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#16
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| Hi ESDOFFM: Also im Grunde ist die Idee mit möglichst wenigen Techniken die Leute SV-Fähig zu machen bzw. ihre SV-Fähigkeit zu steigern eine gute! Deshalb haben ja die ganzen sogenannten "Modernen SV-Systeme" wie Krav Maga, Kappap, ... so einen großen Zulauf! Und zum Teil ist das auch vollkommen berechtigt und gut so. Aber neu ist das ganze nicht, Esdo hatte sich ja auch mal auf die Fahnen geschrieben die SV zu revolutionieren..., davor das *ing*ung, davor das JJ, etc. ... ABER: (und jetzt kommts ): Einen wichtigen Aspekt, wenn nicht sogar DER wichtigeste Aspekt in jeder KK/KS/SV kommt hier überhaupt nicht zur Sprache, nämlich die BEWEGUNGSFORMEN (sind sowas von Essentiel) und das KONZEPT. Den leuten einfach nur Techniken an die Hand zu geben ohne das ganze in ein Sinnvolles Konzept einzubringen bringt meiner Meinung nach überhaupt nichts! Also wenn Du das ESDO noch mehr vereinfachen willst (als es eh schon vom Prinzip aus ist) dann solltest DU auch entsprechendes Rahmenkonzept haben was Hand und Fuß hatt. Dies ist mir bewußt geworden als ich mit JJ angefangen habe (nicht sofort) und mir klar geworden ist wie extrem wichtig grade die Basissachen sind.... wie bewege ich mich optimal, woher hole ich meine Kraft, wie bewege ich mcih aus- oder in einen angriff.... oftmals ist das viel wichtiger als die eigentliche Technik wie Schlag oder Tritt oder Wurf oder oder oder... |
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#17
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| Ich lasse den Präventionsgedanken mal außen vor und gehe davon aus, dass Du Leute für den Fall SV-fähig machen willst, wenn alle vorbeugenden Maßnahmen inkl. schnellen Sprints nicht mehr fruchten. M. E. sind hier folgende Aspekte wesentlich: - Ausbildung - Erziehung Ausbildung meint schlicht "kämpfen können", also der Bereich der durch trainieren von zweckmäßigen Techniken abgedeckt werden kann. Da man sich nicht ständig gegen schwer bewaffnete Horden verteidigen muß bin ich der Meinung, dass hier "weniger" "mehr" ist, also Box-Techniken, Tritt-Techniken, Blöcke und der gute alte Kopfstoß. Wenn Du es kompliziert machen willst, bau halt noch ein paar Hebel ein, dann muß es aber gut sein. Methodisches Vorgehen: Gruppe die Techniken am Partner, an der Pratze etc. einige wenige Techniken bis zum erbrechen üben lassen, so dass auch ein Zuwachs an Härte zu erkennen ist. Das deutlich größere Problem ist die Erziehung, d. h. "kämpfen wollen". Außerhalb einiger Foren gilt es in weiten Teilen Mitteleuropas als inakzeptabel und nicht sozialadäquat jemanden umzuhauen. Nur wenn Du es schaffst, die natürliche Hemmung zur Gewaltanwendung in bestimmten Situationen zu unterdrücken, kannst Du deine Gruppe halbwegs SV-fähig machen. Der Lehrgruppe muß klar sein, dass eine SV-Situation nicht sauber sondern nur mit Einsatz größtmöglicher Härte zu meistern ist. Ein Weg dahin ist sicherlich Sparring, ist aber m. E. in SV-Gruppen(kursen) nur sehr schwer zu realisieren.Halte uns doch mal auf dem Laufenden, würde mich schon interessieren wie Du vorgehst. Grüße, der herbie
__________________ Ich möchte schlafend sterben wie mein Großvater und nicht heulend und kreischend wie sein Beifahrer |
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#18
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| Ich sehe das köperliche net gerade als schwierig an. Sandsack und Pratzen für nen konzentrierten Schlag und Sparring fürs getroffen werden. Mehr brauch es körperlich in meinen Augen net. Ringen bzw Bodenkampf vllt für den Kampfgeist bzw zur körperlichen Tüchtigung... Das Hauptproblem ist und bleibt der Kopf. Leute vergessen in ner SV-Situation aufeinmal alles gelernte, verkrampfen und haben nicht mehr den Willen bzw die nötige Lockerheit für einen guten Schlag.... Erst wenn du dir sicher bist, dass die Person inner SV-Situation die Nerven behält und in der Lage ist mit Gegenwehr und konzentrierten Schlägen loszulegen, kannst du in meinen Augen anfangen von sv-fähig zu reden..... |
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#19
