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#1
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| Nur mal so zur allgemeinen Info: Freitag 12. September 2003, 15:52 Uhr Neues Urheberrecht tritt Samstag in Kraft Berlin (dpa) - Das neue Urheberrecht tritt an diesem Samstag in Kraft. Es wurde von Bundesratsvizepräsident Klaus Wowereit (SPD) in Vertretung von Bundespräsident Johannes Rau unterzeichnet. Das am Freitag im Bundesgesetzblatt veröffentlichte Gesetz reagiert auf die technischen Entwicklungen und baut den Schutz des geistigen Eigentums aus. «Wer - ganz gleich ob gewerblich oder privat, entgeltlich oder unentgeltlich - Musik, Filme oder Computerspiele im Internet zum Download anbietet und verbreitet, ohne hierzu berechtigt zu sein, macht sich strafbar», betonte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD). Das neue Gesetz verbietet das so genannte «Knacken» oder Umgehen eines Kopierschutzes zum Beispiel auf Video-DVD oder Musik-CD, wie die Zeitschrift «Computerbild» in ihrer neuesten Ausgabe ausdrücklich hervorhebt. Dieses Verbot gelte auch für private Kopien, also Kopien für den eignen Gebrauch oder den engsten Familien- oder Freundeskreis. Außerdem dürfen keine Privatkopien aus «offensichtlich illegalen Quellen» angefertigt werden. Damit sind vor allem Musiktauschbörsen im Internet gemeint. Wer trotzdem einen Kopierschutz umgeht, macht sich laut Gesetz zwar nicht strafbar, muss aber mit Schadenersatzforderungen der Rechte-Inhaber rechnen. Auch dürfen Programme oder Geräte, die einen Kopierschutzmechanismus umgehen können, dürfen laut Gesetz nicht mehr verkauft werden. Der Handel will entsprechende Produkte aus den Regalen nehmen. Musikverleger und Musikgeschäfte erwarten von dem neuen Urheberrechtsgesetz eine strenge Verfolgung des illegalen Kopierens von Musik. Dazu gehöre auch, das Anleiten und Auffordern zum Kopieren zu bestrafen, erklärten der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV) und der Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte (GDM) in Bonn. Laut Zypries ist die Reform des Urheberrechts noch nicht abgeschlossen. So soll vor allem das Vergütungssystem reformiert werden. Als Auftakt zur nächsten Reform findet bereits am 16. September zusammen mit dem Institut für Urheber- und Medienrecht in München ein Symposium statt, kündigte Zypries an. http://de.news.yahoo.com/030912/3/3mw5n.html |
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#2
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| Hi, Naja, dann bin ich mal gespannt wie sie ein paar Mios User jagen wollen! Falls die bekannten Tauschbörsen nicht mehr sicher sein sollten, wird auf die mit Veschlüsslung umgerüstet! ![]() Mal schauen ab wann die Musikindustrie Gehirnwäschen verlangt, weil man ja die Stücke auch einfach nach dem hören nachpfeifen kann......... /edit btw hab ich über den download von Musik ne andere Auslegung gelesen.......obwohl das fast aufs gleiche rauskommt! Gruß Alef |
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#3
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| Tja dann werd ich wohl imesh runterhauen und mir wieder ne Tauschbörse auf dem Rechner installieren, wenn es eine gute mit sicherer Verschlüsselung gibt. Und ansonsten muss man die CDs halt wieder "per Hand", sprich vom Kumpel brennen... Ich glaube nicht, dass der Schritt der Musikindustrie helfen wird! Christian |
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#4
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| Moin Alle Dazu kommt noch, dass die Musikindustrie den Kopierschutz von Ihren CD's nehmen müßte, da ich immer noch ein Recht habe mir eine "private" Sicherheitskopie zu erstellen, allerdings nicht wenn ich dafür einen Kopierschutz knacken muß. Die Frage ist doch "machen die das?" wohl kaum. |
