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  #1  
Alt 28-01-2003, 12:37
Benutzerbild von Michael Kann
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Beiträge: 10.329
Standard Ein Mann, ein Wort!

Prinz Bernhard der Niederlande (91), Vater von Königin Beatrix, steht zu seinem Wort und zahlt eine Geldbuße für einen Supermarkt-Mitarbeiter.

Der Mann soll 300 Euro bezahlen, weil er bei der Verfolgung und Festnahme eines Diebs in Amsterdam im August letzten Jahres diesem die Nase gebrochen hatte. Der Dieb hatte seinen Verfolger angezeigt.

Prinz Bernhard hatte versprochen, eine Geldbuße zu übernehmen, falls der Mann wirklich verurteilt werden sollte. Der Gatte der früheren Königin Juliana hatte sich ebenso wie andere
Niederländer darüber empört, dass die Polizei überhaupt gegen den Verkäufer ermittelte. Der Dieb wurde mit sechs Monaten Haft bestraft.

RESPEKT!

Lacht nicht ... ein "Bekannter" von mir wurde Ende letzten Jahres von der Polizei angezeigt! Er wurde von einer achtköpfigen Gruppe Skins attackiert, wobei einer einen Teleskopstab zog und versuchte ihn am Kopf zu treffen ... endete mit Nasenbeinbruch für den Angreifer! Daraufhin griff der nächste zum Messer ... endete für ihn mit einem Armbruch ... die anderen zogen es vor zu flüchten.

Als alles bereinigt war draf die Polizei mit mehreren Einsatzfahrzeugen ein und schmiss meinen Schüler, trotz seiner Erklärungsversuche, gegen den Einsatzwagen und kontrollierte ihn. Dies selbst noch, als Zeugen des Vorfalls für ihn aussagten.

Die Staatsanwaltschaft hat nach Monaten, vor zwei Wochen erst das Verfahren eingestellt ...
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Alt 28-01-2003, 16:54
Benutzerbild von Ralf Engwer
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Ort: Bavaria, but Home is where your heart live!
Alter: 38
Beiträge: 722
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Hi Mike!

Eine wirklich schlimme Story, vor allem wenn uns sowas als Trainer passieren würde.

Vor allem wenn der Ruf mal dahinn ist, da kaut man ewig darauf rum.

Ich wünsche uns allen, nie in eine so brenzlige Situation zu kommen.

Gott sei Dank, hat sich bei der Deiner Geschichte alles positiv für Deinen Bekannten geregelt.

Wär alles kein Problem gewesen, hätte er sich zusammentreten lassen - Ironie!

NGR

Ralf
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  #3  
Alt 29-01-2003, 05:19
Benutzerbild von Shogun
Global Moderator
Kampfkunst: Securitygriff
 
Registrierungsdatum: 10.10.2001
Ort: good old germany
Alter: 30
Beiträge: 2.120
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hi!!

sehr bedauerlich sowas...

leider hört man solche geschichten immer öffter

und wenn zb man irgendwo im sicherheitsgewerbe tätig ist, steht man sowieso mit einem fuß im gefängnis.

wenn es dazu noch bekannt wird, daß man selber kampfsport betreibt oder gar unterrichtet, hat man eigentlich keine chance mehr vor gericht.

großteil der richter ist nämlich der überzeugung, daß man sich dann gegen die 8 skins, inklusive ihren schlagstock und das messer, verteidigen kann, ohne jemanden ernsthaft zu verletzen

so blöd es auch klingen mag
aber bei dem vorfall mit dem messer, kann man trotzdem froh sein, daß dein schüler lebendig und unverletzt davon gekommen ist - auch wenn es monate langes nachspiel mit der staatsanwaltschaft nach sich gezogen hat!
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  #4  
Alt 29-01-2003, 08:50
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Gun shu pen tod
 
Registrierungsdatum: 22.07.2002
Ort: NRW
Beiträge: 483
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Es ist bedauerlich, das nach geltendem Recht, der Kampfsportler , wenn er sich Verteidigt hat immer öfter der gear..te ist. Aber der liebe Skin, der uns den Kopf vom Hals trennen wollte, nur ein Opfer seiner grausámen Jugend war. Danach freigesprochen wird.

Hurra, wir leben in Deutschland.


CU Lupin der III

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  #5  
Alt 02-02-2003, 11:30
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Alles
 
Registrierungsdatum: 03.01.2003
Ort: Mönchengladbach
Beiträge: 1
Standard Ein Mann ein Wort

Wie der Ausgang der Geschichte zeigt hat die Staatsanwaltschaft die Notwehr erkannt, ansonsten wäre ja eine Strafe ausgesprochen worden. Leider zeigt unser Rechtssystem Lücken die einige geschickte immer wieder nutzten um durchzuschlüpfen.

Wenn man im Sicherheitsgewerbe ist sollte man aber differenzieren wer mit SICHERHEITSGEWERBE gemeint ist. Wenn ich mir die Türsteher und Ordner so anschaue, so haben die noch nie etwas von Gewaltdeeskalation gehört. Und so etwas provoziert zu noch mehr Gewalt. Oftmals können diese Typen gerade sich artikulieren und den Namen schreiben.

Damit sind aber nicht die Leute gemeint die sich professionell mit Sicherheit und Bewachung befassen. Obwohl schwarze Schafe gibt es überall.

Buddda
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