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  #1  
Alt 26-07-2006, 14:51
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: " Sackhüpfen "
 
Registrierungsdatum: 11.07.2006
Ort: Berlin
Alter: 38
Beiträge: 19
Standard Faktor Kraft bei BJJ

Brazilian Jiu Jitsu wird ja auch die weiche Kunst genannt. Wo man allein durch sein technisches Repertoir gegen grössere und schwerere Gegner bestehen kann. Nun meine Frage: Wie wichtig ist in diesem Zusammenhang der Faktor Kraft ( Krafttraining ). Kann man ohne Krafttraining im BJJ (z.B. bei Wettkämpfen oder auf der Strasse) bestehen? Wie sind eure Ansichten dazu.

Gruß Alper
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  #2  
Alt 26-07-2006, 15:09
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Boxen, Muay Thai, BJJ
 
Registrierungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 1.155
Standard

sicher ist es möglich, doch um jemand der stärker ist zu besiegen braucht man eine verdammt gute technik und ein paar jahre training und erfahrung.
sobald der gegner auch was von technik versteht und dazu noch sehr kräftig ist und ein gewichtsunterschied besteht wird es sehr schwierig ihn zu besiegen.

auf der strasse sind die bjj-techniken in einer stresssituation schwer anzuwenden. also dafür besser boxen trainieren. das problem ist um bjj erfolgreich anwenden zu können braucht man zeit (distanz überbrücken, position, submission ansetzen...) ein paar schläge sind da viel schneller. meistens geht es eh nicht bis zum bitteren ende also ist man mit boxen im vorteil. ausserdem gibt es zuviele glücksfaktoren (umgebung, anzahl personen) und deshalb schnell was übersprungen wird was im training lange geübt wurde. aber eigentlich sollte der spass an der sache im vordergrund stehen

für bjj und ks allgemein braucht man vorallem kraftausdauer und ausdauer. gewichthebertraining mit schweren gewichten ist in diesem bereich eher unproduktiv und steht dem ks im wege. für funktionelle kraft kann ich dir bodyweight-exercises (www.fighter-fitness.com) und langhantel-komplexe empfehlen.

Geändert von polderi (26-07-2006 um 15:18 Uhr).
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  #3  
Alt 26-07-2006, 15:22
Benutzerbild von maximus
Moderator
Kampfkunst: Submission Wrestling, Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 09.05.2002
Ort: switzerland
Beiträge: 2.139
Standard

mein thaiboxtrainer hat kraft wie ein ochse und stalling ist sein zweiter vorname. er wird dich nie besiegen, die guard passieren oder sonst irgend ein punkt machen und er hat schon turniere abgebrochen, weil er keine zeit mehr hatte (...) whatever, den zu tappen ist verdammt schwierig.

@polderi
wann sieht man dich wieder mal??
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  #4  
Alt 26-07-2006, 16:30
Benutzerbild von peter schira
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: GRACIE JIU JITSU FAIXA PRETA
 
Registrierungsdatum: 01.12.2005
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Beiträge: 2.262
Standard

die kraft im bjj ist für mich in erster linie unwichtig . sage es auch meinen schülern. sie sollen überwiegend mit der technick kämpfen . wenn mann mit bjj anfängt ist das meistens kraft was mann am boden sieht . mit der zeit kommt die technick und das sparring wird weicher ( technick ).
gruss peter schira
12 august ortega grappling seminar in köln-rath
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  #5  
Alt 26-07-2006, 18:30
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: " Sackhüpfen "
 
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Also, wenn ich das richtig verstanden hab, verhält es sich so, das in den Anfängerlevels viel mit Kraft gearbeitet wird. Mit einem Fortschreiten des eigenen Niveaus verlässt man sich mehr auf die Technik und arbeitet weniger mit purer Kraft. Viele meinen das zuviel Kraft auch kontraproduktiv ist im Bezug auf die Technik. Da es immer einen kräftigeren gibt ( Holzfäller z.B. ).
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  #6  
Alt 26-07-2006, 21:11
Benutzerbild von Sven K.
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Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
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Zu Anfang versuchen die Beginner, mit Kraft, das technische Unvermögen
wettzumachen. Des Wegen sind die Anfänger auch so schnell ausser Atem.
Wenn sie dann etwas dabei sind, ändert sich der "Kampfstil" und sie werden
relaxter.
__________________
Bis denn. Euer Sven.
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  #7  
Alt 26-07-2006, 21:40
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Kampfkunst: " Sackhüpfen "
 
