, ich mache dies und jenes..."). Im Notfall handeln, sonst Klappe halten. Für den Extremfall wäre es auch nicht verkehrt sich selbst zu bewaffnen. Das würde ich aber nie präventiv ziehen, sondern immer nur wenn man bereits selbst mit Messern bedroht wird. Für den Normalfall ist Pfefferspray der höchsten Güte (natürlich hast Du das nur für Hunde mit ) sicher sinnvoller. |
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#5
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| hmm sowas läßt sich nicht vermeiden wenn sich irgend ein assi in den kopfgesetzt hat dich anzumache dann macht er das und warscheinlich ist er dann auch nicht alleine gebe den anderen recht versuchen ruhig zu bleiben sobald der zug an der haltestelle ist steigst du aus und nimmst deie beine in die hand wenn sie schon vorher anfange dich zu schlagen dann musste dich halte wehren,oder wenn sie dir den weg versperren ja dann hau halt zu und überrasche sie und versuch irgendwie wegzurennen. wenn er alleine ist auch situation abwägen entweder laufen oder umhauen |
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#6
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| War "Beten" schon dabei ? ![]() |
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#7
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| Trainiere (etwa sooo...) , dann haste vieleicht ne Chance dich zu wehren ![]() Aber mal ernsthaft: Geh nicht nachts ohne Begleitung durch Gegenden, von denen du weist, das sie gefährlich sind. Und wenn du schon nachts mit ner Bahn fahren musst, halte dich nach Möglichkeit immer in der Nähe der Türen auf. Wenn du merkst, dass die Kacker am dampfen ist hauste ab, sobalt die Türen sich öffnen. Und mir SV-Utensiliern solltest du auch mit Vorsicht handeln! Eins zwei Gestalten bekommst du sicher (z.B.) mit nem Spray außer Gefecht, aber bei fünf+ kannste anfangen zu beten Insbesondere dann, wenn dein Fluchtversuch danach scheitert.... ![]() |
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#8
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| Vergiss das Pepper-Spray... nimm sowas mit. Aber mal ernsthaft: Hast Du wirklich so´n Schiß, mit der U-Bahn zu fahren?! Mein Gott, natürlich kann was passieren! Es gibt gewalttätige Menschen, klar. Aber Du könntest auch vom Auto überfahren werden! Mit der "es könnte was passieren"-Haltung geh ich normalerweise nicht aus dem Haus. Und das, obwohl mir schon so Dinger passiert sind.
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? |
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#9
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| Zitat:
vorher beim nächstgelegen Ex-Jugoslawen eine Knarre kaufen Du stellst Dir fest, daß man "bei mehreren Typen keine Chance hat" was erwartest Du jetzt für Ratschläge? Sorry, aber manchmal frage ich mich echt, ob Kampfsport blöd macht. |
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#10
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| warum denn nach Berlin? ist so schön auch nicht und liegt so schrecklich ABGELEGEN !!!!!!!!!! ![]() |
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#11
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| Zitat:
Nicht schlecht! Mit dem Klappschaft kann man das Baby ganz locker unter der Jacke transportieren.... ![]() |
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#12
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| Zitat:
Bevor ich versuche, einer Meute von 20 Leuten davon zu laufen, versuche ich mein Glück lieber damit, daß die ersten zwei vom Spray liegen, und die nächsten drei von Stichwunden. Wenn dann noch weitere Leute hinterherkommen, spendiere ich auch die anerkennenden Kränze für die Beerdigung mit der Aufschrift "Sie waren ganz hart und völlig unbelehrbar". Es hat übrigens niemand davon gesprochen, grössere Gruppen anzupöbeln weil man Pfefferspray bei hat. Nur, wenn ruhig sein und woanders hinsehen nicht reicht um keinen Ärger zu bekommen, dann hilft vorbereitet sein mehr als beten. Das einzige was mich maßlos ärgert ist, daß man vermutlich noch Riesenaufwand mit Gutachten und SEK-Beamten als Gutachter treiben muß, um nicht wegen Notwehrexzeß in den Knast zu gehen. Weil, man hätte mit den 100 Hooligans doch auch ruhig bei Tee und Plätzchen REDEN können... Oder alle hundert in einen GRIFF nehmen, ohne Gewalt! Also wenn sich hier jeder gegen Mordversuche mit Waffen wehren würde, statt wie die guten Thais und Schwarzen in den letzten Jahren sich einfach totprügeln zu lassen und posthum Schmerzensgeld zugesprochen zu bekommen, wo kämen wir denn da hin. Nur, ich gehe lieber in den Knast und bin am Leben, als ohne Vorstrafe im Sarg zu enden. Und in den meisten Fällen dürfte es reichen, offensichtlich auf alles vorbereitet zu erscheinen, und als unangenehmer Gegner wahrgenommen zu werden. Im Gegensatz zum Birkenstockträger der sich noch entschuldigt, einen Schatten geworfen zu haben. Die werden erst Recht zusammengeprügelt. |
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#13
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| Zitat:
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#14
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| Naja aber nen gewissen punkt hatt er ja irgendwie schon finde ich, bei mehr als 5 Leuten musste schon Verreinssprinter oder sowas sein um sicher gehen zu können das da nicht 2-3 dabei sind welche schneller als du Rennen... Abgesehen davon das du vielleicht schon eingekesselt bist wenn du feststellst das es dir zu Heiss wird. Wobei das ja dann eigentlich auch wieder gegen Gegenwehr sprechen würde. Persönliches fazit: Hürdenlauf/Sprinten trainieren ![]() Vielleicht auch 1-2 Typen Pfefferspray ins Gesicht und dann in die restliche Meute schubsen, oder sonstwohinn wo sie den weg bischen versperren, und dann ab durch die Mitte. Wenn da einer versucht den weg abzuschneiden, dem im laufen Pfefferspray ins Gesicht. (man dürfte ja eigentlich auch im laufen noch "relativ" gut treffen mitm spray.. oder?) Naja zumindest soweit meine ideen.. Edit: Noch so nen Gedanke: das einem zufällig 2-4 Typen ans Leder wollen halt ich ja für gut möglich, aber grössere gruppierungen seh ich zumindest hier in München eher selten in den öffentlichen rumfahren. Also kann man bei ner grösseren Gruppe möglicherweise davon ausgehen das die Sache zumindest in gröberen Umrissen geplant ist. Sprich das mindestens einer von denen Messer/Schlagring/Schusswaffe schon als Backup für die restlichen in der Hand hatt, falls was schiefgeht... (Viele Kriminielle mögen dumm sein - aber nicht völlig bescheuert!) was dann hiesse es wär ganz klar die lebensrettende Alternative einfach alle Wertgegenstände abzugeben. Besser Geldbeutel abgeben und ne Faust nehmen, als den Helden spielen und Blei fressen. Geändert von Raptor (11-02-2005 um 19:47 Uhr). |
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#15
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| Diebe laufen nicht in 100er-Gruppen rum. Gewisse Gruppierungen im Fall von Konzerten u.ä, schon. Und wenn die "Bock auf Prügeln" haben, und da keine Leute bei sind, die von alleine schlichten um nicht zuviel Aufsehen zu provozieren, dann kann man davon ausgehen daß man das wenn überhaupt nur mit Glück überlebt. Wie man weiß, sind Leute von solchen Gruppen schon kilometerweit gehetzt und verfolgt worden, durch komplette Innenstädte, und unter den Augen zahlloser Passanten die NICHTS gemacht haben. Bevor man dann in einer Glasscheibe endet und verblutet, nehme ich persönlich so viele mit wie möglich. Was aber nichts mit dem Verhalten gegenüber fünf betrunkenen Jugendlichen zu tun hat. Es sollte bei trainierten Leuten reichen, sich mit Pfefferspray ein bischen Vorteil zu verschaffen, und den Leuten die heulend die Augen reiben eine Tracht Prügel zu verabreichen. Nur wenn man das nicht kann, und begründet Angst hat, daß es nicht bei Pöbeleien bleibt, dann muß man vorsorgen. Ist blöd, aber unabwendbar. Es sei denn man zieht um, und fährt in solchen Gegenden eben nicht U-Bahn. Die Nerven die man haben muß, beziehen sich darauf solche Last-Choice-Mittel eben nicht zu ziehen wenn es nicht absolut nötig ist. In den meisten Fällen reicht die blosse Demonstration daß man kein Opfer ist, sondern möglicherweise auch Täter. Aber bitte unbedingt mit ABSTAND!!!! Und wenn man rennen kann und will, bitte. Kein Problem. Nur ab einer gewissen Zahl an Leuten ist die Gruppendynamik derart hoch, daß immer irgendwelche Deppen weitermachen. Irgendwann läuft man dann auch mal in eine Sackgasse, und dann sollte man Plan B haben. Ein US-Soldat hat in dem Fall mal ein Verkehrsschild aus dem Boden gezogen und sich damit bis zum Eintreffen der Polizei verteidigt. Im Übrigen gilt, das Problem hat man in der Regel nur solange, wie man als Opfer wahrgenommen wird. Also nicht stark und entschlossen wirkt, oder der Angreifer eben selbst Hilfsmittel hat, die nicht durch ebensolche psychologisch ausgeglichen werden. Da geht es schliesslich um Macht. Die hat man über jemanden, wenn man ein Messer in der Hand hält, und der andere nicht. Wenn der auch eins hält und sich lustig macht, weil der mit seinem umgehen kann, dann ist man nicht mächtig, sondern in Gefahr. Und da ziehen die meisten den Schw.... ein, insbesondere wenn sie nicht im Recht sind. Das sind Leute die den Kick erleben wollen, Macht über Menschen zu haben. Keiner von denen ist scharf auf einen Kampf auf Leben und Tod, in dem man auch sterben kann. Meiner Meinung nach ist in solchen Gegenden aber angesagt, sich Gedanken über einen Ortswechsel zu machen. Oder ggf. nie alleine zu reisen, per Taxi oder Fahrrad zu fahren, sich abholen und bringen zu lassen, usw. Autos sind auch nicht so viel teurer als Bahn, wenn's ein billiges Altfahrzeug ist. P.S.: Wenn man damit umgehen kann, ist ein Teleskopstock ein sinnvolles Mittel unterhalb von tödlichen Waffen. Das sollte man aber ausgiebig üben, insbesondere in Kombination mit Abstand schaffenden bzw. bewegungsstoppenden Stoßtritten gegen die Beine und den Unterkörper, und Ringen um sich nicht greifen zu lassen. Geändert von Klaus (11-02-2005 um 21:47 Uhr). |
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