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Selbstverteidigung & Anwendung Ihr wollt wissen was "auf der Straße" funktioniert und wie Kampfkunst "gelebt" wird? Dann postet hier. Erfahrungsberichte willkommen



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  #376  
Alt 27-05-2012, 12:14
MüderJoe
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Blödsinn. Dein Text ist eine Ohrfeige für jedes Opfer. Du kannst Dir gerne
solch abstrusen Gedanken machen. Nur solltest du es auch textlich so
verfassen, dass es klar wird was du meinst. Natürlich kann ich deine
Emotionen nicht beurteilen. Du spekulierst aber lediglich solche Emotionen zu
bekommen. Das heißt, du GLAUBST nur das es mal so wäre, würdest du
Opfer oder siehst eine solche Tat. Dem ist aber garantiert nicht so. Es
widerspricht allen -mir bekannten- Erkenntnissen. Solltest Du da
irgendwelche Quellen zu haben würden sie mir sehr interessieren.
Ich habe hier zahlreich Dokumentationen über ECHTE Fälle. Fallakten,
Täteraussagen, Opferaussagen, Gutachten, Urteilssprüche usw.
Nirgendwo geht da auch nur ansatzweise etwas in die Richtung.
+1

Das ständige den Täter in Schutz nehmen macht MICH wütend.

In meinem Freundeskreis gibt es 2 Frauen, die vergewaltigt wurden. In meinem weiteren Bekanntenkreis sind es nochmals 2.

3 davon kannten den Täter persönlich. Eine wurde "klassisch" auf einem Parkplatz in der Nacht vergewaltigt.

Und in keinem einzigen Fall hätte ich auch nur ein Quäntchen Mitleid mit dem Täter. Der Täter hat in jedem einzelnen Fall ein Leben zerstört.


In meiner aktiven Zeit als Sanitäter kam ich mal in den zweifelhaften Genuss ein "frisches" Vergewaltigungsopfer aus einem Parkhaus zu holen. Die Frau wurde regelrecht vom Täter zerstört. Gesicht komplett eingeschlagen, Blut überall.

Jeder der von Mitleid für den Täter spricht ist herzlich eingeladen sich sowas mal live zu geben...
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  #377  
Alt 27-05-2012, 12:44
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Zitat:
Zitat von califax Beitrag anzeigen
Das widerspricht allem, was die Kriminalpsychologie und Kriminalpsychiatrie herausgefunden hat. Tatsächlich sind die allermeisten Vergewaltiger Typen, die sich als immer unterlegen und immer zu kurz gekommen fühlen, und es jetzt mal einer Frau oder einem noch kleineren Opfer mal so richtig zeigen wollen. Die Vergewaltigung ist der Moment, wo sie richtig auftrumpfen.

Es gibt noch andere Vergewaltigungssituationen, aber da wird es für ein Internetforum mit seiner BILD-Gruppendynamik zu kompliziert.
Das steht nicht im Wiederspruch zu dem, was ich geschrieben habe. Jemand der einen anderen Menschen vergewaltigt überschreitet sehr klar eine Grenze. Entweder er wird in dem Moment von jemandem abgehalten diese Grenze zu überschreiten (das ist unangenehm für den Täter, aber angemessen an die Tat), oder die Gesellschaft reagiert (bei Anzeige) danach auf diese Tat. Insofern der Täter gefunden wird, wird er die Konsequenz für seine Tat spühren. Und bei schweren Vergewaltigungen sind diese Konsequenzen i.d.R. Aufenthalte in Justizvollzugsanstalten oder psychiatrischen Einrichtungen. Diese Konsequenzen sind für so eine Tat angemessen. Und wenn ich daran denke mehrere Jahre in so einer Anstalt sitzen zu müssen, empfinde ich diese Vorstellung als unangenehm. Das mitfühlen zu können ist eine Fähigkeit, die ich eben besitze.
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  #378  
Alt 27-05-2012, 12:46
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Es geht um den Moment, nicht um eine grundsätzlich Überlegung. Das die Täter
"Probleme" haben ist bekannt. Das ich mir aber solche Dinge während
der Tat überlege ist absoluter Blödsinn. Das zeigt mir nur, das man sich
nicht wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt hat.
Das sehe ich durchaus sehr ähnlich.
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  #379  
Alt 27-05-2012, 12:51
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Zitat:
Zitat von MüderJoe Beitrag anzeigen
+1

Das ständige den Täter in Schutz nehmen macht MICH wütend.
Was mich unangenehm berührt: Wenn das Opfer beschuldigt wird sich nicht richtig verhalten zu haben.

