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MMA - Mixed Martial Arts Diskussionen zum Thema Free Fight, MMA, Mix Fight und Vale Tudo sowie zu Videoclips und Events wie z.B. UFC, Pride u.ä.



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  #181  
Alt 06-02-2017, 12:39
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Sehr guter Beitrag Kraken.
Gerade was viele zum Schutz vor harten Schlägen schreiben, zeigt wie wenig sie vom Boxen verstehen. Denn was im Training richtig ist, dickere Handschuhe, Kopfschutz, kürzere Runden, ist im Wettkampf der Grund für härteren und häufigeren Kontakt zum Kopf.
Sehr praxisrelevanter Beitrag, aus dem Erfahrung spricht.
Und so lange es eine Selbstkontrolle gibt, ist auch der Staat nicht gefragt. Ein staatlicher Verband für Freizeit und Sport? Da ist es besser wenn auf der Ebene der Aktiven sich organisiert wird. Unterschiedliche Veranstalter mit einer eigenen Kultur sorgen auch für eine notwendige Vielfalt.
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  #182  
Alt 06-02-2017, 13:24
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
...
alles was du schreibst ist die sicht eines grappers.


aber im einzelnen:


gerade schwere Ko`s aufgrund der schlagwirkung sind für hirnschäden ursächlich. dies sieht man ja immer wieder, dass viele kämpfer nach einer ko serie nicht mehr zurückkommen und professionelle MMA promotions immer hirnscans der koten kämpfer anfertigen lassen, damit es das risiko abgesichert ist. sicherlich sind auch die dauerhaften schläge auf den kopf auch schädlich, aber dies kommt erst dann zum tragen, wenn jemand MMA zu seinem beruf macht, viele kämpfe macht und über jahre intensiv trainiert. dies summiert sich und nicht ein paar runden mehr als beginnender amateur unter 8 kämpfen.

dickere handschuhe / schienbeinschoner verhindern eine menge, da viele fighter aus europa aus stand up disziplinen stammen und der kampf immer im stand beginnt.

auch das argument, warum es falsch sein sollte im training diese zu nutzen, im wettkamp jedoch aber nicht, erschliesst sich mir nicht. das ist vielmehr die forderung nach vielen ko`s, zum schutz des hirns . mit dicken 8 oz ist es teilweise einfacher für grappler bestimmte submissions anzusetzen, da die handschuhe das einfache herausziehen verhindern. es gibt mittlerweile sehr gute handschuhe, die auch bei einer höheren oz zahl, grappling für mma gut ermöglichen. längere kampfzeiten führen gerade zu schweren kos`, weil man sich aufgrund der anstrengung auch nicht mehr verteidigen kann, da die fighter amateure und freizeitsssportler sind und dies gerade als anfänger ....

von einer staatlichen regulation schreibe ich nichts, aber da solche veranstaltungen meist ab 18 jahren besucht werden dürfen , erschleisst es mir auch nicht, dass dort jüngeren kämpfen dürfen sollen, wenn auch mit einverständnis der eltern.

ohne die einschaltung "eines" verbandes", der den schutz der sportler ernst nimmt und dieses als ein hohes ziel hat und die unterwerfung von dem großteil der aktiven mma sportlern unter einen solchen verband, wird es immer auswüchse und solche begebenheiten wie in berlin geben, da keine ausreichende kontrolle besteht. für den veranstalter ist es wichtiger, dass ein kampf zu stande kommt. nur so kann ich mir erklären, das er worten von teams und oder teilnehmern mehr vertrauen schenkt als einer kontrolle.

warum??? weil das interesse der ausrichter von völlig anderen interessen bestimmt und geleitet wird als die interessen von sportlern. dies sind spektakuläre kämpfe mit spektakulären ko`s und kommerzielle interessen.

wer glaubt sportler und deren interessen zu schützen, indem man es veranstaltern und promotoren überläßt, die sicherheit und die gesundheit & den sport zu bestimmen, ist meiner meinung auf der falschen spur.

selbst die UFC unterwirft sich der unabhängigen athletic commission, die vorgaben macht und auch durchsetzt. diese vorgaben sind unabdingbar, sie dienen auch zu schutz der sportler. allerdings ist es offensichtlich , das berufsportler weniger schutz bedürfen als amateursportler.

