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  #151  
Alt 30-08-2003, 13:40
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: KK
 
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Beiträge: 412
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@marq.
Du kannst mit Deiner Einstellung voll und ganz zufrieden sein, sollange wenigstens, wie Du mit dieser Einstellung auch zufrieden bist.
Manchmal entwickelt sich aber auch ein weiterführendes Interesse... nicht nur an Bewegungen und neuen Techniken, sondern eben auch an den philosophischen Blickwinkeln.
Diese mögen bei einigen KK´s stärker ausgeprägt sein, als bei anderen, aber die meisten KK beinhalten diese.

Jedoch hängt es von jedem selber ab, wie wichtig er sie nimmt, und bei einigen entwickeln sich dieser erst mit der Zeit.

z.B. Hat Thorre bei dem Beispiel mit dem Schildkrötenhaus gesagt, daß er sich erstmal geärgert hat. Erst später hat er für sich erkannt, daß er zu dem Zeitpunkt noch nicht soweit war, etwas nützliches für sich darin zu erkennen.

Das mag wenig philosophisch sein, aber es ist eine geistige Entwicklung, und jeder von uns entwickelt sich.
Einige werden mit der KK aufhören, andere werden vielleicht mit der KK aufhören, aber sich mit dem Zen-Buddismus weiterbeschäftigen... es gibt da soviele Möglichkeiten, wir müssen nur für uns entscheiden, welche wir wählen im Moment...

Und zu Katrin, ich kann es absolut nachvollziehen, daß man solch einem Lehrer den Rücken kehrt, obwohl man natürlich auch daraus seine Lehren ziehen kann.
Manchmal zählt aber nur das, was Du für Dich entscheidest... denn Du mußt noch das ganze Leben mit Dir auskommen und das kann Dir keiner abnehmen. Der Lehrer spielt dabei kaum eine Rolle...
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  #152  
Alt 30-08-2003, 16:13
Benutzerbild von Bruce1962
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: TKD, Ju Jutsu, Wing Tsun
 
Registrierungsdatum: 07.06.2003
Ort: Wetter (Ruhr)
Alter: 45
Beiträge: 398
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Was war noch mal die ursprüngliche Frage???

Mal leise beim Moni anfrage, ob die Threads nicht getrennt werden können, damit es übersichtlich bleibt

M.f.G Bruce
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  #153  
Alt 30-08-2003, 17:05
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taijiquan
 
Registrierungsdatum: 01.03.2003
Ort: München
Beiträge: 1.337
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Da kämpft sich doch eh niemand mehr freiwillig durch!
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  #154  
Alt 30-08-2003, 17:54
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 27.08.2001
Beiträge: 607
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Zitat:
Original geschrieben von Thorre
Hallo Xiaoshi,

wieso war er nochmal der Meinung, daß Demokratie die Vorstufe zur Anarchie sei? Wegen dem allgemeinen Orientierungsverlust, weil es keinen übergeordneten Wertekanon mehr gibt?

Beste Grüße
Thorre

Ich erinnere mich leider nicht mehr genau, aber zentral war wohl die Orientierungslosigkeit der Menschen und der daraus resultierende Werteverfall bzw. die Unordnung. Dahinter steht bei Platon die Idee, dass jeder eine Aufgabe hat bzw. haben sollte... oder verwechsle ich das mit einem anderen Griechen
Platons Philosophie war eine sehr elitäre, er war wegen der Verurteilung seines Lehrer Sokrates in einer Demokratie dieser gegenüber sehr negativ eingestellt.
Für Platon war die Demokratie die Herrschaft der "unvermögenden" Masse über die eigentlich geistig vermögenden. Er ging davon aus, daß der "Pöbel" mit der Freiheit der Demokratie für den Einzelnen nicht umgehen konnte weswegen diese entweder in Monarchie oder eben Anarchie enden musste (Dazu ist zu sagen, daß der damalige Anarchiebegriff ein rein negativer war also nicht der vernünftige Umgang mit Freiheit ohne staatliche restriktion, wie es ja Heute auch vertreten wird).
Neben dieser "psychologischen" oder besser soziologischen Begründung "belgte" er es noch "historisch" mit dem natürliche Zyklus der Staatsformen:
Aristokratie-Demokratie (Durch Revolution)-Monarchie oder eben Anarchie.
Er stellte diesen Modellen die Utopie seines Idealstaates entgegen (In seiner Schrift Politeia).
Ein ganz und gar nicht erstrebenswertes Bid einer Gesellschaft mit einer rassischen Selektion in einer Ordnung ohne Familie und Eigentum mit einem staatlichen Erziehungssystem von der Kindheit bis insErwachsenenalter und einer Elitenselektion, die letztlich nur den "philosophisch" begabtesten Zugang zu staatlichen Entscheidungspositionen ermöglicht, während alle anderen vorher "ausscheiden" und dann je nach Begabung Dienst in Millitär unteren oder oberen Beamtenrängen leisten sollten..





