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  #1  
Alt 28-09-2011, 21:15
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Ju Jutsu
 
Registrierungsdatum: 03.03.2011
Alter: 28
Beiträge: 45
Standard Was mache ich falsch beim Striking?

Hi Leute, nach ein paar weniger Jahren im Judo und JJ (und somit auch relativ wenig Sparring) besuche ich seit ein paar Wochen zwecks mangelnder Alternativen MMA Training (macht mega Spaß!!). Bei Partnerübungen als auch im Sparring wurden mir aber klar meine Mängel im Striking aufgezeigt. Mein gegenüber meinte, ich würde alle Schläge vorher ansagen ("telefonieren" meinte er), was wohl auch daran läge, dass ich zu unlocker wäre! Was habt ihr hier für Tips? Wie werde ich lockerer, wie sorge ich dafür, dass mein Gegner meine Schläge nicht schon längst vorher sehen kann? Viele Grüße
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  #2  
Alt 28-09-2011, 21:27
Benutzerbild von 3L9O
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Kampfkunst: leute mit vielen ks
 
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Zitat:
Zitat von romario Beitrag anzeigen
Mein gegenüber meinte, ich würde alle Schläge vorher ansagen ("telefonieren" meinte er), was wohl auch daran läge, dass ich zu unlocker wäre! Was habt ihr hier für Tips? Wie werde ich lockerer, wie sorge ich dafür, dass mein Gegner meine Schläge nicht schon längst vorher sehen kann? Viele Grüße
wenn schon, dann telegraphieren.
wie wirst du lockerer?? in dem du einfach lockerer wirst. d.h. alle muskeln einigermaßen locker lassen.
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  #3  
Alt 28-09-2011, 21:35
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Ju Jutsu
 
Registrierungsdatum: 03.03.2011
Alter: 28
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Die Kraft für den Schlag kommt doch aus dem ganzen Körper, das heißt vom zurückgestellten Bein über den Rücken bis in die Arme. Soll man also nur die Arme locker lassen oder alle Muskeln? Aber kurz vorm Auftreffen schon maximal anspannen oder??
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  #4  
Alt 28-09-2011, 21:42
Benutzerbild von Phill00
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Kampfkunst: direkt auffe Fresse
 
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ach is doch bei allen anfängern so, dass geübte dessen schläge vorhersehen kann..also keine panik wird mit der zeit
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  #5  
Alt 28-09-2011, 22:45
Benutzerbild von Batzz Spencer
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Kampfkunst: MMA
 
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Beiträge: 1.019
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Zitat:
Zitat von romario Beitrag anzeigen
Wie werde ich lockerer, wie sorge ich dafür, dass mein Gegner meine Schläge nicht schon längst vorher sehen kann?


__________________
It always makes sense when someone punches someone in the face. - Joe Rogan
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  #6  
Alt 28-09-2011, 22:47
Benutzerbild von 3L9O
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: leute mit vielen ks
 
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Zitat:
Zitat von romario Beitrag anzeigen
Die Kraft für den Schlag kommt doch aus dem ganzen Körper, das heißt vom zurückgestellten Bein über den Rücken bis in die Arme. Soll man also nur die Arme locker lassen oder alle Muskeln? Aber kurz vorm Auftreffen schon maximal anspannen oder??
ALLE muskeln locker lassen
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  #7  
Alt 28-09-2011, 22:57
Benutzerbild von BillaP
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Kampfkunst: Schlagen, treten, rollen, pieksen
 
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Beiträge: 1.640
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Steh vorm spiegel und trainier die technik immer und immer wieder. Schlagen muss auch gelernt werden und ist nicht, wie viele immer sagen, einfach nur faust ins gesicht.
__________________
Unerfahrene Menschen glauben so einen Lötzin und gehen mit offenem Mund zum Training lassen sich da als bessere Dummys rumschubsen gehen dann nach Hause und spielen 5 gegen Willi unter der Bettdecke.
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  #8  
Alt 28-09-2011, 22:58
Benutzerbild von Iron-Man
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Kampfkunst: ...
 
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Beiträge: 94
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Du spannst nur ganz kurz vor dem Aufprall an, und direkt danach, lässt du wieder locker, damit du deine Hand so schnell wie möglich wieder in die Deckung holen kannst. Du spannst natürlich auch nicht den ganzen Arm an, sondern halt so, dass sich in deiner Faust die gebündelte Power entladen kann, ohne dass deine Hand umknickt.

Am Anfang ist es aber wirklich nicht ungewöhnlich. Sieht wahrscheinlich noch etwas "abgehackt" aus. Du wirst da mit der Zeit ein Gefühl für bekommen, genauso wie für deine Schlagbewegungen, mach dir da mal keinen Kopp.
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  #9  
Alt 28-09-2011, 23:01
Benutzerbild von Karateka94
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Kampfkunst: Shotokan Karate und Kobudo, Judo, Boxen
 
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schultern locker lassen Michael Jai White and Kimbo Slice extended version - YouTube
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  #10  
Alt 29-09-2011, 05:58
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: MMA
 
Registrierungsdatum: 25.06.2010
Alter: 29
Beiträge: 892
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Du solltest versuchen, entspannt und locker dazustehen und vor allem nicht die Schultern zu verkrampfen oder anzuspannen.

