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  #31  
Alt 06-09-2017, 21:09
Benutzerbild von Soju
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Kampfkunst: Nichst aktiv, frueher Jiu Jitsu und Shotokan
 
Registrierungsdatum: 13.09.2004
Ort: Ursprünglich Flensburg, jetzt Odense (DK)
Alter: 44
Beiträge: 922
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In Meiner Familie wurde nie viel drueber erzaehlt, womoeglich weil vor allem der vaeterliche Zweig sich da nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert hat.

Muetterlichreseits hat Opa auch nicht viel erzaehlt, war zwangsrekrutiert und in Holland verwundet (Zaehne ausgeraeumt, durchschuss durch den hals und verschuettet). Oma kam aus Pommern und wurde vertrieben, wenn sie mal kommentare gemacht hat dnn waren das andeutungen der Hoelle.
__________________
Komme taeglich zur Arbeit mit der Bereitschaft dich feuern zu lassen.
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  #32  
Alt 06-09-2017, 21:26
Benutzerbild von Aruna
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Luft anhalten
 
Registrierungsdatum: 07.03.2015
Ort: right here, right now
Beiträge: 2.602
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Zitat:
Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
Und was ist jetzt das Problem?
Wie Alfons im Anfangsbeitrag schrieb: wenn Du davon betroffen wärst, wüsstest Du es...
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  #33  
Alt 06-09-2017, 21:29
Benutzerbild von Magni
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Jiu Jitsu/Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 03.06.2015
Ort: NRW
Alter: 26
Beiträge: 721
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Ich bin froh, dass ich dieses Grauen nie erlebt habe. Aber was nicht ist kann ja noch werden, war nicht der erste Krieg und wird nicht der letzte gewesen sein. Menschen neigen nunmal nicht dazu aus der Vergangenheit zu lernen. Lieber versucht man Schuld zuzuweisen.
__________________
Wir nennen Frieden, was doch nur Lethargie vor dem Tode ist, und ich fürchte, wir erwachen nur zu unserm Ende.-Johann Gottfried Seume-
Was fällt, das soll man auch noch stossen.-Friedrich Nietzsche-
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  #34  
Alt 06-09-2017, 21:35
Benutzerbild von Alfons Heck
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Kampfkunst: Hapkido
 
Registrierungsdatum: 19.12.2001
Ort: FFM, Hessen
Alter: 53
Beiträge: 7.235
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Abend,
ich denke es geht weniger um konkrete Berichte über Tot und Gewalt. Viel mehr sind von Überlebenden Gespräche, über deren innere Konflikte und wie sie ihr Verhalten im Nachhinein empfinden, eine Hilfe für uns Kinder und Enkel um ihr Verhalten, ihre Erziehung uns gegenüber zu verstehen. Das kann uns helfen nicht in ein ähnliches Schema zu verfallen und auch wieder unsere Probleme, Ängste sowie unterbewussten Erfahrungen aus unserer Erziehung unreflektiert an unsere Kinder weiter zu geben.


Gruß
Alfons.
__________________
Hap Ki Do - Schule Frankfurt - eMail - 합기도 도장 프랑크푸르트 - Daehanminguk Hapkido - HECKelektro-Shop
...Dosenbier und Kaviar...
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  #35  
Alt 06-09-2017, 21:37
Benutzerbild von Dietrich von Bern
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Kampfkunst: 截拳道, มวยไทย, LL
 
Registrierungsdatum: 25.04.2009
Ort: NRW
Alter: 44
Beiträge: 4.031
Blog-Einträge: 17
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https://en.m.wikipedia.org/wiki/The_..._of_Our_Nature
...passt vielleicht hierher?
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...gut ist der der gutes tut!
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  #36  
Alt 06-09-2017, 21:49
Benutzerbild von rambat
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Kampfkunst: Judo, BJJ
 
Registrierungsdatum: 08.12.2013
Beiträge: 4.669
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ich bin jahrgang '66.
meine mutter hat zwar nie viel über den krieg erzählt, den sie als kind erlebte, aber sie hat das, was sie miterleben mußte, später sozusagen (wenn auch in anderer form) an mir "wiederholt".
"zwang zur wiederholung" wird das wohl in der psychologie genannt.
ihre kindheitserlebnisse erklären alles, entschuldigen aber gar nichts.
bei meinem stiefvater war's genauso, nur daß der noch sehr viel aggressiver agierte und seine traumata dadurch "verarbeitete", daß er mich massiv mißhandelte.

ich hab mich kürzlich mit ehemaligen klassenkameraden ausgetauscht ... ich war nicht der einzige, dem so etwas widerfahren ist.
__________________
www.judo-blog.de
Warnhinweis: Meine Beiträge können Ironie und Sarkamus enthalten! Für Allergiker ungeeignet!