Hallo Thorre,


Zitat:

Es gibt keinen Christen, der nicht an Gott glaubt. Aber es gibt sehr wohl Buddhisten, die nicht an Reinkarnation glauben.

Beste Grüße
Thorre

Da hast Du ja Zielgenau meine Dfizite im Wissen um den Buddhismus aufgedeckt!
Ich hielt solche Ansichte tatsächlich für Buddhistisches (Damit meine ich nicht westliche Modebuddhisten die sich je nachdem was gerade "In" ist, daß raussuchen was sie gerade brauchen können) Allgemeigut.
Wenn dem nicht so ist, gibt es denn außer der Erkenntnistheoretischen Herangehensweise so eine Art kleinsten gemeinsamen Nenner, ein Unterscheidungsmerkmal zu anderen Überzeugugen die sich ähnlicher Methoden bedienen?


Um noch einmal kurz auf den Punkt zu kommen:
Zitat:
Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, spielt auch Glauben eine Rolle.
Das war eigentlich lediglich das was ich darzustellen versuchte.
Mir schien es nur wichtig damit darzulegen, daß es eben 100 prozentige Erfahrbarkeit nicht gibt, sie wäre soetwas ähnliches wie der im Christentum oft versuchte wissenschaftliche oder philosophische Gottesbeweis.
Natürlich ist der Glaube an Gott im Christentum ein sehr elementarer Bestandteil oder besser DER.

Für mich ist übrigens ein zentraler Unterschied die Frage wodurch man (Ich verwende jetzt etwas untechnisch einen "christlichen begriff) Erlösung erlangt.
Im Buddhismus wird hier doch viel mehr der Mensch in den Mittelpunkt gerückt (Sogar mit dem Konzept "diesseitiger" Erlösung im Zen wohl der Sprung in die Erkenntnis, das gibts zwar im Christentum auch, ist aber eher ein "Mindermeinung" im Rahmen des Mystizismus "Unio Mystica", die Methodik ist aber durchaus verbreitet) während im Christentum die Erlösung einzig (Mit verschiedenen Abstufungen je nach Kirche) von der Gottesgnade abhängig ist, da der Mensch auch bei edelstem Handeln immer als unvollkommen und sündig angesehen wird.

Was mich noch interresieren würde, bei eine Ablehnung einer Gottesidee, wie kommt es dann gleichzeitig zu einer Bejahung von jenseitigem Nirwana, Wiedergeburt und vor allem wie werden die moralischen Instanzen begründet, wer bewertet was gutes und was schlechtes Karma ist? Im Grunde die beim Gottesbeweis oft so wichtige Frage nach dem woher?
Denn Buddhismus geht mit diesem Konzept ja über ein Philosophie weit hinaus.

Schon mal vilen Dankl für deine Mühe.



