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  #1  
Alt 12-11-2005, 02:58
Benutzerbild von SIT-MMA
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: SIT-Vale Tudo, Grappling,MMA
 
Registrierungsdatum: 06.11.2003
Ort: Pforzheim
Beiträge: 1.439
Standard Möglichkeiten MMA in ein besseres Licht zu rücken?

Wieviele Berichte über unsere Szene konnte man denn in der Vergangenheit sehen wo die Probanten nicht schlecht wegkamen bzw. sie tatsächlich die Möglichkeit hatten unsere Szene so den Zuschauern/Laien näher zu bringen, wie sie bei der Mehrheit von uns auch vorzufinden ist?

Der Bericht in dem Mario Stapel und Daniel Weichel kürzlich (vor ca 4-6 Monaten?)zu sehen waren, war vermutlich der positivste Bericht in dieser Hinsicht.
Mir fällt sonst kein Bericht ein, der nicht einen schlechten Nachgeschmack bei den Zuschauern hinterlassen hätte. Die Reporter sagens halt auch gern mit ihren eigenen Worten (das kann dann schon mal schnell nicht mehr der Meinung des Interviewten entsprechen - rein ausversehen, klar!)
Es gibt doch einige auch hier im Board die sich schon jahrelang bemühen die Szene aufrecht zu halten. Zum guten Glück gibts die!
Und jedes mal ärgert man sich erneut wenn so Berichte kommen, die echt für n A.... sind!

Die Problematik ist ja allgemein bekannt und wurde ja auch schon diskutiert (erfolglos). Klar was kann man auch tun?

Hat von euch jemand Ideen wie man dem "ach gleich so geschocktem Mob und Mehrheit der BRD" unsere Szene MMA/Grappling/Vale TudoFreefight etc.
so zeigen kann wie sie wirklich ist? Ich hoffe doch mal schwer das das nicht schon die einzigsten waren die ich kenne bei denen es "Normal" abläuft.
Eben ohne Proll-Gehabe, Blut, Tod und Gewaltgeilen Tussies, radikale Gesinnungen (Nazis etc.) und streitende Trainer die ihre niveauvollen, geistigen Ergüsse auf die Welt loslassen wollen!

Klar, wenn man diese grausamen "Käfigkämpfe" ansieht und zuschauen könnte in welcher lockeren und freundschaftlichen Atmosphäre bei vielen von euch trainiert wird und sieht wie sich die Kämpfer (Sportler) nach dem Kampf gegenseitig aufhelfen bzw. umarmen und sich Respekt zollen, das geht ja wohl überhaupt nicht an sowas! Wie keine schockierenden Szenen? Pahh, langweilig oder? Wie und die Kämpfer haben einen normalen Job oder sogar Familie und wohnen nicht in den Ghettos?

Die wollen doch die Szene gar nicht anders sehen (scheint leider zumindest so).

Auch im Fussball erinnert sich doch jeder an Effenbergs "Finger".

Also, wer hat vielleicht schon erfolgreich etwas umgesetzt um unseren Sport etwas nach vorne zu bringen bzw. wurde es auch so von den Medien übernommen oder wird/wurde was dazu gedichtet/weggelassen?

Ich denke dass die Veranstaltung von Grapplingturnieren (UGC, Submissao etc.). durchaus eine der wenigen guten Möglichkeiten sind einen Teil von MMA doch positiv rüber zu bringen. Vielleicht muss man halt einfach langsamer und behutsamer den Leuten klar machen das MMA/Freefight/Vale Tudo der interessanteste Kampfsport ist (aber doch auf jeden Fall sein kann!) den es gibt (sofern auch Laien dann mal erahnen was da alles dahinter steckt, wird evtl. das Interesse größer).

Was meint ihr? Gibts noch Ideen?

Grüsse
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  #2  
Alt 12-11-2005, 06:05
Benutzerbild von wuddy
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Kampfkunst: Luta Livre / Brazilian Jiu-Jitsu
 
Registrierungsdatum: 12.10.2003
Ort: Freiburg
Alter: 26
Beiträge: 151
Standard

Ich verstehe nicht ganz, wieso vielen Leuten die Akzeptanz dieses Sports so am Herzen liegt…
Soll die Mehrheit darüber doch denken, was sie will. Ich schaue mir gerne MMA an, was Andere davon halten, ist mir relativ egal...
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  #3  
Alt 12-11-2005, 09:34
Benutzerbild von kurosawa
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: nichts effektives!
 
Registrierungsdatum: 04.04.2005
Beiträge: 742
Standard

Zitat:
Ich verstehe nicht ganz, wieso vielen Leuten die Akzeptanz dieses Sports so am Herzen liegt…
Soll die Mehrheit darüber doch denken, was sie will. Ich schaue mir gerne MMA an, was Andere davon halten, ist mir relativ egal..
eigentlich gebe ich dir recht. nur wenn MMA mehr öffentliche akzeptanz finden würde, würden sich natürlich auch mehr zahlenede zuschauer finden. das würde im endeffekt auch für höhere kämpfer-gagen sorgen. höhere gagen bedeuten letztendlich auch ein höheres technischeres niveau da kämpfer sich dann vielleicht auch erlauben können vollzeit-kämpfer zu werden oder sich zumindest bessere trainingsumstände leisten können. davon profitierst wiederum du als zuschauer!

