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  #1  
Alt 20-01-2005, 13:39
Benutzerbild von Tengu
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Kampfkunst: Escrima, Kickboxen
 
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Standard Noch mehr Mist?

Gestern habe ich eine Werbung für die Spielberg-Hanks-Produktion :"Band of Brothers - Wir waren wie Brüder" gesehen.

Und ich frage mich, was der Mist soll. Haben wir nicht genügend amerikanische/russische Propagandafilme über den WW II. gesehen. Ich persönlich bekomme immernoch Sodbrennen, wenn ich an die polnische Serie "Vier Panzersoldaten und ein Hund" denke. Und dann noch von Spielberg, der hier weiter seinem persönlich Feldzug gegen die Deutschgen frönt (als ob sich deutsche Historie bzw. Drehenswertes auf den WW II beschränkt).

Und warum sowas im TV (OK, RTL II bringt sowieso nur SCH...) gezeigt werden muß. Ich meine, wieviele Filme gibt es beispielsweise über das Fallschirmjäger-Regiement 2? Außer irgendwelchen Dokumentationen.

Was haltet Ihr davon?

Gruß

Tengu
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  #2  
Alt 20-01-2005, 14:00
Benutzerbild von Franz
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Kampfkunst: FMA JuJutsu TMA
 
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ich schaue es mir einfach nicht an und fertig!
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  #3  
Alt 20-01-2005, 14:05
Benutzerbild von Nahot
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Ist doch nichts neues. Die stehen auf so Filme. Die stehen auf Krieg. Die stehen drauf, wenn sie "anderen in den Arsch" treten. Vietnam kann man nicht so toll verfilmen wie den zweiten Weltkrieg. Sieht man auch an den PC Spielen, gibt massig shooter mit WW2 Szenario.
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Man muß Menschen entweder mit Freundlichkeit behandeln oder unschädlich machen; denn wegen geringfügiger Kränkungen nehmen sie Rache, wegen schwerer Schädigung können sie es nicht Niccoló Machiavelli
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  #4  
Alt 20-01-2005, 14:14
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Die gibt es doch schon seit ewigkeiten auf DVD. Habe die Reihe mal gesehen - so schlecht ist die nicht - erinnert ein wenig an "Saving Privat Ryan". Würde ich nicht unbedingt als kriegsverherrlichend bezeichnen.
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  #5  
Alt 20-01-2005, 14:22
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Standard Ist doch schön sich so was anzugucken

Ich habe die Serie "Band of Brother" in einem Stück verschlungen, als sie damals in die Videotheken kam.
Ist doch ein schöner Zeitvertreib sich von Hoolywood gut inzeniert anzugucken, wie die Amis Europa und die KZs befreien.
Die deutsche Barbarei konnte ja nur von Außen(!) beendet werden, da der Widerstand hier ja minimal war.
Spielberg hat doch aber mit "Schindlers Liste" gezeigt, dass es auch andere Möglichkeiten für Deutsche gab als Mitmachen oder Wegschauen.

Geändert von lucky luke (20-01-2005 um 14:26 Uhr).
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  #6  
Alt 20-01-2005, 14:45
Benutzerbild von Wingman
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Zitat:
Und ich frage mich, was der Mist soll. Haben wir nicht genügend amerikanische/russische Propagandafilme über den WW II. gesehen. Ich persönlich bekomme immernoch Sodbrennen, wenn ich an die polnische Serie "Vier Panzersoldaten und ein Hund" denke. Und dann noch von Spielberg, der hier weiter seinem persönlich Feldzug gegen die Deutschgen frönt (als ob sich deutsche Historie bzw. Drehenswertes auf den WW II beschränkt).
So würde ich das nicht vorher aburteilen. Schau dir die Serie erstmal an.

Also von dem was ich bisher von der Serie kenne (Episoden 3 und 4), kann ich sie nicht als zu propagandistisch bezeichnen. Es wirkt eher ziemlich neutral. Größtenteils werden die Amis nichtmal als Superhelden, sondern als ziemlich naive Neulinge dargestellt, welche den Deutschen technisch und taktisch unterlegen sind. Sie geraten oft in dumme Fallen (siehe Tiger-Panzer im Heuhaufen in Episode 4).

Natürlich kann ich erst alles beurteilen, wenn ich alle Teile gesehen habe (12 waren das glaube ich...). Aber die Serie wirkt nicht so wie der übliche US-Army Militär-Promotion-Film (z.B. "Wir waren Helden" und ähnlicher Kram).

