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  #1  
Alt 26-11-2004, 11:58
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Kampfkunst: Kraft, denn nur Kraft gewinnt... *
 
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Standard Frage, Stand im Thai Boxen und Ringen..

Hallo,
mich würden mal eure Meinungen interessieren...bzw wie ist es bei euch...

ich stehe seit Jahren im Ringen und Stand, rechts vorne, obwohl ich Rechtshänder bin..das heisst eigentlich müsste ich beim boxen links vorne stehen damit ich meine starke hand hinten habe.(was ich jetzt auch tun werde, damit ich endlich mal richtig boxen lerne..:-)..nun so kann ich aber nicht ringen, da ich eben nun mal nur gut mit dem rechten bein vorne ringen kann..
und bei MMA würde ich meinen Game Plan durcheinander bringen, müsste bei einem Beinangriff des gegners (oder von mir) jedes mal meinen vorderen Fuss switchen, und die zeit habe ich aber nicht...

Angeblich soll Mark Kerr das selbe Problem haben...
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  #2  
Alt 26-11-2004, 12:05
Benutzerbild von jkdberlin
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Wenn du seit Jahren so stehst und so kämpfen gelernt hast, würde ich dein Spiel nicht mehr umtrainieren, sondern das Boxen als "Ergänzung" sehen und mir einen guten Trainer suchen, der mit diesen Voraussetzungen an mit mir arbeitet.

Es dauert meiner Meinung nach länger, dich "umzutrainieren" und opfert eine Menge "Stärken". Ergänze dein Spiel durch das Boxen in deiner Auslage. Dazu kann dir zum Beispiel auch das Buch "Boxing for MMA" von Mark Hatmaker helfen...

Grüsse
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Frank Burczynski
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Jeff Monson Grappling und MMA Pfingstseminar in Berlin: http://www.kampfkunst-board.info/for...eminar-145000/
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  #3  
Alt 26-11-2004, 12:17
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kraft, denn nur Kraft gewinnt... *
 
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Du hast Recht, das mit den Stärken Opfern... ich gebe mir einige monate (und später mal ein paar underground kämpfe) um das rauszufinden, da ich aber links vorne beim reinen box training bessere reichweite habe und die hintere wenigstens mit schmackes kommt..aber wenn ich beides kombiniere, fühle ich mich nicht gut---
da fehlt mir genau das was ich früher blitzschnell konnte, stand attacken und beinangriff oder verteidigung das umdenken ging reflexartig---
wenn ich wieder falsch stehe läuft alles wie geschmiert...
würde mich interessieren wer noch in 2 auslagen Kämpft...(trainiert)...
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  #4  
Alt 26-11-2004, 12:23
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Wenn du Englisch drauf hast, könnte dir das hier weiterhelfen: http://stickgrappler.tripod.com/fb/fbjab2.html
http://stickgrappler.tripod.com/fb/southpaw.html
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  #5  
Alt 26-11-2004, 12:37
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Zitat:
Zitat von jkdberlin
Wenn du seit Jahren so stehst und so kämpfen gelernt hast, würde ich dein Spiel nicht mehr umtrainieren, sondern das Boxen als "Ergänzung" sehen und mir einen guten Trainer suchen, der mit diesen Voraussetzungen an mit mir arbeitet.
Manche sagen auch, dass Rechtsausleger Vorteile haben, weil viele Gegner sich nicht schnell darauf einstellen können. Was sagt ihr dazu?

Es gibt doch auch KK, wo die Philosophie vertreten wird, dass die starke Hand vorne ist, ist das nicht sogar im JKD der Fall (so genau kenne ich mich da aber nicht aus!)?

Die Überlegung, die starke Hand vorne zu haben und mit ihr mehr zu machen, schneller im Ziel zu sein und mehr Ausholpower/Gewicht/Hüfte in den Schlag der schwächeren Hand zu legen, um somit ihre Defizite zu kompensieren, finde ich auf den ersten Blick gar nicht so falsch.

Andererseits kann man auch dagegen argumentieren, dass ein noch kräftiger Schlag mit der starken Hand hinten, besser ist, als wenn man nur zwei "mittelmäßige" Schläge anbringt.

Dann gibt es auch welche, die während eines Kampfes die Auslege wechseln! Was haltet ihr davon?

