Kampfkunst-Board



Thema geschlossen
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
  #301  
Alt 17-03-2010, 11:36
Benutzerbild von haigo
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Krav Maga
 
Registrierungsdatum: 23.04.2009
Ort: Rhein Main
Alter: 35
Beiträge: 166
Standard

Zitat:
Zitat von Huegli Beitrag anzeigen
Du hast völlig Recht mit Deinen Ausführungen. Nur ist es in Deutschland bereits schlimmer als Du es wahrnimmst. Die entwickelte Gesellschaft ist beim heutigen Menschen noch eine grundsätzliche Illusion. Und die Staatstheorie ist bereits im Ausguss, und das nicht durch diejenigen, welche die wirkenden Gesetzmäßigkeiten einmal aufzuzeigen versuchen. Und ja, wenn alle mithelfen würden, könnte man dieser Entwicklung tatsächlich noch entgegenwirken, aber das halte ich für illusorisch. Ich hätte aber auch nichts dagegen, mich in diesem Punkt zu irren.

Die Welt ist ein Dschungel und es gilt, immer und überall, das Recht des Stärkeren. Das ist ein zentraler Punkt, der erst einmal begriffen werden muss! Jetzt gibt es Staaten, die sich irgendwann mal schlauerweise sagten: "Die Mehrheit ist stärker als einzelne Starke, und darauf aufbauend können wir ein Sozialsystem mit Gesetzen schaffen". Das war gut!

Doch in diesen Staaten kommen nun, strukturell bedingt, schnell die ursprünglich "Schwachen" an die Macht, dann die Schwachen mit Ehrgeiz, dann die Profilneurotiker, die auch sehen, dass hier ein Blumentop zu gewinnen ist. Korruption kommt auf und anstatt dass "starke" Staatsoberhäupter ein Volk anleiten und anhalten, sozial zu leben, wie im Urspung des Staates, nämlich mit der Kraft der Mehrheit, sitzen "da oben" schnell kleinkarierte korrupte Eigendünkler, die die Macht lieben und das Volk kontrollieren wollen.

Das Ergebnis ist ein langsames Umschwenken auf einen Polizeistaat, in welchem die Bürger entwaffnet werden (Notwendige Bedingung für die Eskalation der Gewalt auf den Straßen), Zivilcourage bestraft wird, Rechtsunsicherheit um sich greift und die Exekutivgewalt alleine der Polizei überantwortet wird, was gleichzeitig bedeutet, dass die Verantwortung bewusst vom Bürger entfernt wird. Der darf nicht mehr Gewalttätig sein, nicht einmal zum Schutz seines Nächsten, denn davor haben "die da oben" zu Recht Angst. Kneipenschlägereien sind noch geduldet, aber bitte kein echtes Einschreiten bei einer Straftat. "Das geht mich nichts an, das gibt nur Ärger" ist beabsichtigt und bewusst über Gesetze und Rechtsauslegunbg forciert worden, denn nur so ist der Übergang zum Polizeistaat zu bewerkstelligen.

Und genau das ist zur Zeit der Zustand in der BRD. Die Polizei übernimmt also die Aufgabe, die eigentlich dem ganzen Volk obliegt, wie Du sehr richtig angemerkt hast. Und damit ist sie natürlich überfordert. Das ging eine Weile ganz gut, weil die Bürger noch kuschten, wie sie es von früher gewohnt waren. Im Osten geht es bislang noch besser als im Westen, vermutlich weil das Kuschen vor einem totalitären Kontrollstaat noch nicht so lange her ist. Aber auch dort bröckelt es mehr und mehr.

In so ein bröckelndes System kommen nun zum einen neue Generationen, die keine Regeln mehr kennen, denen weder Eltern, noch Geschädigte, noch die Justiz echte Grenzen aufzeigen dürfen und die gleichzeitig viel zu oft das soziale Aus als wahrscheinliche Zukunft vor sich sehen. Warum sollten die sich an irgendwas halten?

Hinzu kommen seit Jahrzehnten neue große Gruppen mit Migrationshintergrund nach Deutschland, die es einfach anders kennen als wir hier, bei denen zu Hause das Recht des Brutaleren stärker ausgeprägt war als es hier bislang noch ist. Und sie merken, dass ihnen hier niemand etwas entgegensetzen kann, weil wir es verlernt haben, gemeinsam gegen Gewalttäter vorzugehen. Und unter 16 kann man ihnen ja gleich gar nichts, nicht mal die Polizei, das ist ja das Paradies des Brutalen! Und diese Gruppen, haben eine Vorbildfunktion für die heimischen regellosen Gruppen (mit und ohne Migrationshintergrund), die ebenfalls außer körperlicher Stärke nicht mehr viel haben.

Die Diskussion hier ist vermutlich daher etwas unfruchtbar, weil die persönlichen Erfahrungen sich hier teilweise widersprechen. Es gibt in Deutschland noch Regionen, wo das soziale Zusammenleben noch einigermaßen funktioniert. Zumindest was körperliche Auseinandersetzungen, "Gesetz der Straße" und Gangs angeht. Und dann gibt es eben auch solche Regionen, wo schon alles zu spät ist, wo sich Nachts nicht mal mehr die Polizei in bestimmte Gebiete der Stadt reintraut. Wer nur das eine kennt, kann sich das andere kaum vorstellen, nicht im selben Land und schon gar nicht in der selben Stadt. Ich kenne beides und ziehe natürlich auch die Gebiete vor, wo man nicht ständig daran denken muss, auf seinen Rücken zu achten, oder wen man anschaut.

