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#1
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| Hier ein kleiner Artikel von mir zum Thema Leglocks: http://www.fighterfitnessforum.com/ftopic2845.html Tschüß Björn |
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#2
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| Hallo Björn ! Interessanter Artikel ! (Die ganze Homepage ist sowieso endgeil und total interessant) Weiter so ! Joergus
__________________ Http://valetudo.at.tf D. Gebildete w.spricht Anderen, d. Weise s. selbst.O.W. Mit d. Dummheit,kämpfen selbst d. Götter vergebens. F.S. |
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#3
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| Hi Björn! Ich hätte da einige Fragen und Anmerkungen zu Deinem Artikel: 1. Woher nimmst Du die Prozentzahlen zu der Anwendung der unterschiedlichen Hebelformen? (Zitat: "Diese zwei Techniken sind für fast 90% aller Siege die mit Beinhebeln erzielt werden verantwortlich. Die restlichen 10% teilen sich der gerade Kniehebel und einige andere Techniken, wobei der gerade Kniehebel wohl in dieser Gruppe dominiert.") 2. So wie ich das sehe ist Deine Erfahrung, die Du mit dem Ansatz von Fußhebeln aus der Guard betonst, eher die Erfahrung eines Anfängers, der sich schnell einen Fuß zu greifen versucht. Sollte man in einem Artikel über Beinhebel nicht eher auf die Vielseitigkeit der Beinhebel eingehen und darauf, dass solch ein Hebelverhalten wie Du es beschreibst eher zu einem Duell der 50/50 Positionen wird? Das zumindest ist meine Erfahrung die ich an meine Schüler weitergebe, wenn sie anstelle des Guardpassing ein Bein schnappen und zu hebeln versuchen! So einfach ist die Vorbereitung des erfolgreichen Hebels ohne Kontergefahr aus der Guard nämlich nicht! (Zitat: "... die Erfahrung hat aber gezeigt, das bei Wettkämpfen die meisten erfolgreichen Heelhooks und auch Fußhebel dann passieren, wenn man sich zwischen den Beinen des Gegners befindet, bzw. dabei ist seine Guard Position zu überwinden.") 3. Dein folgendes Statement zum Unterschied zwischen knienden und stehenden Ausgangspositionen, ist meiner Ansicht nach einfach Quatsch! Egal aus welcher Position ein Beinhebel angesetzt wird, ist er zu kontern. Ob der Gegner steht, liegt oder kniet ist vollkommen egal, ausser Du meinst mit Kontern die Aktion bzw den Eingang zu vereiteln. Ein Konter wäre jedoch eine eigene Attacke am gegnerischen Bein durchzuführen. Das ist jeoch immer noch möglich, wenn der Gegner seine Füsse nicht versteckt! Auf das Verstecken der eigenen Füsse um einen Konter zu vermeiden gehst Du nicht mit einem Wort ein! Darin liegt jedoch die wahre Gefahr bei der "mechanisch" sauberen Technikanwendung die gekontert wird! (Zitat: "Hebel die der Gegner aus einer knienden Position heraus ausführt, sind wesentlich schwieriger zu kontern als wenn er aus einer stehenden Position heraus die Beine attackiert. Demnach unterscheiden sich dabei auch die Befreiungstechniken. Während man bei einem Angreifer der steht, hauptsächlich versucht das Bein aus dem Griff des Gegners zu befreien, bzw. Ihn daran zu hindern das eigene Bein zu isolieren, wird dies bei einem Gegner der aus einer knienden Position heraus angreift fast unmöglich sein. Hier besteht die erste Verteidigung darin, das man aufsteht und seinem Gegner bewusst die Mittel für eventuelle Kontrollpositionen entzieht.") Sorry, ist ein wenig kritisch geworden, aber es wird soviel Humbug beim Unterrichten von Beinhebeln getrieben, dass ich mich dazu unbedingt äussern wollte! Ich hoffe Du nimmst es mir nicht übel Gruß Andy
__________________ Andreas Schmidt, Dipl.-Sportwiss., ELLO Headcoach Mail: info@sportschule-koeln.de HP: www.sportschule-koeln.de HP-ELLO: www.luta-livre.de Luta Livre im TV/1 Luta Livre im TV/2 |
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#4
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| aua, |
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#5
