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Off-Topic Bereich Der Ort für Diskussionen abseits der Thematik der anderen Foren - aber bitte keine Politik



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  #46  
Alt 31-10-2017, 19:13
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Schön. Habt ihr das auch geklärt. Prima.
Ich hätte ja beinahe vorhin schon den Preis für den doofsten Chauvispruch des Tages verleihen wollen (für den Hinweis, es gebe auch MüllFRAUEN, die sogar [sic!] ganz gut aussehen).

Aber was dann an Ausführungen zum Thema Gender Dysphoria kam ... joa, das muss man erst mal toppen.

Habt einfach weiter viel Spaß!
https://youtu.be/HVn2HSHW1aI
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  #47  
Alt 31-10-2017, 19:20
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Zitat:
Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
... was dann an Ausführungen zum Thema Gender Dysphoria kam ...

da haben wir nichts falsch gemacht, oder?


grüsse
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  #48  
Alt 31-10-2017, 19:26
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Zitat:
Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
...
Na dann hau doch mal was sinnvolles raus und bereichere uns mit deinem Wissen anstatt hier komische Anspielungen zu machen....
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Es muss nicht immer hübsch aussehen, es muss einfach nur knallen.
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  #49  
Alt 31-10-2017, 19:43
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Kommst du echt nicht selber drauf?
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Frank Burczynski

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  #50  
Alt 31-10-2017, 19:54
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Vielleicht kommt ja der eine oder andere doch noch zum Nachdenken über die XX und XY...so ist es nämlich nicht immer:
Klinefelter, Turner & Co.: Wie sich Anomalien der Geschlechtschromosomen zeigen
(sorry, habe auf die schnelle keine bessere Seite gefunden)
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  #51  
Alt 31-10-2017, 20:16
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Und da ist die Epigenetik noch nicht mal angedacht.

Hier dazu ein wohl allgemeinverständlicher Artikel: http://m.spiegel.de/wissenschaft/natur/a-711227.html
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  #52  
Alt 31-10-2017, 20:30
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Ich identifiziere mich persönlich ja mit einem Apache Kampfhubschrauber!
die nötigen AH-64 Geschlechtschromosomen sind dafür auch vorhanden.

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Es muss nicht immer hübsch aussehen, es muss einfach nur knallen.
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  #53  
Alt 31-10-2017, 21:35
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Zitat:
Zitat von Kohleklopfer Beitrag anzeigen
Ich identifiziere mich persönlich ja mit einem Apache Kampfhubschrauber!
die nötigen AH-64 Geschlechtschromosomen sind dafür auch vorhanden.
Ja, klar...nur bei der eigenständigen Identifizierung sind wir gar nicht, sondern bei der biologischen Identifizierung, hier durch die Genetik. Ist ist halt nicht so, dass jeder Mann nur das XY Paar und jede Frau nur das XX Paar hat (und alles andere geistig krank ist).
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Geändert von jkdberlin (31-10-2017 um 21:47 Uhr).
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  #54  
Alt 31-10-2017, 22:02
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Naja Kraken, ich finde es wird auch viel zu viel geschiss um den ganzen quatsch gemacht, aber du ziehst die linie sehr willkürlich.

Weshalb ist homosexuell normal, eine frau im mannes körper jedoch nicht?
Ich finde wenn dann ist beides normal oder geisteskrank.

Weshalb ist es so abnormal seinen körper entsprechend „umzubauen“ ein piercing, tattoo & co jedoch nicht?

Ich finde JEDER hat das Recht mit seinem Körper zu machen was derjenige für richtig hält.

Was ich hingegen mehr als fragwürdig finde, ist die seit Urzeiten bestehenden 2 Geschlechter (Mann&Frau - maximal noch zwitter wie aus tierreich bekannt und auch teilweise bei wenigen Menschen ähnlich vorhanden) plötzlich als gesellschaftliches konstrukt darzustellen - hier gebe ich Kraken voll und Ganz recht ... sowas gehört zu den neuen Erste Welt Problemen
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  #55  
Alt 31-10-2017, 22:12
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Es gibt einfach Situationen, in denen männliche Dominanz und körperliche Überlegenheit absolut notwendig sind.
Die gibt es sicher, aber in den meisten Fällen dürfte weibliche (?) Deeskalationsfähigkeit die deutlich nützlichere und gefragtere Fähigkeit sein. Sich schon gar nicht erst zu verklopfen, schont Material und Menschen. In Zeiten enger staatlicher Budgets ist das ein relevanter Faktor.


