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#1
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| Wie in einem anderen Thread angekündigt, erfolgt hier das entsprechende Thema „Diskussionsverhalten und Streitkultur im KKB“. Das Thema sollte drei Punkte im wesentlichen abdecken:
Um zum Thema Streitkultur eine kleine Basis zu legen, zitiere ich frei von Wikipedia (Streitkultur ? Wikipedia): Zitat:
Um das Thema sofort anzustoßen gebe ich meine Meinung in Bezug auf „Streitkultur und Diskussionsverhalten im KKB – Was ist gut? Was sollte geändert/vermieden werden?“ zum Besten: Ich empfinde sachlich vorgetragene Beiträge als sehr bereichernd. Zum einen für das Forum und zum andern für mich selbst. Wobei ich schlecht recherchierte oder von starkem Unwissen geprägte Beiträge eher als störend empfinde. Hierzu zähle ich jedoch keine Beiträge, in denen Nutzer um Rat oder Hilfe fragen. (← Unterschied) Als unnötig empfinde ich Beiträge in denen auf Beleidigungen oder als beleidigend wirkende Ausdrücke zurückgegriffen wird. Gewiss kann man nicht immer abschätzen, wie ein Nutzer auf dieses und jenes Wort reagiert, aber eine gewisse Höflichkeit und Distanziertheit kann man durchaus erwarten. Weiterhin denke ich, dass ein Nutzer, welcher einen Beitrag als beleidigend empfindet, dies sachlich diskutieren sollte (evtl. auch via PM regeln). Sollte das nicht gehen, kann ein Moderator darauf hingewiesen werden, um die Sache zu klären. Man sollte jedoch dem hier Geschriebenen nicht zu viel Bedeutung beimessen. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Viel Spaß beim diskutieren. Cill
__________________ In der Ruhe liegt die Kraft. Wer viel ruht, der viel schafft. |
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#2
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| Auch ein stärkeres Differenzieren und weniger Pauschalisieren wäre angenehm.
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. |
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#3
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| So aus dem Ärmel fallen mir 3 Sachen besonders auf: 1. Zitat:
Vorschlag: Reicht es nicht, wenn ich meine Meinung deutlich gesagt oder die Fakten dargestellt habe? 2. Viele wollen auf den Tod nichts dazulernen, auch wenn ihnen mit Fakten und Quellen zu Leibe gerückt wird Vorschlag: Einfach mal auf die Fachleute hören und ggf. selbst recherchieren, nachfragen, kurz lernen wollen . 3. Eine kleine Tendenz zur Intoleranz gegenüber denen, die etwas anders machen oder nicht ganz so belesen sind in der Materie, wird schon deutlich und führt oft zu Missionierungsversuchen oder zu gezieltem verächtlich machen. Vorschlag: Einfach ein bißchen openminded sein, die Meinung ruhig sagen, aber nicht das Gefühl der eigenen Überlegenheit vermitteln. Das vierte wäre das Thema Bashing, aber das spar ich mir einfach. |
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#4
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| -Ich finde man sollte nicht andere User beleidigen. -Man sollte über eine Person , die anderer Meinung ist, kein persönliches Urteil bilden. -Man sollte auch die Meinungen von Anfängern gelten lassen , und nicht diese immer anzweifeln, weil man höher graduiert ist, und immer behauten niedriger Graduierte hätten keine Ahnung. Liebe Grüsse wwjd |
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#5
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| Hier am KKB haben geschätzt 80% der User überhaupt keine Ahnung vom Kämpfen , meinen aber kräftig überall die Wahrheit zu kennen wenn es um techniken und ihre Effektivität geht. Einerseits belebt das natürlich den Diskussionsaustausch, wenn sich die ganzen Anfänger untereinander die wirresten Theorien aus ihren Vermutungen zusammenreimen ... andererseits kommt es immer dann zum Konflikt , wenn jemand der schon viele Jahre praktische Kampferfahrung auf dem Buckel hat (Sei es Tür oder Sport) sich warum auch immer zu der Aufgabe berufen fühlt die Neulinge in ihrem Irrtum aufzuklären. Schwierig wird es dann wenn erfahrene Leute auf einmal komische Sachen