Der Umschwung kommt heutzutage leider nicht schleichend, sondern oft genug mit einem Knall, von heute auf morgen. Ein gestern noch friedliches Gebiet, welches solche Probleme nur aus dem Fernsehen kennt und für die der dorfbekannte gewaltbereite Kneipenbesitzer X. das Schlimmste ist, über das sich alle aufregen können, bekommt vom Sozialamt einige neue Mitbürger angesiedelt, z.B. russlanddeutsche Heimkehrer, und ganz plötzlich sind Schutzgelder und Wegegeld angesagt, weil die jüngere Generation der Heimkehrer das von zu Hause nicht anders kannten. Und die ursprünglich Deutschen haben das Verteidigen verlernt, weil man es uns seit zig Jahren mehr und mehr abgewöhnt hat. Man ist damit in etwa so überfordert, wie der Professor Doktor Rer.Nat., der aus versehen in die falsche Straße abgebogen ist und auf einmal feststellen muss, dass mansche Menschen körperliche Gewalt dem Intellekt vorziehen. Das passt nicht mehr ins Weltbild des bildungsbürgers und führt zur völligen Erstarrung.

Natürlich sollte dagegen etwas geschehen, aber doch nicht, indem Du Dich alleine einer solchen Gang entgegenstellst und laut Deine Meinung kund tust in der festen Überzeugung, Du seiest im Recht und daher hätten auch die sich daran zu halten (Ursprungsthema des Threads).

Ohne die Dynamik der Regeln zu verstehen, bekommst Du sie auch nicht aufgebrochen, und mein Beitrag diente einfach der Verdeutlichung dieser Dynamik, weil diese gerne übersehen wird. Glaub bitte nicht, dass ich diese Zustände gut heiße, aber ich bin eben in einer Region aufgewachsen, wo man schnell lernt, dass Polizei Dich zwar gerne abkassiert, aber Du von ihnen keinen Schutz zu erwarten hast, selbst wenn Du in Sichtweite überfallen wirst. Und ich bin nicht der Typ, der sich aus einem Hochhausfenster stürzt und beim Fallen lamentiert: "Aber der Vorschrift nach hätte das Fenster geschlossen sein müssen." Entweder ich schließe das Fenster (wie Du es ja auch vorschlägst), oder ich springe nicht. Alles andere ist überhebliche Dummheit, und genau das war das Thema des Threads.
wow, wirklich sehr gut analysiert. chapeau:-)

interessieren würde mich, ob du denkst, dass der von Dir erwähnte Polizeistaat ein Wunsch aus einer speziellen politischen Bewegung ist, der sagen wir mal gezielt verfolgt wird oder die Konsequenz aus Eigenschaften wie Realitivismus, Bigottie, fehlendem Idealismus, Gleichgültigkeit gegenüber dem Volk, Feigheit, oder was auch immer...?

Wo siehst Du die Wurzeln, wo die Lobby und wie denkst Du, könnte die Gesellschaft dem Einhalt gebieten?

Würde mich wirklich ernsthaft interessieren...
__________________
Zitat: "Wt funktioniert wie alle Wing chun Stile "Nur" auf der Straße ..wie Sifu es mal vor Jahren sagte Wc ist ein Attentäter Stil"
Google Bookmark this Post!
Werbung
  #302  
Alt 17-03-2010, 12:51
inaktiv
Kampfkunst: kämpfen
 
Registrierungsdatum: 21.02.2008
Ort: Ingenbohl
Alter: 22
Beiträge: 17.415
Standard

Zitat:
Zitat von Fry_ Beitrag anzeigen
ich bin mal im Biergarten angequatscht worden daß das doch Tierquälerei sei, einen Hund beim Radfahren mitzunehmen. Hab gesagt "das ist eine neue Tierschutzverordnung. Kampfhunde werden nicht mehr eingeschläfert, sondern nur noch geschunden. Ich bin staatlich geprüfter Hundeschinder".


Geler geht's echt nimmer

Zitat:
Zitat von *Lars* Beitrag anzeigen
Das ist doch Quark BuZuS. Die Verantwortung für das, was stört, liegt im einen Fall nämlich beim Verursacher, im anderen Fall eher nicht.

Es gibt schon einen Unterschied, ob ich ein Problem mit dem habe, was ein Mensch tut, oder ein Problem mit seiner Rasse.
Grosser Denkfehler:

Dem NAzi geht auch nicht die schwarze Hautfarbe auffen Sack.. sondern dass die Neger faul sind, stinken, dass ihr Sprachstil kacke ist... dass sie nichtmal richtig deutsch können... dass sie dieses und jenes

Wer sich scheisse verhält.. das ist extrem subjektiv!

Aus der Sicht eines Physikprofessors ist der Durchschnittsmensch wohl ein Barbar, sein barbarisches Verhalten geht ihm auffen Sack..... und aus Sicht des Durchschnittsmneschen ist der der Professor dekadent... und sein dekandentes Verhalten nervt sie!

Merkst du was?

Zitat:
Zitat von Fry_ Beitrag anzeigen
mir ist irgendwann mal aufgefallen, daß Sachen wie Anarchie, Faustrecht, Selbstjustiz usw eigentlich meist von Leuten propagiert werden die sich selbst als zu den stärkeren zugehörig betrachten (in der Ökonomie gibts da Parallelen).
Im Grunde vertritt man damit also schlicht eigene Interessen.
Ich machte die Erfahrung, dass Anarchie meist von extrem dummen Leuten propagiert wird... von sehr faulen Leuten, die sich gerne helfen lassen, und dann denken, wenn Anarchie wär, würden alle sich gegenseitig helfen. Leute die am untersten sozialen Niveau stehen, und denken, wen Anarchie wär, dann würde die ganzen kapitalisten nciht mehr so reich sein....