Zu Spielberg: Klar kann man ihn aus bestimmten Gründen verdächtigen, nur Anti-Deutsche Filme zu drehen (in "Indiana Jones" werden die Deutschen z.B. ziemlich dämlich dargestellt), aber die Serie wirkt dennoch relativ neutral (zumindest Teil 3 und 4).
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Geändert von Wingman (20-01-2005 um 14:48 Uhr). Grund: Ergänzung
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  #7  
Alt 20-01-2005, 15:06
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Zitat:
Zitat von Wingman
[...]Zu Spielberg: Klar kann man ihn aus bestimmten Gründen verdächtigen, nur Anti-Deutsche Filme zu drehen (in "Indiana Jones" werden die Deutschen z.B. ziemlich dämlich dargestellt)[...]
Haaalt. War's nicht George Lucas bei Indiana Jones - also von der Story her?

Edit: Directed by Spielberg - die anderen Filme hat er wohl auch nicht geschrieben.
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Geändert von ps3ud0nym (20-01-2005 um 15:08 Uhr).
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  #8  
Alt 21-01-2005, 06:59
Benutzerbild von Wingman
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Zitat:
Zitat von ps3ud0nym
Haaalt. War's nicht George Lucas bei Indiana Jones - also von der Story her?

Edit: Directed by Spielberg - die anderen Filme hat er wohl auch nicht geschrieben.
Die Frage ist immer, ob der Drehbuchautor oder der Regisseur letztlich mehr Einfluss auf den Film haben. Das scheint von Film zu Film unterschiedlich zu sein. Ein schlechter Regisseur kann ein gutes Drehbuch vermurksen (was aber nicht unbedingt auf Spielberg zutrifft). Man erinnere sich an Star-Trek V. Das Konzept hätte man IMHO wesentlich spektakulärer umsetzen können, aber William Shatner wollte ja unbedingt Regie führen...
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  #9  
Alt 21-01-2005, 09:10
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wenn irgendwo der name spielberg vorkommt, ist das für mich schon ein wichtiger grund, die finger davon zu lassen
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  #10  
Alt 21-01-2005, 09:32
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Zitat:
Und dann noch von Spielberg, der hier weiter seinem persönlich Feldzug gegen die Deutschgen frönt (als ob sich deutsche Historie bzw. Drehenswertes auf den WW II beschränkt).

Wie bist du denn drauf?Persönlicher Feldzug gegen die Deutschen???
Entschuldige bitte, wer hat denn damals den Film Schindlers Liste gedreht in dem es darum ging, das nicht alle Deutsche hirnlose Naziverbrecher waren???

Und einem Menschen der zu der Religionsgemeinschaft gehört, von denen hier in Deutschland 6.000.000 Menschen perfide getötet wurden ohne das sie irgenetwas böses getan haben und ohne Unterschied ob Frauen oder KINDER, kann man glaube ich doch zugestehen sich mit diesem Thema auseinander zusetzen. Vielleicht sollte er, wenn es nach dir ginge, lieber anfangen die "Landserheftchen" zu verfilmen.

Was ich von Leuten halte die so eine Einstellung haben wie du, schreibe ich hier mal lieber nicht.

Geändert von SEFREDI (21-01-2005 um 09:36 Uhr).
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  #11  
Alt 21-01-2005, 09:42
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Standard Schon wieder mist von Tengu!

@Tengu und Wingman
Zitat:
Zitat von Tengu
...und dann noch von Spielberg, der hier weiter seinem persönlich Feldzug gegen die Deutschgen frönt (als ob sich deutsche Historie bzw. Drehenswertes auf den WW II beschränkt).
Zitat:
Zitat von Wingman
Zu Spielberg: Klar kann man ihn aus bestimmten Gründen verdächtigen, nur Anti-Deutsche Filme zu drehen (in "Indiana Jones" werden die Deutschen z.B. ziemlich dämlich dargestellt), aber die Serie wirkt dennoch relativ neutral (zumindest Teil 3 und 4).
Die Deutschen die da in Indiana Jones "ziemlich dämlich dargestellt" werden sind Nazis. Die Bösen in "Schindlers Liste" sind auch Nazis. Wenn Nazis schlecht wegkommen dann find ich das gut und nicht schlecht. Wenn ihr aber daraus schliesst das Spielberg Anti-Deutsche Filme dreht- na kann ich nur sagen "Anti-D ist voll OK!" und Euch an einen Nachhilfelehrer in Geschichte verweisen.

Vieleicht kann Euch ja "lucky luke" helfen. Der hat zwar eine etwas kruden Filmgeschmack hat aber in Geschichte und Politik aufgepasst:

Zitat:
Zitat von lucky luke
...
Die deutsche Barbarei konnte ja nur von Außen(!) beendet werden, da der Widerstand hier ja minimal war.
Spielberg hat doch aber mit "Schindlers Liste" gezeigt, dass es auch andere Möglichkeiten für Deutsche gab als Mitmachen oder Wegschauen.
100% Zustimmung

