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#1
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| Welche Erfahrungen gibts es mit Psychologie als Unterstützung zum "normalen" Training im ValeTudo ? Von der Theorie her müsste doch die menschliche Psyche mit einem Schlag ins Gesicht (zb. von nichtinsgesicht) wesentlich mehr Schwierigkeiten haben, als wenn ein Golfspieler einen Ball verschlägt. Andererseits ist bekannt dass psycholgoisches Training im Golf extrem leistungsfördernd ist (Visualisierung einer Flugbahn z.b.). Mir sind jedoch keine psycholgischen Trainingshilfen im VT bekannt. (googele und suche fand nix). Deshalb meine Frage an Euch: -im Training, -im Kampf, -nach dem Kampf: ~In wie weit arbeitet Ihr mental zusätzlich ? ~Welche Strategien, Tips&Tricks gibt es, welche habt Ihr benutzt ? ~Welche Erfolge, Erfahrungen habt Ihr gemacht ? Danke.
__________________ ![]() "Ice, You look like falang - but you think like Thai" Geändert von IcECaFE (09-07-2005 um 20:07 Uhr). |
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#2
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| achwas, ein schlag von nichtinsgesicht macht überhaupt keine Probleme... ![]() |
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#3
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| Richtig. Ein Schlag von nichtinsgesicht LÖST Probleme ![]() |
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#4
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| Meine Erfahrung bezieht sich zwar (noch ) nicht auf Vale Tudo, sondern eher auf Türstehertätigkeiten und sonstiges Straßenzeugs, aber so riesig wird der Unterschied nciht sein:Mentales Training sollte eigentlich ein Bestandteil eines jeden KK Trainings sein bzw. durch die KK mittrainiert werden. Richtiges separates Training ist meiner Meinung nach nur nötig, wenn man mit einem angeknacksten Selbstwertgefühl zu trainieren anfängt und sich allein dadurch eine Selbstwertsteigerung erhofft. Wobei man dann bei einem Psychologen wohl besser aufgehoben wäre. Speziell für den Schlaghemmungsabbau und sonstige Dinge, die man durch den Alltag geht meiner Meinung nach ncihts über schlcihte Konditionierung (siehe auch pavlovsche Hund etc.). Weitere Beispiele (z.B. die von Dir genannten Visualisierungen) helfen meines Wissens nach weniger dabei, mit dem psychischen Stress klazukommen, sonder eher dabei, Schläge korrekt auszuführen und Situationen durch den (imaginär bereits erfolgten Erfolg) souveräner und selbstsicherer zu lösen. "The will to win ist far more important than the skill to win" |
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#5
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| Zitat"Richtiges separates Training ist meiner Meinung nach nur nötig, wenn man mit einem angeknacksten Selbstwertgefühl zu trainieren anfängt und sich allein dadurch eine Selbstwertsteigerung erhofft. Wobei man dann bei einem Psychologen wohl besser aufgehoben wäre." Das kommt wohl sehr darauf an wie hoch man seine Ziele steckt, als Beispiel, erkläre das mal Ultramarathonläufer die 216 Km unter 60 Stunden in in der Wüste Arizonas laufen, see: http://www.badwater.com/ , natürlich bei lauschigen 50 Grad...im Schatten Philosophisch gesehen, endet die Diskussion dann bei "Was ist eigentlich normal" Und im Prinzip ist dort m.E kein wesentlicher Unterschied zum KK/KS in psychologischen Interventionen/Trainingsmethoden zu sehen. ...und zu Pawlow, der beschränkt sich lediglich auf Actio/Reactio... Geändert von renneundweitweg (10-07-2005 um 21:19 Uhr). |
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#6
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| Ein psychologischer-motivierender Teil gehört ganz sicher zum Wettkampftraining. Grüsse
__________________ Frank Burczynski J.A.B. JKD Akademie Berlin + IMAG e.V. Der KKB Webshop für Sporternährung |
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#7
