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  #1  
Alt 06-01-2012, 07:42
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Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 24.10.2004
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Standard Sportler des Jahres

Magdalena Neuner und Nowitzki wurden Sportler des Jahres in Deutschland, meiner Meinung nach eine sehr unglückliche Wahl.
Thomas Bach der oberste Sportführer kritisierte, dass der Leistungssport in Deutschland bald nicht mehr konkurrenzfähig sein werde, andere Länder machen mehr. Es würde uns an Vorbildern fehlen. Die Wahl der beide begrüßte er aber.

Frau Neuner hat die Lust verloren an ihrem Sport und Nowitzki gewann in den USA einen US Titel, für Deutschland hat er noch nichts gewonnen. Wie soll das unserem Sport weiter helfen? Haben wir keine anderen Leute für eine Auszeichnung?
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  #2  
Alt 06-01-2012, 08:44
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Kampfkunst: Boxen, Thai- und Kickboxen
 
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Neuner hat in ihrem Sport alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Dass sie nun zurücktritt, finde ich einerseits schade, andererseits absolut konsequent und daher in Ordnung, genau wie ihre Wahl, bei Novitzki sehe ich das etwas anders, ähnlich wie du.
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  #3  
Alt 06-01-2012, 10:14
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kickboxen
 
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Beiträge: 1.576
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Zitat:
Zitat von Harrington Beitrag anzeigen
Neuner hat in ihrem Sport alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Dass sie nun zurücktritt, finde ich einerseits schade, andererseits absolut konsequent und daher in Ordnung, genau wie ihre Wahl, bei Novitzki sehe ich das etwas anders, ähnlich wie du.
Hallo Harrington, vielen Dank für deine Meinung. Deine Aussage zu Neuner findet man bei vielen Leuten, selbst bei Fachjournalisten, aber ist das auch konsequent zu Ende gedacht? Neuner ist gerade mal 24. Wären Beckenbauer, Müller, Maier, Matthäus in diesem Alter zurück getreten, Deutschland wäre niemals Weltmeister geworden.
Ali wurde 1964 mit 22 WM
Becker gewann mit 17 Wimbledon
Steffi Graf mit 17 den Golden Slam
Schumacher war schon 1994 Formel1 WM
Tiger Woods 1999 erster der Weltrangliste
Carl Lewis war 84 Olympiasieger, machte aber noch 12 Jahre weiter und schrieb Sportgeschichte
Klitschkos boxt noch mit 40
Birgit Fischer holte Goldmedaillen im Abstand von 24 Jahren
Pele wurde 58 mit 17 WM

Eine solche Auflistung könnte man endlos aufzählen und nun frage ich, hätten sie alle aufhören sollen nach dem ersten großen Titel? Wer seinen Sport liebt macht weiter so lange es geht. Als Fan einer Sportart steige ich auch nicht irgendwann lustlos aus und sage, ich habe alles gesehen, es ist genug.

Auserdem, ein Sportler hat niemals alles gewonnen, es gibt immer neue Ziele und Herausforderungen. Neuner könnte versuchen Pechsteins 5 Goldmedillen zu übertreffen, sie könnte die Biathletin werden mit den meisten Weltcupsiegen, oder den meisten Titeln insgesamt.
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  #4  
Alt 06-01-2012, 10:37
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Kampfkunst: Straßenkampf
 
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Beiträge: 98
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Bei Nowitzki kann ich auch nur den Kopf schütteln, aber da versucht man wohl einfach nur auf der momentanen Erfolgswelle mit zu schwimmen. Da hätte man Uwe Krupp vor Jahren auch den Titel geben können, immerhin hat er auch als erster Deutscher in den USA etwas erreicht, was vorher kein Deutscher geschafft hat.

Bei Neuner bin ich aber der Meinung das es in Ordnung ist, und wenn sie der Meinung ist dass sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere jetzt abtreten will, um endlich mal zu Leben, dann kann ich das auch verstehen, da sie ja seit ihrer Kindheit im Hochleistungssport aktiv ist, und keiner hier weiß wie es in ihr drin aussieht. Immer noch besser als wenn sie wie manch ein anderer Sportler in Deutschland nicht den Absprung findet, und irgendwann dann in der Formel 1 hinterher fährt, oder im Schwimmbecken darauf wartet das die Öffentlich Rechtlichen endlich ein Einsehen haben, und mich zur Sportexpertin für alles ernennen.

