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  #1  
Alt 14-07-2004, 16:02
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Kampfkunst: MT
 
Registrierungsdatum: 14.03.2004
Beiträge: 23
Standard bjj mit operiertem kreuzband

hallo erstmal alle zusammen.

ich wollt mal nachfragen ob jemand damit erfahrung hat oder jemanden kennt der nach einer kreuzband op(+meniskusnaht) noch erfolgreich bjj trainiert hat. der riss geschah vor über einem jahr, wurde leider erst vor 3monaten festgestellt . habe noch kurz vor der op angefangen mit muay thai, was auch einingermaßen gieng auser beim hundertsten kick auf den sandsack. jedoch möchte ich unbedingt weiter machen mit kampfsport. da ich in den freefight einsteigen möchte, sollte ich auch bjj trainieren, wo natürlcih auch kniehebel angewendet werden. mein physiotherapeut meinte zwar das ich eines der bestverheilten knie habe die er je gesehen hat, und meinte das ich selber merke wann ich wieder mit dem thaiboxen anfangen könnte. die einzigen probleme die ich kriegen könnte wäre bei vollkommener streckung des beines da da das kreuzband wieder beansprucht wird. der chefartzt sagte auch zu mir das die op super verlaufen sei und ich nach nem halben bis ein jahr wieder ein voll funktionsfähiges knie hätte. die op ist jetzt 12 wochen her und ich kann eigentlich wieder ganz normal laufen, nur das treppensteigen macht noch probleme.
wie gesagt, ich wäre froh wenn einer von euch seine erfahrungen mit mir teilen könnte.
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  #2  
Alt 14-07-2004, 16:20
Benutzerbild von Zeroboy
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Kampfkunst: allet wat jeht....
 
Registrierungsdatum: 28.11.2001
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 2.931
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Du musst schauen dass du Muskeln aufbaust am Bein,so dass das Knie gehalten wird..Allerdings,bei Beinangriffen usw.sehe ich fast schwarz..
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  #3  
Alt 14-07-2004, 18:49
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Paralympics
 
Registrierungsdatum: 23.12.2003
Alter: 35
Beiträge: 1.105
Standard

Schick mal jkdberlin eine PN. Einer seiner Schüler (Boxen, Grappling...) hat sich den Miniskus gerissen und hat wohl nach knapp drei Monaten nach der OP wieder mit dem Training weiter gemacht.
Bei mir wars Anriss der Seitenbänder und Weichteilruptur der Kniescheibe. Zwei Monate nach der OP hab ich wieder mit dem Training angefangen (leichtes Krafttraining für die Beine, leichte Dehnübungen) und war nach einem halben Jahr wieder völlig schmerzfrei. In der Zwischenzeit hatte ich mit elastischer Kniestütze trainiert und meist rechtzeitig aufgehört, wenn es mir zuviel wurde.
Im Fittnesstudio hab ich heute mit einem gesprochen, der sich beim Football das Kreuzband gerissen hat. Er meinte auch, daß er ca. ein halbes Jahr gebraucht hat. Bei ihm war es übrigens das zweite Mal, daß das Kreuzband gerissen ist, und er spielt immer noch.
Also entspann dich, das wird wieder. Hab Geduld und nimm dir Zeit, das Bein nach und nach zu kräftigen. Gute Besserung!
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  #4  
Alt 15-07-2004, 00:33
Benutzerbild von SIT-MMA
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: SIT-Vale Tudo, Grappling,MMA
 
Registrierungsdatum: 06.11.2003
Ort: Pforzheim
Beiträge: 1.439
Standard

Ich hatte mal mein Kreuzband angerissen, ich tat wirklich alles damit das Knie so schnell wie möglich wieder belastbar war! Ich trug beim Training dann 2 Jahre so eine seitenverstärkte Bandage. Mittlerweile ist das 11 Jahre her und mein Knie ist 100% verheilt! (OK war nur angerissen).
Ich glaube schon das du auch ins Freefight-Programm einsteigen kannst. Geb deinem Knie halt die nötige Zeit sich zu regenerieren.
Des wird scho wieder

