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  #16  
Alt 24-04-2008, 09:47
Benutzerbild von re:torte
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Kampfkunst: Pilates auf SV- Basis
 
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Zitat:
Zitat von PeterF Beitrag anzeigen
Grundsätzlich stimme ich Frank zu, wobei ich aber das "Zu gefährlich für die geistige und körperliche Entwicklung" nicht direkt nachvollziehen kann.
[color=black]Kinder, speziell Jungs "prügeln" sich eben egal ob sie einen Kampfsport machen oder nicht.
wenn die kids sich prügeln ist es eine Sache, wenn sie aber gezielt und trainiert zuschlagen ist es meiner Meinung nach viel gefährlicher...
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  #17  
Alt 24-04-2008, 09:49
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Kampfkunst: Elite Combat Program, Thaiboxen, Grappling
 
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Zitat:
Zitat von websensei Beitrag anzeigen
Karate und TKD ja, aber nur wenn der Schwerpunkt des Trainings nicht auf Sport, sondern bei Tradition, Etikette etc. liegt, damit der Charakter der Pänz auch positiv geformt wird. Ich habe in meiner Schulzeit sehr oft erlebt, dass meine Mitschüler die früh Turniersportarten (Kickboxen, TKD) trainiert haben, auch schneller bereit waren, sich zu prügeln, als die Jungs aus dem Judo, Kung Fu, Karate oder Ju Jitsu Lager. Die waren immer recht gemäßigt und entspannt. Natürlich ist das in erster Linie eine Frage Trainers, aber ich denke mir, dass wenn man als charakterlich ungefestigtes Kind einen Kampfsport trainiert, dessen Schwerpunkt nur auf das körperliche Besiegen des Gegners liegt, dann kann es schon negativ beeinflusst werden.
Auf jeden Fall ist dann klar, wer das Pausenbrot kriegt!
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  #18  
Alt 24-04-2008, 10:16
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Standard Chin

Da bin ich aber froh, dass wir hier nicht in China leben.. was die mit Menschen machen, die sich gegen das "system" zur Wehr setzen, können wir ja gerade ganz gut mitbekommen.. Aber China ist ne andere Kultur und nicht mit der unseren vergleichbar und deren Trainingsmethoden mögen vielleicht für deren Kultur passen, nicht aber in die unsere.

Für Kids halte ich alle VK Kampfsportarten für überflüssig. Ab einem bestimmten Alter sowie körperlicher und geistiger Verfassung könnte ich mir Leichtkontakt vorstellen. VK finde ich erst ab dem 16. Lebensjahr sinnvoll.

Im Amateurboxen boxen zwar auch Kinder, aber doch sehr reglementiert und erst ab dem 10. Lebensjahr können sie in der Jugend C über drei Runden zu zwei Minuten in den Ring steigen. Aber MMA im Vollkontaktbereich ist da schon eine andere Kiste.
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  #19  
Alt 24-04-2008, 11:19
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Möchte grad mal anmerken, dass ein korrektes Kindertraining sehr hohe Ansprüche an den Trainer stellt. Kampfkunst unterrichten ist das eine.
Ich möchte mich nicht mit Kinderpädagogik belasten, geschweige denn die Verantwortung tragen und mich auch nicht mit sonem wuselndem Haufen rumschlagen.

In diesem Sinne halte ich es für besser, ein gewisses Einstiegsalter zwischen 12 und 16 zu wählen und dann die nötige Disziplin vorauszusetzen.

Die sportliche Entwicklung des Kindes ist wichtig. Dafür gibts aber Kinder- Turnen- Judo und Fussball.
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  #20  
Alt 24-04-2008, 12:10
Benutzerbild von Joe Cool
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Zitat:
Zitat von PeterF Beitrag anzeigen
Grundsätzlich stimme ich Frank zu, wobei ich aber das "Zu gefährlich für die geistige und körperliche Entwicklung" nicht direkt nachvollziehen kann.
Kinder, speziell Jungs "prügeln" sich eben egal ob sie einen Kampfsport machen oder nicht. Ich denke entscheidend ist immer die Persönlichkeit und das Umfeld des Kindes ob sich MMA Training positiv oder negativ auf die weitere geistige Entwicklung auswirkt.
Für die körperliche Entwicklung sehe ich allerdings bei den "Sparrings intensiven" Sportarten auch einen Nachteil.
Das "Prügeln" der Jungs auf dem Schulhof sieht aber ein wenig anders aus... Da wird gerauft und gerungen, aber Schlagen und Treten ist da weniger populär, weil die Kinder (zumindest da wo ich zur Schule gegangen bin) doch sowas wie 'ne Hemmschwelle haben (oder hatten?).
Wenn die dann im Training lernen richtig zuzuschlagen ist es bei vielen wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis sie's auch bei Rangeleien mal tun. Mit richtig zuschlagen meine ich gezielte Schläge gegen andere Menschen. Wenn die Knirpse ihre Karate-Katas durchlaufen und dabei in die Luft schlagen halt' ich das für weniger gefährlich...
Imho sind Judo, BJJ oder ähnliches ganz gut für Kinder geeignet, da i.d.R. Schläge einfach kein Trainingsinhalt sind. Und eine bessere Basis für MMA gibt's ja praktisch nicht, also kann sich das Kind später dann immernoch dafür entscheiden, ob es sowas auch mal ausprobieren will. Bin allerdings auch "Jugendturnieren" immer etwas skeptisch gegenüber eingestellt. Training, ja, schön und gut. Aber kämpfen? Schwierig da 'ne Altersgrenze zu ziehen...