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#5
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| mh..also musik und filmindustrie kann ich schon ein wenig verstehn das sie angst um ihre kohle haben.... jeder lädt sich filme runter bevor sie im kino starten....oder jeder saugt sich seinen lieblingsfilm ausm net...wer geht denn heutzutage noch oft ins kino???leider niemand....bzw nicht mehr so oft wie früher... da find ich ein solches gesetz teilweise in ordnung... ich selber leihe mir auch mal ab und zu gebrannte filme von freunden..aber sowas kann man doch garnicht mit einem kinobesuch vergleichen....meine lieblingsfilme kaufe ich mir als dvds...die meisten dvds kosten im schnitt 10-20 euro..bild und ton unterschied zu vcds wie tag und nacht.. zur musik.. ob die preise gerechtfertigt sind sei mal dahingestellt...eine cd kostet vielleicht in der herstellung vielleicht mit cover und booklet 2-3 euro grosszügig berechnet! 0815schrott was man mal für ein paar tage hört und dann wieder vergisst würde ich mir auch nicht kaufen..aber gute musik die mir persönlich gefällt kaufe ich mir...teilweise auch auf vinül(für die etwas jüngeren:das sind diese schwarzen runden scheiben..die so schön knistern). also ich finde wer nur sachen runterladt und selber nix originales besitzt..verliert eh schnell die freude an dem runtergeladenen..umso mehr auswahl man hat umso weniger beschäftig man sich mit den einzelnen sachen....mal ein beispiel:früher als die playstaion rauskam und die ersten spiele gebrannt wurden hatte man 100 spiele irgendwo her besorgt, kurz reingelegt aber nie gespielt...hatte man sich ein spiel gekauft spielte man ziemlich lange dran.. |
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#6
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| Verschlüsselung? Könnt Ihr getrost vergessen.... An Eure IP- Adresse kommen die immer ran, oder was meint Ihr, woher der sendende Server bzw. Clientrechner weiß, wohin er die Daten schicken soll? Das geht eben nur über die IP..... Und die IP wird für den jeweiligen Zeitpunkt beim Provider gespeichert, und ist für diverse Behörden jederzeit einsehbar.... Und selbst wenn es Eine Verschlüsselung gibt, so gibt es immer einen, der es wieder entschlüsseln kann. Und die Informatiker bei den entsprechenden Behörden sind auch nicht auf den Kopf gefallen.... Ich wäre in nächster Zeit extrem vorsichtig, denn selbst wenn es Millionen User zu fassen gäbe, so möchte ich nicht einer von denen sein, die´s erwischt.... Sicherlich lassen die einfach Filterproggis laufen, die einfach nur Tag und Nacht IP´s von "Saugern und Sharern" rausfiltern, damit diese dann angezeigt werden können . Da möchte ich nicht dabei sein.Grüße Mick |
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#7
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| Zitat:
Gut, sie können versuchen, die Verschlüsselung zu brechen... Dazu brauchen sie dann von Monaten aufwärts Rechenzeit noch und nöcher, in der ihre Großrechner mit dem Brechen eines einzigen Schlüssels beschäfigt sind und währenddessen Millionen weitere Datenströme auf den "verdächtigen" Ports fröhlich hin und her fliessen.... Es sei denn natürlich, sie haben rein zufällig ne hübsch schnelle Methode in der Hinterhand, mit der sie große Zahlen fix faktorisieren können. Gruss Richard |
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#8
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| Eben... Kazaa Lite zB testet schon mit Proxys, die dann als 'Alibi' zwischengeschaltet sind, und zwar nicht den ganzen traffic tragen, aber die IPs ändern.. dann wirds schon wieder zu kompliziert/teuer zu suchen, wer da nun shared...