Mitgefühl für jemanden zu entwickeln, hat mir geholfen und hat garnichts mit in Schutz nehmen zu tun.
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  #380  
Alt 27-05-2012, 13:06
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Zitat:
Zitat von dadada Beitrag anzeigen
Was mich unangenehm berührt: Wenn das Opfer beschuldigt wird sich nicht richtig verhalten zu haben.

Mitgefühl für jemanden zu entwickeln, hat mir geholfen und hat garnichts mit in Schutz nehmen zu tun.
Es ist leider sehr tief in unserer Gesellschaft verankert. Falsche Kleidung,
Täter gereizt, sie wollte es wohl doch usw. usf. Selbst auf Polizeiwachen MÜSSEN
weibliche Polizisten da sein, damit Anzeigen "richtig" aufgenommen werden.
Echt finster. Nicht immer, nicht überall. Leider aber doch zu oft.
Meist eben, weil Männer sich das nicht wirklich vorstellen können.
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  #381  
Alt 27-05-2012, 13:16
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Es ist leider sehr tief in unserer Gesellschaft verankert. Falsche Kleidung,
Täter gereizt, sie wollte es wohl doch usw. usf. Selbst auf Polizeiwachen MÜSSEN
weibliche Polizisten da sein, damit Anzeigen "richtig" aufgenommen werden.
Echt finster. Nicht immer, nicht überall. Leider aber doch zu oft.
Meist eben, weil Männer sich das nicht wirklich vorstellen können.
Nix gegen Deine Schlussfolgerung, aber das ist sicherlich nicht der Grund. Ich bin zufällig Psychologe und arbeite als Sachverständiger in der sog. "Glaubhaftigkeitsbegutachtung" von Zeugen. Mein täglich Brot ist es also, mir sehr detaillierte Beschreibungen von meist weiblichen "Opfern" (Anführungsstriche deshalb, weil eben das ja juristisch zur Diskussion steht) über fragliche Taten, meist von Männern ausgeführt, zu Gemüte zu führen.

Ich habe es bislang nicht erlebt, dass es da einen Geschlechtsbias bei Richtern oder Staatsanwälten und auch Vernehmungsbeamten, welche meist nach der Anzeige eine etwas ausführlichere Vernehmung mit den "Opfern" machen, gäbe, dass Männer da andere Anforderungen an die Glaubwürdigkeit weiblicher "Opferzeugen" stellen als Frauen. Das mag ja in der Allgemeinbevölkerung so sein, aber bei den Beteiligten halte ich das für Unfug.
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  #382  
Alt 27-05-2012, 13:28
lucyinthesky
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Dem ist aber garantiert nicht so. Es
widerspricht allen -mir bekannten- Erkenntnissen. Solltest Du da
irgendwelche Quellen zu haben würden sie mir sehr interessieren.
Ich habe hier zahlreich Dokumentationen über ECHTE Fälle. Fallakten,
Täteraussagen, Opferaussagen, Gutachten, Urteilssprüche usw.
Nirgendwo geht da auch nur ansatzweise etwas in die Richtung.
Zitat:
Zitat von dadada Beitrag anzeigen
Mitgefühl für jemanden zu entwickeln, hat mir geholfen und hat garnichts mit in Schutz nehmen zu tun.
Eine relativ junge Richtung in der empirischen Psychologie beschäftigt sich genau mit dieser Thematik:
http://ccare.stanford.edu/sites/defa...VanOyen_11.pdf

Zitat:
Emotion regulation evidence from this study suggests that if one’s goal is only to down-regulate negative emotional experiences in the short term, both suppression and compassionate reappraisal have equivalent effects. However, if an individual has the goal of forgiving an offender, then compassionate reappraisal is a forgiveness strategy that increases positive emotions and social responses.

Geändert von lucyinthesky (27-05-2012 um 14:01 Uhr).
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  #383  
Alt 27-05-2012, 13:38
MüderJoe
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Zitat:
Zitat von lucyinthesky Beitrag anzeigen
Eine relativ junge Richtung in der empirischen Psychologie beschäftigt sich genau mit dieser Thematik:
http://ccare.stanford.edu/sites/defa...VanOyen_11.pdf
Oja, ich kann mir das ganz lebendig vorstellen.