Geändert von rambat (07-09-2017 um 06:28 Uhr). Grund: tippfehler korrigiert
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  #37  
Alt 06-09-2017, 23:37
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: tkd
 
Registrierungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 8.833
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Zitat:
Zitat von Alfons Heck Beitrag anzeigen
... eine Hilfe für uns Kinder und Enkel um ihr Verhalten, ihre Erziehung uns gegenüber zu verstehen. Das kann uns helfen nicht in ein ähnliches Schema zu verfallen und auch wieder unsere Probleme, Ängste sowie unterbewussten Erfahrungen aus unserer Erziehung unreflektiert an unsere Kinder weiter zu geben. ...

Was wären deiner meinung nach die schemata, in welche wir nicht auch verfallen sollen - von solchen fällen wie rambats mal abgesehen, der familiär wohl basismässig in die schei s se gelangt hat, wenn ich das bisher richtig verstanden habe?


Grüsse
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  #38  
Alt 07-09-2017, 07:11
Benutzerbild von Eskrima-Düsseldorf
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Zitat:
Zitat von panzerknacker Beitrag anzeigen
keine Ahnung, was euch da so vorschwebt, aber warum sollten ehemalige Frontsoldaten ihren Kindern erzählen, wie sie eingekesselte Russen zusammengeschossen haben, oder wie irgendwelche Amis ihre Kameraden mit Flammenwerfern umbrachten?
Ich hab hier noch ein Soldbuch von meinem Vater rumfliegen der war "nur" ReFü im FlaRgt 68, da steht dann über Wochen Feindbeschuß und Rückzugsgefechte an der Elbe, was genau hätte er einem 8 oder 10 jährigem erzählen sollen?
Mein Onkel war Infanterieuffz mit Nahkampfspange, Deutsches Kreuz, blah..... vermißt bei Shitomir, den findet man noch nicht mal in den Suchdiensten
Freund meiner Eltern ist 53 erst aus Kriegsgefangenschaft gekommen, nachdem er 37-39 Wehrpflicht absolviert hat und im Anschluß bis September 39 noch ne Wehrübung eingeschoben hat, der war also 35 und hatte Abitur....
der erste Mann meiner Mutter war Kaleu auf einem U-Boot, gefallen 44, hat seine Tochter nie gesehen
meine Mutter ist durchs brennende Hamburg gelaufen....
also was genau sollten die dann erzählen?
wie schlimm das alles war? oder wie toll?
Darum geht es doch... sie konnten es eben nicht erzählen und verarbeiten.
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  #39  
Alt 07-09-2017, 07:54
Benutzerbild von BUJUN
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Kampfkunst: Wut des Ares
 
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1952

In der Grundschule JEDES JAHR "Die Brücke" ansehen müssen !

Vor jedem Kinofilm lief die s/w Wochenschau mit Aufnahmen an Front und Luftkrieg -
in der damals üblichen Propaganda-Sprache ( Jubel-Geschrei )

Vater war 7 Jahre in russ. Gefangenschaft.

Mehrere Fluchtversuche.

Wurden verraten.

Die Verräter wurden bekannt und ...

Später beim Ausgehen - stets Ärger mit Amis ( Trotz "off limits" )
die uns stets als "nassis" ( geändert damit kein Ärger mit Bordregeln - ihr
wisst sicher was gemeint ist ! ) beschimpften und auch handgreiflich
wurden - naja - wir wurden jedes Jahr größer ( und der spätere BUJUN
ging ins Karate )

Noch später bei der Bundeswehr: im Rahmen der Offiziers-Ausbildung
hat man uns tatsächlich Aufnahmen von den "Untaten" der Volksarmee
und der Russen gezeigt - inkl. praktischer Napalm-Verwendung -
war für mich zum Kotzen - brauche keine Feindbilder !

Grüße

BUJUN
__________________
Es wird dem gierigen Kaufmannsgeist nie verständlich was den Krieger antreibt
AYA HEYAYA ... GoT VI.10....