Geändert von Straßenkrieger (06-01-2012 um 10:54 Uhr).
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  #5  
Alt 06-01-2012, 11:00
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Kampfkunst: Shotokan Karate und Kobudo, Judo, Boxen
 
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ich finde die wahl von nowitzki genau richtig!
jeder in den usa hat jetzt schon mal von "germany" gehört, und hat unser land aufjedenfall auf die imaginäre weltkarte des durchschnittsamis gebracht.
die nba kann als die professionellste bball liga der welt angesehen werden, denn selbst international sind die spieler nicht so gut, wie die von der zweiten mannschaft eines x-beliebigen nba-teams.
weiter ist anzuerkennen, dass der sport, im vergleich zu den usa, nicht so stark gefördert wird. es ist also nowitzkis persönlicher ehrgeiz, der ihn an diese stelle gebracht hat. es gibt ja nicht gerade viele deutsche in der nba.
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  #6  
Alt 06-01-2012, 11:28
Benutzerbild von Harrington
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Zitat:
Hallo Harrington, vielen Dank für deine Meinung. Deine Aussage zu Neuner findet man bei vielen Leuten, selbst bei Fachjournalisten, aber ist das auch konsequent zu Ende gedacht? Neuner ist gerade mal 24. Wären Beckenbauer, Müller, Maier, Matthäus in diesem Alter zurück getreten, Deutschland wäre niemals Weltmeister geworden.
schon richtig - dennoch, bevor man anfängt einfach nur noch professionellen sport für "die gallerie" zu machen,obwohl man dazu keine lust mehr hat, sollten man doch besser abtrten. das mädchen hat andere pläne, ist familiengebunden, will kinder haben, grundehrlich und, wie ich finde, super symphatisch, genau deshalb finde ich es nur ehrlich und konsequent, das ganze muss sie nur mit sich selber klarmachen und ist darüber niemanden rechenschaft schuldig.


Zitat:
Ali wurde 1964 mit 22 WM
Becker gewann mit 17 Wimbledon
Steffi Graf mit 17 den Golden Slam
Schumacher war schon 1994 Formel1 WM
Tiger Woods 1999 erster der Weltrangliste
Carl Lewis war 84 Olympiasieger, machte aber noch 12 Jahre weiter und schrieb Sportgeschichte
Klitschkos boxt noch mit 40
Birgit Fischer holte Goldmedaillen im Abstand von 24 Jahren
Pele wurde 58 mit 17 WM
Eine solche Auflistung könnte man endlos aufzählen und nun frage ich, hätten sie alle aufhören sollen nach dem ersten großen Titel? Wer seinen Sport liebt macht weiter so lange es geht. Als Fan einer Sportart steige ich auch nicht irgendwann lustlos aus und sage, ich habe alles gesehen, es ist genug.
bei manchen aufgelisteten sportlern frage ich mich allerdings gleichzeitig, ob das ganze noch sein muss, oder nicht langsam eine farce ist, siehe klitschko (okay, die macht des geldes) aber fischer macht sich doch nur noch lächerlich und merkt es nicht. man muss es auch so sehen, dass mancher sportler einfach nicht einsehen will, wann schluss ist und da fängt er u.u. an, eine karrikatur seiner selbst zu werden, bei allem respekt vor seinen leistungen, aber die sind irgendwann auch vergessen, spätestens wenn es albern wird.

Zitat:
Auserdem, ein Sportler hat niemals alles gewonnen, es gibt immer neue Ziele und Herausforderungen. Neuner könnte versuchen Pechsteins 5 Goldmedillen zu übertreffen, sie könnte die Biathletin werden mit den meisten Weltcupsiegen, oder den meisten Titeln insgesamt.
diese/seine ziele definiert aber immer noch der athlet selbst und nicht der zuschauer, und wenn der athlet meint, dass die zeit gekommen ist, sollte er aufhören, unabhängig vom alter.
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  #7  
Alt 06-01-2012, 12:01
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Kampfkunst: Sich verbeugen und dabei aufrecht bleiben
 
