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  #1  
Alt 24-11-2004, 13:56
Benutzerbild von doc faust
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Functional Fighting
 
Registrierungsdatum: 05.02.2003
Ort: Schweiz
Beiträge: 600
Standard körperbau & grappling

hi

an was liegt es, dass grappler tendenziell entweder klein und wendig oder dann bullige stiernackentypen sind? wieso sind grosse und/oder schlanke benachteiligt? angriffsfläche, hebel, kraftumsetzung? kommt der beschriebene körperbau mit dem training, oder sind es vor allem diese typen die spass am grappling haben, im gegensatz zu den anderen, denen's dann halt stinkt, weil sie eh kein brot haben und somit auch das grappeln bleiben lassen? oder stimmt das alles gar nicht?

interessiert mich, wie ihr das seht.
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  #2  
Alt 24-11-2004, 15:21
Benutzerbild von andyconda
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Kampfkunst: LUTA LIVRE / Teutonic Lifting
 
Registrierungsdatum: 09.02.2004
Ort: Köln
Alter: 38
Beiträge: 2.083
Standard

Zitat:
Zitat von doc faust
hi

an was liegt es, dass grappler tendenziell entweder klein und wendig oder dann bullige stiernackentypen sind? wieso sind grosse und/oder schlanke benachteiligt? angriffsfläche, hebel, kraftumsetzung? kommt der beschriebene körperbau mit dem training, oder sind es vor allem diese typen die spass am grappling haben, im gegensatz zu den anderen, denen's dann halt stinkt, weil sie eh kein brot haben und somit auch das grappeln bleiben lassen? oder stimmt das alles gar nicht?

interessiert mich, wie ihr das seht.
Hi!
Deine Beschreibung scheint mir in erster Linie auf Kämpfer zuzutreffen die im proffessionellen Bereich oder zumindest nicht im Breitensport aktiv sind.
Im Breitensport hast Du auch im Grappling normalerweise die ganze Palette körperlicher Vielfalt auf der Matte. Da stellen sich die langen schmalen nicht weniger geschickt an als die Untersetzten.
Gerade in Grapplingkampfstilen kann ein guter Lehrer die Prinzipien der Techniken den Sportler so nahe bringen, dass sie auf die breite Masse der Übenden passen.
Da ja auch die Gegner im Kampf oder im Sparring nicht immer die gleiche Statur haben, ist es meiner Meinung nach sogar optimal, wenn im Training unterschiedlichste "Körpertypen" dabei sind.
Somit kann beispielsweise der lange Dünne lernen wie er bei einem, mit schmalem Hals und Schultergürtel die Triangel genauso eng machen kann, wie bei einem kurzen, kräftigen Gegner.

Grapplingstile sind für jeden etwas, egal ob lang, dick, klein, schmal oder breit.
Es kommt nur auf den Lehrer an, die Feinheiten des Grappling an die Schüler weiterzugeben, ihnen Handlungsalternativen aufzuweisen und individuell auf Ihre Vorraussetzungen (egal ob körperlich oder geistig) einzugehen und sie dort abzuholen wo sie stehen.

Schöne Grüße!
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ANDYCONDA Luta Livre ----- Teutonic LIFTING-CLUB

Andreas Schmidt
Dipl.-Sportwiss., ELLO Headcoach
Mail: info@sportschule-koeln.de
HP-GYM: www.sportschule-koeln.de
HP: www.andyconda.de
Luta Livre im TV/1 Luta Livre im TV/2
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  #3  
Alt 24-11-2004, 15:47
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Kampfkunst: VIDF Karate
 
Registrierungsdatum: 20.09.2002
Beiträge: 977
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Würde sagen, weil sich kleinere schlechter Hebeln lassen und am Boden die Reichweite weniger interessant ist. Wenn zwei in einer Gewichtsklasse kämpfen kann der kleinere mehr Muskelmasse mitbringen und hat keine Benachteiligung durch geringere Reichweite, wie es im Standup der Fall wär.
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  #4  
Alt 24-11-2004, 15:57
Benutzerbild von AMOK! Bernd
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Kampfkunst: AMOK! Combatives, Messerkampf, BJJ
 
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Beiträge: 518
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Wenn Grappler in gleicher Gewichtsklasse gegeneinander im Clinch und am Boden kaempfen, dann haben bei ausgeglichenem Koennen/Erfahrung die untersetzten Typen mit relativ kurzen Beinen, Armen und Haelsen tendenziell Vorteile gegenueber den grossen, schlanken Typen. Ein tieferer Schwerpunkt macht es erst einmal schwieriger einen Takedown erfolgreich anzusetzen. Kuerzere Gliedmassen sind schwieriger zu packen und zu hebeln als laengere. Die laengeren Typen brauchen durch unguenstigere Hebelverhaeltnisse auch deutlich mehr Muskelkraft um den gleichen Widerstand entgegenzusetzen wie die kurzarmigen und darueber hinaus ist es fuer den Kuerzeren wegen guenstigerer Hebelverhaeltnisse auch einfacher die Koerperspannung aufrecht zu erhalten. Und bei ausgeglichener Technik und koerperlicher Fitness werden sich schliesslich die guenstigeren koerperlichen Merkmale und die groessere relative Kraft durchsetzen.
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  #5  
Alt 24-11-2004, 16:37
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ich kann die Erfahrungen(?) von DocFaust nicht nachvollziehen, ich kenne eine ganze Menge Grappler und es gibt genügend mit jedem Umriß



CU
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  #6  
Alt 27-11-2004, 20:38
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Was für ne krasse Fehleinschätzung AAXX.