Hallo Xiaoshi,

Zitat:
Die Idee, dass eine körperliche und geistige Beschäftigung, egal ob man es nun Sport, Handwerk oder Kunst nennt, auch Einfluss auf den Charakter haben kann, nur weil man sie ausübt ohne auf irgend einen Gewinn zu achten bzw. es aus dem Grund der Anerkennung durch andere zu tun, ist in Europa völlig abhanden gekommen. .....
Heutzutage empfinden die meisten Menschen die Hingabe an eine Kunst oder ein Handwerk (ich meine ausschließlich oder zumindest weitgehendst) als altmodisch, oder "spinnerhaft". ......- aber ich kenne kaum Leute die überhaupt auf die Idee kämen, dass das eine Möglichkeit wäre. Und wie schon gesagt, die Einstellung dass man auch durch Sport im klassischen Sinne seinen Geist schulen kann gab es auch in Europa, das ist keineswegs auf Asien beschränkt...
Also jetzt spielst Du aber auch mit Klischees und postulierst hier eine Behauptung die ich ganz und gar nicht teile.
Du hast selbst vor wenigen Posts Beispiele für genau solche Methoden beim Millitär gebracht!
Solche Konzepte werden in der Erziehung in der Ausbildung angewandt, sie sind anerkannt im Sport finden Einzug vor allem in Jugendstrafrecht (Und wenn die Justiz sich ersteinmal bestimmter Methoden bedient ist das durchaus ein Zeichen dafür, daß sie etabliert sind.)
Wenn auch nicht vordergründiges Ziel, so doch anerkannte Erfahrung ist soetwas z.B. im Ausdauersport, bei Bergsteigern etc.
Ich denke das diese Methoden in der normalen Gesellschaft nicht so systematisiert sind, anerkannt ist der Wirckomplex aber zweifelsohne.
Und im religiösen Bereich sind sie eigentlich seit Jahrhunderten auch europäisches Allgemeingut und hier wird auch ganz bewußt auf die Wirkung gesetzt.

Auch sollten man bedenken daß eine intensive und bewußte Auseinanderesetzung mit Meditation, Zen, Buddhismus, Do oder was auch immer in dieser Richtung auch nicht gerade asiatisches Allgemeingut ist, auch wenn wir, die wir damit durch unsere Beschaftigung in Berührung kommen diesen Eindruck gewinnen können.
Ich habe manchmal den Eindruck wir Kampfsportler/Künstler neigen dazu in vieles asiatische zu viel Bedeutung zu legen, manch mal ist es auch schlicht nur das was es auch vordergründig zu sein scheint...!
__________________
Freundliche Grüße
Jibaku
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  #155  
Alt 30-08-2003, 18:53
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Zitat:
Original geschrieben von Jibaku
Wenn auch nicht vordergründiges Ziel, so doch anerkannte Erfahrung ist soetwas z.B. im Ausdauersport, bei Bergsteigern etc.
Ich denke das diese Methoden in der normalen Gesellschaft nicht so systematisiert sind, anerkannt ist der Wirckomplex aber zweifelsohne.
Und im religiösen Bereich sind sie eigentlich seit Jahrhunderten auch europäisches Allgemeingut und hier wird auch ganz bewußt auf die Wirkung gesetzt.

Auch sollten man bedenken daß eine intensive und bewußte Auseinanderesetzung mit Meditation, Zen, Buddhismus, Do oder was auch immer in dieser Richtung auch nicht gerade asiatisches Allgemeingut ist, auch wenn wir, die wir damit durch unsere Beschaftigung in Berührung kommen diesen Eindruck gewinnen können.
Ich habe manchmal den Eindruck wir Kampfsportler/Künstler neigen dazu in vieles asiatische zu viel Bedeutung zu legen, manch mal ist es auch schlicht nur das was es auch vordergründig zu sein scheint...!
Mir ist klar, dass es Bereiche gibt, in denen das eingesetzt wird, und mir ist klar, dass das Militär sich solche Sachen zu nutze macht. Und vor allem zu nutze gemacht hat, denn jedes Land, das einmal dem Militarismus verfallen war, hat zu dieser Zeit die jungen Männer "geformt" - nur nicht gerade im freiheitlichen Sinne. Und eigentlich wollte ich auch gerade darauf hinaus, dass es in einigen religiösen Strömungen sehr wohl Körperertüchtigung als Praktik gab, ebenso wie Askese und Meditation... aber besonders weit verbreitet hat es sich nicht, aus heutiger Sicht.

Eigentlich sollte aber klar geworden sein, dass ich diese Theorien nicht als asiatisches Allgemeingut verkaufen wollte. Dort sind die Leute genauso oberflächlich wie woanders auch, unter der kulturellen Fassade sage ich mal. Der einzige relevante Unterschied ist der, dass die oben angesprochenen Traditionen gut erhalten (manchmal auch nicht so gut) überlebt haben - während in Europa anscheinend vieles untergegangen ist, weil es, wie du geschrieben hast, nicht systematisiert war bzw. durch Kirche oder Staat daran gehindert wurde.

