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  #1  
Alt 06-04-2017, 15:14
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 27.02.2014
Beiträge: 2.733
Standard Vom Praktikum zur ( möglichen ) Festanstellung

So ... ich wende mich noch einmal an die Schwarmintelligenz hier im Forum. Mein Bekannter ( Weiterbildung im IT-Bereich ), hat jetzt von einem Unternehmen ein Angebot bekommen, dort ein Praktikum zu absolvieren.

Ich habe jetzt den Link hier gefunden:
Tipps für die Übernahme nach dem Praktikum: So überzeugst du deinen Chef

Sind das hilfreiche Tipps ? Es geht ja für ihn darum auf dem deutschen Arbeitsmarkt überhaupt Fuß zu fassen und das zumindest als Sprungbrett zu nehmen. Spitze, wäre natürlich eine Festanstellung, aber das ist wohl Zukunfstmusik.

Man liest ja immer wieder von der " Generation Praktikum " die aus dieser Mühle nicht rauskommt, ist das wirklich so, oder nur in bestimmten Branchen ?

Zu der Firma ... es handelt sich um eine große Immobilienverwaltung mit 150 - 200 Angestellten. Sie werben damit, besonders sozial eingestellt zu sein und beschäftigen auch Langzeitarbeitslose, Schwerbehinderte usw. . Ist das Praktikum für die nur eine Möglichkeit um an eine billige Arbeitskraft zu kommen, oder ist das wirklich eine Chance ?
Die verwalten u.a. Studentenwohnungen und bei den ausländischen Studenten sind immer mal welche dabei, die aus englischsprachigen Ländern kommen und da das seine Muttersprache ist ? Ein Vorteil für ihn ?

Mit Hilfe des Jobcenters, hat er jetzt eine Bewerbung die deutschen Maßstäben entspricht. Wenn man eingeladen wird zu einem Praktikum ist das doch erst einmal positiv, oder ? Sonst hätten die doch gleich eine Absage geschickt.
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  #2  
Alt 06-04-2017, 15:21
Benutzerbild von hand-werker
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: murmelstrumpf
 
Registrierungsdatum: 08.01.2010
Ort: nrw
Beiträge: 1.722
Standard

Die Tipps in dem verlinkten Artikel sind nicht verkehrt. Handelt sich natürlich größtenteils um Allgemeinplätze, aber schaden wird das alles nichts. Ob das seriös ist oder ob die nur eine billige Arbeitskraft wollen, ist immer schwer zu beurteilen. Auf die Selbstbeschreibung der Firma würde ich da nicht viel geben, die kirchlichen Arbeitgeber stellen sich auch gerne als ach so sozial dar, sind es aber nicht zwingend. Die Gefahr einer "Praktikantenkarriere" besteht natürlich - aber groß die Wahl hat er ja so weit ich weiß nicht, von daher...
Die Einladung ist sicherlich erst mal positiv zu sehen. Um welche Firma handelt es sich denn? Schick doch mal per PM, vielleicht kenn ich die ja.
__________________
Kannix, 24.06.2010, 14:17 Uhr: "Also ich hab noch oben ein Luftgewehr, ganz normal. Bei Katzen jedenfalls gibts keine sichtbaren Verletzungen"
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  #3  
Alt 06-04-2017, 15:50
Benutzerbild von CeKaVau
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Shotokan Karate Do
 
Registrierungsdatum: 18.06.2002
Ort: Chemnitz
Alter: 45
Beiträge: 575
Standard

Hallo,

die Betreuung der Studenten/Praktikanten unserer Firma obliegt mir. Ich gebe darum mal zu den Punkten meine subjektiven Senf:

1. Tipp: Zeige Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit

Der wichtigste Punkt überhaupt. Dieses Interesse ist allerdings nicht (nur) verbal zu äußern. Der Arbeitgeber muss vermittelt bekommen, dass Du für die Firma eine Bereicherung bist.

2. Tipp: Regelmäßige Feedback-Gespräche

Keine Ahnung, was das soll. Unsere Studenten/Praktikanten sind in Projekte und Forschungsaufgaben eingebunden und sind somit im beständigen Kontakt mit den Mitarbeitern und den Chefs.
Hier spielt die Musik, hier muss der Praktikant zeigen, dass er willens ist.

3. Tipp: Sei nicht unsichtbar und ergreif (sic!) die Initiative

Hm, recht schwammig. "Ergreif' die Initiative" verstehe ich eher so:
* Ergreife das Wort in Meetings, wenn Du eine Idee hast.
* Ergreife das Wort, wenn Du gegen eine Idee bist. (Achtung, sowohl die Idee als auch das Gegenargument können falsch sein, DAS MACHT GAR NICHTS.) Es geht um die aktive Teilnahme am schöpferischen Prozess.
* Beende unfruchbare Diskussionen selbstständig.

4. Tipp: Sei offen und flexibel

Selbstredend.

