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#1
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| was haltet ihr davon, dass nun durch G8 + Bachelor (+ Wegfall Bund bei Männern) sehr junge Leute mit abgeschlossenem Studium dastehen und einsteigen. Ich bin relativ geschockt. Ich habe jetzt 21 Jährige kennengelernt die komplett fertig sind. Meine Mitbewohnerin macht bei einer großen Beratung Praktikum und ist fast fertig mit dem Studium und sie ist 20! Ich fand die Studienzeit ziemlich geil und bin auch froh diese in meinen "20ern" erlebt zu haben. Ich glaube vielen wird etwas entgehen. Ich rede nicht davon nebenbei zu arbeiten oder so, das habe ich auch immer. Und natürlich wer sich nach der Schule für eine Ausbildung entscheidet ist noch früher drin im Arbeitsleben, aber darum gehts hier nicht, sondern darum im welchen Alter ein Studium "sinnvoll" ist. Ich kanns nicht genau benennen aber irgendwie finde ich, die Leute verpassen etwas. Und wenn ich manche Leute reden höre was sie alles mit ihren "zarten" 21 jahren verdienen wollen im nächsten Jahr, bzw. schon fast unverschämt fordernd sind, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ich bin auf eure meinungen gespannt
__________________ "Train by day, Joe Rogan Podcast by night, all day !!" Geändert von paka (14-10-2011 um 20:33 Uhr). |
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#2
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| Studieren gehen, um gutes Geld zu verdienen und das zu machen, was einem auch gefällt. Mit 40 nicht sagen "hätte ich bloß studiert". Aufstiegsmöglichkeiten sind auch besser. Wenn jemand früher fertig ist, ist doch gut so. Nicht jeder hält was von der "Studentenszene", lol .Ich persönlich kann auf Ökos und Neurotiker mit Vorurteilen jedem BWLer oder Jurastudenten gegenüber, da er gut angezogen ist oder sie kokett aussieht, verzichten. Oder irgendwelche Spinner die gegen Reiche demonstrieren, selbst aber studieren gehen um nicht in ner Zeitarbeitsfirma zu enden. Ist im Endeffekt nichts anderes als das Leben auf dem "Schulhof". Ne, ne, von Studenten halte ich mich grundsätzlich fern. Das sind meistens respektlose Menschen, die unabhängig geworden sind und es mit ihrem täglichen Bierkonsum (in Maßen natürlich, man ist doch ach so elitär, akademisch, widersprüchlich) und feiern ohne Rücksicht auf Lärm, beweisen wollen. Je früher man aus der Uni oder FH (wobei auf einer FH angenehmeres Publikum ist) ist, desto besser. |
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#3
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__________________ http://www.zentralrat-der-luden.org/ |
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#4
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| Zitat:
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__________________ "Train by day, Joe Rogan Podcast by night, all day !!" |
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#5
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| Früher fertig heißt früher mehr Geld verdienen. Früher fertig heißt weniger Zeit für Party+Spaß. G8 ist einfach nur sch****, Bachelor kann dementsprechend auch nicht so geil sein!
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=JeudRwg5-AE |
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#6
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| Ich seh jetzt schon, in den kommenden Jahren, eine Welle von "Burnouts" auf uns zu kommen.... .... sofern wir die never ending EUdSSR Krise überleben ![]()
__________________ ALABAMA MAN !!!! AKTIV UND SCHNELL UND STÄRKER |
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#7
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| Bachelor ist einfach extrem verschult. Nix mehr hier mit dem klassischen Studentenleben. Ich denke ich habe immo ca. ne 40h Woche und in der Zeit haste noch kein Geld verdient wenn du nicht bei Mama und Papa auf der Tasche liegen kannst. Dafür hast du z.B. mit nem BWL- oder VWL-Bachelor ein eigentlich nur halbfertiges Studium da du in der Zeit gerade mal die Grundlagen ordentlich durch hast da ist noch nichts vertieft oder sinnig gemacht. Ich muss sagen ich kenne viele Erstsemester die mit dem einfach-mal-irgendwas-hauptsache-studieren-Gedanken hier an der Uni sind. Die haben eigentlich noch überhaupt keinen Plan was sie vom und im Leben eigentlich wollen und machen wollen. Hatte ich mit 18/19 auch noch nicht. Dafür haben mir dann aber die 9 Monate Zivi geholfen etwas zu finden worin ich verdammt gut bin und was mir trotz der sch***ß Arbeit total Spaß macht. Immo gehen mir eher die Leute auf den Keks die einem ständig erzählen müssen das sie mit 16 schon berufstätig waren und wie eigenständig und unabhängig sie doch waren und sind. ![]() Wenn ich mir überlege daß der Großteil der Promovierenden u.ä. die ich kenne schon eher am Ende der 20 ist es mir eh unerklärbar wie man mit 21 fertig studiert haben soll.