Trotz allem bin ich der festen Überzeugung, dass körperliche und geistige Schulung in Asien, vor allem in China, einen höheren ideellen Wert (behalten) hat. Das sieht man auch daran, wie viele Chinesen sich mit Qigong und Taiji beschäftigen. Dass viele das nicht besonders intensiv tun, ist eine andere Sache. Ich wollte nicht ausdrücken dass Asiaten in dieser Hinsicht besser "praktizieren", sondern noch ein gewisses Ideal im Bewusstsein der Menschen vorhanden ist - unabhängig davon, dass die meisten nicht mal in dessen Nähe kommen.
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  #156  
Alt 30-08-2003, 19:02
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Hallo Xiaoshi,

Du schriebst halt "völlig abhanden gekommen" und nur dem wollte ich widersprechen.
Daß die Schwerpunktsetzungen unterschiedlich sind will ich gar nicht bestreiten.
So weit sind wir wohl gar nicht voneinander entfernt.
__________________
Freundliche Grüße
Jibaku
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  #157  
Alt 30-08-2003, 19:37
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Hallo Jibaku,

ja, einen kleinsten gemeinsamen Nenner gibt es. Der ist allerdings auch unter Vorbehalten zu betrachten. Da es sehr viele verschiedene Schulen gibt, wird selbst dieser kleinste Nenner unterschiedlich bewertet. Aber es ist zumindest eine recht gute Orientierung.

Jeder Buddhist anerkennt die von Buddha formulierten Vier Edlen Wahrheiten als theoretische Grundlage seiner spirituellen Bemühungen. (Die Vier Edlen Wahrheiten heißen wohl aus einem bestimmten Grund nicht "Die Vier Absoluten Wahrheiten" oder "Die Vier Universellen Wahrheiten". Darüber kann man spekulieren.)

Teil dieser vier Lehrsätze ist der Verweis auf den sogenannten "Achtfachen Pfad", der genaugenommen also ebenfalls zur theoretischen Basis gerechnet werden muß, die für jeden Buddhisten verbindlich ist.

Was gutes und schlechtes Karma betrifft, so wird darüber unter Buddhisten sehr engagiert gestritten. Ich denke, daß dieses Reiben an einer theoretischen, humanistischen Lehre wohl der eigentlich wertvollste Effekt des Buddhismus ist.

Auf Grundlage der Beobachtung der menschlichen Psyche kommt der Buddhismus zu dem Schluß, daß beispielsweise Haß keine der natürlichen Entfaltung der Persönlichkeit förderliche Emotion ist. Die Vorstellung des Karma gründet in der umfassenden Verbindung aller Lebewesen und Dinge. Buddhisten gehen davon aus, daß diese Verbindung elementar und auch vielschichtig ist.

Wenn also alle Dinge und Wesen miteinander verbunden sind, dann hat beispielsweise Haß nicht nur auf eine einzelne Person und auch nicht nur in der Gegenwart negative Effekte. Die Resultate von Haß können sowohl räumlich, als auch zeitlich sehr weitreichend sein. So kann man also sagen, daß negatives Karma in der Ansammlung von Faktoren besteht, die in der Gegenwart und auch Zukunft negative Wirkungen zeitigen werden.

Beste Grüße
Thorre

Geändert von Thorre (30-08-2003 um 19:39 Uhr).
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  #158  
Alt 30-08-2003, 20:14
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Hab mich tatsächlich etwas unpräzise ausgedrückt, ich wollte mich eigentlich auf die "Privatnutzung" beziehen, also dass die meisten Leute der Körper- und Geistesertüchtigung keinen tieferen und dauerhaften Wert (mehr!) beimessen - auch hier gibt es natürlich Ausnahmen.
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  #159  
Alt 31-08-2003, 15:13
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Zitat:
Original geschrieben von Thorre
Manchmal mache ich mir beim Lesen im Forum klar, daß wahrscheinlich neun von zehn Leuten, die hier ihre Meinungen posten in 5 oder 7 Jahren überhaupt nicht mehr an Kampfkunst denken, sondern ganz andere Dinge machen. Das hilft mir irgendwie, Abstand zu gewinnen.
Hi Thorre,
warum gewinnst du dadurch Abstand? Und 9 von 10 erscheint mir doch sehr hoch gegriffen. Wenn du sagen würdest, das die heutigen Sprinter mit 70 keine KK mehr machen und dann 9 von 10 dann würde ich dir Rechtr geben.
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Liebe Grüße Dao
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  #160  
Alt 01-09-2003, 10:24
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Hallo Peter,

