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#1
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| Das Thema "Grundbetrachtung Kampfsportler und Notwehr" hat sich ein bisschen in die Richtung gewendet, inwiefern man in einer SV-Situation als Kampfsportler vor "sich selbst warnen muss". Diese Pflicht wurde zT als Mythos bezeichnet;ich kann es nicht beurteilen,und das ist auch nicht mein vorrangiges Anliegen,obwohls natürlich klasse wäre,wenn hier jemand fundiert dazu Stellung nehmen könnte. Da es für mich immer höchste Priorität hat,das ich selber,nach Möglichkeit aber alle beteiligten,heil aus einer solchen Situation herrauskommen, frage ich euch, was ihr vom "Warnen" haltet,und wie ihr es tun würdet,ohne dadurch zu provozieren.Bin gespannt.. |
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#2
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| Das ist ein Mythos aus den 70/80gern. Man muss nicht warnen, man kann aber. Grundsätzlich kommt es immer auf die Situation an. Habe ich Zeit und schätze die Situation so ein, dass es mir helfen könnte, kann ich auch warnen. In den allermeisten Fällen geht es aber erstens zu schnell und zweitens reagieren die meisten Aggressoren mit "Ey du machst XY? Dann komm doch her du..." Außerdem gibt es viele Situationen, in denen eine Warnen meinerseits, es dem Aggressor keine "Fluchtmöglichkeit" mehr bietet. Es ist also gezwungen sich mit mir anzulegen (z.B. weil seine Kumpel dabei sind, oder die Freundin usw.usf.) Es wurde aber hier auch schon etliche Male besprochen. ![]() |
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#3
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| Gar nicht, weils mMn. nie deeskalierend sein wird sondern immer genau das Gegenteil bewirken wird. Sagen wir mal so ein Typ will sich kloppen und ich würd sagen, pass auf ich kann XY ich will dich nicht verletzen. Der Typ wird wohl in den wenigsten Fällen denken "Oje der kan XY ich lass das lieber" sonder eher "Pah der glaubt weil er XY kann is er supergefährlich dem zeig ichs". MMn. wird jeder Hinweis darauf, dass man irgendeine KK/KS macht einem immer als überheblich ausgelegt werden. Außerdem wenns wirklich zur körperlichen Auseinandersetzung warum sollt ich mir meinen Überraschungseffekt versauen. |
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#4
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| Zitat:
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#5
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| Warnen ist gut. Ein gezieltes 'Hau ab, sonst gibt's was auf die Fresse!' hat sich vielfach bewährt. |
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#6
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| Dazu dann noch das passende Auftreten und schon gehts los!
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#7
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| he, isch warn disch vor meinen Fähigkeiten
__________________ I Love Schiuschitsu |
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#8
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#9
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![]() Nicht so direkt... aber dem Gegenüber in geegneter WEise, und mit geeignetem Auftreten vermitteln: "Hey, ich will keinen Ärger mit dir... aber ganz bestimmt willst DU keinen Ärger mit MIR!" funktioniert hervorragend, wenn mans richtig macht. |
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#10
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#11
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| Auch ein "Guck mal Junge, ich werd' dafür bezahlt, mit Leuten wie dir fertig zu werden...... entweder gehst du jetzt, und wir beide haben nen friedlichen Abend. Oder ich MACH dass du gehst, und du verbringst den Abend auffem Polizeiposten" hat eine ausserordentliche Wirkung. Wo ist da exakt für dich der Unterschied? Der Hauptunterschied liegt imho nur darin, WIE man das Ganze rüberbringt, welchen Eindruck man in der nonverbalen Kommunikation vermittelt. |
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#12
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__________________ Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.. Nietzsche |
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#13
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| Zitat:
Und "Hey junge ich bin bereit mich zu wehren und werd auch zurückhauen wenns denn sein muss" finde ich einfach besser als "Hey Junge ich bin Kickboxer oder sonst was also lass es besser". Warum?? Weil ersteres sagt, ich bin net darauf aus aber bereit, 2teres aber eher Ich bin dir über du wirst untergehen weil ich krass bin. Mit der Erwähnung das ich was trainieren signalisiere ich unterschwellig, dass ich härter als der andere bin und das könnte wiederum seinen Stolz angreifen. |
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#14
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| Isch kann krass 7 bier in 3 minuten. |
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#15
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| Ich find deine ausage durchaus plausibel und seh das genau so. Mir hat zwar mal geholfen das ein kollege zwei typen gewarnt hat ich könnte kung fu(was ich zu der zeit garnicht gemacht habe) aber ich selbst würde sowas nicht sagen, sonst weis er/sie nacher noch wie ich mich bewege.![]() |
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