Zitat:
Deshalb MUSS auch endlich erkannt werden, dass in ALLEN Aufnahmetests die Anforderungen für Frauen und Männer absolut gleich sein müssen.
Stimmt. Aber dann darf man nicht nach Geschlecht selektieren, sondern alle, die die Prüfung bestehen, sind drin. Gilt auch für Spezialeinheiten im Militär und Polizei.

Zitat:
Frauenquoten sind eine törrichte Beleidigung derjenigen Frauen, die sich durchsetzen können und eine beleidigende Bevormundung derjenigen, die die Stellen vergeben.
Ich sag's mal so: falls ich einen Job, den ich haben will, nur wegen der Quote bekäme, ich würde ihn nehmen und diesen Vorteil kaltblütig nutzen. Man darf auch mal ein bisschen Glück haben. und nachher muss man sich so oder so beim Arbeiten beweisen.

Quoten können durchaus an bestimmten Orten sinnvoll sein. zB im Schweizer Bundesrat gibt es inoffizielle Quoten (Parteizugehörigkeit, Sprache, Kantonszugehörigkeit...), dort passt das schon hin.


Zitat:
Es wird immer einen grösseren Anteil an Männern mit überdurchschnittlichem Testosteronlevel geben, als dies auf Frauen zutrifft.
Stimmt. Ihr Armen.
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  #56  
Alt 31-10-2017, 22:17
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Zitat:
Zitat von Rentner Beitrag anzeigen
Weshalb ist es so abnormal seinen körper entsprechend „umzubauen“ ein piercing, tattoo & co jedoch nicht?
Eine Modifikation am körperlichen Geschlecht, mit all den Hormonen und Operationen, ist deutlich schwerwiegender als Piercings und Tattoos.

Wer das machen will - Körper umbauen oder Piercings oder Tattoos - soll das meinetwegen machen, aber bitte als Privatvergnügen, nicht auf Kosten öffentlicher Kassen.

Zitat:
die seit Urzeiten bestehenden 2 Geschlechter (...)plötzlich als gesellschaftliches konstrukt darzustellen -
Das ist schon nicht falsch, dass man mal sauber zwischen "gender" und "sex" unterscheidet.

Vieles wurde den Frauen wie auch den Männern als angeboren zugeschrieben, das es nicht unbedingt ist, sondern das aus ihren unterschiedlichen Situationen und Aufgaben stammt. Wenn ein Mann den Hormoncocktail verabreicht bekäme, den eine schwangere Frau erlebt, der Mann würde sich genauso schwanger benehmen und fühlen wie sie.
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  #57  
Alt 31-10-2017, 22:38
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[QUOTE=jkdberlin;3615244]Vielleicht kommt ja der eine oder andere doch noch zum Nachdenken über die XX und XY...so ist es nämlich nicht immer/QUOTE]

Sicher hast du meinen Beitrag aufmerksam genug gelesen, um bemerkt zu haben, dass dieser Umstand seine Erwähnung findet.

Ich lasse Intersexualität und andere Erkrankungen und Syndrome bewusst aussen vor. Dies ist ein ganz anderes Thema, und sollte nicht vermischt werden. Schon gar nicht sollte die Linie verwischt werden, zwischen rein psychischem Verhalten und einer tatsächlich körperlichen Anomalität.

Das ist, als würde man meine Wahnvorstellung, ein König zu sein, damit rechtfertigen, dass es ja tatsächlich Könige gibt.

Zitat:
Zitat von Rentner Beitrag anzeigen
Naja Kraken, ich finde es wird auch viel zu viel geschiss um den ganzen quatsch gemacht, aber du ziehst die linie sehr willkürlich.
Nein. Ich ziehe die Linie dort, wo es real, körperlich, biologisch, feststellbar ist. Alles andere ist Firlefanz.