__________________ Alex 'Twist' Bohusch Never stop seeking what seems unobtainable... |
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#9
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| Zitat:
Die IP ist dynamisch und landet nach dem Auflegen bei einem anderen. Zitat:
Die Gefahr ist eigentlich mehr, dass freies geistiges Eigentum verschwindet und sich ein Haufen geldgieriger Firmen darüber hermacht. Warum soll ich heute noch für Musik von Beethoven zahlen? Soll ich für Mathematik, die Euklid entwickelt hat, heute wieder bezahlen? Wie können wir uns noch bilden oder aus der Welt etwas machen, wenn wir für jeden Mist, vielleicht sogar für unsere eigenen Ideen, Lizenzgebühren zahlen sollen? Gruß, Ralf. PS. Den Bildungsnotstand sieht man ja jetzt schon. Gesetze werden von Idioten mit Null Hirn+Verstand (man nennt sie Politiker) gemacht. |
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#10
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| Dkleiner nicht ernst gemeinter Beitrag, lang aber amüsant: 2002: Als beste Künstler werden Madonna, Herbert Grönemeyer, Tom Jones, Cher, und Santana ausgezeichnet. Zu den Top-Hits gehören Westlife mit "Uptown Girl", die No Angels mit "All Cried Out", Kelly Osbourne mit "Papa Don't Preach", Madonna mit "American Pie". Die Musikindustrie erfährt zum ersten Mal nach einer langen Boomzeit einen Umsatzrückgang. Als Hauptursachen macht sie das in Mode gekommene Kopieren von CDs und das Tauschen von Musikdateien im Internet verantwortlich. Um den Kids klar zu machen, daß das Kopieren von Musik letzendlich die Künstler schädigt, startet die Industrie die Kampagne "Copying Music is Killing Music". 2003: Die Musikindustrie zeichnet Herbert Grönemeyer, Nena, Kim Wilde, Ozzy Osbourne und Metallica als beste Künstler aus. Das Album Nr. 1 ist Nena mit Remixen ihrer größten Hits. In den Hitparaden finden sich neben Alexander, Juliette und Daniel K. auch Jeanette Biedermann mit "Rock my Life", das stark nach Roxette klingt. Weiterhin gehören Lichtenfels mit "Sounds like a Melody", Outlandish mit "Aicha", Kraftwerk mit "Tour de France 2003", KCPK mit "We will Rock You" und Murphy Brown mit "Axel F 2003" und Culture Beat mit "Mr. Vain Recall" zu den Tophits. Die meisten CDs haben Kopierschutz. Seit August ist das Kopieren kopiergeschützter CDs verboten, ebenso das Herunterladen von Musik aus dem Internet. Der Umsatz der Musikindustrie geht um weitere 15% zurück, besonders betroffen Hit-Kompilationen mit 47%. 2004: Die Musikindustrie zeichnet Herbert Grönemeyer, Marius Müller-Westernhagen, DJ Bobo, Marianne Faithfull und Pur aus. In den Charts stehen das Hollywood Dance Project mit "Relax Reloaded", Kajagoogoo mit "Too Shy 2004", Nena mit "Haus der 2004 Sonnen" und Nico W aus "GZSZ" mit "Ich vermiß Dich wie die Hölle" lange Zeit ganz oben. Mit Hilfe einer automatisierten Sauger-Suche kann die Musikindustrie alle Nutzer von Tausschbörsen ausfindig machen. Fünf Millionen Haushalte in Deutschland erhalten daraufhin Post des Münchner Anwalts G., der ultimativ die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung einfordert und die Erstattung von Auslagen über 583,74 Euro. Die Tauschbörsen brechen zusammen. Die Hälfte aller T-DSL-Anschlüsse wird gekündigt. Der Umsatz der Musikindustrie geht um weitere 10% zurück. 