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  #1  
Alt 01-09-2010, 10:36
Zunte
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Kampfkunst:
 
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Standard Vorstellung einer neuen Kampfkunst - Etarak

grüße

Wir haben seit einiger Zeit einen User genannt Vrooktar hier an Board, der eine eigene Kampfkunst erfunden haben will und dazu auch ein 90 Seitiges Manuskript verfasste.
Einige dieser Seiten hat er mir und ein paar anderen geschickt, will jetzt aber keine weiteren PMs mehr verschicken und drüber Reden.

Da er mir die Erlaubniss gab die mir zugeschickten Seiten zu veröffentlichen will ich dass hier tun.

Bitte bildet euch selbst ein Bild:

Zitat:
Zitat von Vrooktar
Form I - Das Saruk

Hierbei handelt es sich um eine sehr simple, aber effiziente Technik, um sich zu verteidigen.
Ihr Offensivnutzen ist allerdings begrenzt.
Die Beine stehen in einer Linie zum Gegner.
Der Hauptfuß steht vorn, auf den Gegner gerichtet.
Der Nebenfuß steht im rechten Winkel dazu.
Das Gewicht lastet fast komplett auf dem Nebenfuß, welcher stark gebeugt senkrecht unter der zugehörigen Hüfte steht.
Das Hauptbein ist daher weit nach vorn gerichtet.
Der Oberkörper ist dem Gegner halb zugewandt.
Der Hauptarm ist leicht gebeugt die Hand locker zum Gegner geöffnet.
Der Nebenarm wird ähnlich gebeugt daneben gehalten, wobei die Handfläche der ebenso locker geöffneten Nebenhand auf den Bizeps des Hauptarm gerichtet ist.
Diese gesamte Haltung erfordert Lockerheit.
Die Haupthand ist die primäre Verteidigungshand.
Mit ihr werden die meissten Angriffe so weit umgelenkt, dass sie ungefährlich sind.
Die Nebenhand ist sekundäre Verteidigungshand, die nur zum Einsatz kommt, wenn die Haupthand allein nicht genügt.
Niedrigen Tritten wird das Knie des Hauptbeins entgegen gestreckt.
Bei Fußfegern zieht man den Hauptfuß einfach weg.
Bei besonders entschlossenen und stürmischen Gegnern ist ein gezielter Marsch in rückwärtige Richtung angemessen, um die Bedrängnis zu mildern.
Angriffe erfolgen allgemein nur im Ausnahmefall und bei besonders günstigen Gelegenheiten.
In diesem Fall wird die Haupthand zum Angriff verwendet, indem man in einer Bewegung mit der vorausgehenden Parade mit dem Ballen der Rückhand angreift. Beim Übergang in eine fortführende Offensive wird empfohlen in Form II überzugehen.
Insgesamt ist nicht auf der exakten Einhaltung der Haltung zu beharren, da sie auch in abgewandter Form ebenso effektiv bleibt.
Bei Bewegungen muss nicht derart breitbeinig gelaufen werden, wie es die Haltung oben offerieren könnte.
Sofern konzentriert und gezielt vorgegangen wird kann auch etwas bequemer gestanden werden.
Wichtig ist die Haltung der Hände, die schnelle Reaktionsmöglichkeit mit dem Hauptbein und ein deswegen nach hinten gelagerter Schwerpunkt.