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Zitat:
Zitat von Karateka94 Beitrag anzeigen
ich finde die wahl von nowitzki genau richtig!
jeder in den usa hat jetzt schon mal von "germany" gehört, und hat unser land aufjedenfall auf die imaginäre weltkarte des durchschnittsamis gebracht.
die nba kann als die professionellste bball liga der welt angesehen werden, denn selbst international sind die spieler nicht so gut, wie die von der zweiten mannschaft eines x-beliebigen nba-teams.
weiter ist anzuerkennen, dass der sport, im vergleich zu den usa, nicht so stark gefördert wird. es ist also nowitzkis persönlicher ehrgeiz, der ihn an diese stelle gebracht hat. es gibt ja nicht gerade viele deutsche in der nba.
Absolut. Ein Botschafter für den deutschen Sport. Sympathischer Typ. Ob Siege für Deutschland oder als Deutscher spielt doch keine Rolle. Sicher wäre Basketball auch ohne ihn in D so populär geworden, aber er ist bestimmt animierend für den ein oder anderen der auch von so einer karriere träumt.
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  #8  
Alt 06-01-2012, 12:03
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Kampfkunst: KungFu / WuShu
 
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Wen ich's richtig mitbekommen habe, hat Frau Neuner nicht die Lust am Sport verloren, sondern wird dem Biathlon als Jugendtrainerin erhalten bleiben. Ausschlaggebend war eher der Wunsch nach "Normalität" - also der Rückzug aus der Öffentlichkeit und Abschied vom Leben aus dem Koffer.

Und wenn sie eine Statistik wie "die meisten Weltcupsiege" nicht motiviert, hat man das zu akzeptieren. Ich kann nachvollziehen, daß das nicht genug Motivation für ein paar zusätzliche Jahre Profisport ist.
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  #9  
Alt 06-01-2012, 12:21
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Zitat:
Zitat von Straßenkrieger Beitrag anzeigen

Bei Neuner bin ich aber der Meinung das es in Ordnung ist, und wenn sie der Meinung ist dass sie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere jetzt abtreten will, um endlich mal zu Leben, dann kann ich das auch verstehen, da sie ja seit ihrer Kindheit im Hochleistungssport aktiv ist, und keiner hier weiß wie es in ihr drin aussieht. Immer noch besser als wenn sie wie manch ein anderer Sportler in Deutschland nicht den Absprung findet, und irgendwann dann in der Formel 1 hinterher fährt, oder im Schwimmbecken darauf wartet das die Öffentlich Rechtlichen endlich ein Einsehen haben, und mich zur Sportexpertin für alles ernennen.
Sicher, natürlich kann jeder Mensch selbst über sein Leben bestimmen, auch ein Spitzensportler. Darum ging es mir eigentlich gar nicht. Ich kann nur z.B. nicht nachvollziehen, warum Thomas Bach die Einstellung der deutschen Sportler kritisiert, die immer weiter zurück fallen, es dann aber ganz toll findet eine Sportlerin auszuzeichnen, die keinen Bock mehr hat auf einen Sport, der sie berühmt, reich, unabhängig gemacht hat und der ihr alle Türen öffnet.

Ich bin auch nicht der Meinung, viele Sportler finden nicht den Absprung. Sie werden wenn die Leistung nicht mehr stimmt einfach nicht mehr aufgestellt odder nominiert. Wer zu schwach ist, kommt nicht zu Olympia, oder kriegt keinen neuen Vertrag, so einfach ist das. Ich sehe das Problem eher so, die meisten hören viel zu früh auf, weil sie genug Geld haben und ihren Sport nicht wirklich lieben. Bestes (schlechtestes) Beispiel sind deutsche Sportler wie Armin Hary, Martin Lauer, Rosi Mittermayer, Katja Seizinger, Steffi Graf, Michael Stich, Hannah Stockbauer...die alle viel zu früh aufhörten.

Das Argument, jemand könnte aufhören, weil er seit der Jugend aktiv ist, sollte man überdenken. Wer in seinem Beruf Kariere machen will, muss noch viel mehr investieren. Da wird auch schon im Schulalter Leistung gefordert und das geht dann bis 65, meist bei einem 8 Stunden Tag. Aber kein Arbeitnehmer kann mit 24 sagen, ich habe keine Lust mehr und bleibe für immer zu Hause. Ich betreibe seit 40 Jahren täglich Sport und das neben dem Berufsleben und der Hausarbeit. Aber ausgebrannt fühle ich mich nicht.

Frau Neuner verdient angeblich 700.000 pro Jahr, dafür braucht ein Arbeiter etwa 25 Jahre.
Ich habe gelesen, sie spielt nun in Soap Operas mit und will Mode entwerfen. Das sind ganz tolle Alternativen zu einem Sportlerleben.