Geändert von marq (06-02-2017 um 14:31 Uhr).
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  #183  
Alt 06-02-2017, 14:25
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Marq bitte vergleiche mal Bare Knuckle Kämpfe (egal ob frühe UFC oder englische Traditionskämpfe) mit einfachen Amateurkämpfen im Boxen. Na wo wird härter und öfter zum Kopf geschlagen?
Gerade wenn der Grappler über MMA spricht, kann man was über Striking lernen. Da hat jemand aus dem Thaiboxen nichts gegen etwas dickere Polsterung und ein mehr an Bandagen. Nicht weil er Angst um sein Gegenüber hat...sondern nur um die Hände. Warum? Weil er dann öfter und härter schlagen kann. Ebenso wie kürzere Runden. Und Kraken sagt ja auch er schreibt das pro Grappling im MMA. Und da sind sich doch alle einig, die zu harten bzw häufigen Kopftreffer sind auf Dauer problematisch.
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  #184  
Alt 06-02-2017, 14:40
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Zitat:
Zitat von sivispacemparabellum Beitrag anzeigen
Na wo wird härter und öfter zum Kopf geschlagen?
die argumentation ist falsch. es ist allgemein anerkannt, dass mma wettkämpfe mit mma handschuhen ausgetragen werden. man muss sich bei normalen 4 oz mma nicht vorsehen, hart zuzuschlagen, wenn die hände professionell bandagiert werden dürfen.

dickere handschuhe verhindern ko´s,weil die schläge abgedämpft werden und befördern nicht die möglichkeit, von festeren 6 härteren schlägen.

Zitat:
Zitat von sivispacemparabellum Beitrag anzeigen
nd da sind sich doch alle einig, die zu harten bzw häufigen Kopftreffer sind auf Dauer problematisch.
das problem werden dann nicht die 8 kämpfe mit den dickeren handschuhen darstellen, sondern die gesamszahl der schläge im wettkämpf und training.

Geändert von marq (06-02-2017 um 14:47 Uhr).
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  #185  
Alt 06-02-2017, 14:50
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Stimmt nicht. Die Gefahr die Hand zu verletzen nimmt durch die Zunahme von Polster ab-gerade bei Schlägen gegen den Schädel. Nimm dir ein paar MMA Handschuhe schlag gegen eine Wand und danach mit nem 10oz Handschuh...
Das Polster dämpft zwar Schläge, der Effekt der Kraftübertragung wird durch da härtere Schlagen durch den besseren Schutz mehr als aufgehoben.
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  #186  
Alt 06-02-2017, 15:42
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ich habe andere erfahrungen gemacht, das sieht man auch daran, dass es in der ufc nicht übermäßig handbrüche im verhältnis zu anderen verletzungen und im vergleich zum proffessionellen boxen gibt, obwohl dort mit voller intensität geboxt wird. das liegt vorallem an der professionellen bandagierung der hände, nicht an der polsterung, dieser ermöglicht festes zuschlagen.

Geändert von marq (06-02-2017 um 15:45 Uhr).
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  #187  
Alt 06-02-2017, 17:19
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Zitat:
Zitat von sivispacemparabellum Beitrag anzeigen
Und so lange es eine Selbstkontrolle gibt, ist auch der Staat nicht gefragt. Ein staatlicher Verband für Freizeit und Sport? Da ist es besser wenn auf der Ebene der Aktiven sich organisiert wird. Unterschiedliche Veranstalter mit einer eigenen Kultur sorgen auch für eine notwendige Vielfalt.
Es gibt keine Selbstkontrolle im MMA, es gibt jede Menge Lobbyisten die ganz gut in Marketing sind und ein paar Luftschiffchen steigen lassen haben, von Selbstkontrolle kann hier aber gar keine Rede sein.