Die Meisterschaft

Sollte man das Saruk primär anwenden wollen gilt es einiges zu beachten.
Die Form I ist, egal wie man sie anwendet, immer eine defensive Technik.
Doch kann sie dennoch vielseitiger sein, als man auf den ersten Blick erkennt.
Die Haltung muss dazu kaum modifiziert werden.
Erweiterte Kenntnisse müssen bezüglich der Schlagtechniken vorhanden sein.
Ein sehr großer Unterschied liegt hierbei, wie bei den meisten erweiterten Formen, in der prinzipiellen Herangehensweise.
Während die Basis sich sehr defensiv verhält und in der Regel auf gar keine Konfrontation hinaus will steuert die erweiterte Form auf eine recht schnelle Entscheidung hin.
Anstatt dem Gegner nach hinten auszuweichen wird hierbei eher auf den Gegner zugegangen.
Die sehr dichte Deckung des Saruk wird hierbei ausgenutzt, um den Gegner aus der Reserve zu locken.
In der Regel wird hierbei darauf abgezielt dem Gegner mit einem Handwurzelschlag seitlich gegen den Hals zu schlagen, um ihn kampfunfähig zu machen.
Es kann prinzipiell auch jedwede Zone des Rumpfes das Ziel und jede andere Schlagtechnik die Angriffsform darstellen, aber bei genanntem handelt es sich um die effektivste Lösung, die sehr oft gut erreichbar ist.
Es wird eine sehr offensive Defensive angewandt, wenn man so will.
Während der normalen Stellung wahrt man die übliche Distanz.
Doch sobald der Gegner angreift wird ihm ungeheuerlich auf die Pelle gerückt.
Die defensiven Vorteile des Saruk machen es möglich selbst in dieser Position eine gute handvoll Angriffe abzuwehren, gegebenenfalls mehr.
Man nimmt also billigend den Nachteil in Kauf Zeit zu verlieren. Das ganze zugunsten des Vorteils, dass auf diese Nähe aus der Defensive heraus ein Konter sehr schnell zu platzieren ist.
Hierbei muss womöglich manchmal auf die Linke als defensive Hand zurückgegriffen werden, um der Rechten die Zeit zu geben sich zu platzieren.
Es wird also innerhalb des Zeitfensters auf einen günstigen Moment gewartet schnell zu kontern.
Wird diese Technik beherrscht kann so sehr sicher der Kampf kontrolliert werden und auch das schnelle Ausschalten eines Gegners ist so gut durchführbar.
Die entscheidenden Nachteile sind die, dass einerseits ein nicht allzu defensiver Gegner benötigt wird, um Angriffsfläche zu haben, andererseits kann ein sehr abgebrühter Gegner sich nicht so leicht zu Fehlern provozieren lassen, was das vorhandene Zeitfenster sich als womöglich nicht groß genug herausstellen lassen kann.
Aber selbst in dem Fall ist es kaum möglich wirklich auf den falschen Fuß erwischt zu werden.
zweiter Teil