Ich bin absolut kein Formel1 Fan, aber für einen jungen Fan ist es doch toll, wenn er diesen Schumi nochmal live sehen kann im Sport, anstatt mit Bauch in einer Soap Opera.
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  #10  
Alt 06-01-2012, 12:27
Benutzerbild von Ayur
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Zitat:
Zitat von Straßenkrieger Beitrag anzeigen
Bei Nowitzki kann ich auch nur den Kopf schütteln, aber da versucht man wohl einfach nur auf der momentanen Erfolgswelle mit zu schwimmen. Da hätte man Uwe Krupp vor Jahren auch den Titel geben können, immerhin hat er auch als erster Deutscher in den USA etwas erreicht, was vorher kein Deutscher geschafft hat.
Naja, er hat 2011 immerhin die Meisterschaft geholt, war MVP in den Finalspielen usw. Ich finde seine Leistung und auch die der deutschen NHL-Spieler wird zu oft unter den Tisch gekehrt - entweder weil der Sport nicht so absolut populär ist oder man durch Zeitverschiebungen wenig mitbekommt.

Zitat:
Zitat von Superkicker Beitrag anzeigen
Frau Neuner hat die Lust verloren an ihrem Sport und Nowitzki gewann in den USA einen US Titel, für Deutschland hat er noch nichts gewonnen. Wie soll das unserem Sport weiter helfen? Haben wir keine anderen Leute für eine Auszeichnung?
Meinst du nicht, dass gerade Nowitzki wichtig ist? Wenn etwas (nicht populäre) Sportarten pusht, dann sind das solche Erfolge und es ist meiner Meinung nach wichtig solche Leute auch auszuzeichnen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Find ich deutlich besser als zB Vettel auszuzeichnen. Warum in den letzten Jahren aber ständig Biathleten ausgezeichnet werden muss man aber wohl nicht verstehen.

Zitat:
Zitat von Superkicker Beitrag anzeigen
Eine solche Auflistung könnte man endlos aufzählen und nun frage ich, hätten sie alle aufhören sollen nach dem ersten großen Titel? Wer seinen Sport liebt macht weiter so lange es geht. Als Fan einer Sportart steige ich auch nicht irgendwann lustlos aus und sage, ich habe alles gesehen, es ist genug.
Die Frage ist: Muss man deswegen das immer als Leistungs- & Profisport machen? Da gehört ja noch viel mehr dazu als der Sport an sich. Diäten, Disziplin usw.

Zitat:
Zitat von Superkicker Beitrag anzeigen
Ich bin auch nicht der Meinung, viele Sportler finden nicht den Absprung. Sie werden wenn die Leistung nicht mehr stimmt einfach nicht mehr aufgestellt odder nominiert. Wer zu schwach ist, kommt nicht zu Olympia, oder kriegt keinen neuen Vertrag, so einfach ist das.
Und dann stehen sie halt in einem Alter zwischen 30 und 40 da, ohne Job, ohne Sponsorenverträge, oft ohne gescheite Ausbildung (bzw halt mit langer Auszeit vom Job) usw.

Zitat:
Zitat von Superkicker Beitrag anzeigen
Frau Neuner verdient angeblich 700.000 pro Jahr, dafür braucht ein Arbeiter etwa 25 Jahre.
Ja, aber das passiert dir wirklich nur in den wenigen Jahren, in denen du wirklich ganz oben bist - dann biste ganz schnell weg.

Geändert von Ayur (06-01-2012 um 12:36 Uhr).
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  #11  
Alt 06-01-2012, 12:34
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Zitat:
Zitat von Kannix Beitrag anzeigen
Absolut. Ein Botschafter für den deutschen Sport. Sympathischer Typ. Ob Siege für Deutschland oder als Deutscher spielt doch keine Rolle. Sicher wäre Basketball auch ohne ihn in D so populär geworden, aber er ist bestimmt animierend für den ein oder anderen der auch von so einer karriere träumt.
Moment mal bitte, es ging um den deutschen Sportler des Jahres! Und da spielt es schon eine Rolle, ob er für Deutschland WM Titel holt und Olympiasiege, oder ob er für sich selbst in Amerika amerikanische Titel holt. Er ist sicherlich ein großer Sportler und auch sympathisch, aber eben kein Sportler der sich um den deutschen Sport verdient gemacht hat.
Eigentlich brauchen wir auch keine Botschafter in den USA die dort zeigen, dass wir keine Amateure sind. Was wir brauchen sind Athleten die bei den nächsten olympischen Spielen Medaillen gewinnen. Wir brauchen Sportler die hier Erfolge haben und eine Vorbildfunktion einnehmen, die einen Sport populär machen.