Zitat:
Weshalb ist homosexuell normal, eine frau im mannes körper jedoch nicht?
Ich finde wenn dann ist beides normal oder geisteskrank.
Ganz einfach: Jemand, der ein Mann ist, und sexuell von anderen Männern angezogen wird, ist tatsächlich ein Mann, das ist feststellbar, und er steht auf Männer, das ist seine Sexualität.

Wenn jemand aber ein Mann ist, und sich einbildet, eine Frau zu sein, dann widerspricht seine Selbsteinschätzung, sein Selbstbild der feststellbaren Tatsache, dass er ein Mann ist.

Das ist absolut nicht das Gleiche. Der Unterschied ist frappant.

Ein intelligenter Mensch sollte nicht nur der Abstraktion, sondern ebenso der Differenzierung fähig sein!

Zitat:
Weshalb ist es so abnormal seinen körper entsprechend „umzubauen“ ein piercing, tattoo & co jedoch nicht?
Solange es keine frappante Beeinträchtigung der normalen Funktionen mit sich bringt, darf es getrost als gesund betrachtet werden. "Normal" also der Norm entsprechend, ist eine ganz andere Kategorie, als "Gesund".

Ich spreche von Gesund.

Einen IQ von 140 zu haben ist nicht normal, aber gesund.

Einen dicken Bauch zu haben ist normal, aber ungesund.

Ein sehr starkes "Bodymodding" kann durchaus ein Hinweis auf psychische Probleme sein, die womöglich behandlungswürdig sind.

Zitat:
Ich finde JEDER hat das Recht mit seinem Körper zu machen was derjenige für richtig hält.
Finde ich auch. Du hast natürlich das Recht, extrem ungesund zu handeln. Du hast das Recht, zu Rauchen, übermässig fern zu sehen, dich ungesund zu ernähren, Alkohol zu trinken, und so weiter.

Ich habe das Recht, diese Dinge ungesund und beim Namen zu nennen.

Eine Körperidentitätsstörung ist eine psychische Störung, eine Krankheit, wenn man so will.

Es besteht zudem eine frappante Korrelation zwischen Faktoren, welche bekanntermassen psychische Krankheiten auslösen, und solchen Identitätsstörungen.

Sogenannte Transgender versuchen und begehen auch weitaus häufiger Selbstmord, als die Vergleichsgruppe. Man könnte nun vermuten, dass dies daran liegt, dass die Gesellschaft so gemein zu ihnen ist. Diskriminierung ist jedoch erwiesenermassen kein signifikater Faktor für Selbstmord. Schwarze Amerikaner begehen weniger häufig Selbstmord, als weisse Amerikaner. Reiche begehen häufiger Selbstmord, als Arme.

Transgender haben eine unglaubliche Rate an Selbstmordversuchen von 40% (!!!) eine unglaubliche Zahl.

Es gibt eine weitere Gruppe, welche ähnlich hohe Selbstmordraten aufweist: Schizophrene.

Selbstmordversuche sind ein markantes Anzeichen psychischer Erkrankungen.

Wisst ihr, prinzipiell bin ich grosser Befürworter der individuellen Freiheit und Entscheidung. Ich halte direkte Demokratie für das einzig moralisch vertretbare Regierungssystem und so weiter.

ABER: Die Entscheidung muss auf einem klaren Blick auf die Realität gestützt werden. Wenn ein Samurai Seppuku begeht, um wachen Geistes sein Leben zu beenden: Wohlan! Ein 80-Jähriger hat genug vom Leiden: Wohlan! Ein psychisch Kranker sieht keinen Ausweg mehr: Halt!