Zitat:
Zitat von Vrooktar
Das Saruk

Hier wird in erster Linie auf Grundmuster, sowie Hintergrundgedanken zur Form eingegangen.
Das Saruk ist die zweifelsfrei defensivste Form, die das Etarak zu bieten hat.
Das muss sie allerdings nicht zu einer Technik für Pazifisten machen.
Man kann dem Gegner dennoch verdammt harte Schläge versetzen, wenn man denn will.
Die sehr dichte Verteidigungshaltung, die zu den am schwierigsten zu knackenden überhaupt gehört, macht einen Ausfall schwierig.
Somit ist es gegen einen ebenbürtigen Gegner nur sehr schwer möglich mit sehr wenigen platzierten Schlägen den Kampf zu beenden.
Besonders die gegnerische Haltung zu umgehen gestaltet sich auf die gehaltene Distanz schwierig.
Die effektivste Art einen Kampf in dieser Form schnell zu beenden ist die die Lücken gekonnt auszunutzen.
Doch es ist wesentlich leichter gesagt als getan "Lücken auszunutzen".
Der Durchschnittsgegner hat nur eine unzulängliche Defensivarbeit zu bieten, wenn er nicht unmittelbar auf einen Angriff vorbereitet ist.
Das macht es leicht, nach einer Parade zu kontern.
Selbst ohne nennenswert zu zielen würde jedem Laien bald die Lust vergehen.
Auch wenn es sich mit Schlagtechnik IV gegen den Oberarm oder den seitlichen Brustkorb um keine idealen Treffer handelt,
so sind es dennoch Treffer die jemanden auf Dauer schnell zermürben.
Der Könner, der die Zeit hat es sich erlauben zu können auf die Meisterschaft zu verzichten, wird nicht viel anders vorgehen.
Er hat keine übermäßig große Wahl bei seinen Kontern, da die Haltung nicht viele Optionen zulässt, die nicht auf Kosten der Verteidigung gehen.
Doch wenn ihm dies bewusst ist, muss das kein erheblicher Nachteil sein.
Er muss wissen, dass er darauf setzt, den Gegner "verhungern zu lassen".
Er wehrt ein oder zwei Angriffe ab, dann folgt der Konter.
Und das immer wieder.
Nur im Ausnahmefall wird er die Gelegenheit haben in dieser Haltung einem gefährlichen Gegner
einen beendenden Schlag gegen den Hals zu versetzen.
Doch auf Dauer macht das kein Gegner mit.
Nach wenigen Schlägen schon, werden nur noch die Meister der Disziplin sich noch nichts anmerken lassen.
Man kann sagen, dass es sich dabei um die zuverlässigste Methode handelt den Gegner vor Kampfende zur Aufgabe zu zwingen.
Wichtig ist, im Kampfverlauf nicht nachzulassen.
Man darf sich nicht dazu hinreißen lassen seine Haltung aufzugeben.
Auch darf man nicht glauben ein geschwächter Gegner wäre weniger gefährlich.
Man muss immer mit allem rechnen.
Nur das garantiert die Effizienz.
Sehr gute Gegner, denen dichte Verteidigungsmuster bekannt sind können das hakeligste für einen Etaraka sein, der das Saruk bevorzugt.
Es gibt nur 2 Methoden, um das Saruk auszuhebeln.
Die erste liegt darin Griffe anzusetzen, welche die Haltung umgehen.
Doch wer kein Anfänger ist weiss dagegen vorzugehen und lässt den Gegner in ein Nagelkissen laufen.
Hierbei findet das Kruzifix Anwendung.
Die zweite Methode ist die einzig wirklich ernste für einen Könner.
Nämlich die von einem anderen Könner in einen gleichwertigen Schlagabtausch verwickelt zu werden.
Denn wenn der Gegner ebenso in einer dichten Deckung bleibt und die eigene Defensive löchern will hat keiner mehr einen durchschlagenden Vorteil.
Zumindest nicht mehr durch die Grundtechnik.
Die optimale Lösung in so einer Situation wäre ganz klar urplötzlich das Rakar anzuwenden.
Doch das sei andererorts erwähnt.
Unter gleichen Grundvorraussetzungen ist es der wachsamere, schnellere, durchschauendere, der den Kampf gewinnt.
Dennoch gibt es Gedankengänge, die einem dabei weiterhelfen können.
So kann man als Zielzone die Abwehrmechanismen des Gegners selbst wählen.
Im hakeligen Kampfverlauf unvorhergesehen mit Schlagtechnik VII das Handgelenk, den Unterarm oder die Hände selbst zu traktieren,
ist sicherlich nicht der schnellste Weg einen Kampf zu beenden, aber ein zermürbender.
Den wenigen Gegnern, die eine so dichte Defensive aufweisen, sind Techniken, die mit der Schlagtechnik VII konkurrieren könnten,
nur im absoluten Ausnahmefall bekannt. Wenn doch tut der Überraschungseffekt sein übriges.
Auf diese Weise kann man Glück haben und einen Nerv treffen.
Nur unter absoluter Selbstbeherrschung des Gegners ist der eigene Vorstoß dann noch aufzuhalten.
Auch Täuschungsmanöver können in einer solchen Situation Anwendung finden.
Selten drehen sie den gesamten Kampf, aber sie können der Funke sein, der den Unterschied macht.
Entsprechend darf man sie nicht zu waghalsig wählen.
Angetäuschte Tritte, die man sonst niemals beim Saruk einsetzt können auch überraschen.
Auch die Psychologie kann man ausnutzen, indem man explosionsartig schneller agiert, nur um plötzlich wieder einzuhalten.
Dies alles sind Hilfen, die ein solches hakeliges Duell entscheiden können.
Nichtsdestotrotz bleibt es aber der größte Feind, des Liebhabers der Form I.