Das ist ja das geile am Grappling. Hier spielt die Körperkonstitution nur insofern eine wichtige Rolle, als dass sich die jeweilige Taktik eines Gegeners entscheident mit dem Körperbau ändert.
Muss aml kurz kacken gehen binn aber gleich zurück (ach schnell noch Lang, Schmal und vernichterisch Olaf Einemo, der hat mit CAcareco dass gemacht, wozu seit vielen Jahren keiner seiner Landsleute zu imstande war)
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  #7  
Alt 27-11-2004, 21:31
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: kung fu
 
Registrierungsdatum: 11.11.2004
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naämlich ihn zu submitten.
Und was soll die Aussage von (sorry hab den namen vergessen) dass Reichweite keinen Vorteil bringt? (lange Arme haben einen u.a. Riesenvorteil bei allen Single leg take Downs)
Noch ein Beispiel. Wenn ein langbeiniger Kämpfer beweglich ist ergibt sich z.B. folgender Vorteil. Wenn er in der Mount ist (oder Side Mount hat er, vorrausgesetzt er ist beweglich genug seinen schwerpunkt tief genug herabzusetzen, eine viel stabilere Standfläche (das ist rein biomechanisch nur von Schwerpunthöhe und Basisbreite abhängig).
Und wie oft hat ein kurzarmiger die Situation dass er bestimmte Stellen nicht erreichen kann, weil er nicht drannkommt.
Bei allenTriangeltechnicken sind lange Beine von Riesenvorteil und und und......

tja so ist das halt!!!!!

Die Vorteile eines gedrungeneren Gegners liegen auch auf der Hand (aber dazu vielleicht ein anderes mal)
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  #8  
Alt 28-11-2004, 01:05
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Genau , zu guten alten Zonenzeiten kamen die DDR KaderLeute an die Schulen,und haben die mit den langen Armen fürs Boxen ,die mit den kurzen fürs Ringen und den Rest fürs Judo requierriert.Bin beim Judo und Turnen rausgekommen!Hoffe, es gibt hier noch paar Leute,die das auch bestätigen können!Der Vorteil meinerseits heute,kann beides,obwohl mir die Hebeltechniken eher liegen ,aber ändert nichts am schnellen Jab.Zurück zum Thema,physiologisch gesehen ,stimmt das oben von mir erwähnte,aber was jeder für sich daraus ,ungeachtet seiner Vorraussetzungen macht,ist individuell abhängig vom Willen!und der entscheidet ,wahrscheinlich so ziemlich alles ,in unserem Gewerke!
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  #9  
Alt 28-11-2004, 12:05
Benutzerbild von Aaxx
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Kampfkunst: Jiu-Jitsu, MMA, Matthew Harding bewundern
 
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Zitat:
Zitat von ashi jime
Genau , zu guten alten Zonenzeiten kamen die DDR KaderLeute an die Schulen,und haben die mit den langen Armen fürs Boxen ,die mit den kurzen fürs Ringen und den Rest fürs Judo requierriert.Bin beim Judo und Turnen rausgekommen!Hoffe, es gibt hier noch paar Leute,die das auch bestätigen können!Der Vorteil meinerseits heute,kann beides,obwohl mir die Hebeltechniken eher liegen ,aber ändert nichts am schnellen Jab.Zurück zum Thema,physiologisch gesehen ,stimmt das oben von mir erwähnte,aber was jeder für sich daraus ,ungeachtet seiner Vorraussetzungen macht,ist individuell abhängig vom Willen!und der entscheidet ,wahrscheinlich so ziemlich alles ,in unserem Gewerke!
kann ich unterschreiben *grins* und @lille sorry das ich mich so blöd (da ich es ja auch bin - sei mir verziehen) ausdrückte. Besser drückte @ashi jime aus:
Zitat:
"aber was jeder für sich daraus ,ungeachtet seiner Vorraussetzungen macht,ist individuell abhängig vom Willen!und der entscheidet ,wahrscheinlich so ziemlich alles ,in unserem Gewerke!"
ich denke das man mit jeder Figur die Möglichkeit hat was zu reißen, sie die verschiedenen Gewichtsklassen - in jeder gibt es gute Kämpfer!


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  #10  
Alt 13-01-2005, 23:40
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Test
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  #11  
Alt 14-01-2005, 05:07
Benutzerbild von Aaxx
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Zitat:
Zitat von PoorPoleP
Test
das müßte doch eher "schups" heißen - gelle



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  #12  
Alt 19-01-2005, 06:55
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Registrierungsdatum: 20.08.2004
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Danke Aaxs,hab den Thread nicht groß verfolgt,aber gerade wiederentdeckt.Ist mittlerweile eigentlich alles gesagt dazu!Laßt ihn uns schließen!
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  #13  
Alt 19-01-2005, 12:26
Benutzerbild von bobi
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unser lehrer ist auch recht gross (wen auch kein sprenzel :-)),
wie mir letzhin jemand sagt hat man gerade bei triangolos und ähnlichem extreme vorteile als gross / langbeiniger (siehe minotauro).

the closed door writer
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