Geändert von BUJUN (07-09-2017 um 08:36 Uhr). Grund: off
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  #40  
Alt 07-09-2017, 08:08
Benutzerbild von CeKaVau
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Kampfkunst: Shotokan Karate Do
 
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Hallo,

ich bin Jahrgang '71 und meine Großeltern haben gar nichts aus dem Krieg erzählt. Mein Großvater hatte eine Verletzung an der rechten Hand, hat aber nur einmal gesagt, dass sein Gewehr in der Hand explodiert sei.
Das war's; ansonsten gar nichts.

Meine Eltern (geboren '41 und '43) erzählen ebenfalls nicht viel. Maximal hier und da etwas von der Vertreibung (Schlesien).

Ich denke, diese Verdrängungungs- und Schweigemechanismen sind völlig normal. In (geringerem) Maße erlebe ich das auch hier im Osten (Ich stamme aus Zwickau/Sachsen.) Plötzlich waren alle Widerstandskämpfer und schon immer dagegen.

Ich vermute, dass das große Schweigen nach dem 2. Weltkrieg, neben dem Wunsch, psychologisch abzuschließen, auch ganz praktische Gründe hatte.
Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, blieben alle Täter in Amt und Würden. Aufklärung wurde aktiv bis in die höchsten Ebenen bekämpft.
Ebenso wie heute.

Und dann gibt es noch die zweite praktische Seite, die auch nicht zu unterschätzen ist. Verschweigen wird gebraucht, um Wiederholen zu können. Wer (außer komplette Psychopathen) würde zum Militär gehen, wenn er wüsste, wie Krieg wirklich ist. (Hier neben mir sitzt ein Syrer, die hier seine Masterarbeit schreibt. Der kann sicherlich Geschichten erzählen.)
Der psychologische Krieg-Frieden-Zyklus scheint immer von "Lieber ein Leben lang nur trocken Brot, aber nie wieder Krieg." recht schnell "Den muss man die Grenzen aufzeigen." hin und her zu wechseln.
Ohne Vergessen und Verdrängen funktioniert das nicht.

Grüße
SVen
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  #41  
Alt 07-09-2017, 08:15
Benutzerbild von CeKaVau
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Shotokan Karate Do
 
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Ort: Chemnitz
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Beiträge: 582
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Hallo BUJUN,

Zitat:
Noch später bei der Bundeswehr: im Rahmen der Offiziers-Ausbildung
hat man uns tatsächlich Aufnahmen von den "Untaten" der Volksarmee
und der Russen gezeigt - inkl. praktischer Napalm-Verwendung -
war für mich zum Kotzen - brauche keine Feindbilder !
Ich würde das als völlig normal bezeichnen. Kriege funktionieren nicht, wenn man der Bevölkerung/Soldaten klar macht, dass es hier um die Ermordung von Menschen für Geld geht. Der Feind muss vorher entmenschlicht werden (Vietcong, Terroristen, Islamisten, Kommunisten, Gelbe Gefahr, Mongolensturm). Menschen werden ja nicht getötet, es werden "Ziele neutralisiert". Was das genau aus Menschen macht, wurde im berühmten "Collateral Murder"-Video von Chelsea Manning gezeigt.

Grüße
SVen

P.S.: Ehrlicherweise muss ich auch gestehen, dass mir PTSD-Sodaten herzlich egal sind. Denen geht es besser, als Ihren Opfern.

SVen
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  #42  
Alt 07-09-2017, 08:17
Benutzerbild von BUJUN
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Kampfkunst: Wut des Ares
 
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Haben die Mehrzahl der kkb-Kollegen nicht erlebt - der "Umgangston"
in den 1960-er Jahren:

Völlig unmöglich einen Erwachsenen irgendwie zu verspotten - da gab es
SOFORT Kloppe - und wenn es die Eltern raus bekamen - nochmal Nachschlag.

Später konnte ich das sogar verstehen - die haben viel Elend erduldet und
das bestimmt nicht zur Belustigung des Nachwuchses.

Bettler mit fehlenden Gliedern - überall - mit / ohne Laierkasten ... dann wurden
Pfennigstücke in Zeitungspapier gewickelt in den Hof geworfen ...

Es war allerstrengstens verboten bestimmte Symbole irgendwohin zu krtizeln ...

