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#1
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| Ab zurück in die christlich-fundamentalistische Steinzeit? Oder in die verstaubte, reaktionäre Vorväterära der 50er Jahre? Erinnert mich an Footlose. Freut mich nur, dass Offenbacher und Frankfurter Clubs gegen den Irrsinn der Obrigkeit aufbegehren. Weiter Streit über Tanzverbot an Ostern | Hessen - Nassauische Neue Presse - Limburg-Weilburg Hier geht es zur Online-Petition: Aufhebung des Tanzverbots an Feiertagen in Hessen - openPetition
__________________ Cha togar m' fhearg gun dìoladh - Nemo me impune lacessit www.cateransociety.com - www.kampfkunstschmiede-kostheim.de |
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#2
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| Soweit ich weiß gibt es das in anderen Bundesländern auch, das an kirchlichen Feiertagen bestimmte Veranstaltungen verboten sind. Hatte vor kurzen die Problematik mit dem Totensonntag, als die DFL ganz schockiert war das in einigen Bundesländern dann kein Fußballspiel angesetzt werden darf. Persönlich finde ich das aber albern. Geändert von Kable (15-04-2011 um 21:13 Uhr). |
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#3
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| Da ich mich für echten kompletten Laizismus in Deutschland ausspreche, kann ich über solche reaktionäre Ideen der Politik nur den Kopf schütteln. Damit wollen sie nur auf Stimmenfang bei der "alten Riege" gehen oder sich sonstwie profilieren. Vor allem muss man malbedenken, dass im Gegensatz dazu über die "hohen christlichen Feiertage" z.B. das Rotlichtviertel in Frankfurt seine Tore nicht schließen muss ![]()
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#4
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| Kanada hat keine offizielle Religion und deshalb klagen hier so manche Juden und Moslems erfolgreich gegen alltägliche, christliche Dinge (z.B. christliche Feiertage), stoßen dabei auf wenig Widerstand und scheuen sich auch nicht selten, ihre Religionsfreiheit vor Gericht zum Vorteil zu nutzen. Der 'neue deutsche Atheismus' öffnet all zu weltlichen Problemen alle Tore. Mein Tip: Seid stolz auf euer christliches Erbe und respektiert eure Feiertage. ... dann klappt's auch mit dem Nachbarn ... äh anderen Religionen. |
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#5
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| dann aber konsequent sein und feiertage streichen , dann gibts kein tanzverbot |
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#6
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| Ein Tanzverbot halte ich allerdings für absolut unangebracht. Ich fühle mich in meinen religiösen Gefühlen NICHT verletzt, wenn ein Nicht-Christ oder überhauüt irgendwer tanzt oder weiss der Teufel was tut, während ich in der Kirche hocke oder sonstwas. |
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#7
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| Zitat:
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#8
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| Richtig, Sonntage werden dann natürlich auch zu Werktagen. Logisch, oder?
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#9
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| ja! ohne christliche tradition keine feiertage also wieso über ein solches verbot aufregen.... lieber sich über die freien tage freuen...tanzen kann man auch zu anderen zeiten.... |
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#10
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| Ja, mit den entsprechenden katastrophalen gesellschaftlichen Folgen.... Somit schließe ich mich der "Respekt vor euren Feiertagen"-Gruppe an...und stehe auch zur christlichen Tradition dieses Landes Don't f*** with our Feiertage ![]()
__________________ Vrooktar-Fan-Club Mitglied Nr. 1 Go Oger! Go Oger! But a peach cannot defeat Tai Lung! - Maybe it can. |
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#11
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| Merkt ihr nicht, dass es hier auch darum geht, dass der Staat in diesem Fall doktriniert, dass nicht getanzt werden darf, weil reiligiöse Feiertage sind? Säkularisierung sieht anders aus. Laizismus sowieso. Und dieses in letzter Zeit ständig darauf besinnen, dass man ja in einem Land "christlich-abendländischer" Tradition lebt... wenn ich diesen hohlen Begriff schon höre! Dahinter versteckt sich nur das seit dem 11.9.01 geisternde Islamischer-Terror-Schreckgespenst, dass bei den Leuten ihre Sorge vor Fundamentalisierung und Islamisierung der westlichen Gesellschaft geweckt hat. Wenn darauf die Antwort eine Rückbesinnung zur christlichen Religion ist, dann kann das nicht gut sein, weil dann Politik, Medienpanik und religiöse Gesinnung vermischt werden und als Gegenkraft zur Angst vor Etwas werden. Das kann nicht gut sein, dann sind wir bald wieder bei "Im Heiligen Land werden Pilger von gemeinen Muselmannen überfallen, auf zum Kreuzzug!". Ich spreche mich für eine komplette Trennung von Staat und Religion aus, echten Laizismus und nicht diesen Lairifari-Kram, der hierzulande herrscht. D.h. Abschaffung der Kirchensteuern, Abschaffung des getrennten Religionsunterrichtes und Einführung eines gemeinsamen, religionsübergreifenden wissenschaftlich orientierten Unterrichts, Abschaffung religiös organisierter Kindergärten und Schulen, keine Priester, Pfarrer, Imame etc. an in Lehramtstätigkeit, Abschaffung der Feiertage und zum Ausgleich tarifübergreifender, Branchen unabhängiger Mehrurlaub pro Jahr zur Nutzung an religiösen Feiertagen glaubensunabhängig (Verankerung im BGB) usw. usw. usw. Das wäre fair, das wäre laizistisch, das wäre Religionsfreiheit, das wäre logisch und würde zum Ausgleich die Verständigung der Religionen untereinander ermöglichen. Ach btw, ich bin überzeigter Christ und habe nicht vor an den Osterfeiertagen zu tanzen. Aber ich bin gegen vom Staat aufgezwungene, religiös motivierte Gesetzgebungen, Anordnungen usw.
__________________ Cha togar m' fhearg gun dìoladh - Nemo me impune lacessit www.cateransociety.com - www.kampfkunstschmiede-kostheim.de |
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#12
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| ich fände zB einen richtigen Mutter- und Vatertag angebracht, einen 17.juni, einen 23.5., sommer- und wintersonnenwende (nee, nix heidnisches, nur rein kalendarisch oder astrologisch) usw da braucht man keinen pseudoreligiösen hintergrund ps: die christliche kirchen ht damals auch nur heidnische oder jüdische feiertage geklaut und mit neuem sinn belegt |
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#13
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| Ich weiss ja nicht, wie's in Frankfurt ist, aber ich bin mir nicht sicher, ob das Tanzverbot überhaupt wirklich durchgesetzt wird. War vor ein paar Jahren zu Ostern in Bonn weg. Da hingen dann in den Diskotheken ein paar Zettel, daß dies hier jetzt keine Tanzveranstaltung sei und man deshalb nicht tanzen darf. Hat sich keiner dran gehalten - keinen hats interessiert und gut wars. Was ein Politiker sagt um seine christlich fundamentalistische Rentnerklientel zufrieden zu stellen und wie's wirklich umgesetzt wird könnten durchaus zwei verschiedene Dinge sein... ![]()
__________________ When the going gets tough, the tough get going. The smart left a long time ago. |
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#14
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| Zitat:
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#15
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| Was ein Sch... Wer bekommt denn in so einem Fall eigentlich den Ärger? Der Clubbetreiber oder die Tanzenden? PS: *unterschreib*
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