Dabei würden DIE dann erst recht profitiern, und unsere Möchtegern-Anarchisten wären die Ersten, die gnadenlso untergehen würden
Google Bookmark this Post!
  #303  
Alt 17-03-2010, 12:53
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 10.08.2008
Ort: Ruhrpott
Alter: 26
Beiträge: 269
Standard

mich hat zwar keiner gefragt, aber:
diese lobby gibt es nicht. freiheitlich-demokratische systeme wie unsere werden nunmal irgendwie (das ja der sinn davon) primär von der gesellschaft an sich getragen... und wenn die keinen bock mehr hat, dann kommt halt irgendwann wieder einer (oder mehrere) und übernimmt das ruder für sie. dann ist das geheule irgendwann wieder groß und die leute checken, was sie an der vormaligen gesellschaftsform hatten, kämpfen dafür, diese verhältnisse wieder herzustellen. dann wachsen die nächsten generationen auf, die diese andere form nicht kennen, nicht wissen, wie gut sie es haben und alles geht von vorne wieder los.

achja, erwähnte ich bereits, dass ich total auf polybios stehe?
__________________
let´s shine
Google Bookmark this Post!
  #304  
Alt 17-03-2010, 12:57
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Hapkido
 
Registrierungsdatum: 23.02.2009
Beiträge: 49
Standard

Zitat:
Zitat von haigo Beitrag anzeigen
wow, wirklich sehr gut analysiert. chapeau:-)

interessieren würde mich, ob du denkst, dass der von Dir erwähnte Polizeistaat ein Wunsch aus einer speziellen politischen Bewegung ist, der sagen wir mal gezielt verfolgt wird oder die Konsequenz aus Eigenschaften wie Realitivismus, Bigottie, fehlendem Idealismus, Gleichgültigkeit gegenüber dem Volk, Feigheit, oder was auch immer...?

Wo siehst Du die Wurzeln, wo die Lobby und wie denkst Du, könnte die Gesellschaft dem Einhalt gebieten?

Würde mich wirklich ernsthaft interessieren...
[OFFTOPIC]

Oh wow, Das ginge jetzt aber etwas sehr weit weg vom Thema. Ganz kurz nur:

Ich persönlich denke, dass beides zutrifft. "Realitivismus, Bigottie, fehlender Idealismus, Gleichgültigkeit gegenüber dem Volk, Feigheit" Ignoranz, Verantwortungslosigkeit, Überheblichkeit, Egozentrismus, Profilierungssucht und, mehr als alles andere, Gier nach Macht scheinen doch offensichtlich die Grundvoraussetzungen darzustellen, die ein Politiker benötigt, um erfolgreich nach oben durchgereicht zu werden. Und natürlich spiegelt sich das auch in der Realpolitik wieder. Soviel ist schon mal sicher.

Andererseits ist die Frage legitim, warum solche gut manipulierbaren Antipersönlichkieten stets in der Spitze der etablierten Parteien landen, wer ein Interesse an der offensichtlich vorherrschenden Forcierung haben könnte. Das Volk wohl kaum, wer also dann? Dazu nur zwei Überlegungen.

A: "Politiker sollten stets die volle persönliche Verantwortung für alle bewussten oder vermeidbaren Fehlentscheidungen tragen müssen."
B: "Ja, aber wer wollte denn unter solchen Bedingungen noch Politiker werden wollen?"
A: "Eben! Sicher nicht die, die jetzt an der Spitze sind!"

Und zweitens die Idee der Zwei-Parteien-Diktatur:

1. Eine Diktatur macht, was sie will. Die Herrschenden haben alle Macht und wirken vor allem für sich selbst. Die Herrschenden sind meist Großgrundbesitzer gewesen, denen eh das Meiste gehörte.
2. Wird der Unmut des Volkes zu groß, gibt es Unruhen, welche die Kontrolle erschweren. Wird der Unmut noch größer, kann es zu Aufständen oder gar zu Rebellionen kommen, also dem Kontrollverlust der Machthaber.
3. Also benötigt man einen Puffer. Und die Machthaber und/oder deren damalige Manipulatoren (nicht das Volk!) erfanden die repräsentative Demokratie zur Sicherung ihrer Macht (im krassen Gegensatz zur echten Demokratie, welche die Macht beim Volk lassen würde).
4. Die Machthaber gründen also zwei Parteien und versehen sie, z.B. über Parteispenden, Wirtschaftsunterstützung etc., bis heute mit enormen Geldmitteln, so dass diese rein marketingmäßig immer dominieren. Sie übergeben ihre Regierungsmacht (welche der kleinere Teil der Macht ist) an diese beiden Parteien, indem sie einen Wechsel zur Republik entweder zulassen oder forcieren. Beide Parteien, besser gesagt, deren nach oben durchgereichte Spitzenpolitiker, tuen den Willen der Diktatur. Am einfachsten z.B. über legale Korruption, also zugesicherten Aufsichtsratposten nach der Regierungszeit.
5. Eine Partei ist also an der Macht. Kommt Unmut auf, kommt es zu Unruhen. In einer Demokratie kanalisiert man diese zunächst durch Demonstrationen, so dass die Leute sich der Illusion hingeben können, "etwas bewegt" zu haben. Steigert sich die Unruhe so weit, dass es normalerweise zu einem Aufstand kommen würde, kommt es zum großen Airbag-Trick der Zwei-Parteien-Demokratie:
6. Aufstand ist undemokratisch!!!! Somit Terrorismus und Assozial! Das gehört sich nicht für einen guten freiheitlichen Demokraten. Der kann ja wählen, wen er will. Und das ist eben die andere Partei der Diktatur.
7. Für den Fall, dass das Spiel irgendwann nicht mehr funktioniert, weil der Unmut eskaliert, muss bis dahin eben alle reale Macht vom Volke genommen, und den Staatsorganen und/oder der Diktatur (repräsentiert durch private Firmen, die beispielsweise die Kontrolle über die ursprünglich staatliche Grundversorgung wie z.B. Strom, Wasser, Müll übernehmen) übergeben worden sein.