Von was für einer Vielfalt reden wir hier, vielfältige Regelauslegung, MMA ist nicht als Sport anerkannt und ganz sicher verhält sich die amorphe MMA-Gesellschaft auch nicht wie eine Gemeinschaft so das man von einer gemeinsamen Vielfalt sprechen kann.

MMA hat null Konzepte um sich wirklich zu etablieren.
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  #188  
Alt 06-02-2017, 22:24
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Zitat:
Zitat von Offline_Fighter Beitrag anzeigen
MMA hat null Konzepte um sich wirklich zu etablieren.
weil mma weltweit von großen veranstaltern und promotoren als event vermarketet wird. der sport interessiert niemanden in erster linie. denn diese leute unterstützen nicht irgendwelche amateure oder amateurverbände wirklich, aus denen sie ihr wirtschaftliches menschen kapital ziehen.... in deutschland wird sogar aus amateuren versucht, kapital zu ziehen. dieses kritisiere ich.
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  #189  
Alt 07-02-2017, 14:52
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Zitat:
Zitat von marq Beitrag anzeigen
alles was du schreibst ist die sicht eines grappers.
Die Sicht eines Grapplers ist diese: Den Kampf gewinnen und dabei so wenig Schaden wie möglich erleiden.


Zitat:
gerade schwere Ko`s aufgrund der schlagwirkung sind für hirnschäden ursächlich.
Dem muss ich aus medizinischer Sicht widersprechen. Die grosse Belastung des Gehirnes sind nicht die 2-3 Kämpfe im Jahr, sondern die 50-100 Sparringseinheiten pro Jahr.

Die hunderten, tausenden Schläge welche im Training immer und immer wieder eingesteckt werden.

Es gilt inzwischen als erwiesen, dass dies schlimmere Auswirkungen hat, als weniger Treffer, härter zwar, aber in grösseren Abständen.


Zitat:
dies sieht man ja immer wieder, dass viele kämpfer nach einer ko serie nicht mehr zurückkommen und professionelle MMA promotions immer hirnscans der koten kämpfer anfertigen lassen, damit es das risiko abgesichert ist.
Das Zurückkommen: Das hat oftmals mehr psychologische Gründe, als tatsächlich physiologische Hirnschädigungen.

Die Überzeugung, unbesiegbar zu sein ist für viele Kämpfer massgeblich und nach Niederlagen kommen sie nie mehr gleich zurück.

Kämpfer, die sich auf einen K.o.-Wettstreit einlassen, sind vermutlich auch nicht unbedingt diejenigen, die im Kampf und Training besonderes Augenmerk auf die Hirngesundheit legen.


Zitat:
sicherlich sind auch die dauerhaften schläge auf den kopf auch schädlich, aber dies kommt erst dann zum tragen, wenn jemand MMA zu seinem beruf macht, viele kämpfe macht und über jahre intensiv trainiert. dies summiert sich und nicht ein paar runden mehr als beginnender amateur unter 8 kämpfen.
Wie gesagt: Das Problem ist das Training und das betrifft durchaus auch und gerade Amateure.

Viele Hirnschäden bleiben unbemerkt, weil man sie für normale Folgen des Alterns hält.

Jahre intensives Training bringen eben auch die meisten Hobbysportler mit. Erfahrungsgemäss trainieren ambitionierte Hobbysportler besonders brutal nach dem Motto: "Je härter, desto besser."


Zitat:
dickere handschuhe / schienbeinschoner verhindern eine menge, da viele fighter aus europa aus stand up disziplinen stammen und der kampf immer im stand beginnt.
Dickere Handschuhe führen dazu, dass länger auf den Schädel eingedroschen wird.

Dass im Boxen einem Kämpfer 10 Sekunden Zeit gegeben wird, um sein Bewusstsein wieder zu finden und dann mit einer bereits vorhandenen Gehirnerschütterung (immer, wenn jemandem, auch nur einen Augenblick, die Lichter ausgehen und er zu Boden geht) noch weiterkämpfen zu lassen, DAS ist die Ursache vieler Gehirnschädigungen, und dass im Training ähnlich verfahren wird, ist noch viel schlimmer.