Grüsse
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  #5  
Alt 15-07-2004, 13:11
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: MT
 
Registrierungsdatum: 14.03.2004
Beiträge: 23
Standard

danke euch allen, ich werde auf jedenfall im dezember mein erstes probetraining in basel durchziehen, mal schauen wie es läuft. wenn jemand noch irgendwelche erfahrungen bezüglich kreuzband und meniskus hat wäre ich sehr froh wenn er sie mir mitteilt.
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  #6  
Alt 15-07-2004, 13:33
Benutzerbild von shodushi
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Kampfkunst: jitsu
 
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hallo ping!
habe mir bereits zweimal das kreuzband gerissen (im selben knie) und betreibe immer noch sehr intensiv grappling und free-fight im training.
allerdings kann ich dir nur dazu raten, dich von einem spezialisten operieren zu lassen,da es bereits neuere stabilere methoden als den meistens praktizierten patellarsehnen-ersatz gibt.erkundige dich mal nach dr. jensen in hamburg-rahlstedt:

www.arthro-clinic.de

...gehört zu den besten in deutschland und macht eine absolut perfekte arbeit!

allerdings wirst du für dein knie ackern müssen ohne ende:krafttraining,koordinationstraining und sehr viel motorisches "feintuning".
wünsche dir viel glück!
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  #7  
Alt 15-07-2004, 14:19
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Kampfkunst: MT
 
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Beiträge: 23
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@shodushi

ich wurde schon operiert, kann da momentan leider nichts machen. ich wurde jedoch auch von einem spezialisten operiert, zudem sie auch vom a.... der welt kommen. operation verlief seiner meinung sehr gut. aber wenn es wieder reisen sollte werde ich mich mit dem artzt den du gepostet hast in verbindung setzen. auch wenn es 800km sind. danke
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  #8  
Alt 15-07-2004, 19:24
Benutzerbild von Jaycee
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Hallo,

ich wurde 1989 am Kreuzband operiert und habe den halben Meniskus innen und aussen entfernt bekommen. Ab und an merke ich das Knie, aber ich kann ganz problemlos ohne wirkliche Handicaps trainieren. Ich würde Dir auch zu einer Seitenstabilisierenden Kniebandage raten.
Wie oben schon geschrieben ist ein ausgewogenes Krafttraining unabdingbar... Viel Erfolg und gute Besserung

Jaycee
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  #9  
Alt 15-07-2004, 22:45
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Kampfkunst: MT
 
Registrierungsdatum: 14.03.2004
Beiträge: 23
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danke jungs,

das war genau das was ich jetz gebraucht habe.
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  #10  
Alt 16-07-2004, 10:01
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Beiträge: 1.288
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Hallo Ping,
eine wesentliche Frage ist hier bisher noch offen geblieben. Wie sieht es denn mit dem Knorpel aus? Die Probleme, die nach einer Kreuzbandruptur entstehen, sind meist ja im Knorpelschaden (Arthrose) begründet. Die Sportler fangen wieder lustig an zu trainieren und teilweise erst nach Jahren humpeln sie dann mit Arthrose im Knie rum. Und den kann man (zumindest zur Zeit noch nicht) wieder herstellen. Wie du dein Training fortsetzen kannst häng sicher auch von dem Material ab, aus dem die Plastik besteht.