Ich bolze mit 225 km/h bei uns durch's Ortsgebiet und die Polizei hält mich auf. Der Polizist legt mir die Hand freundschaftlich auf die Schuler und sagt: "Oh, MüderJoe, warum tust du das? Kann man dir helfen? Fühlst du dich zu wenig in den Straßenverkehr integriert? Ich verzeihe dir!" Ich fahre ohne Strafe, die mir RICHTIG weh tut, weiter.

Frage: Fahre ich das nächste Mal wieder so schnell?
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  #384  
Alt 27-05-2012, 14:00
Benutzerbild von Sven K.
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Zitat:
Zitat von lucyinthesky Beitrag anzeigen
Eine relativ junge Richtung in der empirischen Psychologie beschäftigt sich genau mit dieser Thematik:
http://ccare.stanford.edu/sites/defa...VanOyen_11.pdf
Das ändert nichts an meinen Aussagen.
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  #385  
Alt 27-05-2012, 16:54
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Zitat:
Zitat von MüderJoe Beitrag anzeigen
Ich fahre ohne Strafe, die mir RICHTIG weh tut, weiter.
Es gibt durchaus Menschen die zu Einsicht fähig sind, die Frage ist wie man da hinkommt.

"Strafe" funktioniert bei den meisten psychisch abnormen Menschen nur im Sinne einer "Lernfunktion". Die kann aber auch so aussehen dass derjenige "lernt" das nächste Mal besser zu planen. Keiner der es nicht schafft, so mit seinen Dämonen umzugehen dass er gewisse Grenzen nicht überschreitet, wird von einer Strafe so abgeschreckt dass er das nicht wieder tut. Die Impulse sind so stark dass man da nicht gegen ankommt, das weiss man aber vielleicht nur wenn man es erlebt hat. Oder man ist so verroht oder komisch sozialisiert dass man gar keine Gegenimpulse besitzt.

Und da kann es sehr wohl äusserst wirksam sein, wenn man eben nicht 08/15 drauf haut. Sondern sich damit auseinander setzt was dahinter steckt, und die Konflikte in dem Menschen löst. Das ist aber teilweise ein reichlich langer Weg, und es finden sich immer genug Menschen die das mit Knee-Jerk-Reaktionen torpedieren. Jemand der ein kranker, abnormer Gewalttäter war hat sich so weit gebessert dass er niemandem mehr was tut. Und dann kommt irgendein Idiot an, und läuft Amok weil derjenige mal ne Tür nicht abgeschlossen hat in seinem betreuten Wohnen, und kommt mit absurden extremen "Strafen" und hört gar nicht mehr auf am Rad zu drehen. Da habe ich dann kein Mitleid mit demjenigen der wegen so ner Winzigkeit ein Leben ruiniert das wieder auf der guten Bahn war, und reisse DIESEM Menschen den ***** bis zum Hals auf. Den reisse ich in der Mitte durch, emotional gesehen. Viele Leute gehen erst wirklich kaputt durch solche Einflüsse. Selbst abgedrehte Gewalttaten erleben und "hinnehmen" müssen, und dann wird einem ein Strick gedreht und abgestraft weil man ein Kaugummi ausgespuckt hat, oder ein Formular nicht richtig ausgefüllt. So starten echte Karrieren. Und die Täter in dem Fall sind sich dann nie einer Schuld bewusst.

Ich persönlich differenziere was der Grund ist warum jemand etwas macht. Weil es "geil" ist, oder weil da was in einem wütet das weh tut und unfair gewesen ist. Das ist aber nicht einfach, und die einfache Lösung gibt es da auch nicht.
__________________
"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)
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  #386  
Alt 27-05-2012, 19:31
Simplicius
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Zitat:
Zitat von lucyinthesky Beitrag anzeigen
Eine relativ junge Richtung in der empirischen Psychologie beschäftigt sich genau mit dieser Thematik:
http://ccare.stanford.edu/sites/defa...VanOyen_11.pdf

Da geht es doch darum, wie die Opfer das hinterher verarbeiten, und nicht während des Übergriffs?
Im Moment des Übergriffs Mitgefühl zu zeigen, schaffen wohl nur geübte Christen oder Buddhisten.

