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  #1  
Alt 25-09-2007, 21:22
Benutzerbild von Wasserspeier
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Standard Pride-Kämpfer in der UFC ... was ist da los?

Da in anderen Threads ja immer wieder über diverse negative Überraschungen von Ex-Pride-kämpfern diskutiert wird, mach ich mal das Topic hier auf.

Ich denke es gibt viele Gründe warum Pride-Kämpfer in der UFC etwas schwächeln und bei den meisten trifft eine Kombination aus folgenden Punkten zu.

1. Depression ... wer von Pride-FC zur UFC kommt kann nicht gut drauf sein!

2. Käfig vs. Ring ... für einige keine große Umstellung, für andere mehr. Manche können sich garnicht wirklich umstellen vom Kampfstil.

3. Regeln ... keine Stomps, keine Knie am Boden, aber dafür Ellbogen. Für einige Leute schon drastisch.

4. Doping ... da kann man spekulieren wie man will, in Japan konnte man stoffen ohne Ende, in den USA nur mit Risiko und nicht durchgängig. Und das ganze muss man nicht sehen an der Muskulatur.

5. Leistungslevel ... ich bin Pride-Fan, aber vielleicht hat man das Leistungslevel bei Pride doch etwas überschätzt. Nicht, dass Pride nicht die höchste Leistungsdichte hatte, aber vielleicht doch nicht so viel höher, als die UFC, und in der UFC haben sich die Kämpfer auch weiterentwickelt.


Alles das zusammen (nicht jeder Punkt muss auf jeden Kämpfer zutreffen) sind meiner Meinung nach die Gründe, weshalb es einige unschöne Überraschungen gab.
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  #2  
Alt 25-09-2007, 21:36
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Mit den Regeln stimme ich dir schon zu, trotzdem muss man eingestechen das es Profis sind die sich darauf vorbereiten.Meiner Meinung nach haben sich die Pride Kämpfer es zu locker genommen dachten die schaffen alle leicht.Das erkennt man an der miserablen Kondition von Shogun der sich wie es ausscheint nicht so gut vorbereitet hatte.Mirko unterschätze einfach Gonzaga,die einzigen Pride Kämpfer die eine gute Leitstung volbrachten bis jetzt waren Big Nog ausser seinen fehler als er fast Ko ging,und Rampage.Ob es jetzt mit dem Doping was zu tun hatt glaube ich eher nicht,weil auch wenn Mirko vollgepumpt wäre den High Kick von Gonzaga hätte er nicht so leicht wegstecken können.Doping hilft dir eine bessere Kondition
zu kriegen aber letzendlich muss man auch Kämpfen können um gute Resultate zu bekommen im MMA.Auch Pride Kämpfer sind Menschen die auch verlieren,hier Kämpfen nicht Organisationen sondern Menschen.
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  #3  
Alt 25-09-2007, 23:03
Benutzerbild von MARIO STAPEL
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es haben sich aber auch pride kämpfer in der ufc durchboxen können.

z.b. quinton jackson, andreson silva - sind beides jetzt ufc champions.
aber im großen und ganzen war ich nie ein freund von die kämpfer vond der org ist besser als die.
__________________
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  #4  
Alt 25-09-2007, 23:18
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Zitat:
Zitat von MARIO STAPEL Beitrag anzeigen
es haben sich aber auch pride kämpfer in der ufc durchboxen können.

z.b. quinton jackson, andreson silva - sind beides jetzt ufc champions.
aber im großen und ganzen war ich nie ein freund von die kämpfer vond der org ist besser als die.
Anderson Silva habe ich ganz vergessen zu erwähnen
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  #5  
Alt 26-09-2007, 00:28
Benutzerbild von Wasserspeier
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Sicher habt ihr Recht, dass es keine Regel ist, dass Pride Kämpfer verlieren und man muss eigentlich jeden Kampf und jeden Kämpfer einzeln betrachten.

Ich wollte einfach mal das Topic "Pride goes UFC" aufmachen, um das thema allgemein zu diskutieren, weils ja ansonsten immer in anderen Threads offtopic gemacht wird.