Ich habe schon zig Operationen hinter mir (so ziemlich alles an Spezialisten durch, was mir empfohlen wurde). Dabei habe ich sehr viele Sportler kennen gelernt (auch Profifußballer), die auch nach einen Kreuzbandschaden weiter Sport betrieben haben. Viele haben bewußt das Risiko in Kauf genommen, da die Knete stimmte. Das Problem ist, dass Dir hier kaum jemand seine negativen Erfahrungen posten wird - man spricht nicht gerne darüber. Ich betreibe Taekwondo weiter, weil ich es vor meinem Unfall bereits seit fast 20 Jahren betrieben habe und genau weiß, was ich machen kann, und was nicht. Einem Anfänger würde ich mit einem Kreuzbandschaden raten, sich einen anderen Sport zu suchen. Hast Du mal überlegt, was die Konsequenzen sind, wenn Du einen Tritt auf das Knie bekommst oder irgendwie Dir auf dumme Weise beim Umknicken (war bei mir der Fall) die kompletten Bänder im Knie reißt und dabei den Knorpel schädigst?

Wahrscheinlich bin ich jetzt der "Miesepeter" hier - aber ich wollte nur mal drauf hinweisen, dass nicht immer Sonne ist, sondern dass es auch Regen geben kann.
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  #11  
Alt 16-07-2004, 12:23
Benutzerbild von shodushi
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: jitsu
 
Registrierungsdatum: 19.02.2002
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Beiträge: 137
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@samabe
...wieso miesepeter?du hast doch recht mit dem was du geschrieben hast.ein kreuzbandriss und vor allem die darauf folgenden sportschäden sind nicht zu verachten.allerdings ist es mitlerweile auch möglich, den knorpel bedingt zu rehabilitieren...d.h. es gibt eine sehr junge methode namens "orthokin",bei welcher es möglich ist,den knorpel aus eigengewebe im med. labor nachzuzüchten und wieder einzuspritzen/implantieren.
ich bin gerade auf dem weg, dieses bei mir machen zu lassen,bei dem oben erwähnten dr.jensen.
sportmedizinische studien belegen eine 70%ige heilungschance bei unter-30-jährigen.einziger großer nachteil ist der finanzielle part,welcher eben noch nicht von den krankenkassen übernommen wird.
freundliche grüße shodushi
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  #12  
Alt 16-07-2004, 12:46
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Bei mir ist der Knorpel schon so weit geschädigt (ein Knie komplett weg, beim anderen Knie IV. Grad), dass auch da nichts mehr zu machen ist.

Der finanzielle Part ist mir eh egal. Ich hab für meine Knie bisher locker einen sechsstelligen Euro-Betrag an Zuzahlungen gezahlt. Aber mir hat man direkt gesagt: "bringt bei Ihnen nichts mehr - man kann nur da was wieder aufbauen, wo was zum Aufbauen ist".
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  #13  
Alt 16-07-2004, 14:29
Benutzerbild von Jaycee
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: LUTA LIVRE, BJJ, MMA, Wrestling
 
Registrierungsdatum: 20.01.2004
Ort: Mülheim a.d.R.
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Beiträge: 1.877
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Mir hatte man auch vorhergesagt das ich recht früh an Arthrose erkranken werde... Nun habe ich letzten Monat eine Kernspin machen lassen, und siehe da... Der Knorpel sieht richtig gut aus...
Wichtig ist auf jeden Fall das man Sport treibt. Da das Kniegelenk nicht durchblutet wird, ist die Nährstoffversorgung des Bindegewebes nur durch Bewegung gewährleistet.
Auf jeden Fall solltest Du darauf achten wie Du welche Bewegung ausführst, mit der Zeit entwickelst Du ein Feeling dafür was Du machen kannst und was nicht...
Du solltest mit dem geschädigten Knie folgendes vermeiden:
Abrupte Stopbewegungen, Schnapptritte (Ohne Widerstand), zu schnelle unkontrollierte Bewegungen.
Ich würde generell nicht von KK/KS abraten.
Gruß
Jaycee
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  #14  
Alt 16-07-2004, 15:32
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: MT
 
Registrierungsdatum: 14.03.2004
Beiträge: 23
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soviel ich weiß hat mein knorpel überhaupt nichts abbekommen, und wegen der arthrose haben sie mir die meniskuse wieder angenäht und nicht teile entfernt. mehr weis ich leider auch nicht.
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