Nun sei die Meisterschaft des Saruk angesprochen.
Ein Stil, der wahrscheinlich immer nur ein Nischendasein fristen wird.
Der Grund dafür ist relativ einfach.
Nämlich der, dass es verdammt schwierig umzusetzen ist und nur wenige einzigartige Vorteile bietet..
Wir wissen, dass die Meisterschaft des Saruk seinem Ursprungsstil in der Grundausführung stark ähnelt.
Hauptmerkmal ist die Tatsache, dass der Anwender sich starker Nähe aussetzt, um eine Entscheidung zu erzwingen.
Nur wer das Saruk von vorn bis hinten beherrscht sollte auf den Einfall kommen diese Meisterschaft ernsthaft einzusetzen.
Denn sie hat mehr Tücken in sich als jeder andere Stil.
Auf diese Nähe den Gegner richtig zu bekämpfen erfordert mehrere Grundeigenschaften.
Die wichtigste ist die Aufmerksamkeit.
Keine gegnerische Bewegung darf einem entgehen und das kann in diesem Fall schnell gehen.
Die lückenlose Verteidigung muss um jeden Preis aufrecht erhalten werden.
Wenn dieser Punkt abgehakt ist kommt ein weiterer nicht viel einfacherer.
Nämlich der, den das Etarak den "kurzen Schlag" nennt.
Es handelt sich dabei, um eine öfters nützliche, aber nur selten notwendige Schlagtechnik.
Sie ermöglicht auf kurze Distanz hochenergetische Schläge durchzuführen.
Mit dieser Technik ist es möglich auf der kurzen provozierten Distanz zusätzlich durch einen Schlag in den Rumpf den Kampf beenden zu können.
Die Form ist wie kaum eine andere prädestiniert für den Einsatz dieser Technik.
Die letzte Eigenschaft die vonnöten ist, ist die Bewanderung in fortgeschrittenen Nahkampftechniken,
die für das Saruk normalerweise nicht relevant sind, wie Grifftechniken und Würfe.
Bei ebenbürtigen Gegnern kann der Etaraka bei Anwendung dieses Stils schnell in einen ungemütlichen Nahkampf verwickelt werden.
Das ist zwar nicht einfach für den Gegner, doch es herrscht ausreichend Anlass formübergreifende Techniken anwenden zu können.
Gerade diese Technik ist besonders schwer ideal durchzuführen.
Es sei also entweder nur wirklichen Könnern anvertraut oder jenen, die vielseitig genug geschult sind, um dieses Manko auszugleichen.
Dieser kleine Exkurs soll die Luft für den fortschreitenden Etaraka in Bezug auf das Saruk klären.
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  #2  
Alt 01-09-2010, 10:41
Benutzerbild von Vrooktar
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Zu Fragen beziehe ich selbstverständlich Stellung.
__________________
Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.
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  #3  
Alt 01-09-2010, 11:21
Benutzerbild von MCFly
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Kampfkunst: Eristik, moderner Zehntanz
 
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Beiträge: 996
Standard

Los geht´s. Für den Anfang nur zum ersten Teil:

Zitat:
Die Beine stehen in einer Linie zum Gegner.
Der Hauptfuß steht vorn, auf den Gegner gerichtet.
Der Nebenfuß steht im rechten Winkel dazu.
Das Gewicht lastet fast komplett auf dem Nebenfuß, welcher stark gebeugt senkrecht unter der zugehörigen Hüfte steht.
Habe ich das richtig verstanden:
- einspurige Beinposition (nicht diagonal oder versetzt)?

Weiter:
Was bedeutet Nebenfuß? Ist das eine andere Bezeichnung für Standbein?
Wie stark gebeugt?
Senkrecht = Fußspitze nach vorne gerichtet (aus Rumpfsicht)?

Zitat:
Niedrigen Tritten wird das Knie des Hauptbeins entgegen gestreckt.
Wie ist das gemeint?
Was bedeutet iVm m. meiner obigen ersten Frage Hauptbein? Starkes Bein - etwa beim Rechtsfüßler das rechte Bein? Oder einfach nur das vordere Bein?