Zitat:
auch das argument, warum es falsch sein sollte im training diese zu nutzen, im wettkamp jedoch aber nicht, erschliesst sich mir nicht. das ist vielmehr die forderung nach vielen ko`s, zum schutz des hirns .
Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

Bitte bei weiteren Zweifeln einen Neurologen konsultieren.

Zitat:
mit dicken 8 oz ist es teilweise einfacher für grappler bestimmte submissions anzusetzen, da die handschuhe das einfache herausziehen verhindern.
Bereits die 4oz handschuhe sind irrsinnig lästig, weil es ein Leichtes ist, die Lücken zu schliessen, durch die eine schwitzige Hand locker gepasst hätte, aber eine behandschuhte Solche keine Chance mehr hat.


Zitat:
längere kampfzeiten führen gerade zu schweren kos`, weil man sich aufgrund der anstrengung auch nicht mehr verteidigen kann, da die fighter amateure und freizeitsssportler sind und dies gerade als anfänger ....
Das Gefährlichste, was man tun kann, ist folgendes: Einem Burschen auf den Kopf hauen und ihn an den Rand eines Knockouts bringen, jedoch nicht ganz zum Knockout.... dann ein paar Sekunden Verschnaufpause geben, und dann das Ganze erneut.

Dieses Prozedere kumuliert viel grössere Hirnschäden, als es der Fall wäre, wenn man den Kampf am Stück beenden lässt. Dann nämlich sinkt die Leistung konstant ab, das Verletzungsrisiko steigt minim an.

Aber einem vorgeschädigten Kämpfer Zeit geben, damit sich die Muskeln (das Gehirn braucht dafür Wochen) erholen kann und dann wieder volle Kanone aufeinander einprügeln können, das ist nun einmal die ideale Vorgehensweise, um maximale Gehirnschädigung zu erreichen.


Zitat:
Zitat von marq Beitrag anzeigen
ich habe andere erfahrungen gemacht, das sieht man auch daran, dass es in der ufc nicht übermäßig handbrüche im verhältnis zu anderen verletzungen und im vergleich zum proffessionellen boxen gibt, obwohl dort mit voller intensität geboxt wird. das liegt vorallem an der professionellen bandagierung der hände, nicht an der polsterung, dieser ermöglicht festes zuschlagen.
Richtig. Denn die dünneren Handschuhe zwingen zu mehr Vorsicht!

Man kann sich nur begrenzt hinter einer Doppeldeckung verschanzen, und sich (und das Gehirn) verprügeln und rütteln lassen, sondern muss dynamisch bleiben.

Die höhere Anforderung an die Deckungsarbeit und die geringere Polsterung der Hände führen zu einer reduzierten Schlaghärte.

Deswegen gibt es nicht mehr Verletzungen. Q.e.d.

NIEMAND auf der Welt schlägt so hart, wie die Boxer.

Und wollen wir die Schlaghärte reduzieren und ebenso die Menge an Schlägen, die ein Kämpfer einsteckt, so müssen wir ein Regelwerk schaffen, welches zur Vorsicht zwingt.

Nicht umsonst werden inzwischen Kritiken aus dem medizinischen Umfeld laut, die den Helm verurteilen: Die dickere Polsterung führe zu weniger Vorsicht und die geringere Gefahr, einen Knockout einzustecken führt zu einer grösseren Zahl an eingesteckten Schlägen, was eben langfristig SCHLIMMERE Schäden am Gehirn anrichtet, als ein paar Mal k.o. zu gehen.