Ein Shotokan-Karateka hat mal zu mir gesagt:

"Ein Kampfsportler kann mit beiden Seiten alles gleich gut!"

Meinungen? Ich sehe das absolut nicht so, weil jeder einfach seine Schokoladen-Seiten hat!

Ich habe neulich auf einer Messe mein Fett/Muskelmasse-Verhältnis genau ausmessen lassen und merkwürdigerweise wurde festgestellt, dass ich ganz leicht mehr Muskelmasse im linken Arm habe, als im rechten. Der Typ hat dann sofort gesagt, dass ich Linkshänder sei, obwohl ich das definitiv nicht bin! Allerdings war der Unterschied nur 0,1 Einheiten (was die Einheit war, weiß ich nicht mehr, kann aber mal nachschauen!).

Geändert von Kudos (26-11-2004 um 12:39 Uhr).
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  #6  
Alt 26-11-2004, 12:43
Benutzerbild von jkdberlin
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Jau, im JKD wird "stärkere Seite vor" propagiert. Mein Problem damit: wenn der Kampf länger geht, ermüdet meine stärkere Seite auch irgendwie schneller Daher wechsel ich auch, je nach Aufgabe und Gegner, ab und zu mal die Auslagen.

Grüsse
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Frank Burczynski
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  #7  
Alt 26-11-2004, 12:51
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Kampfkunst: Raufen & Rangeln
 
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Zitat:
Zitat von jkdberlin
Daher wechsel ich auch, je nach Aufgabe und Gegner, ab und zu mal die Auslagen.
So einer bist Du also

Aber warum ermüdet die stärkere Hand schneller als die schwächere bei Dir? Das verstehe ich nicht so ganz?
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  #8  
Alt 26-11-2004, 13:00
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Ich bin so ein "Auslagenwechsler". Es kommt dabei auf die Distanz an, wobei es schon so automatisch ist (das Wechseln), dass ich das nicht bewusst mache.
In einen Box-oder Thai/Kick-Box-Kampf kann es schon sein, dass ich die ganze Zeit mit Links (bin Rechtshändler) vorne stehe, gerade wenn der Kampf lange geht.
Ich wechsel aber gerne die Seite (wie gesagt, nicht bewusst), wenn ich schneller die Distanz überbrücken will. Oder auch beim Angriff selber (erster Schlag in Linksauslage, zweiter Schlag in Rechtsauslage).
Das kommt eben automatisch und hat viel mit der Distanz und ganz wichtig, damit zutun, dass man sich wohlfühlt und nicht lange über seine Technik nach denkt.
Mann muss halt seinen eigenen Stil finden .

An deiner Stelle würde ich auf keinen Fall mir eine andere Auslage "zwanghaft" antrainieren, benutze die Auslage, die du automatisch im Kampf annimmst. Und wenn es wechselt, wechselt es eben.
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  #9  
Alt 26-11-2004, 13:18
Benutzerbild von bobi
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Kampfkunst: -
 
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Beiträge: 1.178
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im kali (mit und ohne waffe) trainieren wir beide seiten -das ist normal!
(oder sollte es sein :-))

bei mir sieht das dann so aus das ich ne klassische box/thai
stellung links vorne habe und ne kali stellung (waffenarm vorne)
wen ich rechts vorne stehe, - mit links bring ich aber einfach keinen
starken cross hin. also ist rechts vorne recht verkrüppelt ohne waffe.

im ringen beim clinch gibts ja auch eindeutig ne stärkere favorisierte
seite -oder trainieren ringer beide seiten gleich? forte wie ist das?
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  #10  
Alt 26-11-2004, 13:23
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Kampfkunst: MMA
 
Registrierungsdatum: 23.12.2003
Beiträge: 1.272
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Nach einer Bänderverletzung hatte ich längere Zeit nur die Rechtsauslage trainiert, weil so mein linkes Knie nicht so stark belastet wurde. Allerdings neige ich in der Rechtsauslage dazu, "einseitig" zu kämpfen, also vorwiegend mit Jabs und Stoppkicks. In der Linksauslage fühle ich mich beim reinen Boxen und beim Shooten wohler.
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  #11  
Alt 26-11-2004, 13:51
Benutzerbild von maximus
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Kampfkunst: Submission Wrestling, Muay Thai
 
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hatte das problem auch. im stand stehe ich auf jeden fall links vorne. hat definitiv seine vorteile. shooten aus der distanz finde ich zu gefährlich. darum mach ichs nicht, es sei denn aus einer kombination zb. nach einer overhand und dann bin ich eh wieder rechts vorne.

das ganze ringerzeugs klappt meiner meinung nach aus dem clinch am besten und hier kann man ruhig die auslage wechseln.
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  #12  
Alt 26-11-2004, 14:07
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Kampfkunst: Kraft, denn nur Kraft gewinnt... *
 
Registrierungsdatum: 12.09.2003
Ort: Frankfurt am Meer
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Standard ...