Nur mal so als Gedankengang, welcher auch erklären könnte, warum es nach einem demokratischen "Machtwechsel" noch nie zu wirklichen Verbesserungen gekommen ist. Die grundsätzliche Politik wird stets beibehalten, und dem Bürger werden unter dem Titel "Reformen" erhebliche Verschlechterungen aufgedrückt.
[/OFFTOPIC]

Geändert von Huegli (17-03-2010 um 13:15 Uhr).
Google Bookmark this Post!
  #305  
Alt 17-03-2010, 13:02
inaktiv
Kampfkunst: kämpfen
 
Registrierungsdatum: 21.02.2008
Ort: Ingenbohl
Alter: 22
Beiträge: 17.415
Standard

Zitat:
Zitat von Huegli Beitrag anzeigen
Du hast völlig Recht mit Deinen Ausführungen. Nur ist es in Deutschland bereits schlimmer als Du es wahrnimmst. Die entwickelte Gesellschaft ist beim heutigen Menschen noch eine grundsätzliche Illusion. Und die Staatstheorie ist bereits im Ausguss, und das nicht durch diejenigen, welche die wirkenden Gesetzmäßigkeiten einmal aufzuzeigen versuchen. Und ja, wenn alle mithelfen würden, könnte man dieser Entwicklung tatsächlich noch entgegenwirken, aber das halte ich für illusorisch. Ich hätte aber auch nichts dagegen, mich in diesem Punkt zu irren.

Die Welt ist ein Dschungel und es gilt, immer und überall, das Recht des Stärkeren. Das ist ein zentraler Punkt, der erst einmal begriffen werden muss! Jetzt gibt es Staaten, die sich irgendwann mal schlauerweise sagten: "Die Mehrheit ist stärker als einzelne Starke, und darauf aufbauend können wir ein Sozialsystem mit Gesetzen schaffen". Das war gut!

Doch in diesen Staaten kommen nun, strukturell bedingt, schnell die ursprünglich "Schwachen" an die Macht, dann die Schwachen mit Ehrgeiz, dann die Profilneurotiker, die auch sehen, dass hier ein Blumentop zu gewinnen ist. Korruption kommt auf und anstatt dass "starke" Staatsoberhäupter ein Volk anleiten und anhalten, sozial zu leben, wie im Urspung des Staates, nämlich mit der Kraft der Mehrheit, sitzen "da oben" schnell kleinkarierte korrupte Eigendünkler, die die Macht lieben und das Volk kontrollieren wollen.

Das Ergebnis ist ein langsames Umschwenken auf einen Polizeistaat, in welchem die Bürger entwaffnet werden (Notwendige Bedingung für die Eskalation der Gewalt auf den Straßen), Zivilcourage bestraft wird, Rechtsunsicherheit um sich greift und die Exekutivgewalt alleine der Polizei überantwortet wird, was gleichzeitig bedeutet, dass die Verantwortung bewusst vom Bürger entfernt wird. Der darf nicht mehr Gewalttätig sein, nicht einmal zum Schutz seines Nächsten, denn davor haben "die da oben" zu Recht Angst. Kneipenschlägereien sind noch geduldet, aber bitte kein echtes Einschreiten bei einer Straftat. "Das geht mich nichts an, das gibt nur Ärger" ist beabsichtigt und bewusst über Gesetze und Rechtsauslegunbg forciert worden, denn nur so ist der Übergang zum Polizeistaat zu bewerkstelligen.

Und genau das ist zur Zeit der Zustand in der BRD. Die Polizei übernimmt also die Aufgabe, die eigentlich dem ganzen Volk obliegt, wie Du sehr richtig angemerkt hast. Und damit ist sie natürlich überfordert. Das ging eine Weile ganz gut, weil die Bürger noch kuschten, wie sie es von früher gewohnt waren. Im Osten geht es bislang noch besser als im Westen, vermutlich weil das Kuschen vor einem totalitären Kontrollstaat noch nicht so lange her ist. Aber auch dort bröckelt es mehr und mehr.
Wow!

Ich hab' dienen Beitrag erst gar ne dlesen wollen, weil er mir zu lange ist

Aber echt treffend formuliert!

Der Bevölkerung fehlen einfach EIER!

Es wird schon seit eingien Jahren nur noch auf "Soft-Skills" wert gelegt... wir werden zu sozialen weicheiern erzogen, die nichts selbst af die Reihe kriegen... EInzelkämpfer sind als Egoisten verpönt!

Die Fett markierten Teile deines Beitrages finde cih die wichtigsten! Denen müssen wir entgegenwirken!

Eine entwaffnete Bevölkerung, die Angst vor dem eigenen Staat haben muss... die lässt sich einfach lenken und befehligen! jede Diktatur stieg erst auf, durch eine Entaffnung der Bevélkerung! Waffen, Bildung etc. sollen verwehrt werden... udn genau das ist "in Progress"

Wenn cih sehe, dass in D-Land es beinahe unmöglich ist, sein gottgegebenes Recht auf eine Feuerwaffe zur Verteidigung von Haus und Hof zu erwerben... könnt ich kotzen!

Dann wird gezielt Propaganda gestreut, Lügen und Ansgt verbreitet!


Unser System bevorzugt die Schwachen..... in Polize und Militär drängen vornehmlich die Shwachen in höhere Positionen, unterdrückte Männer und Frauen insgesamt... Menschen die in einer noralen Umgebung auf Wohlwollen der stärkeren Bevélkerung angewiesen sind, diktieren den Ton, udn unterdrücken zunehmlcih die Stakren /man sehe die aktuelle Frauenpolitik) Jeder kent den Polizisten, der als Kind imer verhauen wurde, und es nun der Geellschaft zurückzahlen will.....

Doch das genaue Gegenteil wäre das, was die Polizei brauchte... leider sucht die Polizei vermehrt Leute ohne eier, die sich leichter steuern lassen..... die eer Obrigkeitshöhrig sind!