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| Auch ich sehe es so, dass die Technik nicht entscheidend ist - es ist die Art des Lernens. - Jeder Lernende sollte sich für eine handvoll Techniken entscheiden, die von Vornherein gut von der Hand gehen. Seien es Schläge oder Tritte (hierbei die Nahdistanz beachten) - Danach sollten diese Techniken auch immer wieder mit Pratzen auf Schlaghärte trainiert werden - In Einzelanwendungen (verschiedene Distanzen, langsame/schnelle Angriffe, abgesprochen/nicht abgesprochen) wird das timing trainiert - Im Szenario-Training unter der Einhaltung der Rechtslage wird dann die freie Anwendung trainiert. Die am besten mit viel Schutz für den "bösen" ![]() Aus meinen eigenen Erfahrungen im Vollschutz-Anzug kann ich sagen, dass die Schlagkraft bei Mann und Frau eigentlich sehr schnell ausreichend vorhanden ist - es fehlt an der Bereitschaft eine Auseinandersetzung körperlich zu beenden. So wie es schon einige vor mir schrieben. |
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#20
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| Für Self Protection sollte das reichen, wenn die Fitness nicht zu kurz kommt, was Self Perfection betrifft, nun das muss jeder für sich entscheiden. |
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#21
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| Zitat:
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#22
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| Bei mir stellt sich trotzdem noch eine Frage die esdoffm noch nicht beantwortet hatt... WARUM willst Du das Konzept des Esdo noch weiter vereinfachen?? Also ich habe selbst mal meinen 2 MG im Esdo gemacht und kenne noch die Prinzipien und Systematiken (es sei denn sie haben sich entscheidend geändert). Meiner Meinung nach ist das eigentliche Esdo/Ihsdo(ohne den ganzen anderen Kramm der bis auf die Waffen meiner Meinung nach da nichts drinn zu suchen hat) schon einfach genug!!! Grüße Stephan PS: Bei wem hast Du gelernt? Welche Schule? |
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#23
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| MaschinenpistolenHandgranaten - Jutsu Erstaunt? 1.) Ausbildungszeit min. 30 Minuten 2.) seeeehr effektiv Zum 1000ensten Mal überflüssige Diskussion. Ich als Kampfkunstpussy habe meine Zweifel ob weniger Technik immer besser ist. Vielleicht im Ring, woanders dominieren Waffen das Geschehen. Und hier kommen wieder die Techniker ins Spiel.
__________________ Der Hebel als Exerziezium ist unentbehrlich zur nachhaltigen Manifestation einer didaktischen Maßnahme. Höchstleistungen haben ihre Basis in der Mittelmäßigkeit. |
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#24
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| Eigentlich finde ich es nicht wichtig,welche Techniken im Kampf(in gewisserweise schon,aber nicht primär) benutzt werden,sondern WIE er die Techniken ausführt bzw. WIE GUT er sie beherrscht. Ich schließe mich Vamacara an und würde auch ALLES auf eine Person wetten, die ausschließlich Sparring ausübt,während der andere 1000 Techniken lernt,ohne sie aber im Kampf auszuüben. Tja Weniger ist manchmal mehr,aber es ist dennoch gut VIELE Techniken zu BEHERRSCHEN. |
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#25
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| Zitat:
Recht haben und Recht kriegen sind 2 Paar Schuhe, ich will jetzt keine wie auch immer geartete Verhältnismäßigkeitsdiskussion vom Zaun brechen, aber in einer SV-Situation kanns doch nur darum gehen, halbwegs gesund aus der Nummer rauszukommen. Ganz platt ausgedrückt, lieber von 12 gerichtet als von 6 getragen. Ansonstem gefällt mir dein Ansatz (natürlich gehört in einen Kurs ein wenig Notwehr-/Nothilferecht, ist aber heikel). Grüße, der herbie
__________________ Ich möchte schlafend sterben wie mein Großvater und nicht heulend und kreischend wie sein Beifahrer |
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#26
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| Ich würde in etwa folgende Techniken nehmen: Arme: Jab, Cross, Haken und Uppercut mit Faust und Handballen. Ellenbogen so wie ein Haken und nach hinten zum Kopf. Einfache Block-Techniken (Jodan-Uke, Soto-Uke, ect. in realistischer Ausführung natürlich) Beine: Eiertritt, Frontkick, versch. Kniestoss-Varianten, ev. noch Schienbein auf Knie und Rippen Schienbein-Block und Blocken von Eiertritten Grappling: Befreiung aus den häufigsten Würgern und Griffen. (z. b. am Handgelenk) Ein wenig Takedowndefense und Falltechniken Nicht-Techniken: Wenn möglich ausweichen, wenn möglich flüchten, nicht gegen Gruppen kämpfen, ... |
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#27