Ich bin Fan von Tattoos und will mich tattowieren: Wohlan! Ich will mir schöne Ohrringe stechen lassen: Wohlan! Ich lehne meinen Körper ab, und will mir meinen gesunden Schnidiputz und meine gesunden Hoden entfernen lassen: Halt! Ich hasse die Welt und will deswegen meinen gesunden Arm amputieren lassen, aus Protest: Halt! Überlegt euch diese Dinge sehr gut und klärt wirklich gut ab, ob es nicht eine andere Möglichkeit gibt, eurem Wunsch Ausdruck zu verleihen.
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  #58  
Alt 31-10-2017, 23:03
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Zitat:
Zitat von Rentner Beitrag anzeigen
Was ich hingegen mehr als fragwürdig finde, ist die seit Urzeiten bestehenden 2 Geschlechter (Mann&Frau - maximal noch zwitter wie aus tierreich bekannt und auch teilweise bei wenigen Menschen ähnlich vorhanden) plötzlich als gesellschaftliches konstrukt darzustellen - hier gebe ich Kraken voll und Ganz recht ... sowas gehört zu den neuen Erste Welt Problemen
Da sind wir uns voll und ganz einig.

Zitat:
Zitat von discipula Beitrag anzeigen
Die gibt es sicher, aber in den meisten Fällen dürfte weibliche (?) Deeskalationsfähigkeit die deutlich nützlichere und gefragtere Fähigkeit sein. Sich schon gar nicht erst zu verklopfen, schont Material und Menschen. In Zeiten enger staatlicher Budgets ist das ein relevanter Faktor.
Manchmal ja, manchmal nein. In den ungefährlichen Situationen, sind Frauen sicher sehr willkommen.

Als Türsteher kann ich da aus Erfahrung sprechen: Frauen an der Tür sind mir bisher meistens im Weg. Sind gut und recht, um die sowieso normalen Gäste zu beruhigen.... aber eben meistens diejenigen Gäste, die gar nicht erst aufgemuckt hätten, wenn da ein 2Meter-Mann gestanden wäre. Frauen an der Tür lösten bei mir bisher meistens sehr gut diejenigen Probleme, die sie selber verursacht haben.

Natürlich kommt das den eher ungefährlichen Menschen ganz anders vor.

Dort aber, wo wir eine bewaffnete Polizei wirklich brauchen, sind Frauen meistens fehl am Platze und ein Sicherheitsrisiko.

Es ist ein Sicherheitsrisiko, wenn ich eine Frau im Team habe, die nicht fähig ist, dann einzugreifen, wenn die Post wirklich abgeht. Wenn da eine Person ist, auf die ich mich NICHT verlassen kann. Jemand, der weder fähig ist, einen Mann rauszutragen, noch einen gefährlichen Angreifer körperlich in die Schranken zu weisen.

Ich arbeite deswegen an der Tür nur äusserst ungerne mit Frauen zusammen.

Auch als Privatperson: Ich respektiere Frauen als gleichwertig. Geht es allerdings um Dominanzverhalten, ist die Geschichte eine andere. Eine piepsige Frauenstimme oder die Unsicherheit, die ich in ihr spüre, wenn sie weiss, dass ich stärker bin, nötigt mir einfach weniger Gehorsam ab, als ein grosser, starker Kerl mit voluminöser Stimme und der Bereitschaft, sich mit mir zu messen.

Und ich bin ja noch ein harmloser Fall, der keinen Ärger will...

Stimmt. Aber dann darf man nicht nach Geschlecht selektieren, sondern alle,
Zitat:
die die Prüfung bestehen, sind drin. Gilt auch für Spezialeinheiten im Militär und Polizei.
Logo! Alles, wo rein nach Fähigkeiten aussortiert wird, also im öffentlichen Dienst, Militär, Beamte etc. soll das Geschlecht überhaupt keine Rolle spielen dürfen. Weder als Minus, noch als Plus.

Eine Gabi Garcia würde ich ebenso gerne neben mir an der Tür haben, wie jeder Mann der Welt. Auch eine Cris Cyborg wäre äusserst willkommen.


Zitat:
Ich sag's mal so: falls ich einen Job, den ich haben will, nur wegen der Quote bekäme, ich würde ihn nehmen und diesen Vorteil kaltblütig nutzen. Man darf auch mal ein bisschen Glück haben. und nachher muss man sich so oder so beim Arbeiten beweisen.
Natürlich! Nutz deine Vorteile! Ich spreche mich dagegen aus, solche Vorteile zu schaffen. Verstehe aber, wenn sie genutzt werden.