Wer immernoch nicht den Groschen hat fallen hören, wie nahe wir Orwells Horrorvision bereits sind (besonders in D-Land) der hat nen SChaden!

Dabei wird immer die USA ausgelacht... aber jene könen sich wenigstens bewaffnen, udn zur Wehr setze... muss also in gewissem Masse tun, was dem Volk gefällt...

Welche Möglichkeiten habt ihr in Deutschland denn bitte? denkt mal drüber nach
Google Bookmark this Post!
  #306  
Alt 17-03-2010, 13:07
inaktiv
Kampfkunst: kämpfen
 
Registrierungsdatum: 21.02.2008
Ort: Ingenbohl
Alter: 22
Beiträge: 17.415
Standard

Zitat:
Zitat von Huegli Beitrag anzeigen
A: "Politiker sollten stets die volle persönliche Verantwortung für alle bewussten oder vermeidbaren Fehlentscheidungen tragen müssen."
B: "Ja, aber wer wollte denn unter solchen Bedingungen noch Politiker werden wollen?"
A: "Eben! Sicher nicht die, die jetzt an der Spitze sind!"

Und zweitens die Idee der Zwei-Parteien-Diktatur:

1. Eine Diktatur macht, was sie will. Die Herrschenden haben alle Macht und wirken vor allem für sich selbst.
2. Wird der Unmut des Volkes zu groß, gibt es Unruhen, welche die Kontrolle erschweren. Wird der Unmut noch größer, kann es zu Aufständen oder gar zu Rebellionen kommen, also dem Kontrollverlust der Machthaber.
3. Also benötigt man einen Puffer. Und die Machthaber, bzw. deren damaligen Manipulatoren (nicht das Volk!) erfanden die repräsentative Demokratie zur Sicherung ihrer Macht (im krassen Gegensatz zur echten Demokratie, welche die Macht beim Volk lassen würde).
4. Die Machthaber gründen also zwei Parteien und versehen sie, z.B. über Parteispenden, Wirtschaftsunterstützung etc., bis heute mit enormen Geldmitteln, so dass diese rein marketingmäßig immer dominieren. Beide Parteien, besser gesagt, deren nach oben durchgereichte Spitzenpolitiker, tuen den Willen der Diktatur. Am einfachsten z.B. über legale Korruption, also zugesicherten Aufsichtsratposten nach der Regierungszeit.
5. Eine Partei ist also an der Macht. Kommt Unmut auf, kommt es zu Unruhen. In einer Demokratie nennt sind das meistens Demonstrationen. Steigert sich die Unruhe so weit, dass es normalerweise zu einem Aufstand kommen würde, kommt es zum großen Trick der Zwei-Parteien-Demokratie:
6. Aufstand ist undemokratisch!!!! Somit Terrorismus und Assozial! Das gehört sich nicht für einen guten freiheitlichen Demokraten. Der kann ja wählen, wen er will. Und das ist eben die andere Partei der Diktatur.
7. Für den Fall, dass das Spiel irgendwann nicht mehr funktioniert, weil der Unmut eskaliert, muss bis dahin eben alle reale Macht vom Volke genommen, und den Staatsorganen übergeben worden sein.

Nur mal so als Gedankengang, welcher auch erklären könnte, warum es nach einem "Machtwechsel" noch nie zu wirklichen Verbesserungen gekommen ist. Die grundsätzliche Politik wird stets beibehalten, und dem Bürger werden unter dem Titel "Reformen" erhebliche Verschlechterungen aufgedrückt.


Du bist GOTT!!!!!!!!!!!



Seit Jahren versuche ich hier am Board den Leuten klaruzumachen, dass Deutschland keine Dekratie hat... ECHTE Demokratie haben wir (Noch ) hier in der Schweiz! Aber alle paar Jahre den Diktator wählen zu dürfen hat nichts mit Demokratie zu tun, zumal die Politiker allesamt dasselbe Pack sind!

Volksentscheid ist die einzig legitime Staatsform neben einer Monarchie

Wieso Monarchie? Dazu möge man "Leviathan" lesen!

Wer ein unumstrittener Monarch ist, hat alles, muss also nicht für sich selbst schauen, und weil ihm niemand die Position streitig machen kann, muss er auch ncith Volksberuhigungsmassnahmen betrieben, udn sie "Politik" nennen... aber wenn's zu bunt wäre, könnte das Volk einen Aufstand üben, und den Vertreter töten, er muss als unter allen Umständen die Volksinteressen ahren!

Demokratie oder Monarchie... die einzigen Staatsformen. Ich bevorzuge dabei die Demokratie...

Aber was in D-Land herrsch tunterscheidet sich nur marginal von einer Diktatur!
Google Bookmark this Post!
  #307  
Alt 17-03-2010, 13:09
Benutzerbild von kerberos7
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: KM
 
Registrierungsdatum: 04.08.2009
Alter: 24
Beiträge: 481
Standard

Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen


Du bist GOTT!!!!!!!!!!!



Seit Jahren versuche ich hier am Board den Leuten klaruzumachen, dass Deutschland keine Dekratie hat... ECHTE Demokratie haben wir (Noch ) hier in der Schweiz! Aber alle paar Jahre den Diktator wählen zu dürfen hat nichts mit Demokratie zu tun, zumal die Politiker allesamt dasselbe Pack sind!

Volksentscheid ist die einzig legitime Staatsform neben einer Monarchie

Wieso Monarchie? Dazu möge man "Leviathan" lesen!

Wer ein unumstrittener Monarch ist, hat alles, muss also nicht für sich selbst schauen, und weil ihm niemand die Position streitig machen kann, muss er auch ncith Volksberuhigungsmassnahmen betrieben, udn sie "Politik" nennen... aber wenn's zu bunt wäre, könnte das Volk einen Aufstand üben, und den Vertreter töten, er muss als unter allen Umständen die Volksinteressen ahren!