2005: Es werden Herbert Grönemeyer, Tom Jones, die Supremes, Suzi Quatro und Elvis Presley als Künstler des Jahres ausgezeichnet, dazu Status Quo mit dem Innovationspreis des Musiker-Managements. Die Charts führen an Peter Maffay mit "So bist Du 2005", Roberto Blanco mit "Ein bißchen Spaß muß wieder mal sein" und Zarah Leander mit "Ich weiß, auch 2005 wird ein Wunder gescheh'n." Der Umsatz der Musikindustrie schrumpft erneut um 50%. Die Trend-Scouts entdecken, daß unter den Jugendlichen 60er- 70er- 80er und 90er- Revivals in sind. Sie treffen sich zu FlowerPower-, Disco-, New Wave- und Rave-Parties und hören die CDs ihrer Eltern. Original-CDs und LPs der vergangenen vier Jahrzehnte werden verstärkt bei Ebay gehandelt. Es wird vermutet, daß die Kids die CD erwerben, kopieren und dann weiterverkaufen. Das ist legal, da die alten CDs keinen Kopierschutz haben und nur Originale angeboten werden. 2006: Die Musikindustrie bringt ein neues Tonträgerformat heraus: Die "Smart CD". Sie benötigt spezielle Abspielgeräte mit Internet-Anschluß. Die Smart-CDs lassen sich nur abspielen, nachdem vorher eine Lizenz über das Internet gekauft wurde. Lizenzen gibt es nur noch temporär, es ist nicht mehr möglich, ein Musikstück "für immer " zu erwerben. Dafür werden die "Smart-CD"-Spieler im Bundle mit einem Musik-Abo für einen Euro angeboten. Als erfolgreichste Künstler werden Herbert Grönemeyer, die Scorpions, Mark Oh, Oli P. und Peter Kraus ausgezeichnet. Die Charts werden beherrscht durch Songs wie "Flugzeuge im Bauch Ultimate Edition" mit Herbert Grönemeyer, Oli P. und Xavier Naidoo, "You Keep Me Hanging On" mit den Supremes, Kim Wilde und Sinema sowie "Anyplace, anywhere, whatever" von Nena, Kim Wilde und Jan Delay. Aus Anlaß der Fußball-WM wird mit großem Marketing-Aufwand eine neue Latino-Salsa-Welle propagiert, mit Carlos Santana und Richie Valens ("La Bamba World Cup 2006 Mousse T. Remix") als Galionsfiguren. Obwohl Brasilien zum sechsten Mal Weltmeister wird, hat die Welle nur mäßigen Erfolg. Der Absatz der Musikindustrie sinkt weiter. 2007: Mit Hinweis auf die vielen bedrohten Arbeitsplätze setzt die Musik-Lobby ein Gesetz durch, nachdem der Rückruf einmal erteilter Lizenzen möglich ist. Prompt widerruft die Industrie alle bisher erteilten Lizenzen auf nicht kopiergeschützte Tonträger. Damit werden alle älteren CDs und alle LPs illegal, ebenso Plattenspieler und CD-Spieler, die nicht dem "Smart CD" Standard entsprechen. Im Austausch für ihre Original-CDs bietet die Industrie CD-Besitzern eine Einjahreslizenz für die auf der CD vorhandene Musik an. Nach einer erneuten Abmahnwelle der Kanzlei G. aus M. bricht der Tonträgerhandel über eBay zusammen. Auf die Veröffentlichung von Charts und die Auszeichnung von Künstlern wird verzichtet. Zunächst einmal müssen die Lagerbestände an CDs abverkauft werden. 2008: Musik wird in Deutschland nur noch im Radio oder bei Konzerten gehört. Das Radio verliert aber an Popularität, seit die Industrie die Sender zwingt, nur noch neueste Produktionen zu spielen und über diese drüberzusprechen, damit das Aufnehmen mit Tapedecks verhindert wird. Konzerte sind fast unbezahlbar geworden, da das gesamte Management von den Eintrittspreisen mitbezahlt werden muß. Dagegen häufen sich die sogenannten "Open Jams", spontane Zusammenschlüsse von Hobby-Musikern, die auf öffentlichen Plätzen mit Gitarre, kleinem Schagzeug, Keyboard, Saxophon etc. Musik spielen und von begeisterten Zuhörern gefeiert werden. 