Ist Basketball in Deutschland populär? Bestimmt nicht, die Bundesliga nimmt kaum jemand wahr, mit oder Nowitzki, der ohnehin nicht dort spielt. Es hätte dem Basketball sicher geholfen, er würde dort spielen. Und was nützt es uns, wenn irgendwann ein anderer Richtung Amerika zieht, um dort auch Karriere zu machen? Schön für ihn, aber den deutschen Sportfans bringt das nicht viel.

Erinnert sich noch jemand an das Sommermärchen 2006, oder die WM 2010, als die Leute zu Millionen auf die Straße strömten, um unsere WM Siege zu feiern? so kann es aussehen, wenn deutsche Sportstars für ihre Nationalmannschaft Erfolge einfahren. Damit kann ich mich identifizieren, aber wie viele feierten hier den NBA Sieg von Miami, oder für wen immer Nowitzki auch dort spielt?
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  #12  
Alt 06-01-2012, 12:36
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Zitat:
Zitat von Superkicker Beitrag anzeigen
Das Argument, jemand könnte aufhören, weil er seit der Jugend aktiv ist, sollte man überdenken. Wer in seinem Beruf Kariere machen will, muss noch viel mehr investieren. Da wird auch schon im Schulalter Leistung gefordert und das geht dann bis 65, meist bei einem 8 Stunden Tag. Aber kein Arbeitnehmer kann mit 24 sagen, ich habe keine Lust mehr und bleibe für immer zu Hause. Ich betreibe seit 40 Jahren täglich Sport und das neben dem Berufsleben und der Hausarbeit. Aber ausgebrannt fühle ich mich nicht.
Wenn einer im Lotto gewinnt oder erfolgreich ein Konzept verkauft, dann wird dem wohl keiner das Recht absprechen nicht mehr arbeiten zu gehen wenn er das nicht mehr nötig hat. Die will doch nur ein normales Leben haben, das ist doch so schwer nicht zu verstehen?

Zitat:
Ich bin auch nicht der Meinung, viele Sportler finden nicht den Absprung. Sie werden wenn die Leistung nicht mehr stimmt einfach nicht mehr aufgestellt odder nominiert. Wer zu schwach ist, kommt nicht zu Olympia, oder kriegt keinen neuen Vertrag, so einfach ist das. Ich sehe das Problem eher so, die meisten hören viel zu früh auf, weil sie genug Geld haben und ihren Sport nicht wirklich lieben. Bestes (schlechtestes) Beispiel sind deutsche Sportler wie Armin Hary, Martin Lauer, Rosi Mittermayer, Katja Seizinger, Steffi Graf, Michael Stich, Hannah Stockbauer...die alle viel zu früh aufhörten.
Das ist doch total lächerlich. Die haben ihr Ding gemacht, den deutschen Sport gut präsentiert und Z.T. geschafft anschließend noch eine Familie und Unternehmen zu Gründen oder beruflich erfolgreich zu sein. Und ich gönne es allen. Ich habe nicht das Gefühl dass außer ihnen irgendjemand über ihre Lebensführung zu bestimmen hat. Gerade bei Steffi Graf, das ist doch schon dämlich sie da zu erwähnen
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  #13  
Alt 06-01-2012, 12:46
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Zitat:
Zitat von Superkicker Beitrag anzeigen
Moment mal bitte, es ging um den deutschen Sportler des Jahres! Und da spielt es schon eine Rolle, ob er für Deutschland WM Titel holt und Olympiasiege, oder ob er für sich selbst in Amerika amerikanische Titel holt. Er ist sicherlich ein großer Sportler und auch sympathisch, aber eben kein Sportler der sich um den deutschen Sport verdient gemacht hat.
Nein da spielt es keine Rolle ob man für Deutschland Titel holt. Es geht um einen deutschen Sportler, der gute Leistungen zeigt und Vorbild sein kann usw.

Zitat:
Zitat von Superkicker Beitrag anzeigen
Eigentlich brauchen wir auch keine Botschafter in den USA die dort zeigen, dass wir keine Amateure sind. Was wir brauchen sind Athleten die bei den nächsten olympischen Spielen Medaillen gewinnen. Wir brauchen Sportler die hier Erfolge haben und eine Vorbildfunktion einnehmen, die einen Sport populär machen.
Einen Sport macht man nicht nur populär in dem man ihn im Land ausübt - das ist irgendwie eine ziemlich engstirnige Sicht oder?