Demokratie oder Monarchie... die einzigen Staatsformen. Ich bevorzuge dabei die Demokratie...

Aber was in D-Land herrsch tunterscheidet sich nur marginal von einer Diktatur!
Super und Österreich machts Deutschland nach ...
Google Bookmark this Post!
  #308  
Alt 17-03-2010, 13:17
Zunte
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen

Welche Möglichkeiten habt ihr in Deutschland denn bitte? denkt mal drüber nach
Die Feder ist mächtiger als das Schwert

Google Bookmark this Post!
  #309  
Alt 17-03-2010, 13:20
Benutzerbild von miskotty
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: UCS instructor messerkampf und waffenlose sv
 
Registrierungsdatum: 24.06.2007
Ort: 3. ebene 2.tür links
Alter: 31
Beiträge: 4.267
Standard

Zitat:
Zitat von Zunte Beitrag anzeigen
Die Feder ist mächtiger als das Schwert

ich dachte der fedOr ist mächtiger als das schwert
...wir können wählen...
__________________
www.unlimitedcombatsystem.de
Google Bookmark this Post!
  #310  
Alt 17-03-2010, 13:22
Benutzerbild von haigo
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Krav Maga
 
Registrierungsdatum: 23.04.2009
Ort: Rhein Main
Alter: 35
Beiträge: 166
Standard

Ich kann auch bei dem Thema das Volk nicht aus der Verantwortung nehmen.

1. Was besonders in Deutschland auffällt: Wohlstand macht satt, träge und feige aus Angst vor Besitzstandsverlust. Der Wert der Freiheit ist nicht mehr nachvollziehbar.

2. Die Medien: Wer in Deutschland noch an die eigene Meinungsfreiheit und Unabhängigkeit der Presse glaubt, ist naiv. Die Zusammensetzung der journalistischen Elite spiegelt in keinster Weise die des Volkes wider (politisch gesehen).

Politisch und gesellschaftlich Andersdenkende (im Sinne anders als der journalistische Mainstream) werden mundtot gemacht, bewegen sie sich in der Oeffentlichkeit dann sogar bewusst diffamiert und isoliert bis hin zu Vernichtung der beruflichen Existenz.

Bei den meisten Politikern sehe ich nicht unbedingt den bewussten Willen den Staat hin zum Polizeistaat zu führen.

Vielmehr unterstelle ich fehlenden Idealismus, fehlende Courage, überwiegend egoistische Machtgelüste und Profilierungswahn.

Es gibt noch so viele Aspekte, die ab den ohnehin schon sehr ausgedehnten "Offtopic-Rahmen" sprengen würden. Ist aber ein sehr interessantes Thema...
__________________
Zitat: "Wt funktioniert wie alle Wing chun Stile "Nur" auf der Straße ..wie Sifu es mal vor Jahren sagte Wc ist ein Attentäter Stil"
Google Bookmark this Post!
  #311  
Alt 17-03-2010, 13:23
Zunte
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen


Du bist GOTT!!!!!!!!!!!



Seit Jahren versuche ich hier am Board den Leuten klaruzumachen, dass Deutschland keine Dekratie hat... ECHTE Demokratie haben wir (Noch ) hier in der Schweiz! Aber alle paar Jahre den Diktator wählen zu dürfen hat nichts mit Demokratie zu tun, zumal die Politiker allesamt dasselbe Pack sind!

Volksentscheid ist die einzig legitime Staatsform neben einer Monarchie

Wieso Monarchie? Dazu möge man "Leviathan" lesen!

Wer ein unumstrittener Monarch ist, hat alles, muss also nicht für sich selbst schauen, und weil ihm niemand die Position streitig machen kann, muss er auch ncith Volksberuhigungsmassnahmen betrieben, udn sie "Politik" nennen... aber wenn's zu bunt wäre, könnte das Volk einen Aufstand üben, und den Vertreter töten, er muss als unter allen Umständen die Volksinteressen ahren!

Demokratie oder Monarchie... die einzigen Staatsformen. Ich bevorzuge dabei die Demokratie...

Aber was in D-Land herrsch tunterscheidet sich nur marginal von einer Diktatur!
Ein neues Kaisserreich, das wär schon geil. Schon nur der Name "Kaiserreich" klingt Ehrfurchtgebietend. Aber die adligen dieser Welt sind auch nicht mehr das was sie mal waren, allesamt geben sie sich Volksnah und tragen nur noch anzug und Krawatte wie bescheuert.
Krone, Szepter, Nerz und Purpur sollen sie tragen und sich in Prachtbauten inszenieren.
Guckt euch an was heute gebaut wird nur so unsäglicher, Rechtwinkliger Quatsch aus Glas und Beton und das soll dann alles sehr futuristisch wirken.

Ich will wieder einen Kaiser haben
Google Bookmark this Post!
  #312  
Alt 17-03-2010, 13:26
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 10.08.2008
Ort: Ruhrpott
Alter: 26
Beiträge: 269
Standard

Zitat:
Zitat von Huegli Beitrag anzeigen
[OFFTOPIC]

Oh wow, Das ginge jetzt aber etwas sehr weit weg vom Thema. Ganz kurz nur:

Ich persönlich denke, dass beides zutrifft. "Realitivismus, Bigottie, fehlender Idealismus, Gleichgültigkeit gegenüber dem Volk, Feigheit" Ignoranz, Verantwortungslosigkeit, Überheblichkeit, Egozentrismus, Profilierungssucht und, mehr als alles andere, Gier nach Macht scheinen doch offensichtlich die Grundvoraussetzungen darzustellen, die ein Politiker benötigt, um erfolgreich nach oben durchgereicht zu werden. Und natürlich spiegelt sich das auch in der Realpolitik wieder. Soviel ist schon mal sicher.