behaupten , die offensichtlich im Widerspruch zur Physik oder den aktuellem Stand der Naturwissenschaften sind. Nur mal als Beispiel um das Wertungsneutral zu sagen. Björn Friedrich ist ein sehr respektierter BJJ Trainer , Schwarzgurt und ehemalig erfolgreicher Kämpfer mit ehemals sehr erfolgreichen Schülern. Niemand zweifelt an , dass er es eigentlich wissen müsste. Wenn dann aber aussagen kommen wie 1x am Tag ne größere vegetarische Mahlzeit und ansonsten bissle obst und gemüse übern TAg verteilt + Liegestützen, Klimmzüge und bissle Bodyweight Übungen reichen aus für definierte 100KG auf 1,85 sofern man es nur will .... (hatte er mal gepostet unter der Überschrift , was Sportwissenschaftlicher nicht begreifen können...) Tja was soll man da sagen ? Hab jetzt nur Björn rausgesucht , weil bei ihm am klarsten wird was ich meine. Er ist wohl der respektierteste Poster mit der meisten praktischen Kämpferischen Erfahrung verbunden mit den kontroversesten Beiträgen. Hätte auch WT-herb und seine Theorie zum Ziehen des eigenen Körpers nach vorne mit dem Vorderfuß während das gewicht zu 100% auf dem hinteren Bein liegt nehmen können. In dem Thread wurde clip und klar mit Graphiken und Phsyik bewiesen das es unmöglich ist ! Trotzdem wird weiter drauf beharrt ![]() Sensationell Und dies ist kein Einzelfall Mein Vorschlag wäre einfach nichts auf die wirklich persönliche Ebene zu verlagern. Insgesamt werden die oben genannten Probleme sich irgednwie nie so recht beseitigen lassen
__________________ What do u know about fighting if u have never been in a ring/cage ? Nothing ! absolutely nothing Geändert von Royce Gracie 2 (26-01-2012 um 17:10 Uhr). |
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#6
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| Man soll Meinungen, die offensichlich den Erfahrungen widersprechen gelten lassen? |
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#7
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| Und deswegen ja, man sollte auch andere Erfahrungen gelten lassen.
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. |
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#8
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| super, dass so ein Thread mal aufgemacht wird. Ich stimme mit den meisten Punkten überein. Ich bin jedoch der Meinung, dass Streit durchaus ein Sportlicher Wettkampf sein kann. Gewonnen hat nicht der, der am lautesten schreit, sondern der, der mit seiner argumentation die meisten überzeugen kann. Im extremfall sogar seinen "hauptgegner". Wenn ich ganz ehrlich bin ist es besonders in einem forum manchmal so, dass man über ein thema, dass einem eigentlich total egal ist, ausführlich diskutiert und sich in eine meinung "steigert"... im extremfall könnte man sogar eine meinung vertreten, die letztlich nichtmal die eigene ist. Sowas wird ja in debatierclubs manchmal gemacht. man tauscht sogar die rolle und debatiert ein thema nochmal umgekehrt. da hat ein streit durchaus etwas sportliches. wichtig ist aber, dass man nie unter die gürtellinie geht..sowas hat man bei mir auch noch nicht erlebt...denke ich |
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#9
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| Eine Meinung ist ja noch kein Wissen. Also darf man sie haben und ich muß auch keine Bibliothek neben meinem PC haben um Sachen anzweifeln zu dürfen. Je lauter jemand sein Wissen hier rausposaunt umso mißtrauischer werd ich. Aber da ich ja größtenteils nur über unbewußtes Halbwissen verfüge erspar ich mir dann " Das ist Fakt " - Aussagen. Daß These und Antithese zwanghaft in einer Synthese enden müssen davon halt ich nicht soviel auch wenn man das beim Aufsatzschreiben in der 8. Klasse mal so gelernt hat. Schaut euch doch mal die ( politischen )Talkshows in den Öffentlich-Rechtlichen an. Da wird ordentlich gestritten, nicht beleidigt und am Ende gehen alle friedlich auseinander meistens mit der alten Sichtweise. Der Joachim Blublath ist glaub ich mal früher gegangen weil ihm die Esoteriksachen zu bunt wurden aber sonst passiert da doch Nischts.