Jackson ist sicher im Käfig viel besser aufgehoben, besonders wenn er wieder gegen Wanderlei ran muss. Und Anderson hat seine letzten Pridekämpfe ja sogar verloren und ist ja nicht direkt von pride zur UFC gekommen.
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  #6  
Alt 26-09-2007, 00:30
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ich bin da auch sehr verblüfft ... ich hätte (und tue es noch) die pride kämpfer auch bei der ufc kämpfend stärker eingeschätzt. besonders der kampf von shogun hat mich sehr überrascht. vielleicht findet bei den pride kämpfern auch noch einmal eine kleine evolution statt. vielleicht waren sie im vorfeld zu unflexibel, ihre trainingsgewohnheiten umszustellen. ich habe die hoffnung, dass der groschen so langsahm fällt und sie in zukunft die ufc-ler mehr in bedrängnis bringen. immerhin trainieren die ufc jungs nur für die regeln im octagon. und das für einige jährchen mehr als die prideler.

eigentlich könnte es mir ja absolut egal sein, wer jetzt "der bessere" ist.

warum mir die "prideler" aber doch symphatischer sind als viele "ufc-ler" ist die umgebung, in der ich die "prideler" "kennenglernt" habe. bei pride war irgendwie immer noch so ein gewisser "spirit" in der luft. bei der ufc fehlt mir dies ein bisschen.
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  #7  
Alt 26-09-2007, 12:15
Benutzerbild von ivo c.
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Zitat:
Zitat von Wasserspeier Beitrag anzeigen
Sicher habt ihr Recht, dass es keine Regel ist, dass Pride Kämpfer verlieren und man muss eigentlich jeden Kampf und jeden Kämpfer einzeln betrachten.

Ich wollte einfach mal das Topic "Pride goes UFC" aufmachen, um das thema allgemein zu diskutieren, weils ja ansonsten immer in anderen Threads offtopic gemacht wird.


Jackson ist sicher im Käfig viel besser aufgehoben, besonders wenn er wieder gegen Wanderlei ran muss. Und Anderson hat seine letzten Pridekämpfe ja sogar verloren und ist ja nicht direkt von pride zur UFC gekommen.

Ich wollte nur mal am rande erwaehnen das Quinton seine Karriere im Cage angefangen hat. Cagerage oder irre ich mich
Servus!
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  #8  
Alt 26-09-2007, 14:54
Benutzerbild von Dudeplanet
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Ich finde es witzig, dass es immer noch einen Organisationenvergleich gibt. Bei welcher Organisation ein Kämpfer angestellt war, hat doch wohl wenig mit seinen Fähigkeiten zu tun. Ich sage ja auch nicht: Der Paul ist ein guter KFZ-Mechaniker, weil er bei BMW angestellt ist. Herrmann ist aber besser, denn er arbeitet bei Mercedes.

Dass man in Sachen Regeln und Show seinen Favoriten haben kann, ist ja völlig klar, hat nur nix mit den Kämpfern zu tun.
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  #9  
Alt 26-09-2007, 15:13
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Wo wird eigentlich die Linie zwischen Pride und UFC Kämpfern gezogen?
Gilt Yushin Okami auch als Pride Kämpfer?

@Wasserspeier wie glaubst du, dass Quinton Jacksons Clinch-Verteidigung sich rapide verbessern wird wenn er im Käfig anstatt in einem Ring kämpft?

Zitat:
Zitat von ivo c. Beitrag anzeigen
Ich wollte nur mal am rande erwaehnen das Quinton seine Karriere im Cage angefangen hat. Cagerage oder irre ich mich
Servus!
King of the Cage.

Geändert von Flibb (26-09-2007 um 15:15 Uhr).
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  #10  
Alt 26-09-2007, 15:17
Benutzerbild von ivo c.
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Zitat:
Zitat von Flibb Beitrag anzeigen
Wo wird eigentlich die Linie zwischen Pride und UFC Kämpfern gezogen?
Gilt Yushin Okami auch als Pride Kämpfer?

@Wasserspeier wie glaubst du, dass Quinton Jacksons Clinch-Verteidigung sich rapide verbessern wird wenn er im Käfig anstatt in einem Ring kämpft?