Sich 3-4 mal im Jahr so richtig zu besaufen ist nämlich auch weniger schlimm, als jeden Tag beschwipst zu sein.
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  #190  
Alt 07-02-2017, 15:01
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Kraken ich lass mal deine Beiträge so stehen den genau das untermauert nämlich auch die Aussage von Marq das Minderjährige im Profit-Kampf nichts zu suchen haben.
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  #191  
Alt 07-02-2017, 15:12
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Zitat:
Zitat von Offline_Fighter Beitrag anzeigen
Kraken ich lass mal deine Beiträge so stehen den genau das untermauert nämlich auch die Aussage von Marq das Minderjährige im Profit-Kampf nichts zu suchen haben.
ich würde es für anfänger mit weniger als 8 - 10 kämpfen ausweiten.


@kraken du kannst mich mit deinen argumenten nicht überzeugen. du widersprichst dir selbst ein wenig.

Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Dem muss ich aus medizinischer Sicht widersprechen. Die grosse Belastung des Gehirnes sind nicht die 2-3 Kämpfe im Jahr, sondern die 50-100 Sparringseinheiten pro Jahr.

Es gilt inzwischen als erwiesen, dass dies schlimmere Auswirkungen hat, als weniger Treffer, härter zwar, aber in grösseren Abständen.
es gilt als erwiesen, dass auch mikro traumen nicht gesund sind und sich sowohl mirkotraumen als auch die schweren traumen addieren. besonders schwere treffer und ko´s richten sehr viel schaden im hirn an.

bei amateuren, insbesonder anfängern, führt eine längere kampfzeit und weniger schutzausrüstung in der gesamtheit zu häufigeren ko´s. willst du das abstreiten mit dem argument 2-3 kämpfe machen die bösen mirkotraumen aus, deshalb lieber früher ko gehen ??.


Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Das Zurückkommen: Das hat oftmals mehr psychologische Gründe, als tatsächlich physiologische Hirnschädigungen
dies kommt hinzu, aber fighter die schwer ko gegangen sind, haben eine höhere zukünftige KO wahrscheinlichkeit. gerade wenn ein verband nicht verbindliche sperren ausspricht, die alle veranstalter zwangsweise akzeptieren müssen.


Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Kämpfer, die sich auf einen K.o.-Wettstreit einlassen, sind vermutlich auch nicht unbedingt diejenigen, die im Kampf und Training besonderes Augenmerk auf die Hirngesundheit legen.

Wie gesagt: Das Problem ist das Training und das betrifft durchaus auch und gerade Amateure.

Viele Hirnschäden bleiben unbemerkt, weil man sie für normale Folgen des Alterns hält.

Jahre intensives Training bringen eben auch die meisten Hobbysportler mit. Erfahrungsgemäss trainieren ambitionierte Hobbysportler besonders brutal nach dem Motto: "Je härter, desto besser."

ohne worte es liegt sicher an den dicken handschuhen und den kurzen runden zeiten im wettkampf deshalb am besten im training auch besonders dünne handschuhe benutzen, damit man nicht lange solange trainieren kann und sich nicht soviele mirkotraumen einfängt damit das schrecken ein ende hat.

ich hoffe, du merkst die sackgasse und erkennst auf welche weise man gesünder trainiert und wettkämpfe bestreitet. ihr macht euch die argumente der veranstalter zu eigen, die damit gegen die widerstände gegen diese sportart ankämpfen.

ich habe verständnis, wenn sich ein volljähriger amateur mit einer größeren erfahrung für diesen weg entscheidet und sich dem fightmarkt unterwirft.

Geändert von marq (07-02-2017 um 15:38 Uhr).
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  #192  
Alt 07-02-2017, 16:39
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Zitat von marq Beitrag anzeigen
ihr macht euch die argumente der veranstalter zu eigen, die damit gegen die widerstände gegen diese sportart ankämpfen.
Er macht sich die Argumente der Mediziner zu eigen.
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“Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
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  #193  
Alt 07-02-2017, 20:26
Benutzerbild von marq
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Zitat:
Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
Er macht sich die Argumente der Mediziner zu eigen.
blödsinn. da nicht nur der wettkampf eine rolle spielt

Geändert von marq (07-02-2017 um 20:32 Uhr).
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