ich meinte damit, daß ich manchmal den Fehler mache, alle möglichen Statements so ernst zu nehmen, als wären es die Resultate jahrelanger Erfahrung und sorgfältigen Nachdenkens. Ich finde dann meinen Abstand wieder, wenn ich mir klarmache, daß so mancher Kommentar einfach keine Substanz besitzt. Einfach weil er, hart gesagt, eine Laienmeinung repräsentiert, so als würde ich mich zur Quantenmechanik oder zur Kunstgeschichte äußern.

Beste Grüße
Thorre
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  #161  
Alt 01-09-2003, 10:39
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Ts,ts,ts - haben wir da den Meister in seiner Andacht gestörrt? Nicht, das man sich erst eine Meinung erlauben kann, wenn man noch nicht erleuchtet wurde oder den Stein der Wesen gefunden hat.
Bei so einer Meinung gehst Du am Besten wieder auf Deinen einsamen Berg und meditierst noch ein bischen. Denn eigentlich sollte Dir doch das Ergebnis egal sein, der Weg und die damit verbundene Selbsterkennung ist doch viel wichtiger. Und wie könnte man ihn beginnen, wenn nicht als Laie. Und das sind wir doch am Ende alle oder?

Gruß

Tengu
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  #162  
Alt 01-09-2003, 10:56
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meine meinung......



und die erleuchtung wie macht man die denn überhaupt fest...
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  #163  
Alt 01-09-2003, 12:01
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Hallo Tengu,

Du hast mich falsch verstanden. Es geht eher darum, daß ich mich manchmal fälschlicherweise auf Diskussionen mit Leuten einlasse, denen das besprochene Thema ungefähr so wichtig ist, wie mir das Oktoberfest.

Und weil es ihnen nicht wichtig ist, wissen sie im Grunde auch nichts darüber (sowenig wie ich über das Oktoberfest weiß). Und wenn man von einer Sache keine oder kaum Ahnung hat, naja, dann bleibt da kaum Möglichkeit zum Argumentieren. Also werden statt Argumente Vorurteile oder Ansichten, die von Hörensagen herrühren aufgetischt. Das ist jedenfalls mein Eindruck.

Deshalb schrieb ich, daß mir die Überlegung, von wem und auf welcher Basis „Kritik“ geübt wird, hilft, locker zu bleiben. Das war alles.

Hast Du Dich angesprochen gefühlt? War nicht auf Dich bezogen...

Gruß
Thorre
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  #164  
Alt 01-09-2003, 12:19
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Zitat:
Original geschrieben von Thorre
ich meinte damit, daß ich manchmal den Fehler mache, alle möglichen Statements so ernst zu nehmen, als wären es die Resultate jahrelanger Erfahrung und sorgfältigen Nachdenkens. Ich finde dann meinen Abstand wieder, wenn ich mir klarmache, daß so mancher Kommentar einfach keine Substanz besitzt. Einfach weil er, hart gesagt, eine Laienmeinung repräsentiert, so als würde ich mich zur Quantenmechanik oder zur Kunstgeschichte äußern.
Kann ich verstehen deinen Ansatz, und doch versuche ich das was gesagt wurde trotzdem ernst nehmen. Leider gelingt es mir nicht immer. Wenn jemand kompetent wirkt, fällt mir das wesentlich leichter. Und doch kann ich auch von Leuten lernen, die in einer Materie noch nicht so fortgeschritten sind.
Lernst du nicht auch von deinen Schülern etwas? Da ist eine fließender Austausch da!?
__________________
Liebe Grüße Dao
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  #165  
Alt 01-09-2003, 12:41
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Hallo Peter,

ich denke, daß dieser Spruch „Der Lehrer lernt von seinen Schülern“ häufig falsch, gemessen an der Realität der Kampfkünste, interpretiert wird. Ein Lehrer lernt beispielsweise von seinen Schülern, wie er die Methoden des Unterrichts optimaler gestalten kann. Das lernt er, indem er die Schüler beobachtet. Es ist aber nicht so, daß die Schüler ihm etwas über KK beibringen.

Wie siehst Du denn die Sache?

Beste Grüße
Thorre
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