<shooten aus der distanz finde ich zu gefährlich........>

das ist eben mein problem...mache das was ich besser kann und das ist shooten, anstatt boxen, ich will den kampf am boden führen...und zum shooten rechts vorne und boxen links vorne...grrrrr*
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  #13  
Alt 26-11-2004, 16:47
Benutzerbild von maximus
Moderator
Kampfkunst: Submission Wrestling, Muay Thai
 
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Ort: switzerland
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wenn du so gut shootest, dass du es aus der distanz kannst, gut für dich. ansosten set ups mit schlägen überlegen, wo du am schluss rechts stehst und dann shooten.
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  #14  
Alt 26-11-2004, 18:04
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Kampfkunst: LUTA LIVRE / Teutonic Lifting
 
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Alter: 38
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Standard Luta Livre Shoot anders als beim Wrestling

Hallöchen!
Ich verstehe Euer Problem und möchte Euch gerne mal mit den wesentlichen Faktoren des Takedowns im Luta Livre bekannt machen, der sich von ringerischen Takedown auch in der Auslage unterscheidet, und daher eventuell die Lösung für Euer oder vielmehr Dein Problem sein kann.

Am Mann stehe ich mit dem linken Bein vorne und aufgestellt, während das rechte abgekniet ist. Mein Kopf befindet sich auf der rechten Seite (also an der linken Körperseite des Gegners.) Meine Arme umschliessen die Knie des Gegners so eng, dass er in einer X-Beinartigen "Scheisseichmusspissen-Positon" instabil steht. Entweder wird er ausgehoben, umgelaufen oder mein linkes Bein wird noch hinter ihm platziert, so dass er nach hinten umkippt.

Vorteile gegenüber der Variante die Ihr anscheinend übt:
- Funktioniert auch gegen viel schwerere Gegner
- Er kann mein rechtes Bein nicht fangen und kommt somit nicht in die Meaguarda (halfguard)
- ich kann ihn ausheben, muss es aber nicht

Ich hoffe Ihr versteht was ich meine. Wenn nicht, schaut mal Anfang des Jahres auf unserer neuen HP www.luta-livre.de wo wir die Technik ausführlich bebildert und beschrieben haben. Auch als Video könnt Ihr sie dann anschauen.

Gruß Andy
__________________
ANDYCONDA Luta Livre ----- Teutonic LIFTING-CLUB

Andreas Schmidt
Dipl.-Sportwiss., ELLO Headcoach
Mail: info@sportschule-koeln.de
HP-GYM: www.sportschule-koeln.de
HP: www.andyconda.de
Luta Livre im TV/1 Luta Livre im TV/2
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  #15  
Alt 26-11-2004, 23:40
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Kampfkunst: WingTzun
 
Registrierungsdatum: 04.03.2002
Alter: 48
Beiträge: 4.147
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Hi,
Zitat:
Zitat von Kudos
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Aber warum ermüdet die stärkere Hand schneller als die schwächere bei Dir? Das verstehe ich nicht so ganz?
kann ein Problem der Sauerstoffbilanz sein. Stärkerer Arm, mehr Energieproduktion, aber auch mehr Sauerstoffbedarf. Überschüssige Muskelmasse ist für die Kraftausdauer kontraproduktiv. Zuwenig Muskelmasse ist halt schlecht für die Grundkraft. Die passende Balance ist wie bei fast allem im Leben der "Trick".

Bin selber übrigens Linkshänder, der aber im Wing Chun trotzdem die rechte Seite meist vorne hat. Kann aber relativ frei die Auslage wechseln ohne mich groß unwohl zu fühlen.

Ciao
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When the ring bell rings, the bullshit stops.
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