__________________ Float like a butterfly, hit like a sledgehammer Geändert von Indariel (14-10-2011 um 22:35 Uhr). |
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#8
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| ne, ganz ehrlich, ne ![]()
__________________ Wer HTML postet oder gepostetes HTML quotet oder sich gepostetes oder gequotetes HTML beschafft, um es in Verkehr zu bringen, wird geplonkt. |
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#9
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| Ich bin grad noch mitten im Bachelor (5. Semester) und werd in sechs Tagen 23, fertig bin ich dann mit 26/27 (inkl. zweijährigem Master). Damit gehöre ich vermutlich auch eher noch zu den älteren "fertigen" Absolventen. Ich bin manchmal schon wirklich erstaunt, wie schnell nachrückende Jahrgänge mit allem fertig sind. Und bin gleichzeitig heilfroh, dass ich weder von meinen Eltern noch vom reformierten Schulsystem durch die Institutionen gehetzt wurde. Mit 18 wollte ich noch ganz andere Sachen studieren als das, was ich jetzt mache (und was ich jetzt mache ist die perfekte Wahl gewesen). Da wär's also direkt mal schief gegangen. Ich empfinde das Gehetze generell eher als negativ. Was sollen denn da für selbstständige und reife Persönlichkeiten rauskommen, wenn man mit 21 und 'nem schönen Abschluss, aber sonst recht wenig Lebenserfahrung, von der Uni kommt und auf die Welt losgelassen wird? Edit: Zitat:
__________________ Man is a pupil, pain is his teacher. - Alfred de Musset Geändert von Krach Bumm (14-10-2011 um 23:36 Uhr). |
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#10
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| Das erlebe ich derzeit jeden Tag!
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#11
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| Ich finde es eher bedenklich, dass das Studium verschulter ist als früher. Die Unternehmen geben zu einem großen Teil die Studieninhalte vor. Es bleibt keine Zeit mehr, während des Studiums auch mal nach links und rechts zu schauen, Vorlesungen außerhalb des eigenen Fachbereichs zu besuchen -eben das, was man früher studium generale nannte. Übrig bleibt ein Haufen gedrillter Fachidioten und Arbeitsbienen. Bloß nicht die jungen Menschen durch eine akademische Ausbildung zu eigenständigem und fachübergreifendem Denken erziehen. Lernen um des Lernens willen (und nein, ich rede hier nicht vom Party machen!) als intellektuelle Ressource und mündige Bürger sind anscheinend nicht mehr gefragt. Statt dessen Profitorientiertheit und straffes Zeitmanagement als Lebensweg. In den verschulten Bachelor-Studiengängen wird oft gleichviel (bzw. genau der selbe Lehrstoff unter anderen Namen - die Fächer heißen jetzt Module und haben ganz hippe englische Bezeichnungen) Stoff wie bei den Diplom-Studiengängen in weniger Semester gequetscht. Trotzdem heißt es, der Bachelor sei ja weniger wert als ein Diplom und quasi ein Schmalspur-Studium. Gleichzeitig müssen immer mehr Studenten nebenbei arbeiten um sich ihr Studium zu finanzieren. Wenn dann noch irgendwelche *** daher kommen, die entweder nie studiert haben, oder immer noch in Erinnerung an ihre 24 Semester Germanistikstudium (nichts gegen Germanisten, hätte auch genauso gut Pädagogik schreiben können ) schwelgen, das sie vor 20 Jahren abgebrochen haben und einem was vom tollen, lustigen und lockeren Studentenleben erzählen wollen könnte ich echt manchmal zuviel kriegen. |
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#12
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![]() naja wer mit 21 sein ba hat, hat nicht zwingend ausgesorgt. erstens verlangen die meisten firmen ohnehin den master, zweitens haste zu diesem zeitpunkt das pflichtprogramm abgeackert, aber keine praktika, auslandserfahrung etc. aus persönlicher erfahrung (man mache sich mal die mühe und spreche mit einem 21 jährigen) sind sie einfach noch "kinder" vom kopf her. bin zwar auch erst 24 aber vor 3-4 jharen hab ich auch noch anders getickt. in sachen softskills wird dich jeder vernünftige personaler auseinandernehmen... es fehlt nicht nur an lebenserfahrung, sondern auch an realistischer selbsteinschätzung (siehe escobars post)
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#13
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| Gut das ich noch nen Diplom habe! ![]()
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#14
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| hey das soll jetzt aber nicht in Diplom vs Bachelor/Master ausarten (Diplomer haben schon a priori gewonnen) obwohl es teilweise natürlich auch zum Thema gehört aber mir geht es eher darum 1) Kann jemand mit 20/21 schon wirklich mit so Gehaltsvorstellungen ankommen, wie früher für die "alten Diplomer" vorgesehen? 2) entgeht diesen Menschen nicht etwas? und 3) Verliert das Studium heute seine Bedeutung als "Reifezeit"
__________________ "Train by day, Joe Rogan Podcast by night, all day !!" |
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#15
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| Wenn man einen findet, der das zahlt.... Ist wohl eine Frage der Zielsetzung, entgeht dem hier was?: Utz Claassen ? Wikipedia Die Reifeprüfung ist eigentlich das Abitur/Matura. Bis auf das Nachkriegsdeutschland waren/sind derartig lange Ausbildungszeiten unüblich. |
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