Und in der Grundschule schlugen ALLE Lehrer und Lehrerinnen gnadenlos zu !
Natürlich auch die Pfarrer - die waren mehrheitlich sogar die brutalsten !

Geringster Anlaß ... und auch von hinten wenn man mit dem Nebenmann
quatschte knallte es auf den Hinterkopf ...

Wer wagte zurückzuschlagen - flog von der Schule.

Achja - der Hausmeister sorgte auch auf seine Weise für sofortige Ruhe ...

Kann mich sehr gut an einen Lehrer erinnern der mich mit dem 1-m-Zollstock
verprügelt hat - leider ist der zu früh verstorben - hätte zu gerne ...

Meterstab oder Zeigestock oder Geigenbogen - die Welt war voller Waffen -
einige waren sehr treffsicher mit der Kreide ( nur die weiße - die farbige war
wertvoll und unter Verschluß )

Man kann sich eben seine Zeit und sein Umfeld nicht immer frei aussuchen
sondern muß sich anpassen - keine Alternative !

O.K. - bin wohl geschädigt - aber ich lasse mich heute nicht von
Rotzlümmeln blöd anmachen weil die meinen die USA-Ghetto-Kids dümmlich
nachmachen zu müssen !

Grüße

BUJUN

Da war doch noch was: die "Rangordnung" unter den Schülern - wer es wagte
einen "Großen" ( höhere Klasse und älter ) dumm anzumachen bekam sooo
was von Prügeln - und wir sehnten uns alle danach selbst mal "ein Großer"
zu sein ( ratet mal wie wir uns dann aufgeführt haben )

und ich behaupte mal: genau DAS fehlt in den heutigen frühen Flegeljahren -
das Erlernen respektvollen Umgangs - innerhalb der Jugend.

Wann und wo soll man es sonst lernen ???
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  #43  
Alt 07-09-2017, 08:27
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Zitat:
Zitat von CeKaVau Beitrag anzeigen
... Meine Eltern (geboren '41 und '43) erzählen ebenfalls nicht viel. Maximal hier und da etwas von der Vertreibung (Schlesien). ...

wahrscheinlich können sie sich auch nicht mehr so gut erinnern, wenn sie bei kriegsende 4 und 2 jahre alt waren.

hast du schon mal versucht, genauer nachzufragen?


grüsse
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  #44  
Alt 07-09-2017, 08:30
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Zitat:
Zitat von BUJUN Beitrag anzeigen

Wann und wo soll man es sonst lernen ???
Mir stellt sich die gleiche Frage die sich bei den Beschreibungen deines WT Lehrers (der ist ja auch ein Kind seiner Zeit) immer stellt.

Gibt es nicht bessere (?) Methoden etwas zu lernen und ist das gelernte wirklich "gut/richtig".

Einiges von dem was Du beschreibst, gab es auch noch in den 70ern und ich bin froh dass das deutlich weniger geworden ist.
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  #45  
Alt 07-09-2017, 08:33
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Kampfkunst: Wut des Ares
 
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Hallo Sven - danke !

Wir dürfen hier nicht politisch werden ( wer braucht den Mist denn überhaupt ).

Aber es ist erschreckend wie auch heute noch ( und vermutlich in alle Ewigkeit )
die Kinder bereits in der Vorschule ( was'n Wort für Kindergarten ) nach den
jeweils "modernen" Gesichtspunkten "abgerichtet" und geformt werden -
da sagt die Tante "das darf man nicht" und "das macht man nicht" - und das
wird dann auch geglaubt und befolgt ... wer soll das noch reparieren ?

Da du auch "Shotokan" - Mann bist - - - was haben Itosu und Funakoshi aus
dem Okinawa-Ursprungs-Karate gemacht ?

Eine vormilitärische Ausbildung !

Wo sonst gibt es Bahnenlaufen auf Kommando-Geschrei ?

Gehorsam einprägen - und Sehnsucht danach erzeugen mit gezogenem Schwert
schreiend in die Masse der "Feinde" zu rennen - in der Gewissheit das
dem an Schreinen später würdigend gedacht wird ..

Nebenbei zugegeben: vor 20 Jahren war mir eine derartige Denkweise
wie gerade hier von mir beschrieben völlig fremd - das Alter hat doch
ein paar Vorteile

Grüße

BUJUN
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