Zitat:
Bei besonders entschlossenen und stürmischen Gegnern ist ein gezielter Marsch in rückwärtige Richtung angemessen, um die Bedrängnis zu mildern.
Was ist ein "gezielter Marsch"? Was ist hier der Unterschied zwischen "entschlossen" und "stürmisch" bzw. können diese beiden Effekte nur zusammen auftreten?
__________________
Viele Leute meinen, ich bin oberflächlich. Das stimmt aber nicht! Ich habe auch hässliche Freunde...
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  #4  
Alt 01-09-2010, 11:27
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Alter: 25
Beiträge: 342
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Ich habe auch eine Frage: Die Stellung kann ich nachvollziehen. Beim Feger dann einfach das Hauptbein wegziehen bzw. anheben, soweit klar. Aber was wenn der Gegner in einem Wutanfall plötzlich auf mich zurennt? Wenn das ganze Gewicht hinten lastet und das Bein so gebeugt ist, dann brauche ich extrem lange um mich in eine Lage zu bekommen ein paar Schritte nach hinten tun zu können. Oder ich verlagere erst das Gewicht nach vorne wodurch ich auch mit dem Körper ein wenig nach vorne gehen muss, was die Distanz noch weiter verkürzt und ich auch mehr oder weniger wehrlos bin in der Sekunde.

Die Mobilität fehlt mir hier ein wenig. Oder wie ist das gedacht? Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht richtig.
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  #5  
Alt 01-09-2010, 11:40
Benutzerbild von Vrooktar
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Kampfkunst: Drakona Bato
 
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Ort: Leipzig
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Beiträge: 1.252
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Hauptbein und Hauptfuß bzw. bei den Händen habe ich geschrieben, um Linkshänder nicht im Glauben zu wiegen sie müssten sich wie die Rechtshänder aufstellen.
Bist du Rechtshänder ist mit Haupt- immer rechts und mit Neben- immer links gemeint.

Mobil ist das ganze, du kannst die ganze Zeit durch die Gegend laufen ohne die Technik ernsthaft zu gefährden.
Lediglich rennen wird schwierig.
Wenn also jemand auf dich zustürmt benutzt du eine spezielle Handhaltung und verlagerst dein Gewicht nach vorn, wodurch er sich selbst fällt.
Später werde ich dazu wohl mal was posten, aber erst einmal möchte ich die Fragen zu bereits geschriebenem geklärt wissen.

Stark gebeugt bedeutet beim Nebenfuß, ja wie geb ich das jetzt an, minimal soweit, dass es gerade so nicht durchgestreckt ist, maximalst so weit, dass dein Blickpunkt 10 cm nach unten wandert am normalen Stand gemessen.
Ich stehe immer sehr tief, weil ich bei dem Stil selten laufe, aber wenn man nicht wie ich sone Masse hat muss man beweglicher sein.

Knie entgegenstrecken heisst, dass du das Hauptbein anhebst und das voll durchgebeugte Knie dem Tritt entgegenhältst.
Durch den weit hinten gelagerten Schwerpunkt ist das problemlos möglich.

Wie du das mit der einspurigen Position meinst kann ich so nicht nachvollziehen.

Ein entschlossener Gegner ist einer, der nicht so einfach nachgibt.
Einer, der geschult ist und sich von einer guten defensive nicht beirren lässt.

Ein stürmischer Gegner ist einer, der eventuell unbedacht auf dich zu stürmt oder einfach nur hirnlos oder eben gezielt um sich schlägt.

Der Unterschied liegt in der Intensität der Angriffslust.
__________________
Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.
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  #6  
Alt 01-09-2010, 11:47
Zunte
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mal mal schnell eine Skitze mit der Grundstellung
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  #7  
Alt 01-09-2010, 11:47
Benutzerbild von vinz
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Kampfkunst: Brutos Brutalos hören
 
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Ort: Hamburg
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Das wird ganz großartig hier, das hab ich im Gefühl
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  #8  
Alt 01-09-2010, 11:47
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Kampfkunst: Takeda Ryu Kobilza Ha
 
Registrierungsdatum: 26.03.2010
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Zitat:
Wenn also jemand auf dich zustürmt benutzt du eine spezielle Handhaltung und verlagerst dein Gewicht nach vorn, wodurch er sich selbst fällt.
also wenn jemand schnell auf dich zustürmt um dich zu überrennen (oder nach hinten zu werfen, was durchaus sehr ähnlich sein kann) machst du eine handhaltung und aus welchen gründen soll der angreifer deswegen sich selbst fällen?