Andererseits ist die Frage legitim, warum solche gut manipulierbaren Antipersönlichkieten stets in der Spitze der etablierten Parteien landen, wer ein Interesse an der offensichtlich vorherrschenden Forcierung haben könnte. Das Volk wohl kaum, wer also dann? Dazu nur zwei Überlegungen.

A: "Politiker sollten stets die volle persönliche Verantwortung für alle bewussten oder vermeidbaren Fehlentscheidungen tragen müssen."
B: "Ja, aber wer wollte denn unter solchen Bedingungen noch Politiker werden wollen?"
A: "Eben! Sicher nicht die, die jetzt an der Spitze sind!"

Und zweitens die Idee der Zwei-Parteien-Diktatur:

1. Eine Diktatur macht, was sie will. Die Herrschenden haben alle Macht und wirken vor allem für sich selbst. Die Herrschenden sind meist Großgrundbesitzer gewesen, denen eh das Meiste gehörte.
2. Wird der Unmut des Volkes zu groß, gibt es Unruhen, welche die Kontrolle erschweren. Wird der Unmut noch größer, kann es zu Aufständen oder gar zu Rebellionen kommen, also dem Kontrollverlust der Machthaber.
3. Also benötigt man einen Puffer. Und die Machthaber, bzw. deren damaligen Manipulatoren (nicht das Volk!) erfanden die repräsentative Demokratie zur Sicherung ihrer Macht (im krassen Gegensatz zur echten Demokratie, welche die Macht beim Volk lassen würde).
4. Die Machthaber gründen also zwei Parteien und versehen sie, z.B. über Parteispenden, Wirtschaftsunterstützung etc., bis heute mit enormen Geldmitteln, so dass diese rein marketingmäßig immer dominieren. Beide Parteien, besser gesagt, deren nach oben durchgereichte Spitzenpolitiker, tuen den Willen der Diktatur. Am einfachsten z.B. über legale Korruption, also zugesicherten Aufsichtsratposten nach der Regierungszeit.
5. Eine Partei ist also an der Macht. Kommt Unmut auf, kommt es zu Unruhen. In einer Demokratie kanalisiert man diese zunächst durch Demonstrationen, so dass die Leute sich der Illusion hingeben können, "etwas bewegt" zu haben. Steigert sich die Unruhe so weit, dass es normalerweise zu einem Aufstand kommen würde, kommt es zum großen Airbag-Trick der Zwei-Parteien-Demokratie:
6. Aufstand ist undemokratisch!!!! Somit Terrorismus und Assozial! Das gehört sich nicht für einen guten freiheitlichen Demokraten. Der kann ja wählen, wen er will. Und das ist eben die andere Partei der Diktatur.
7. Für den Fall, dass das Spiel irgendwann nicht mehr funktioniert, weil der Unmut eskaliert, muss bis dahin eben alle reale Macht vom Volke genommen, und den Staatsorganen und/oder der Diktatur (repräsentiert durch private Firmen, die beispielsweise die Kontrolle über die ursprünglich staatliche Grundversorgung wie z.B. Strom, Wasser, Mül übernehmen) übergeben worden sein.

Nur mal so als Gedankengang, welcher auch erklären könnte, warum es nach einem demokratischen "Machtwechsel" noch nie zu wirklichen Verbesserungen gekommen ist. Die grundsätzliche Politik wird stets beibehalten, und dem Bürger werden unter dem Titel "Reformen" erhebliche Verschlechterungen aufgedrückt.
[/OFFTOPIC]
Hat durchaus ja seinen wahren Kern, aber jeden Poliker in einer Parteiendemokratie immer gleich als willenlosen Machtidioten darzustellen, ist meiner Meinung nach nu auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Es gibt durchaus Leute, die den "Beruf" eines Politikers nicht für irgendwelche Aufsichtsratsplätze wählen, sondern weil sie was zu sagen haben bzw. etwas ändern wollen. Wer wirklich nur auf Geld oder Macht aus ist, der wird mit Sicherheit nicht Politiker, da gibt es einfacherere und wohl auch stressfreiere Wege.

Weiterhin haben Parteiendemokratien durchaus ihre Vorteile, auch die "natürliche" Auslese, die sehr gut auf das vorbereitet, was später auf Politiker wartet, und schult in Sachen Kompromissbereitschaft, Handlungsfähigkeit und vor allem Realitätsnähe.

Ich habe an der Spitze lieber einen abgewichsten Typen, der weiß, wie man sich durchsetzt, als irgendeinen Träumer, der dann plötzlich aus allen Wolken fällt, weil ihm bewusst wird, dass Demokratie auch Konflikt und Kompromiss bedeutet und vor allem auch, dass wenn man es der einen Hälfte recht macht, die andere Hälfte einen hassen wird.
__________________
let´s shine
Google Bookmark this Post!
  #313  
Alt 17-03-2010, 13:41
Benutzerbild von haigo
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Krav Maga
 
Registrierungsdatum: 23.04.2009
Ort: Rhein Main
Alter: 35
Beiträge: 166
Standard

Zitat:
Zitat von nuthin Beitrag anzeigen
Hat durchaus ja seinen wahren Kern, aber jeden Poliker in einer Parteiendemokratie immer gleich als willenlosen Machtidioten darzustellen, ist meiner Meinung nach nu auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.
Willenlos nicht, Machtidiot auf jeden Fall

Zitat:
Zitat von nuthin Beitrag anzeigen
ES gibt durchaus Leute, die den "Beruf" eines Politikers nicht für irgendwelche Aufsichtsratsplätze wählen, sondern weil sie was zu sagen haben bzw. etwas ändern wollen. Wer wirklich nur auf Geld oder Macht aus ist, der wird mit Sicherheit nicht Politiker, da gibt es einfacherere und wohl auch stressfreiere Wege.
Was das Geld betrifft, gebe ich Dir recht, was die Macht betrifft nicht. Ich könnte Dir unzählige Beispiele nennen von Politikern/innen die in der freien Wirtschaft über eine Sachbearbeiterposition nicht hinauskommen würden und somit keine Macht ausüben könnten. Die politische Macht können Sie ausüben, weil Sie sich als loyale Parteisoldaten erwiesen haben, deren beste Qualität es ist, zu wissen wann man wem in den ***** kriecht und wann man wen hofiert, um ein schönes Netzwerk zu bilden...
In der freien Wirtschaft sind solche Tugenden teilweise auch von Nöten, aber da würde diese Damen und Herren schon an den Qualifikationen scheitern...