Zitat:
Quoten können durchaus an bestimmten Orten sinnvoll sein. zB im Schweizer Bundesrat gibt es inoffizielle Quoten (Parteizugehörigkeit, Sprache, Kantonszugehörigkeit...), dort passt das schon hin.
Kann Sinn machen. Weil bei den Bundesräten zählen, wie bei allen Politikern, eh nicht wirklich irgendwelche tatsächlichen Fähigkeiten, sondern ein möglichst aalglattes Auftreten, und dass sich die Leute mit ihnen identifizieren können.

Überall sonst sind Quoten aber fehl am Platze. In meiner Firma vergebe ich Posten primär nach Sympathie. Ein Team muss zusammenarbeiten. Ein "Dreamteam" aus den weltbesten Fussballern hätte wohl wenig Chancen, gegen eine eingefleischte Nationalmannschaft.

Anforderungen müssen erfüllt sein. Der Rest ist Sympathie.


Zitat:
Stimmt. Ihr Armen.
Ich schätze diesen Umstand sehr.

Zitat:
Zitat von discipula Beitrag anzeigen
Wer das machen will - Körper umbauen oder Piercings oder Tattoos - soll das meinetwegen machen, aber bitte als Privatvergnügen, nicht auf Kosten öffentlicher Kassen.
Absolut.



Zitat:
Das ist schon nicht falsch, dass man mal sauber zwischen "gender" und "sex" unterscheidet.
Dem widerspreche ich.

Zitat:
Vieles wurde den Frauen wie auch den Männern als angeboren zugeschrieben, das es nicht unbedingt ist, sondern das aus ihren unterschiedlichen Situationen und Aufgaben stammt. Wenn ein Mann den Hormoncocktail verabreicht bekäme, den eine schwangere Frau erlebt, der Mann würde sich genauso schwanger benehmen und fühlen wie sie.
Nature vs. nurture... und wie viel der Nurture ist Nature? Wie wichtig ist der Umstand, dass wir meistens von Leuten mit sehr ähnlichen Genen (Eltern) erzogen werden?

Inwiefern beeinflussen unsere primären Geschlechtsmerkmale unsere Erfahrung?

Inwiefern ist dein Beispiel überhaupt zulässig? Natürlich ist der Hormonspiegel ein massiver und realer Teil des Körpers und der Erfahrung.

Es ist kein Argument für die "Beliebigkeit" des typisch männlichen und weiblichen, dass diese Erfahrungen und Eigenschaften von realen körperlichen Unterschieden beeinflusst sind, die sich künstlich verändern lassen.

Inwiefern Gefühle und Emotionen überhaupt vergleichbar und linear übertragbar sind, ist sicherlich diskutabel.

Diese "Wehen-Simulatoren" mit EMS-Geräten... die geben nicht das echte Gefühl von Wehen. Ein Stromstoss ist nicht wirklich vergleichbar mit einem Tritt in die Eier. Die Wahnvorstellung "ich bin eine Frau" ist nicht vergleichbar damit, wirklich eine Frau zu sein.

Die Illusion macht einen glauben, sie würde sich gleich anfühlen, wie die Realität - aber das tut sie nicht. Das tut sie nie.

Die Illusion, ein König zu sein, fühlt sich nicht gleich an, wie tatsächlich ein König zu sein. Die Illusion, stark zu sein, fühl sich nicht gleich an, wie tatsächlich stark zu sein - dies kann wohl jeder bestätigen, welcher beides aus eigener Beobachtung kennt. Der "eingebildete Starke" benimmt sich völlig anders, als der wahrhaftig Starke.

Wer hat sich schonmal eingebildet, ein Bein gebrochen zu haben? Wer hat schon wirklich eines gebrochen gehabt? Das Gefühl ist völlig unterschiedlich.