Grüße
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  #21  
Alt 24-04-2008, 12:46
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Ich kann nur aus persönlicher Erfahrung sprechen...Ich war 9 als ich mit Karate angefangen habe und vielleicht etwa 10 als ich meine ersten Karate Kumite (Semikontaktkickboxen) Turniere absolvierte. Meiner geistigen Entwicklung hat das überhaupt nicht geschadet. Ich habe mich in meinem Leben erst einmal geprügelt,bin nie mit dem Gesetz in Kontakt gekommen und in der Schule nie negativ aufgefallen. Heute studiere ich.
Dass Kampfsportarten, die Tritte und Schläge beinhalten den Kindern schaden würde, halte ich für allzu pauschalisiert und nicht haltbar, da es immer davon abhängt in welchem Kontext ich dies lerne. Ich habe es nie als prügeln empfunden, sondern als kämpfen. Habe für meinen Gegner stets Respekt empfunden und auf die Fairness geachtet. Agressionen habe ich nie empfunden und wollte meinem Gegner auch nicht wehtun. Es machte ganz einfach Spass, es war wie Fussball spielen, nur dass ich keine Tore erzielen musste sondern Lücken in der Verteidigung des Gegners finden musste.
Überhaupt lernte ich sehr viel über Disziplin und Respekt.

Ob eine Kampfsportart für Kinder geeignet ist, hängt davon ab, wie sie den Kindern beigebracht wird.
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  #22  
Alt 24-04-2008, 13:28
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MMA ist ein sehr neuer Kampfsport.
Ich glaube, das sich hier noch viel verändern will und das bis jetzt erst 60% von diesem Potenzial genutzt wird.
Wer später mit zu den Besten gehören möchte muß als Kind anfangen zu trainieren.

Geignete Trainer zu finden düfte schwer sein da es z.b: nur wenige gibt im Vergleich zu Tae Kwon do Trainer.

Auch ich würde mein Kind erst mal zum Judo schicken. Und dann zum Karate Kurs. Aber eben auch deshalb weil man die neue Sportart und die Trainingsweise nicht kennt.

Aber wie schon gesagt die Besten haben meist schon in frühen Jahren angefangen. z.B Bambini Kampfklasse im Kickboxen. Da stehen 6-7 jährige dessen Handschuhe gösser sind als deren Körper.
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  #23  
Alt 24-04-2008, 13:29
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semikontakt ist schon was anderes als vk.
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  #24  
Alt 24-04-2008, 14:13
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@ Twilight: Vielleicht ist's so rübergekommen, aber ich bin nicht zwangsläufig gegen schlagende/tretende Kampfsportarten für Kinder. Semi-Kontakt Kickboxen, Karate, etc. halte ich für keine per se schlechte Sache. Aber wenn da "gekämpft" wird sind das meistens Pointfighting- oder Leichtkontaktwettkämpfe. Man lernt Punkte zu machen (mir drängt sich immer der Vergleich mit dem Fechten auf). Wettkämpfe im MMA sind da schon was anderes... und das halte ich für ungeeignet für Kinder.
Und mir ist schon klar, dass nicht jeder der in seiner Kindheit mal Karate gemacht hat ein übler Schläger wird
Vielleicht können Kinder, in deren Erziehung sonst alles total optimal verläuft auch MMA-Wettkämpfe machen ohne davon irgendwelche Schäden davonzutragen. Mag ja sein. Aber mir wird bei dem Gedanken Kinder in den Ring zu stellen nicht unbedingt warm um's Herz... that's all.
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  #25  
Alt 24-04-2008, 14:35
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ich denke auch das sportarten wie eben mma nicht für kinder geignet sind.man schickt ja auch keinen 6 jährigen zum freefight.aber ich denke das ihr auch die grundschulen bissl lasch einschätzt.ich bekam in der grundschule das erste mal n messer untern hals gehalten...
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  #26  
Alt 24-04-2008, 15:03
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Ich sehe kein problem darin solange die kinder von verantwortungsvollen trainern begleitet werden. Auch wettkaempfe sehe ich eher gelassen. Gibt ja auch genuegend andere KS wettkaempfe wo schon die ganz kleinen dran teilnehmen.
In den Niederlanden gibts jetzt auch die erste Kickbox Kids Championship. Initiert von Melvin Manhoef dem WFCA und der ABN Amro bank. Also warum nicht auch MMA?
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  #27  
Alt 24-04-2008, 15:33
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hmm, mma halte ich für nicht soo kindergerecht.

bei uns können kinder ab 5 jahren am training teilnehmen, was dann ein reines bjj training speziell auf kinde zugeschnitten ist, ab 9 jahren kommen sie in die ältere kinderklasse, und ab 16 bei den erwachsenen. wo sie dann auch freefight trainieren können.