Zitat:
Zitat von nuthin Beitrag anzeigen
Weiterhin haben Parteiendemokratien durchaus ihre Vorteile, auch die "natürliche" Auslese, die sehr gut auf das vorbereitet, was später auf Politiker wartet, und schult in Sachen Kompromissbereitschaft, Handlungsfähigkeit und vor allem Realitätsnähe.
Stimmt, Sie lernen aber auch das die Interessen der Partei UEBER ALLEM stehen und somit Idealismus fehl am Platze ist...

Zitat:
Zitat von nuthin Beitrag anzeigen
Ich habe an der Spitze lieber einen abgewichsten Typen, der weiß, wie man sich durchsetzt, als irgendeinen Träumer, der dann plötzlich aus allen Wolken fällt, weil ihm bewusst wird, dass Demokratie auch Konflikt und Kompromiss bedeutet und vor allem auch, dass wenn man es der einen Hälfte recht macht, die andere Hälfte einen hassen wird.
Es gibt auch abgewichste Idealisten, die wissen was Kompromiss bedeutet
__________________
Zitat: "Wt funktioniert wie alle Wing chun Stile "Nur" auf der Straße ..wie Sifu es mal vor Jahren sagte Wc ist ein Attentäter Stil"
Google Bookmark this Post!
  #314  
Alt 17-03-2010, 13:41
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Hapkido
 
Registrierungsdatum: 23.02.2009
Beiträge: 49
Standard

Zitat:
Zitat von nuthin Beitrag anzeigen
Es gibt durchaus Leute, die den "Beruf" eines Politikers nicht für irgendwelche Aufsichtsratsplätze wählen, sondern weil sie was zu sagen haben bzw. etwas ändern wollen.
Sicher gibt es die. Aber gibt es die auch in den Spitzenrängen der Regierung? Ich meine, von "Versehen" einmal abgesehen. Der Skandal um die sogenannten "Abweichler" in Schröders Regierung zeigt ja, dass es auch Menschen mit Gewissen ins Parlament schaffen können. Die anschließende Diskussion über dieses "undemokratische Verhalten" zeigt aber auch, welcher Wind dort eigentlich tatsächlich weht.

Zitat:
Wer wirklich nur auf Geld oder Macht aus ist, der wird mit Sicherheit nicht Politiker, da gibt es einfacherere und wohl auch stressfreiere Wege.
Nur für fähige Leute.

Echte Macht spielt auf anderem Parkett als dem, das man einfach so stressfrei erreichen könnte. Und dieses Parkett benötigt ihre "Schützlinge" in den Parteien. Und dass sich dafür sehr leicht Freiwillige finden lassen, sollte wohl außer Frage stehen.
Google Bookmark this Post!
  #315  
Alt 17-03-2010, 13:43
inaktiv
Kampfkunst: kämpfen
 
Registrierungsdatum: 21.02.2008
Ort: Ingenbohl
Alter: 22
Beiträge: 17.415
Standard

Zitat:
Zitat von Zunte Beitrag anzeigen
Die Feder ist mächtiger als das Schwert

Hätte eigentlcih was..... ich erinnere mcih aber mit Grauen an die Online-Petition gegen die Zensur

Vielleicht wählt ihr doch besser den Weg des Schwertes

Zitat:
Zitat von miskotty Beitrag anzeigen
ich dachte der fedOr ist mächtiger als das schwert


Zitat:
Zitat von Zunte Beitrag anzeigen
Ein neues Kaisserreich, das wär schon geil. Schon nur der Name "Kaiserreich" klingt Ehrfurchtgebietend. Aber die adligen dieser Welt sind auch nicht mehr das was sie mal waren, allesamt geben sie sich Volksnah und tragen nur noch anzug und Krawatte wie bescheuert.
Krone, Szepter, Nerz und Purpur sollen sie tragen und sich in Prachtbauten inszenieren.
Guckt euch an was heute gebaut wird nur so unsäglicher, Rechtwinkliger Quatsch aus Glas und Beton und das soll dann alles sehr futuristisch wirken.

Ich will wieder einen Kaiser haben
Hat was oder!

Kaiserreich Deutschland
Google Bookmark this Post!
Thema geschlossen


Dieses Thema betrachten zurzeit 1 Personen. (0 registrierte Benutzer und 1 Gäste)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist An.
Smileys sind An
[IMG] Code ist An
HTML-Code ist Aus
Trackbacks are Aus
Pingbacks are Aus
Refbacks are Aus

Ähnliche Themen
Thema Erstellt von Forum Antworten Letzter Beitrag
Einfach mal so Kannix Wing Chun Videoclips 15 23-02-2010 14:08
Einfach mal Hallo sagen Swupps Wer bin ich? - Ecke 10 12-10-2008 23:16
Einfach mal ausrasten:-) Björn Friedrich Video-Clip Diskussionen zu MMA 39 15-07-2008 12:18
einfach mal reinschauen nonamedd Karate, Kobudō 6 23-07-2007 14:46
einfach mal lesen... shorty Wing Chun / Yong Chun 12 26-06-2005 15:42



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 05:31 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.3.0 ©2009, Crawlability, Inc.