Dass Verzeihen die bessere Verabeitungsstrategie für das Opfer ist, bezweifle ich nicht.
Es ging aber nicht um chronische Wut (Hass) nach einem Übergriff, sondern um die lebendige sinnvolle Wut im Moment des Übergriffs.


Zitat:
Zitat von MüderJoe Beitrag anzeigen
Frage: Fahre ich das nächste Mal wieder so schnell?
Die meisten Menschen brauchen klare Regeln mit entsprechenden Sanktionen.
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  #387  
Alt 27-05-2012, 20:08
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Selbst auf Polizeiwachen MÜSSEN
weibliche Polizisten da sein, damit Anzeigen "richtig" aufgenommen werden.
Wie darf man das konkret verstehen ?
__________________

Im "Wir" lauert immer die Gefahr des externalen Attribuierens und die Dumpfheit von Gruppendusseligkeiten.
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  #388  
Alt 27-05-2012, 22:59
lucyinthesky
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-

Geändert von lucyinthesky (27-05-2012 um 23:08 Uhr).
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  #389  
Alt 29-05-2012, 14:31
Benutzerbild von Sven K.
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Zitat:
Zitat von F3NR1R Beitrag anzeigen
Wie darf man das konkret verstehen ?
Ich sage mal ganz vorsichtig und aus der Vergangenheit, das sehr viele,
hauptsächlich männliche Polizisten, suggestiv auf die Aussagen/Opfer
einwirkten. Als Resultat daraus, sollten nun an Wachen weibliche Polizisten
anwesend sein, bzw. das Opfer sollte an eine Wache/Station verwiesen
werden, an der eine Polizistin anwesend ist.

Damit nicht verfälscht wird, werden die Aussagen auf Tonband/Video
aufgenommen. Es hat sich glücklicherweise einiges Getan. So ist die
Vergewaltigung seit 2004 ein Offizialdelikt und MUSS verfolgt werden.
Was auch bedeutet, das man eine derartige Anzeige nicht mehr zurückziehen kann.
Daher MÜSSEN die Polizisten die Anzeige IN JEDEM FALL aufnehmen.
Ist schon vorgekommen, das Polizisten - wegen der "vielen Arbeit" und der
"Problem" für das Opfer- das Opfer dazu überredet haben, keine Anzeige zu
stellen.
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  #390  
Alt 30-05-2012, 08:58
Benutzerbild von dadada
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Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Es gibt durchaus Menschen die zu Einsicht fähig sind, die Frage ist wie man da hinkommt.

"Strafe" funktioniert bei den meisten psychisch abnormen Menschen nur im Sinne einer "Lernfunktion". Die kann aber auch so aussehen dass derjenige "lernt" das nächste Mal besser zu planen. Keiner der es nicht schafft, so mit seinen Dämonen umzugehen dass er gewisse Grenzen nicht überschreitet, wird von einer Strafe so abgeschreckt dass er das nicht wieder tut. Die Impulse sind so stark dass man da nicht gegen ankommt, das weiss man aber vielleicht nur wenn man es erlebt hat. Oder man ist so verroht oder komisch sozialisiert dass man gar keine Gegenimpulse besitzt.
Was bewirkt eine Strafe? Sie soll einschüchtern, Angst machen. Wenn Du das tust, dann bekommst Du das. Jeder aber, der etwas wirklich tun möchte glaubt in dem Moment nicht, dass er erwischt wird. Also macht eine Strafe für solche Menschen auch keinen Sinn.

Wenn jemand ein Sexualtäter ist, dann wird er sicherlich gewisse starke sexualgesteuerte Triebe in sich spühren. Wie soll in so einem Fall eine Strafe wirken. Solchen Menschen könnte nur dadurch geholfen werden, dass sie lernen mit diesem Trieb harmlos umzugehen.

Ein gutes Beispiel hierfür sind Tiere. Unser Hund hatte jahrelang einen extremen Sexualtrieb. Das einzige woran der dachte war bei einem Weibchengeruch: Sex. Für ihn bedeutete das unwahrscheinlich viel Stress. Der hat in solchen Momenten nichts mehr gesehen oder gehört. Nach seiner Kastration war der Hund viel entspannter, sein Sexualtrieb ist aber immer noch vorhanden, aber jetzt in einem recht normalen Rahmen.
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