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Mir ist auch aufgefallen das sich bei den No-Gi und MMA Vertretern mehr Muskelprotze tummeln, als dies der Fall ist bei BJJ Vertretern. Dort wird das Thema Kraft anscheinend anders definiert. Ist der Gi dran schuld? Oder ist es die Technik allein?
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  #8  
Alt 26-07-2006, 22:13
Benutzerbild von MatzeOne
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Kampfkunst: working on my stand up & teaching grappling
 
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Zitat:
Zitat von Alper73
Mir ist auch aufgefallen das sich bei den No-Gi und MMA Vertretern mehr Muskelprotze tummeln, als dies der Fall ist bei BJJ Vertretern. Dort wird das Thema Kraft anscheinend anders definiert. Ist der Gi dran schuld? Oder ist es die Technik allein?
Der Gi versteckt die Muskeln halt besser
__________________
World Grappling League
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  #9  
Alt 26-07-2006, 22:43
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Kampfkunst: " Sackhüpfen "
 
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Je grösser der Gi, desto grösser die Muskelberge Coole These
Gruß Alper
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  #10  
Alt 26-07-2006, 23:34
pYr0
Gast
Kampfkunst:
 
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Hmm ich denke schon, dass Kraft eine wichtige Rolle spielt. Nicht nur beim BJJ sondern bei fast jeder Sportart ist Kraft wichtig. In fast jeder Sportart wird Kraft benötigt und man trainiert sie darum auch. Klar ist es später eine Sache der richtigen Technik und wenn man zu viel Kraft einsetzt hat man schnell keine Luft mehr aber wenn man gegen jemanden Kämpft der von der Technik her gleichgut ist denke ich gewinnt der der mehr Kraft hat.
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  #11  
Alt 27-07-2006, 00:29
Benutzerbild von peter schira
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Kampfkunst: GRACIE JIU JITSU FAIXA PRETA
 
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unsere black belts weisen uns immer mit technick zu kämpfen .den kraftkampf möchte von denen keiner sehen.
gruss peter schira
12 august ortega grappling seminar in köln-rath
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  #12  
Alt 27-07-2006, 01:10
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Kampfkunst: IEMAS SELF-DEFENCE
 
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Beiträge: 172
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Zitat:
Zitat von Alper73
Brazilian Jiu Jitsu wird ja auch die weiche Kunst genannt. Wo man allein durch sein technisches Repertoir gegen grössere und schwerere Gegner bestehen kann. Nun meine Frage: Wie wichtig ist in diesem Zusammenhang der Faktor Kraft ( Krafttraining ). Kann man ohne Krafttraining im BJJ (z.B. bei Wettkämpfen oder auf der Strasse) bestehen? Wie sind eure Ansichten dazu.