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| Zu Punkt 1: Schau dir einfach Abu Dhabi, Grapplers Quest, Naga, oder andere Events an und du wirst sehen das die meisten Kämpfe die mit Beinhebeln beendet werden, durch Straight Footlock, bzw. Heel Hook gewonnen werden. Du brauchst aber nicht einmal über dern großen Teich zu gehen, du selber hast deine Kämpfe gegen Sulski und Aguilera mit diesen Grundtechniken gewonnen und nicht mit irgendwelchen superexotischen Beinhebeln. Zu Punkt 2: Ehrlich gesagt ist es das Ziel einer guten Kontrollposition, eine 50-50 Position zu vermeiden, denn wenn mein Gegner die gleichen Möglichkeiten wie ich hat, habe ich auch keine Kontrollposition. Wenn mein Gegner also mein Bein genauso greifen kann wie ich seines ist das keine Kontrollposition und wenn ich von Kontrollpositionen sprechen, meine ich keine 50-50 Position Ich gehe in dem Artikel bewusst nur auf die zwei Fußhebel ein, weil das meiner Meinung nach wie schon gesagt die häufigsten Fußhebel sind. Natürlich könnte man auf die verschiedenen exotischen Beinhebel eingehen, aber mir geht es nicht darum eine Sammlung von unzusammenhängenden Techniken zu präsentieren. Mein Ziel ist es den systematischen Aufbau einer Fähigkeit, in dem Fall der Fähigkeit Fußhebel anzusetzen, zu erklären. Zu Punkt 3: Ich sehe das anders, aus einem einfachen Grund. Um effektiv einen Fußhebel anzusetzen muss man das Bein des Gegners isolieren. Wenn man steht, ist der Weg zu dieser Position wesentlich weiter als wenn man sich auf den Knien in der Guard befindet. Und ein kürzerer Weg, bedeutet das die Bewegung schneller auszuführen ist. Im BJJ ist ein Konter oft subtiler. Es geht nicht nur darum einen Hebel mit einem anderen Hebel zu kontern, sondern einen Beinhebel damit zu kontern, das man sich selber in eine bessere Position bringt.Von einer falschen Guard, z.B. in eine offene oder Butterfly Guard usw. Zum Verstecken der Füße muss ich mich halt wiederholen.:-) Eine Kontrollposition ist immer eine sichere Position für die eigenen Füße, sonst wäre es ja keine Kontrollposition.Eine 50-50 Position passt nicht in das Konzept wie ich Submission Unterrichte. Im BJJ sowie ich es lerne und vermittle geht es immer zuerst um eine dominante Position und dann um einen Submission. Ich beurteile keine anderen Lehrer, also kann ich nicht sagen ob es Humbug gibt oder nicht. Ehrlich gesagt suche ich immer nach dem Nützlichen und Konstruktiven. Dann sieht man Dinge plötzlich ganz anders. Ich nehme dir deine Kritik nicht übel, ich habe in meinem Leben hunderte DVDs, Bücher, Videos, Seminare, usw. zum Thema gelesen, besucht oder angeschaut und ich interessiere mich immer für die Meinung, Kritik und Ideen von anderen Kampfkünstlern. Wie sagt man so schön, Kritiker sind die besten Lehrer, die Schmeichler sind es, die einem die Illusion der Unbesiegbarkeit geben. Tschüß Björn |
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#6
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| Zitat:
Mach doch einfach Werbung in eigener sache und Kämpfe bei der UGC mit ![]() |
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#7
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| Zitat:
Also ist deiner Meinung nach nur ein guter Kämpfer ein guter Lehrer. Das ist doch nicht Dein ernst, oder ?? PS Herr O. Du wirst Dir noch die Zähne am Mr. Friedrich ausbeißen, oder einen ernsthaften pycholgischen Schaden abbekommen. :-) :-) :-) Kleiner sprechender Haken der sich auf der Schulter nennen darf sagt: Guten morgen..........gähnnnnnn
__________________ Geändert von Ortega (21-08-2005 um 12:36 Uhr). |
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#8
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| Zitat:
Und wenn ich das hier so lese,....... wie geht es Dir eigentlich??? Würde den Kampf ja nur gerne sehen, so wie viele andere auch. Als die Diskussion über einen Kampf der beiden beim Matec Cup aufkam, wurde ich halt neugierig darauf. Ist nur schade, dass Mr.Friedrich nicht antwortet zu dem Thema im Forum wieso er nicht auf der UGC kämpfen tun tut Aber ich kann ja auch meine kleine sprechende Rinderhäfte auf meiner Schulter fragen... |