finde das ein sehr gutes system.
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  #28  
Alt 24-04-2008, 15:50
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Joe:

Klar, so habe ich das auch verstandne, es ging um das punkten, und nicht um das Schlagen des Gegners. Bei MMA stelle ich mir das ein bisschen schwieriger vor, da es ja eigentlich eine Vollkontaktsportart ist und nicht wirklich auf semikontakt Basis ausgeübt werden kann. (Stelle ich mir ziemlich schwierig vor) Von daher finde ich auch eher, dass MMA nicht wirklich kindertauglich ist, es die Kinder vielleicht sogar überfordert, da es ja ein Mix aus verschiedenen Kampfsportarten ist. Bin auch der Meinung dass man als Kind zuerst BJJ oder Karate oder sonst irgendwas lernen sollte....das ist spielerischer.
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  #29  
Alt 25-04-2008, 10:35
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Zitat:
Zitat von marq Beitrag anzeigen
nicht immer von dir ausgehen... diese behauptung halte ich für ein gerücht.
ne prügelei kommt vor ist aber normalerweise nicht die tägl. regel
Wer spricht hier von "täglicher Regel"? Ich habe Franks Post so aufgefasst dass er bedenken hat dass die Kinder die MMA Trainieren würden, später eher zur Gewalt neigen. Das glaube ich eben nicht weil dazu viele andere Faktoren (die wir als Eltern oder Trainer nicht in der Hand haben) mitspielen.
Die größere Gefahr bei den kleinen sehe ich in den Verletzungen und Folgeschäden. Und da sind meiner Meinung nach nicht nur Schläge und Tritte gefährlich sondern auch diverse Streckhebel usw. aus dem Judo und BJJ. Ich kenne übrigens auch Ringer und auch Handballer und Fußballer die schon in ihrer Kindheit sehr viele Verletzungen durch ihren Sport abbekommen haben . So gesehen ist für mich die Frage ob MMA für Kinder geeignet ist oder nicht, nicht objektiv zu beantworten.
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  #30  
Alt 25-04-2008, 13:31
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Ich denke das ganze ist weniger eine Frage, ob das System oder die KK geeignet ist, sondern wie es den Kindern beigebracht wird.

Ich halte es für völligen Schwachsinn Kinder MMA kämpfen zu lassen, jetzt mal abgesehen von den verletzungstechnischen Aspekten, braucht es meiner Meinung nach ein sehr hohes Trainingspensum, bis man einen MMA Kampf machen sollte. Das gilt für mich bei Erwachsenen genau so. Da man öfters verschiedene Kampfsportarten mischt, oder parallel trainiert, um sich auf MMA Kämpfe vorzubreiten wäre ein Kind von mir aus gesehen gar nicht in der Lage dieses Pensum zu bewältigen, bevor es dann sowieso ein Jugendlicher wäre.

Allerdings verstehe ich die Einstellung nicht, warum gewisse Kampfsportarten besser für Kinder sein sollen als andere. Dies könnte jetzt in die Diskussion ausarten "welches denn die GEFÄHRLICHSTE Kampfsportart" ist, aber ich denke da finden wir keinen gemeinsamen Nenner. Ich kann doch Freefight mit den gleichen Schutzvorkehrungen trainieren, wie ich auch Thaiboxen oder sonst was übe.
Ich finde man sollte diese Gefährlichkeit nicht anhand des Regelwerks von Profikämpfen beurteilen (Dies ist ja selbst bei MMA in versch. Kategorien aufgeteilt).
Gerade im Training kommt es doch ganz auf die Methodik an. Trainiere ich mit Schienbeinschonern oder ohne? Dann gehts weiter zur Reihenfolge der zu erlerndenden Techniken. Müssen Takedowns von Anfang an ins Training? Sind Tritte zum Kopf das erste was den Kids gezeigt werden muss?

Ich denke nur schon mit einem geeigneten Aufbau kann man das Alter mit einbeziehen. Ich trainiere jetzt seit 3 Jahren MT, und bin noch immer weit davon entfernt einen sauberen High-Kick zu treten. Es gibt in meinen Augen genügend Techniken die man den Kids zeigen kann, bevor sie die "gefährlicheren" lernen und bis man die Sparringsreif drauf hat, kann man das mit Schützern, Pratzen und Trainingshanschuhen machen. Und trotzdem, wie schon gesagt hat man dann die Grundlagen relativ früh mitbekommen (Bekanntlich lernt man als Kind am leichtesten) und kann dann als junger Erwachsener darauf aufbauen.

Ich bin davon überzeugt dass dies alles eine Frage der Trainingsmethodik ist. Natürlich muss ein Trainer um Kinder zu unterrichten mehr Dinge bedenken. Wenn es allerdings richtig gemacht wird, kann man ihnen Disziplin, Respekt und ein gesundes Körpergefühl vermitteln, wofür man in meinen Augen nicht zu jung sein kann.
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SUBTIL wie ein VORSCHLAGHAMMER

Geändert von Glupjek (25-04-2008 um 13:33 Uhr).
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