Gruß Alper
Hallo zusammen,

hab mal vor einigen Jahren einem Artikel zum Brasilian Top Team gelesen, in denen das BTT den Erfolg im Ring folgendermaßen charakterisierten: ca. 70% Kraft, 20% Einstellung + Technik und 10% Glück.
Dies unterstreichen auch fast alle Kämpfer auf Weltniveau, die bei Veranstaltungen wie Pride oder UFC zu sehen sind.
Ob die Muskeln dabei ausschließlich immer durch Training erworben wurden oder ob chemisch nachgeholfen wurde, lasse ich dabei dahingestellt.
Dabei wird man mir natürlich entgegnen, dass Ausnahmekönner wie die Gracies, etc., Gegner besiegt haben, die viel schwerer waren als sie es sind. Dazu kann ich nur entgegnen, dass es auch nicht viele Athleten weltweit gibt, die so von Kindesbeinen gedrillt wurden von ihrer Familie wie diese Protagonisten. Weiterhin ist zu bedenken, dass auch die Gracies nur noch selten in Gewichtsklassen antreten, die weit über der eigenen liegen, da sie meiner Meinung nach gemerkt haben, dass dort nicht mehr allzuviel zu gewinnen ist. Denn die anderen haben in Bezug auf Bodenkampf in meinen Augen stark aufgeholt und auch das Internet, Medien aller Art, etc. tun einiges dafür, dass ein großer Datentransfer weltweit passiert, der Kämpfern aller Herren Länder zu Gute kommt. Dies führt in meinen Augen auch dazu, wenn die Technik bezüglich der einzelnen Kampfkünste sich immer mehr annähern, dass persönliche Attribute wie Kraft, Kondition, Einstellung immer wichtiger werden bei körperlichen Auseinandersetzungen ob im Ring oder auf der Straße. Denn Technik allein reißt in meinen Augen heute keinen mehr unbedingt vom Hocker, die gute Mischung aus Kraft, Kondition, Einstellung, Technik...ist ausschlaggebend, ob man als Gewinner aus dem Ring steigt bzw. auf der Straße möglichst unbeschadet davon kommt.
Dies haben in meinen Augen die Topathleten längst erkannt, was sich auch in ihren Trainingsplänen, etc. wiederspiegelt.
Die Ergebnisse kann sich dann jeder z.B. bei Veranstaltungen wie Pride oder UFC anschauen, an denen heutzutage nur noch selten untrainierte, fettleibige Protagonisten teilnehmen und wenn doch, handelt es sich z.B. um sehr schwere und große Personen, die dann gegen Topathleten aus diesem Bereich antreten, um die Überlegenheit dieser Kämpfergilde dem Publikum aufzuzeigen und um die Zuschauerzahlen in meinen Augen noch zu steigern, halt die moderne Form der "Freakshow", die vor 100 - 150 Jahren gängige Praxis auf Jahrmärkten und im Cirkus waren.
Deshalb glaube ich für die Zukunft, dass die Athleten im Spitzenbereich sich gerade im Kraftbereich, Konditionsbereich, ... noch steigern werden, um sich noch besser im Ring wie auf der Straße behaupten zu können.
Diese Entwicklung wurde ja schon von Bruce Lee in den 60érn par excellent vorgelebt, was man alles aus seinem Körper rausholen kann.
Dies wird sich dann sicherlich auch in den nächsten Jahren mehr und mehr auf den Amateurbereich auswirken, da auch dort sich immer mehr durchsprechen und durchsetzen wird, dass nur durch harte Arbeit in diesem Bereich etwas zu gewinnen ist, ob im Ring oder auf der Straße.
Denn viele glauben auch heute noch der Werbung in diesem Bereich, dass es ausreicht über entsprechende Technik, Tricks oder Kniffe zu verfügen, um im Ernstfall bzw. im Ring gegen einen gefährlichen Gegner, der es wirklich wissen will, zu bestehen. So unter dem Motto Kampfkunst ist wie Schach und wer die bessere Strategie hat, gewinnt die Auseinandersetzung für sich. Dass man für eine Auseinandersetzung ob im Ring oder auf der Straße aber noch andere Attribute außer der saagenumwogenen Technik benötigt, wird jeden Tag eindrucksvoll in Kämpfen im Ring wie auf der Straße von Kämpfern aller Art vorgelebt und umgesetzt. Und dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass häufig die das Nachsehen haben, die sich ausschließlich auf den technischen Aspekt bei einer Auseinandersetzung verlassen haben, ging mir übrigens zu Beginn meiner Kampfkunstkarriere auch nicht anders, that´life!
Somit glaube ich, dass die physischen wie psychischen Komponenten in der Zukunft der Kampfkünste eine immer größere Rolle spielen werden, da sich die essentiellen und effektiven Techniken in den einzelnen Distanzbereichen eigentlich weltweit in den einzelnen Stilen angenähert bzw. angeglichen haben.
Dabei werden natürlich viele entgegnen, dass "ihr Stil" alles ganz anders macht, aber das stelle ich hiermit einfach mal in Frage!
Weiterhin glaube ich, dass gerade die Unterrichtsmethode und Trainingsgestaltung immer größere Bedeutung bekommen wird in der Zukunft der Kampfkünste, da durch eine gute Trainingsbekleitung mit einer ausgeklügelten und modernen Unterrichtsdidaktik sich der einzelne viel schneller in der jeweiligen Kampfkunst entwickeln kann, als ich das bisher in der Regel erlebt habe. Dazu sollte das Trainerteam in modernen Unterrichtsformen geschult sein, der jeweilige Unterrichtsleitfaden stetig neu überdacht werden und den jeweiligen Bedürfnissen der Zukunft angepasst werden und neue Erkenntnisse z.B. aus der Medizin, Pädagogik, Sportwissenschaft,... sollten fester Bestandteil einer jeden modernen Kampfkunst werden. Denn nur so kann man in meinen Augen zu einer Professionalisierung der Kampfkunst kommen, die sicherlich von allen Kampfkunsttreibenden gewünscht wird, da man nur so mit den Entwicklungen z.B. des modernen Schlägertypus, der in meinen Augen alles andere als "dumm" ist, wie manche Kampfkunstautoren auch heute noch verkünden, Schritt halten kann. Dies ist in meinen Augen wichtig für den Sportbereich wie für den Selbstverteidigungsbereich, worüber man natürlich anderer Meinung sein kann.
Dies haben in meinen Augen die Profis im Kampfkunstbereich schon vor Jahren bzw. Jahrzehnten erkannt, wodurch spezifisches Kraft -und Konditionstraining zu einem essentiellen Trainingselement bei ihnen geworden ist. Dies ist aber auch den subversiven Schlägern nicht entgangen, die natürlich auch den Zugang z.B. zu Medien aller Art haben und durch diese stetig dazulernen und sich dadurch auch professionalisieren in meinen Augen, sprich Real fight Videos, Trainingsvideos, Videos von Ringveranstaltungen, etc.
Somit nehme ich wahr, dass heutzutage viele Kampfkünste sich die Wirklichkeit noch etwas zu rosarot reden und ausmalen, denn das, was in der künstlichen Atmosphäre von Dojos funktioniert, funktioniert in der freien Wildbahn bei weitem nicht so gut bzw. gar nicht, wenn das Training sich ausschließlich auf Techniktraining und abgesprochenes Anwendungstraining unter Gleichgesinnten beschränkt. Dabei wird dem "Chaos" einer realen Auseinandersetzung bzw. einer nicht abgesprochenen Ringauseinandersetzung mit möglichst wenigen Regeln eigentlich keine Rechnung getragen. Dies ist bedauerlich, wird aber von vielen Kampfkunsttreibenden konsequent ausgeblendet, da Wunsch und Wirklichkeit sich ja zu 100% decken sollen. Dieser Gedanke wird natürlich noch durch unseriöse Werbung und vollmundige Sprüche diverser Kampfkunstorganisationen genährt, wodurch viele ab einem gewissen Zeitpunkt an diese in meinen Augen völlig übertriebenen Werbebotschaften glauben. In der Regel aber nur solange, bis sie von der Wirklichkeit der Straße bzw. des Rings eingeholt werden. Dies öffnet dann sehr vielen die Augen wieder für die Wirklichkeit, geht aber in der Regel mit Verlusten bzw. starken Verlusten bei einem selbst ob körperlich, psychisch bzw. seelisch einher und es dauert dann häufig Jahre, bis die gleichen Personen sich von diesem Schock erholt haben und konstruktiv daraus etwas gelernt und gemacht haben. Aber meist auch nur, wenn sie dann bei einem Kampfkunstausbilder gelandet sind, der die Augen nicht verschließt vor der Wirklichkeit, sondern von Anfang an reinen Wein einschänkt anstatt überzogene Werbebotschaften über die Kanzel zu schicken, d.h. dass man neben dem Techniktraining auch etwas für die Physis, die Psyche, ... tun muss, um in einer Auseinandersetzung auf der Straße wie im Ring bestehen zu können.
Ich hoffe, dass meine Ausführungen nun nicht zu weit gegangen sind, aber so ist das halt manchmal beim schreiben, man fängt an und dann schreibt sich der Text eigentlich von selbst.