2009: Die Musiklobby setzt beim Gesetzgeber das Verbot öffentlicher und privater Performance urheberrechtlich geschützen Materials durch. Musikinstrumente werden mit einer Urheber-Abgabe belegt, da man ja eine Gitarre etwa zum Raub-Abspielen von Stones-Songs mißbrauchen kann. "Making music is killing music" lautet die begleitende Kampagne, die den Leuten Unrechtsbewußtsein beibringen soll. 2010: Um Arbeitsplätze bei Musikern zu schützen, wird Musikunterricht rationiert: Es dürfen nur noch so viele Nachwuchsmusiker ausgebildet werden, wie der Markt braucht. Da dieser schneller schrumpft als die Musiker wegsterben, bedeutet das faktisch ein Verbot des Musikunterrichts. Hunderte Musikschulen werden geschlossen. 2011: Sarah Connor versucht mit "Terminate Me" einen neuen, nicht gecoverten Song herauszubringen, wird aber dafür von den Anwälten der Musikrechteinhaber verklagt, die es nicht erlauben, daß neue Urheber am kleiner werdenden Kuchen mitverdienen wollen. "Composing music is killing music" heißt das Schlagwort der Inhaber alter Rechte. Sarah Connor gewinnt den Rechtsstreit, wird aber kurz darauf unter mysteriösen Umständen ermordet aufgefunden. Von nun an traut sich niemand mehr, neue Songs zu schreiben. 2012: Die Eltern des 6-jährigen Wolfgang Amadeus Moherb, des "Jugend-musiziert"-Siegers, werden zu 150.000 Euro Schadenersatz an die Musikindustrie verurteilt, weil sich herausgestellt hat, daß ihr Kind erst seit eineinhalb Jahren musiziert, also nach dem Inkrafttreten der Unterrichts-Rationierung. Seine Lehrerin, die Violinistin Anne-Sophie Mutter, entzieht sich einer Gefängnisstrafe durch Flucht in den Irak, dem einzigen Land, das nicht unter Kontrolle der westlichen Wertegemeinschaft und damit der Musikindustrie ist. 2020: Nahezu jede tonliche Äußerung, darunter Motorgeräusche, Trittschall, Türschließgeräusche und gesprochenes Wort, sind unter urheberrechtlichen Schutz gefallen. Eine Tür zumachen darf quasi nurnoch, wer nachweisen kann, daß der dabei erzeugte Schall nicht dem von Porsche patentierten ähnelt. Die einzigen lizenzfreien Worte sind "der", "die", "das", "und" und "hallo". Die Gespräche von Menschen, die sich das "Deutsche Sprache Abo" nicht leisten können, sind daher fast unverständlich geworden. Überhaupt ist es sehr still geworden, da fast jede Schallerzeugung das Risiko einer Abmahnung durch den Münchner Justizkonzern G. und Söhne mit sich birgt. Die Anwälte der Ton und Schall Industrie-Gemeinschaft machen Jagd auf Park- und Waldbesitzer, die in ihren Anwesen das illegale Singen von Vögeln dulden. 2050: Europa und die USA sind in einem Handstreich vom Irak eingenommen worden. Die Iraker brauchten nur einen einzigen Muezzin, um die halbe Streitmacht der Westmächte auszuschalten, die sich, an Schall nicht mehr gewöhnt, mit zugehaltenen Ohren am Boden wälzte. Die andere Hälfte und die zivile Bevölkerung wurden dadurch gewonnen, daß man ihnen Kinderlieder vorsang. Die Menschen fingen an zu weinen und den Invasoren auf Knien zu danken, für diese neue und wunderbare Gabe, die sie so lange vermißt hatten. Seither ist der Islam die größte Weltreligion und das Reich Allahs unter der weisen Herrschaft des Kalifen von Washington schwingt sich auf zu neuer Blüte. |
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#11
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| Zitat:
Zitat:
Wenn wir aber ehrlich sind, haben dies doch eher auf die abgesehen, die das "Geschäft" in großem Stil betreiben, und nicht auf die Millionen kleinen User, die sich vielleicht mal ne MP3 runterziehen, um die dann am Rechner abzududeln. Zitat:
Ich arbeite weder für die Plattenindustrie, noch für Film und Fernsehen. Ich erkläre bloß, was alles TECHNISCH möglich ist, um an diejenigen ranzukommen, die den angeblichen Verlust der eben genannten Industrien verschuldet haben sollen. Ich denke, jeder von uns hat schonmal eine MP3 oder diverse andere Urheberrechtsgeschützte Dinge aus dem Netz gezogen, ohne darüber nachzudenken. Ist mittlerweile auch schon fast zum Alltag geworden. Bisher hat das Urheberrecht ja auch genügend Lücken dafür gelassen. Das neue ist halt an den Stand der Technik angepaßt, und basta.Aber entschuldige: Zitat:
..sorry..![]() Wenn DU wirklich eine Idee hast, die noch kein anderer hatte, kann auch kein anderer die "Lizenz" dafür haben. Macht Sinn, oder? Wenn Du also eine EIGENE Idee hast (und weißt Du, das gerade DU von den Milliarden Menschen auf unserem Erdball die Idee hattest, und nicht schon ein anderer?), gehst Du zum Patentamt, fragst obs das schon gibt, und wenn nicht, ANTRAG STELLEN. Wenn Du das nicht tust, und ein anderer lässt sichs eintragen, hast Du selber schuld und brauchst nicht rumzuheulen. Sicherlich gibt es blödsinnige Beispiele, die wirklich nicht mehr lustig sind. Wie z.B. die Metal-Band Metallica, die angeblich eine andere Band verklagt haben soll, weil die ebenfalls angeblich einen AKKORD von denen geklaut haben, den Metallica schon seit Jahren benutzt.....DAS ist zum Kotzen! Ich laß mir jetzt den Buchstaben "A" lizensieren, und jeder, der Ihn benutzt, muß einen Cent an mich bezahlen. Reicht schon.... ![]() Ich bin doch auch kein Freund davon, sich von seinem Bruder oder Onkel oder wasweißich jetzt keine CD mehr Kopieren zu dürfen. Noch nicht einmal seine eigenen! Aber Gesetz ist nunmal Gesetz, und was jeder nun daraus macht, ist doch sein Bier. Ich sage ja bloß, das man schon vorsichtig sein sollte, wie man damit umgeht, und zeige auf, welche Möglichkeiten heutzutage bestehen, dies zu überprüfen. Ich denke auch, das es den Großteil kaum davon abhalten wird, weiterzusaugen und zu sharen. Denkt aber auch daran, das Vater Staat mit Sicherheit ein paar Exempel statuieren wird, alleine schon als abschreckendes Beispiel. Und ich denke da möchte von uns doch keiner bei sein, oder? Grüße, Mick |
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#12
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| Noch ein kleiner Nachtrag zu dem bisher gesagten. Der ISP ist verpflichtet die Zugangsdaten zu speichern. Die genanten 80 Tage gelten nur für die Abrechnung. Die Zugangsdaten müssen mind. 6 (oder waren es sogar 8) Monate gespeichert werden. Mfg VF |
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#13
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| Das einzig Sichere ist die Ethernet-Adresse und auch die wird von diversen Protokollen überschrieben. Es gibt genügend Möglichkeiten, seine Adressen zu verschleiern. Die Frage ist, ob der Aufwand Sinn macht. Ich denke nicht. Gruß Tengu
__________________ Sein Verstand arbeitete mit der rasanten Geschwindigkeit eines Kontinentaldrifts- Terry Pratchett |
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#14
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| also ich kaufe gar keine Musik mehr, weil ich die CDs teilweise wegen des Kopierschutzes gar nicht mehr am PC abspielen oder auf Festplatte kopieren kann!! Und per Stereoanlage muss ich alle 3 Minuten ein neues Lied auswählen weil eh nur jedes dritte Lied gut ist! D.h. nach ca. 10 Minuten eine neue CD einlegen. Das tu ich mir nicht an! Pech für die Musikindustrie. Wenn ne Datei ordentlich verschlüsselt ist, knackt die KEINER. Naja, auf jeden Fall nicht in einer Zeit, in der das ganze nicht schon verjährt wäre. Warscheinlicher ist, dass Dinge wie TCPA die Norm werden.... ![]() |
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