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#9
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| ja, dann wäre endlich ruhe im kartoon, also bitte, |
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#11
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| Zitat:
Wie es mir geht?? Gute Frage!! Es sind schwere Zeiten für uns Piraten angebrochen, ich hau mich durchs Leben und versuche den ganzen Verrückten aus dem Weg zu gehen. ![]()
__________________ Geändert von Ortega (22-08-2005 um 15:28 Uhr). |
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#15
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| Vorab möchte ich allen, die sich an dem Thema hier beteiligen mein Kompliment ausrichten. Ich hatte schon den Eindruck, dass meine (hoffentlich konstruktive) Kritik zur Schlammschlacht führen könnte. Schön, dass es nicht so ist und dass wir hier sportlich diskutieren können. @björn: Zitat:
Ich bin durchaus selbst gerne und immer wieder bereit Beine zu hebeln. ![]() Aber mir ging es darum, dass Du mit Prozentzahlen herumwirfst. Mich hat mehr interessiert, welche Auswertung Du vorgenommen hast um zu der 90% bzw 10 % Quote zu kommen. Generell bin ich sowieso ein Verfechter der Grundtechniken, und habe für viele exotische Techniken nicht viel über, die auf dem Weg in die Technik 27 (oder mehr ) finale Techniken ignorieren. (z.B. "Bodytwister" )Zitat:
Die von mir angesprochene Vielseitigkeit hast Du wohl falsch verstanden. Exotische Beinhebelvariationen sind es nicht wovon ich hier rede. Ich meine, dass die Guard, die von Dir herausgehobene Ausgangsposition für einen Beinhebel ist, obwohl andere Positionen durchaus einen sichereren Einstieg bieten. Wenn Du einen systematischen Aufbau anstrebst, würde es Sinn machen sich vom Leichten zum Schweren zu orientieren. Die Kontrollposition, die Du vorraussetzt, ist jedoch massiv abhängig vom Verstecken der Füße! Warum erwähnst Du es nicht, wenn Du es vorraussetzt? Andere Kleinigkeiten hast Du ja auch erwähnt... Zum systematischen Aufbau gehört dies meiner Meinung nach auch!Zitat:
Aber wie kontrollierst Du denn das Bein? Kontrollierst Du nur das Bein? Wir kontrollieren zumindest immer auch das zweite Bein und den Rumpf. Erst dann ist es meinem Verständnis nach eine "Kontrollposition". Also wie machst Du das? Ich kontrolliere mit Hilfe meines Körpers. Den muss ich also in die richtige Positon ausrichten und dabei möglichst eng an das zu hebelnde Bein bringen. Das hat jedoch nix mit dem Weg aus dem Stand oder Kniestand zu tun. Denn auch Reibung und Positionsänderung spielen dabei eine Rolle. Zeitlich dürfte sich das in nichts nachstehen. Können wir ja mal stoppen! Zitat:
Das was Du beschreibst würden wir Befreiung nennen...Was zum Henker ist eine falsche Guard? -Kann eine Guard falsch sein? Zitat:
Das Konzept Position und dann Submission ist halt ein Anfängerkonzept. Auch in unseren Schulen wird zunächst nach diesem Muster trainiert. Unser gesamtes Basicprogramm baut auf diesem Muster auf. Doch später werden die Keys (Schlüsselpositionen) weiter aufgeschlüsselt, so dass auch bestimmte Griffe an den Extremitäten bereits zu den Schlüsselpositionen gehören. Damit löst sich der fortgeschrittene Kämpfer vom Basicmuster ohne jedoch die Kontrolle über seinen Gegner zu verlieren. So gelangt man systematisch zu der Fähigkeit des Quickkills, wie wir den schnellen Sieg durch Submission nennen. Unser gesamtes Seminarkonzept Basic und Advanced (http://www.luta-livre.de/NeueSeminarserie.html) ist dieser Struktur untergeordnet, und lediglich Themenseminare wie das "ELLO Leglock Special" am 04.09.2005 in unserer Akademie in Karlsruhe (www.schadek.net) fallen da etwas heraus. Zitat:
Sehr sympatisch finde ich Deine Einstellung bezüglich der Kritik! Denn Schmeicheleien und Illusionen gibt es bei mir nicht! Gruß Andy
__________________ Andreas Schmidt, Dipl.-Sportwiss., ELLO Headcoach Mail: info@sportschule-koeln.de HP: www.sportschule-koeln.de HP-ELLO: www.luta-livre.de Luta Livre im TV/1 Luta Livre im TV/2 |
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