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| Wenn man es noch simpler halten will als es zb Krav Maga anbietet wir man man meiner Meinung nach nicht weit kommen. Denn umso mehr Situationen man meistern will, umso mehr Technicken braucht man. Deswegen finde ich man sollte es nicht an irgendwelchen Technicken festmachen, weil wenn man wirklich sehr schnell jemanden wehrfähig kriegen will ist es zwar möglich jemanden die verschiedensten Befreiungsgriffe gegen Würger/Umklammerungen zu zeigen, aber wenn man schon so weit geht dann kann man ja auch noch dieses und jenes unterrichten um das Paket zu "komplementieren". Ergo es wird dann doch mehr als man ursprünglich geplant hat. Deswegen benutze ich mal (auch als nicht ing ungler ) das Wort "Konzept".Das Ziel des Konzepts ist unverletzt aus einer körperlichen Auseinandersetzung zu kommen, sowas kann durch: 1.) technische Überlegenheit = trainingsintensiv, 2.) körperliche Überlegenheit = trainingsintensiv, 3.) Überraschung = ziemlich unwahrscheinlich da man ja gerade selbst angegriffen wird und der Überraschungsmoment auf Seiten des/der Gegner ist. 4.) Pure Schlechtigkeit = kein Erbarmen, gemeine Tricks, rohe Brutalität 5.) Waffen 6.) Sucker Punch erreicht werden. Die Punkte 1,2,3,5 und 6 lasse ich mal aus, da 1 und 2 zu lange dauern, 5 die Leute nur dazu verleitet aufzurüsten und das Thema selbst zu komplex ist und 6 zu unwahrscheinlich ist um sich darauf zu verlassen. Bleibt Punkt 4. Was meine ich mit purer Schlechtigkeit? Damit meine ich nicht das der normal Bürger sich dem Niveau der Assozialen anpassen soll, sondern das er sich darauf einstellt das diese Leute einem nichts Gutes wollen und sich dementsprechend verhalten. Wer von 3 seltsam anmutenden Gestalten Nachts um 4 nach der Uhrzeit gefragt wird sollte lieber sehr schnell 5 mal überlegen ob er sein Handy rauszieht und sie denen vorliest. Natürlich können diese 3 Herren auch wirklich nur nach der Uhrzeit fragen, aber wer bitte hat heutzutage kein Handy mehr um selbst nachzusehen? Man soll sich natürlich nicht auf die Stufe dieser Leute herablassen, aber manchmal ist es nötig den ersten Schritt zu setzen und nicht darauf zu warten abgezogen zu werden. Hier nämlich entscheidet sich ob der Überraschungsmoment vielleicht doch auf unserer Seite liegt, wir uns zur wehr setzen und nicht abgezogen werden. Wenn man in solchen Situationen immer das schlechteste erwartet und sich darauf einstellt kann man nur positiv überrascht werden Mit diesem "Konzept", so fern ich es so nennen darf, fahre ich persöhnlich sehr gut. Das soll nicht heißen das regelmäßiges Training unwichtig ist, sondern das wenn man zb, von seltsam anmutenden Leuten angeredet wird sich schnell einen Bild von der Umgebung macht, wo sind die Notausgänge, wieviele sind es, usw, die Hände aus seinen Taschen gibt und nicht in die unterwürfige Opferrolle verfällt. Dadurch das man sich geistig darauf eingestellt hat bei einem "Fehlverhalten" des anderen(Raubversuch usw,.) entsprechend darauf zu reagieren hat man bereits einen wichtigen Schritt gesetzt, und fällt nicht mehr so leicht als typisches Opfer auf. (Ich hoffe das ganze macht sinn, war vorhin mit paar Kumpels unterwegs und die wollten umbedingt einen Geburtstags begießen )Mfg. Markus
__________________ bêtise = parole ou action qui manque d'intelligence |
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#28
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| Macht Sinn @Markus11 Man versteht schon was Du meinst! ![]() ![]() Geändert von kinkon (01-10-2008 um 20:53 Uhr). |
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#29
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| Zitat:
In diesem Ansatz geht es aber auch darum, dass man nicht einfach so zuschlagen kann - genauso, wie man es im realen Leben vermutlich ersteinmal auch nicht tun würde. Durch diese "rechtliche Einschränkung" wird die Konzentration auf das Verhalten des Gegners (Mimik, Gestik, positionierung, Stimme) gerichtet. Auch die eigene Position im Raum, z.B. zur nächsten Wand, andere zusätzliche Gegner werden im Auge behalten. Diese Punkte sind imho eigentlich der wichtigere Teil, denn jeder, der in einem solchen Training ein paar Mal unvermittelt eine auf's Maul bekommt, lernt daraus, im Ernstfall nicht zu lange zu warten ![]() |
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#30
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| Ich bin son ein, ein Technik Typ. "Faust Nase" find ich gut dabei bleib ich ^^ ![]() |
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