King of the Cage.
Danke!
Ich wusste es nicht genau, nur das es ein gelber Cage war.
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  #11  
Alt 30-09-2007, 18:41
Benutzerbild von Diogenes84
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ich denke du hast die gründe shcon ganz gut zusammengetragen wasserspeier.

obwohl ich pride viel lieber mochte als ufc muss ich zugeben, dass es mit den härteren dopingkontrollen in der ufc deutlich ist dass viele pride-leute ne schlechtere cardio haben als früher!

aber gerade die ellbogen/knie/stomp unterschiede machen viiel aus.
diese blöden ellbogen-cuts vermiesen viele gute kämpfe und dass man zb. keine kniestöße aus north-south machen darf ist gerade für die chute-box leute ein großer nachteil

dass die soccer-kicks und stomps nicht mehr erlaubt sind finde ich aber eigentlich gut. just my 2cts.
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  #12  
Alt 02-10-2007, 23:39
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man sollte aber daran denken, dass die regel-sache kein direkter vergleich zwischen pride und der ufc, sondern zwischen japan und usa waren/sind. ok, die elbows sind pride-sache, aber das stomping und soccer kicking verbietet die nevada state athletic commission.
somit waren ja auch die usa-pride-events ohne diese kicks.

ebenso wird man deswegen nie tourniere in der usa sehen. die nsac würde niemals zulassen, dass kämpfer zweimal am abend kämpfen. die checks sind dort wesentlich strenger, als in japan.
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  #13  
Alt 03-10-2007, 12:25
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Jeder hatte doch erwartet das die PRIDE Kämpfer absolut durch marschieren würde in der UFC.Weil die UFC Kämpfer ja bis auf ein paar ausnahmen alle nicht das niveau und die Klasse der PRIDE kämpfer besitzen.(Achtung:Ironie!)
Das war ja wohl nichts bis auf Rampage.
Denke schon das man daran erkennen kann das die UFC Fighter auf jedenfall unterschätzt wurden,wer hätte gedacht das Cro Cop als beispiel gegen leute wie Gonzagha oder Kongo verlieren würde.Niemand!
Oder das Griffin gegen Shogun gewinnen würde,dazu noch so überzeugend.
Finde gut das man jetzt diese paarungen sehen kann UFC gegen PRIDE,das hat wieder richtig pfeffer ins MMA gebracht.
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  #14  
Alt 03-10-2007, 14:26
Benutzerbild von ivo c.
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Zitat:
Zitat von Gladbeck Beitrag anzeigen
Jeder hatte doch erwartet das die PRIDE Kämpfer absolut durch marschieren würde in der UFC.Weil die UFC Kämpfer ja bis auf ein paar ausnahmen alle nicht das niveau und die Klasse der PRIDE kämpfer besitzen.(Achtung:Ironie!)
Das war ja wohl nichts bis auf Rampage.
Denke schon das man daran erkennen kann das die UFC Fighter auf jedenfall unterschätzt wurden,wer hätte gedacht das Cro Cop als beispiel gegen leute wie Gonzagha oder Kongo verlieren würde.Niemand!
Oder das Griffin gegen Shogun gewinnen würde,dazu noch so überzeugend.
Finde gut das man jetzt diese paarungen sehen kann UFC gegen PRIDE,das hat wieder richtig pfeffer ins MMA gebracht.
Und wie war das mit ein paar UFC kaempfern in Pride?
Die wenigen die es gab...

Naja. Auf jeden Fall sieht man das ergebnis. Da hast Du recht.
Meiner Meinung nach brauchen die alle ein bisschen Zeit.
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  #15  
Alt 03-10-2007, 21:34
Benutzerbild von Diogenes84
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Zitat:
Zitat von Gladbeck Beitrag anzeigen
Denke schon das man daran erkennen kann das die UFC Fighter auf jedenfall unterschätzt wurden,
da hast du recht.
ich hab auch dazugehört

gibt aber wirklich viele junge talente in der ufc jetzt und da es weltweit doch noch einige andere aufstrebende organisationen gibt, wird wohl dauerhaft pfeffer im sport bleiben

Geändert von Diogenes84 (03-10-2007 um 21:38 Uhr).
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