Zitat:
Knie entgegenstrecken heisst, dass du das Hauptbein anhebst und das voll durchgebeugte Knie dem Tritt entgegenhältst.
Durch den weit hinten gelagerten Schwerpunkt ist das problemlos möglich.
also wenn ein gerader tritt/fußstoß etc kommt hebst du auch das knie?
der tritt würde dann ins knie detonieren und mit etwas pech würdest du dank dem hinten liegenden schwerpunkt auch noch umkippen?
kannst du das genauer erklären, ich denke so wirklich verstanden habe ichs nicht (ich nehm mal einfach an dass das der grund ist)
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  #9  
Alt 01-09-2010, 11:50
Zunte
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Zitat:
Zitat von vinz Beitrag anzeigen
Das wird ganz großartig hier, das hab ich im Gefühl
ECS reloaded
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  #10  
Alt 01-09-2010, 12:00
Benutzerbild von califax
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Kampfkunst: Kuchijutsu
 
Registrierungsdatum: 29.04.2010
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Ich entwickle gerade eine ganz neue SV-methode namens Ustu Jiat. Dagegen wird Etarak keine Chance haben.
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Manche Menschen haben einen Horizont mit Radius null und das nennen sie ihren Standpunkt.
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  #11  
Alt 01-09-2010, 12:00
Benutzerbild von Schnueffler
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Kampfkunst: anderen aua tun ;)
 
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Ort: mitten im Pott, wo alles schwarz und grau ist!
Alter: 37
Beiträge: 19.023
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Zitat:
Zitat von Zunte Beitrag anzeigen
ECS reloaded
Das kam mir auch direkt in den Sinn!
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Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.
(Leo Tolstoi)
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  #12  
Alt 01-09-2010, 12:02
Benutzerbild von Vrooktar
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Kampfkunst: Drakona Bato
 
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Bild hab ich keins, aber ich hab ein video aufm Rechner, davon kann ich im richtigen Moment ein Screenshot machen.
Damals wog ich noch 20 kilo weniger, aber das is ja wayne.


Wenn jemand Frontal tritt wüsste ich nicht, warum ich umfallen sollte.
Da müsste er verdammt nah ran und dann hat er schon die Hand im Gesicht, ohne dass ich sie bewegen muss.

Wenn jemand auf mich zustürmt sieht man am Bild schon muss ich nur das Gewicht verlagern, die Arme stabilisieren und schon richtet sich die Energie nach unten, wenn er das nicht nutzt, um irgendwas von mir zu greifen oder im letzten Moment abzulassen schiebt er sich selber in den Dreck.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Form I.JPG (98,1 KB, 788x aufgerufen)
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  #13  
Alt 01-09-2010, 12:03
inaktiv
Kampfkunst: kämpfen
 
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aha... so ists gemeint.

Hast du die Beine immer so steif? Das ist j extrem immobil.... nicht?
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  #14  
Alt 01-09-2010, 12:10
Benutzerbild von Vrooktar
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Kampfkunst: Drakona Bato
 
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Den meisten Leuten bring ichs beweglicher bei, je nachdem.
Bei der Physis ist das aber nur selten nötig.
Gegebenenfalls lässt sich das Problem ja schnell korrigieren.
Der, der da vor mir steht ist auch 2m groß der machts ähnlich wie ich, weil er sich kaum bewegen brauch.
Bei den langen Pranken kommt man schwer in die Reichweite rein, ohne massivst Gefahr zu laufen eine reinzubekommen.
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  #15  
Alt 01-09-2010, 12:14
inaktiv
Kampfkunst: kämpfen
 
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Ort: Ingenbohl
Alter: 22
Beiträge: 17.415
Standard

Im klartext:

Ihr könnts euch leisten, immobil zu sein, weil ihr beide schlecht seid.

Ok, damit kann ich leben.... sollte dein Gegne aber mal irgendetwas auffem Kasten haben, wärst du froh um ein wenig Fussarbeit
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