Zitat:
Zitat von Superkicker Beitrag anzeigen
Ist Basketball in Deutschland populär?
Zum Glück ist die Popularität von Sportarten nicht statisch...

Zitat:
Zitat von Superkicker Beitrag anzeigen
Bestimmt nicht, die Bundesliga nimmt kaum jemand wahr, mit oder Nowitzki, der ohnehin nicht dort spielt. Es hätte dem Basketball sicher geholfen, er würde dort spielen. Und was nützt es uns, wenn irgendwann ein anderer Richtung Amerika zieht, um dort auch Karriere zu machen? Schön für ihn, aber den deutschen Sportfans bringt das nicht viel.
Erfolg eines Sportlers => Viele Kinder ziehen nach => großer Erfolg => Olympiamedaillen. Dabei ist es egal ob der Erfolg hier oder in den USA stattfindet - die Leute brauchen Vorbilder und genau darum geht es bei der Wahl.

Zitat:
Zitat von Superkicker Beitrag anzeigen
Erinnert sich noch jemand an das Sommermärchen 2006, oder die WM 2010, als die Leute zu Millionen auf die Straße strömten, um unsere WM Siege zu feiern? so kann es aussehen, wenn deutsche Sportstars für ihre Nationalmannschaft Erfolge einfahren. Damit kann ich mich identifizieren, aber wie viele feierten hier den NBA Sieg von Miami, oder für wen immer Nowitzki auch dort spielt?
Also sollte deiner Logik nach nur noch jemand einen Titel bekommen, wenn die Leute auf die Straße gehen? Dh. ab jetzt werden nur noch Fußballnationalmannschaft, Bundesligasieger als Mannschaften gewählt und der beste Torjäger der Liga/des Turniers als Sportler des Jahres gewählt. Da das sonst nicht passiert gibt es keine Wahl mehr für Sportlerinnen oder Behinderte. Ist es das was du willst? Deine Kriterien sind mehr als schräg.
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  #14  
Alt 06-01-2012, 12:48
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katja seizinger ist auch aufgrund ihrer zahlreichen, schweren knieverletzungen ausgestiegen, denke nicht, dass man ihr deshalb vorwürfen machen darf.

steffi graf kann man auch nicht in diese liste anfügen - die steht über allem, alles geholt und dann den mann fürs leben geheiratet, nachdem sie die ganz großen leistungen nicht mehr bringen konnte, absolut zu verstehen, die wird immer eine DER deutschen vorzeigesportlinnen bleiben, und das mit recht.
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  #15  
Alt 06-01-2012, 12:49
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[QUOTE=Superkicker;2712656]
Zitat:
Eigentlich brauchen wir auch keine Botschafter in den USA die dort zeigen, dass wir keine Amateure sind. Was wir brauchen sind Athleten die bei den nächsten olympischen Spielen Medaillen gewinnen. Wir brauchen Sportler die hier Erfolge haben und eine Vorbildfunktion einnehmen, die einen Sport populär machen.
Das denkst Du. Ich denke deutsche Sportler die in der WElt Erfolge haben, oder auch nur in der Weltöffentlichkeit stehen, das ist entscheidend für die Motivation von Jugendlichen eine Sportart zu betreiben

Zitat:
Ist Basketball in Deutschland populär? Bestimmt nicht, die Bundesliga nimmt kaum jemand wahr, mit oder Nowitzki, der ohnehin nicht dort spielt. Es hätte dem Basketball sicher geholfen, er würde dort spielen. Und was nützt es uns, wenn irgendwann ein anderer Richtung Amerika zieht, um dort auch Karriere zu machen? Schön für ihn, aber den deutschen Sportfans bringt das nicht viel.
Da ist wohl was an Dir vorbeigegangen, Ich bin zwar auch kein BB-Fan, aber das ist nunmal kein reiner Schulsport mehr. Und nein, es hätte niemandem geholfen wenn er in der Bundesliga spielen würde. Ihn würde weiterhin keine Sau im Ausland kennen und keiner hätte ein Vorbild dass es in die NBA geschafft hat. Was bringt es uns? Nationaler Sport ist immer nur interessant im Internationalen Vergleich. Nowitzki in der Bundeslig, tolle Wurst
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