ich bin dafür mma wie in japan im ring auszutragen! dann fällt schon der vergleich zu hahnenkampf, käfig-gladiatoren etc. weg.
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  #4  
Alt 12-11-2005, 13:01
Benutzerbild von Deffid
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: noch nichts
 
Registrierungsdatum: 05.09.2005
Beiträge: 533
Standard

Zitat:
Zitat von kurosawa
eigentlich gebe ich dir recht. nur wenn MMA mehr öffentliche akzeptanz finden würde, würden sich natürlich auch mehr zahlenede zuschauer finden. das würde im endeffekt auch für höhere kämpfer-gagen sorgen. höhere gagen bedeuten letztendlich auch ein höheres technischeres niveau da kämpfer sich dann vielleicht auch erlauben können vollzeit-kämpfer zu werden oder sich zumindest bessere trainingsumstände leisten können. davon profitierst wiederum du als zuschauer!

ich bin dafür mma wie in japan im ring auszutragen! dann fällt schon der vergleich zu hahnenkampf, käfig-gladiatoren etc. weg.
Sehe ich auch so. Es ist auch nicht so schlecht das die meißten nur die Begriffe Freefight oder Ultimate Fighting kennen. Man könnte vielleicht ganz neu mit der Bezeichnung MMA und im Ring anfangen - nur so eine überlegung.
__________________
www.groundandpound.de
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  #5  
Alt 12-11-2005, 16:07
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Kampfkunst: Paralympics
 
Registrierungsdatum: 23.12.2003
Alter: 35
Beiträge: 1.116
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Viele Kritiker stören sich vor allen an das Schlagen und Treten am Boden. Das wird als unfair und übermäßig brutal angesehen. Die meisten wissen nicht, daß man auch in der scheinbar unterlegenen Position gute Möglichkeiten hat, sich gegen Schläge und Tritte zu schützen. Vorausgesetzt man hat seine Hausaufgaben gemacht.
Mein Eindruck ist auch, daß bei vielen Events den Reportern das Regelwerk wohl nicht richtig rüber gebracht wird. Dann fallen so idiotische Aussagen wie: "Einzige Einschränkung: Es ist verboten, den Gegner zu töten."
Ansonsten gibt es eine Art von Presse, die IMMER negativ über Freefight schreiben wird, weil sich dieses Image nun mal besser verkauft. Das sind Profis, die dir genau das aus der Nase ziehen, was sie hören wollen. Das Reden mit denen sollte man besser einem PR-Profi oder einem Pressesprecher überlassen.
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  #6  
Alt 12-11-2005, 22:25
Benutzerbild von Nic
Nic Nic ist offline
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Luta-Livre, Brazillian-Jiu-Jitsu
 
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Beiträge: 275
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Ich glaube das grundlegenste Problem ist das in Deutschland das Publikum Sportarten bevorzugt die Simpel zu verstehen sind d.h.:

Fussball: das runde muss in das eckige.
Boxen : Wer mehr austeilt oder am Ende noch steht hat meistens gewonnen.
Leichtathletik: der erste...
Tennis : Wenn ein Spieler den Ball verfehlt hat er ein Punkt abzug.
Golf : ...

So das sind wohl ein Großteil der in DE beliebtesten Sportarten. (Die man im Fernsehen sieht)
Dazu kommt das jeder Deutsche zumindest eine dieser Sportarten ausübt oder mal ausgeübt hat.

Beim Grappling raufen halt 2 schwitzende Typen vieleicht 5 Min lang auf der Matte rum und für jemanden des das noch nie selber mal probiert hat ist es total unverständlich.
Wenn beim Freefight dann noch Blut dazu kommt wird es natürlich verpönt.
__________________
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So are everybody else's.
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  #7  
Alt 16-11-2005, 21:43
Benutzerbild von *Dragon*BT
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Boxen, Grappeln
 
Registrierungsdatum: 27.06.2003
Ort: Bayreuth
Beiträge: 140
Talking

Zitat Mr. El Guapo (Bas Rutten):

(schlecht ins Deutsche übersetzt )

Mann müsste die Ringseile oder den Käfig elektrisch aufladen um
alles interessanter zu machen..

Mann der Kerl ist einfach nur cool....

Genauso was er für SCheiße im Pride 2005 Totally Loaded raus haut..

andererseits

__________________
"HERO for a night......FOOL for a lifetime"
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  #8  
Alt 17-11-2005, 12:09
Benutzerbild von Joster
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Kampfkunst: BJJ
 
Registrierungsdatum: 23.07.2005
Beiträge: 21
Standard

[quote=SIT-MMA]Wieviele Berichte über unsere Szene konnte man denn in der Vergangenheit sehen wo die Probanten nicht schlecht wegkamen bzw. sie tatsächlich die Möglichkeit hatten unsere Szene so den Zuschauern/Laien näher zu bringen, wie sie bei der Mehrheit von uns auch vorzufinden ist?

Ich erinnere mich das es vor etwa 2 Jahren eine sehr gute und objektive Reportage im DSF gab. Im speziellen ging es dort glaub ich um Thaibox-Events. Der Schlusskommentar in etwa:

"Was wir während unserer Dreharbeiten mitbekamen handelt es sich in der Szene nicht um hirnlose Brutalos, sondern um Sportbegeisterte die sich nach ihrem Kampf in den Armen liegen und beglückwünschen."

Eine Reportage dieser Art würde auch der MMA-Szene gut tun.
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