5. Tipp: Halte Kontakt

Ich würde vermuten, hier ist es schon zu spät. Wenn es ein Pflichtpraktikum war, würde ich vorschlagen, dass Nachfolgearbeiten (z.B. akademische Arbeiten (im vorliegenden Fall eher nicht, denke ich)) in der gleichen Firma gemacht werden.
Besser ist es, der Fima von sich aus anzubieten, das Praktikum zu verlängern, wenn z.B. Projekte noch nicht abgeschlossen oder Arbeiten liegen geblieben sind. DAS macht Eindruck.

Mein Tip: Mach Dich nützlich, nerv' niemanden, aber frag' wenn Du nicht weiter kommst. Nimm an Firmen-Veranstaltungen teil, wenn sie gerade in die Praktikumszeit fallen.
Schleim' Dich nicht ein, aber erkundige Dich, was die Leute privat als Hobby/Verein machen. Existieren Anknüpfungspunkte? Gehe mit den Leuten gemeinsam Mittag essen.
Sei höflich!!! Sei verdammt nochmal IMMER höflich, professionell und pünktlich. Eine Kunst, die am Aussterben ist.

Das war's auf die Schnelle.

Grüße
SVen

P.S.: Wenn Ihr wollt, sehe ich mir die Bewerbungsunterlagen an und geben meinen Senf dazu.

SVen
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  #4  
Alt 12-06-2017, 12:10
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 27.02.2014
Beiträge: 2.733
Standard

So ... ich melde mich noch einmal, stellvertretend für meinen Kumpel .

Er hat Morgen ein Vorstellungsgespräch bei einer Zeitarbeitsfirma. Die haben ein internes Stellenangebot in einer anderen Abteilung des Unternehmens.
Scheint mir so eine Art Schleuderposten zu sein, aber ...

Wie läuft das bei denen ab ? Ist das ein ganz " normales " Gespräch wie bei einer Firma auch, oder ist das so eine Art Massenabfertigung ?
Daß hat ja einen Grund warum man zuerst mit der Zeitarbeitsfirma redet, oder ?

Bin über jede Hilfe dankbar, da ich von dem Bereich Null Ahnung habe !
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  #5  
Alt 12-06-2017, 13:06
Benutzerbild von Klaus
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 31.08.2001
Ort: NRW
Beiträge: 17.817
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Wie ist das gemeint, er arbeitet schon bei der Zeitarbeitsfirma, und die wollen jetzt ein Vorstellungsgespräch für einen anderen Job bei einem anderen Kunden als den, den er jetzt hat ? Oder ein Unternehmen sucht einen Mitarbeiter, will aber nicht selbst direkt anstellen sondern nur indirekt über eine Zeitarbeitsfirma ?

Das eine ist ein ganz normales Vorstellungsgespräch, also wenn er bei dieser Firma noch nicht arbeitet.

Das andere ist auch ein ganz normales Auswahlverfahren, es gibt allerdings viel weniger Konkurrenz. Nämlich nur die, die auch bei der ZAF schon sind und nichts zu tun haben. Die Firma sucht intern dann Leute die sie für geeignet haben, stellt die dem Kunden vor, und der entscheidet dann ob er den Vorschlag akzeptiert oder gegen einzelne Leute ein Veto einlegt.

Bei uns kommt es öfter vor dass z.B. eine Bank niemanden nimmt der noch nie bei einer Bank gearbeitet hat, was ein bischen paradox ist. Weil die Leute dann entweder mal Interne bei einer Bank gewesen sein müssten, oder eine andere Bank hat die mal auch so genommen und so für die ersten Lebenslaufpositionen gesorgt.
__________________
"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)
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  #6  
Alt 12-06-2017, 13:16
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 27.02.2014
Beiträge: 2.733
Standard

Diese Firma ist so eine Art " Konzern ". Die haben eben auch eine Personalsparte, also eine Zeitarbeitsfirma.

Jetzt sucht aber der andere Teil der Firma ( IT-Dienstleistungen ) jemanden internes und macht das eben über diese ZAF. Ich kenne mich da nicht aus und frage halt wie das so ist.
Die suchen auf einen Schlag 8 Leute und scheinen auch eine hohe Fluktuation zu haben ... was daß wohl genau ist.
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  #7  
Alt 12-06-2017, 13:55
Benutzerbild von hand-werker
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: murmelstrumpf
 
Registrierungsdatum: 08.01.2010
Ort: nrw
Beiträge: 1.722
Standard

Das ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein ganz normales Vorstellungsgespräch. Der Mutterkonzern hat einfach nur seine Personalabteilung in eine hauseigne Zeitarbeitsfirma ausgelagert, damit man den Pöbel leichter wieder los wird. So viel zu "sozialer Arbeitgeber"
__________________
Kannix, 24.06.2010, 14:17 Uhr: "Also ich hab noch oben ein Luftgewehr, ganz normal. Bei Katzen jedenfalls gibts keine sichtbaren Verletzungen"
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