__________________ Wenn man nichts schreiben will schreibt man nichts und schreibt nicht daß man nichts schreiben will. Geändert von Holzkeule (26-01-2012 um 18:01 Uhr). |
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#10
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| In diesem Fall könnte eine kleine Pause hilfreich sein, um sich zu sammeln und das geschriebene noch ein oder zwei mal zu überdenken. Die Beiträge laufen ja nicht weg. Edit: Schön dass das Thema so positiv aufgefasst wird. ![]()
__________________ In der Ruhe liegt die Kraft. Wer viel ruht, der viel schafft. Geändert von Cillura (26-01-2012 um 18:04 Uhr). |
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#11
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| /edit Geändert von plaz (19-04-2012 um 19:05 Uhr). |
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#12
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| Zitat:
ein wort ergibt das andere: das stimmt aber muss es in beleidigungen oder flamen ausarten? ich denke nicht... das man in einer diskusion auf einmal emotional wird und einem ein "egal"-Thema auf einmal wichtig erscheint ist doch gerade der spass am diskutieren. Wenn ich nur themen diskutieren würde, die mir wirklich wichtig sind, würde ich hier deutlich weniger posten...und das geht sicher fast allen so. diskutieren kann auch durchaus nützlich sein. es schult das verhalten und stärkt einen mit"echten" themen professioneller umzugehen..ob schriftlich oder mündlich.(außerdem übt man 10 fingersytem ) man wird also geschult darin, seine meinung zu vertreten. somit gibt es auch einen sportlichen aspekt. wer allerdings die regeln verletzt (z.b. durch beleidigungen) hat sowieso verloren.also: nicht entgleisen...sich an die regeln halten. wenn man merkt, dass man sich verrennt: fehler eingestehen und andere meinungen aktzeptieren. wenn man im laufe der diskusion den standpunkt wechselt, wurde man vielleicht einfach überzeugt, dass man falsch lag. das ist keine schwäche, sondern eine stärke, wenn man das eingesteht- |
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#13
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| Zitat:
Es ist auch nicht schlimm, wenn es zu einem Thema mehrere Meinungen gibt. Aus den jeweiligen Standpunkten heraus, können alle diese Meinungen durchaus berechtigt und richtig sein. Für sich selbst sollte jeder prüfen, welche Meinung er für sich annimmt und welche er nur akzeptiert. Dieses Thema bringt mich allerdings auf eine gute Idee. Ich denke, ich werde das Thema "Streiten" mal im Kindertraining thematisieren. Wird gewiss sehr interessant. .
__________________ In der Ruhe liegt die Kraft. Wer viel ruht, der viel schafft. |
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#15
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| In einer normalen Unterhaltung, in der mir mein Gegenüber direkt vor der Nase steht, hat er die Möglichkeit, meine gesamte Körpersprache und den Ton meiner Sprache wahrzunehmen, so dass ein ganz anderer Gesprächsablauf möglich ist! Außerdem bezweifle ich, dass die meisten hier solche Dinge in real von sich geben wie oft hier im Forum geschrieben werden! Manche Leute sollten sich auch noch mal denken, dass man nur anhand von geschriebenen Wörtern nicht immer die gemeinte Ironie erkennen kann! |
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