Illusion und Realität sind zwei sehr verschiedene Dinge.
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  #59  
Alt 31-10-2017, 23:40
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Es ist ein Sicherheitsrisiko, wenn ich eine Frau im Team habe, die nicht fähig ist, dann einzugreifen, wenn die Post wirklich abgeht. Wenn da eine Person ist, auf die ich mich NICHT verlassen kann. Jemand, der weder fähig ist, einen Mann rauszutragen, noch einen gefährlichen Angreifer körperlich in die Schranken zu weisen.
Unzuverlässig oder unfähig ist sie aber nicht, weil sie eine Frau ist. Genauso wenig wie unfähige oder unzuverlässige Männer das aufgrund ihres Mann-Seins sind.

Sie sind halt einfach unzuverlässig und unfähig. Solche Leute gibt's.
Zitat:
Eine piepsige Frauenstimme oder die Unsicherheit, die ich in ihr spüre, wenn sie weiss, dass ich stärker bin, nötigt mir einfach weniger Gehorsam ab, als ein grosser, starker Kerl mit voluminöser Stimme und der Bereitschaft, sich mit mir zu messen.
ich hatte mich mal darin geübt, mit tieferer Stimme zu sprechen, um mehr Autorität zu haben, das macht wirklich was aus. Sowas muss/soll/kann man genauso üben wie jede andere Fähigkeit auch.

Und nie Angst zeigen! Es ist ein Fehler, merken zu lassen, dass man Angst hat. Man überlässt dadurch der andern Person, vor der man sich fürchtet, die Macht, einen zu dominieren. Das darf man doch nicht erlauben.

Frauen werden zu oft auf Angst getrimmt, leider. Das ist aber nurture, nicht nature. Zumindest für Frauen, die noch kein Kind haben. Schwanger zu werden, ändert einiges.

Zitat:
Kann Sinn machen. Weil bei den Bundesräten zählen, wie bei allen Politikern, eh nicht wirklich irgendwelche tatsächlichen Fähigkeiten, sondern ein möglichst aalglattes Auftreten, und dass sich die Leute mit ihnen identifizieren können.
So aalglatt sind die auch wieder nicht.
Aber alle Landesteile, Religionen, politischen Richtungen, Geschlechter sollten halt einigermassen gleichmässig drin vorkommen und die Chance haben, ihre Interessen zu vertreten. Das ist eine ziemlich mathematische Sache und auch gut und richtig so.


Zitat:
Nature vs. nurture... und wie viel der Nurture ist Nature? Wie wichtig ist der Umstand, dass wir meistens von Leuten mit sehr ähnlichen Genen (Eltern) erzogen werden?
ich glaube, die geteilten sozialen/kulturellen Werte sind wichtiger als die Gene. Ein Mensch ist vor allem viel Potenzial, in alle möglichen Richtungen; entscheidend ist, was man daraus macht.

Zitat:
Inwiefern Gefühle und Emotionen überhaupt vergleichbar und linear übertragbar sind, ist sicherlich diskutabel.
bis zu einem gewissen Grad sind sie vergleichbar. Übertragbar sind sie durch Berührung. Sobald man jemanden anfasst, kann man fühlen, was er oder sie fühlt. Berührung überträgt sehr viel Information.

Zitat:
Der "eingebildete Starke" benimmt sich völlig anders, als der wahrhaftig Starke.
Weiss nicht.

"fake it till you make it" ist nicht so schlecht als Prinzip.

Aber man muss sich natürlich die richtigen Vorbilder suchen fürs Faken.
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  #60  
Alt 31-10-2017, 23:53
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Kampfkunst: Turnen
 
Registrierungsdatum: 19.07.2017
Beiträge: 365
Standard

Ach disci
Schon wieder viel dummfug von dir

Selbstverständlich macht es einen Unterschied ob ein 185cm/80kg Mann als Polizist auftritt oder eine 170/50kg frau.

Dem herren würde ich nach Training zutrauen mit den meistern situationen klarzukommen, der frau evtl nicht, da 1. das Gewaltpotential von Männern deutlich höher ist (die meisten Straftäter Gewalt sind Männer) und 2. sehr wahrscheinlich das Größe/Gewicht Verhältnis negativ für die Frau aussieht.

Und genau hier kann man von zuverlässig sprechen.
Wenn zB Kraken an der Tür steht, traue ich ihm zu zuverlässig einen Störer abzuwehren.
DIR traue ich das nicht zu
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