Aber auch hier gilt das gleiche wie bei allem anderen: Üben, üben, üben!

Und wenn du einen guten und erfahrenen Sparringspartner hast, dann wird er dir nicht nur sagen, was du falsch machst, sondern auch was du dagegen unternehmen kannst!

Also würde ich den Gegenüber dann einfach mal konkrekt danach fragen, wie du das ändern kannst! Alternativ kannst du das Striking auch mal an nem Sandsack machen und dich dabei filmen lassen! Das ist unter Umständen hilfreich, weil du deine eigenen Bewegungen anschließend sehen kannst und vielleicht sogar die Fehler selbst entdeckst! Im Sparring sieht es ja nur dein Partner und der wird ja auch etwas mit seiner Technik beschäftigt sein!
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  #11  
Alt 29-09-2011, 07:08
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Ju Jutsu
 
Registrierungsdatum: 03.03.2011
Alter: 28
Beiträge: 45
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Vielen Dank für die Antworten Jungs. Bruce bringts auf den Punkt und das zweite Video zeigts recht gut
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  #12  
Alt 29-09-2011, 08:16
Benutzerbild von stagediver
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Ju-Jutsu | Boxen | Judo | Karate
 
Registrierungsdatum: 26.04.2006
Ort: Sinsheim
Alter: 29
Beiträge: 590
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Typische Kette beim Telegraphieren:
Erst dreht sich die Hüfte stark ein, dann zuckt die Schulter stark, und am Besten ziehst du noch die Faust ein paar cm zurück, bevor du sie endlich in Richtung Gegner schmeißt. Natürlich sind alle diese Bewegungen wichtig für die Krafterzeugung, aber du musst lernen, sie subtil und in klarer Reihenfolge zu machen.
Regel Nr. 1:
Die Faust NIE zurück ziehen. Machen soooo viele, gerade bei Nichtkontaktsport.
Die Faust bewegt sich als erstes, und zwar NUR in Richtung Gegner. Es folgt die Schulter, und dann erst schiebt die Hüfte nach (Natürlich nicht so stark abgegrenzt, sondern annähernd gleichzeitig).
Lässt sich durch eine Übung trainieren:
Partner hält eine Pratze. Deine Aufgabe ist es, sie zu treffen, seine ist es, sie weg zu ziehen, bevor die Faust einschlägt.

Wird am Anfang etwas krampfig, weil du dich auf die Bewegungen konzentrieren musst - also immer wieder locker machen.

Versuche, entspannt zu sein, und stelle dir vor, an deine Faust wäre ein Seil gebunden, an dem jemand ruckartig zieht - die Bewegungsfolge wäre ähnlich (Faust - Schulter - Hüfte). Mir hilft es beim Üben am Besten, mir vorzustellen, meine Fäuste seien kleine Kanonenkugeln, die richtig "abgeschossen" werden, und der Rest des Körpers hängt quasi nur dran und folgt. Solche Visualisierungen sind meist besser, als sich die Bewegungen einzeln ins Bewusstsein zu rufen.

Ich hoffe, das hilft dir irgendwie.

Gruß
sd
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  #13  
Alt 29-09-2011, 08:38
Benutzerbild von Asahibier
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: tatsu ryu
 
Registrierungsdatum: 16.11.2010
Ort: zw. MA und HD
Alter: 37
Beiträge: 1.058
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Achte nur darauf das Du das Handgelenk anspannst um nicht umzuknicken.

Was auch hilft ist wenn der Partner die Pratze links/rechts hochreißt und Du versuchst so unvermittelt wie möglich, also ohne zeitlichen Intervall zu schlagen. Ansonsten sind die Tips von Stagediver super.
__________________
plaz: "Ich erwarte aber nicht, dass du das verstehst, dafür fehlt dir das Können (der Lockerheit) und die Erfahrung."
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  #14  
Alt 29-09-2011, 09:44
Benutzerbild von Harrington
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Boxen, Thai- und Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 28.11.2001
Beiträge: 4.433
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evtl. mal ein paar monate in nem boxclub mittrainieren, da lernste meistens die bessere (box)basics als in nem mma club.
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  #15  
Alt 29-09-2011, 10:22
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: GojuRyu Karate
 
Registrierungsdatum: 22.08.2010
Alter: 25
Beiträge: 342
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Was mir geholfen hat war meine damalige Obsession von Bruce Lee. Ich wollte so schnell werden und habe zig Nächte damit verbracht einen imaginären Gegner so schnell wie möglich zu schlagen und ganz genau darauf geachtet was sich bei mir alles bewegt wenn ich schlage oder trete. Und mit der Zeit ging es dann auch, dass ich die Schulter nicht mehr hochgezogen habe, die Hüfte erst im richtigen Moment gedreht habe und so weiter. Und ich habe auch mit einer Webcam gearbeitet, die relativ schnell aufnehmen konnte, also ich habe an mir selbst sehen können welche "Vorzeichen" ich gemacht habe und mir die dadurch abtrainieren.
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