Viele Grüsse.
jesse.björn
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Geändert von jesse.björn (21-01-2005 um 09:45 Uhr).
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  #12  
Alt 21-01-2005, 14:28
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  #13  
Alt 21-01-2005, 17:34
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bevor die da viele grosse filme drehen, sollten sie sich erst mal ein anständiges geschichtsbuch schreiben lassen von einem deutschen, der wärend des WW IInd lebte. zumindest das zeug was wir hier in der schweiz in der schule lesen musste enthielt kaum ein funke wahrheit...
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  #14  
Alt 22-01-2005, 09:35
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Zitat:
Zitat von Kronos
bevor die da viele grosse filme drehen, sollten sie sich erst mal ein anständiges geschichtsbuch schreiben lassen von einem deutschen, der wärend des WW IInd lebte. zumindest das zeug was wir hier in der schweiz in der schule lesen musste enthielt kaum ein funke wahrheit...
versteh ich nicht. was habt ihr denn in der schule gelesen?
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  #15  
Alt 25-01-2005, 07:35
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Exclamation

Zitat:
Die Deutschen die da in Indiana Jones "ziemlich dämlich dargestellt" werden sind Nazis. Die Bösen in "Schindlers Liste" sind auch Nazis. Wenn Nazis schlecht wegkommen dann find ich das gut und nicht schlecht. Wenn ihr aber daraus schliesst das Spielberg Anti-Deutsche Filme dreht- na kann ich nur sagen "Anti-D ist voll OK!" und Euch an einen Nachhilfelehrer in Geschichte verweisen.
"Anti-D ist voll OK"? Sollen wir uns auf Grund der Geschichte für immer schämen und Reue empfinden? Die Generation, welche direkten Einfluss auf die Geschicke der Zeit gehabt hätte, ist praktisch ausgestorben. Warum sollen wir uns bis in alle Ewigkeit schämen? Natürlich vermitteln uns Regisseure wie Spielberg, Fernsehhistoriker wie Knopp und Klischees aus aller Welt dieses Bild des Deutschen. Man sollte auf keinen Fall die Taten der Nazis verharmlosen, aber es gab damals mehr bewundernswerten Widerstand, als man zu glauben mag. Z.B. gab es die Widerstandsorganisation "Weiße Rose" und Verschwörer in den höchsten Offiziersreihen, die Hitler töten wollten (angeführt von Stauffenberg). Leider war es aufgrund der nahezu perfekten Organistation des Regimes kaum möglich, richtigen Schaden anzurichten. Und das durchschschnittliche Volk war zu naiv und unkritisch, um etwas in die Wege zu leiten (vergleichbar mit dem Saddam-Regime im Irak).

Heute wissen wir Deutschen es natürlich besser. Aber viele andere Völker wären prädestiniert für den selben Fehler. Man siehe nur das dumm-patriotische Redneck-Pack bei den Amis. Die Wiederwahl von Bush zeigte, das diese Leute in den USA offenbar überwiegen. Das halte ich für sehr bedenklich. Die sind teilweise nicht besser, als die Nazis (Zitat eines Bush-Anhängers in einem Interview: "Wir haben die Schwarzen damals nicht schlecht behandelt, so wie es immer behauptet wird. Wir haben sie geliebt und umsorgt, wie man sich eben auch um seine Rinderherden sorgt.").

Spielbergs Kompetenz in Bezug auf das dritte Reich ist in Frage zu stellen. Schindler's Liste schien zwar gut recherchiert zu sein, aber andere Nazi-Darstellungen sind stümperhaft. Indiana Jones 1 z.B. soll im Jahre 1936 spielen. Und warum laufen alle Soldaten mit MP40s rum? Oder warum hat Indy eine bemalte RPG-2 (kam erst in den 50'ern raus)? Und es gab noch einige andere Unstimmigkeiten. Aber was ich damit sagen will ist, das man nicht unbedingt auf die Geschichtskentnisse von Hollywood-Regisseuren vertrauen sollte.

Schau dir lieber "Der Untergang", "Das Boot" oder "Stalingrad" an. Das sind vernünftige Geschichtsfilme.

Zitat:
Die deutsche Barbarei konnte ja nur von Außen(!) beendet werden, da der Widerstand hier ja minimal war.
Das stimmt. Das trifft aber auch auf jedes andere gefestige Regime zu (siehe wieder Irak). In Nordkorea z.B. traut sich auch keiner, das Regime zu stürzen, obwohl dort täglich unvorstellbare Gräueltaten am Volk stattfinden. Es regiert die Furcht und der Schrecken. Und das schreckt alle normalen Bürger ab (falls die überhaupt einen Durchblick haben). Leute, die öffentlich gegen so ein Regime angehen, verschwinden ganz schnell. Ist man einmal in einem solchen Regime gefangen, ist es kaum möglich, dort wieder ohne Gewalt von Außen rauszukommen. Von daher sollten sich nicht nur wir Deutschen was in der Sache vorwerfen, da es so ziemlich jedem Volk unter einem Regime so gehen würde.
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