Bis dann Stefan Krebs
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  #13  
Alt 27-07-2006, 03:02
Benutzerbild von Kuang
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Kampfkunst: Ling Long
 
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Alter: 30
Beiträge: 1.081
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Na DAS nenn ich mal nen ersten Post...Hallo im Forum

Bei den Topathleten könnte es daran liegen, dass alle auf einem ähnlichen, technisch hohen Niveau liegen und deshalb so viel wert auf Kraft gelegt wird.
__________________
You can´t always win,
and it´s never easy.

Geändert von Kuang (27-07-2006 um 03:04 Uhr).
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  #14  
Alt 27-07-2006, 04:06
Benutzerbild von kinkon
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 02.01.2006
Alter: 34
Beiträge: 3.443
Standard

Zitat:
Zitat von Alper73
Mir ist auch aufgefallen das sich bei den No-Gi und MMA Vertretern mehr Muskelprotze tummeln, als dies der Fall ist bei BJJ Vertretern. Dort wird das Thema Kraft anscheinend anders definiert. Ist der Gi dran schuld? Oder ist es die Technik allein?
Die MMA´ler trainieren nicht nur BJJ und brauchen Kraft für den Stand-Up-Fight. Von daher kommt es wahrscheinlich von daher!
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  #15  
Alt 27-07-2006, 08:33
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Kampfkunst: Taifun - Luta Livre
 
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Ort: Köln
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Die Kraft beginnt dann eine grosse Rolle zu spielen, wenn beide Kämpfer über ungefähr das gleiche Level an Technik verfügen.
Ganz ohne Kraft kommt man im Grappling nicht aus. Um meinen Gegner zB in der Sidemount zu fixieren, muss ich schon neben der Technik ne ganze menge Kraft und druck aufbringen.

Natürlich steht die Technik klar an erster stelle, aber ohne Krafteinsatz geht es nicht.

EIn gutes Beispiel dafür war der Kampf beim letzten ADCC, Jacare gegen M.Garcia im Halbfinale. Dort hat Jacare eigentlich nur seinen Kraftvorteil genutzt.
Technisch gesehen dürften die beiden nicht so weit auseinander sein.
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