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| Sicher kommts auf die Ziele an! Ich hatte das eher so gemeint, dass man psychologische Schulung sehr gut auch im normalen (Wettkampf-) Training unterbringen kann, ohne es in einer separaten Einheit zu behandeln. Wobei es natürlich auch nicht schadet ! |
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#8
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| Hey Tom! spannendes Thema! Zitat:
Die Form des Kräftemessens bzw. des Wettkampfes ist viel direkter weil manals bei kontaktlosen Sportarten und daher auch als intensiver wahrgenommen. ( darin liegt auch ein Reiz des Sports...) Da beim vollkontakt Kampf oft Angst und agressionen ins spiel kommen ist das ganze nicht unproblematisch. Die ganze Sache läd sich schnell emotional auf. Und da kommt es halt darauf an wie der einzelne das ganze dann einordnet und verarbeitet. Der Standpunkt bestimmt die Perspektive... Zitat:
Zitat:
ich bin auch gerade dabei mich ins Thema einzuarbeiten. Aktuell kämpfe ich mich durch den "Grapplers-Gameplan" (hat Frank mir ausgeliehen) grappler gameplan[img]chrome://targetalert/content/skin/new.png[/img][img]chrome://targetalert/content/skin/new.png[/img][img]chrome://targetalert/content/skin/new.png[/img] (- Ok, die webside ist trash aber das audio-book ist richtig gut.) Mentales Training ist genauso wichtig wie das körperliche! Mehr noch ich finde beides sind zwei seiten einer Medallie. Ansonsten Check doch mal was seine BJJ-Heiligkeit Rickson Gracie zum Thema sagt und schreibt...Neben einigen EsoQuark hat der auch sehr viel gutes zum Thema gesagt!see ya!
__________________ Alles für Alle! |
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#9
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| Die Form des Kräftemessens bzw. des Wettkampfes ist viel direkter weil manals bei kontaktlosen Sportarten und daher auch als intensiver wahrgenommen. ( darin liegt auch ein Reiz des Sports...) Da beim vollkontakt Kampf oft Angst und agressionen ins spiel kommen ist das ganze nicht unproblematisch. Die ganze Sache läd sich schnell emotional auf. Und da kommt es halt darauf an wie der einzelne das ganze dann einordnet und verarbeitet. Der Standpunkt bestimmt die Perspektive... Bei Kontaktlosen Sportarten beschäftigst Du Dich i.d.R. intensiver mit Dir selbst.Was die Thematik auf den "inneren Widerstand" lenkt, d.h. Störfaktoren die dich von der ILZ (Idealen Leistungszone) wegdrängen. Und der iW ist bei jedem Sport mehr oder minder vorhanden, der iW wird oft durch eine Dysbalance in Emotionen verstärkt. Von meinem Standpunkt aus gesehen sehe ich jetzt noch keinen großen Unterschied, denke aber , das Du mit deiner Argumentation Golfen etc. im Recht bist....das Ganze geht dann wohl eher in den Bereich Grenzerfahrung Der Standpunkt bestimmt die Perspektive... ![]() |
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#10
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| Gucken wir doch mal wie viele Profis die Sache angehen. Egal ob Olympia Judokas, Sprinter oder Gewichtheber usw. Bevor sie in den Wettkampf gehen bzw. in den Ring steigen verabschieden sie sich eine Zeit lang - eine Woche oder so – von ihren Freunden und Familie um in aller ruhe irgendwo ausschließlich Mental auf den großen Kampf vor zubereiten. Das ganze funktioniert wie ein Ritual – um möglichst stressfrei in den Kampf zu gehen. Alle eventuell belastenden Faktoren sollen dabei soweit wie möglich vom Sportler ferngehalten werden. Ok…das machen nicht alle so. Ich glaube dass jeder da seinen eigenen Weg finden muss sich optimal auf den Kampf vorzubereiten. Der eine Meditiert in den Bergen, ein anderer spielt Playstation und wieder jemand andrer geht vor dem Kampf immer ins Aquarium. Allen gemeinsam ist jedoch das sie ehr ruhige und stressfreie Sachen machen. Kaum jemand geht deshalb auf wilde Partys oder auf ein Konzert. Mentales Training fängt aber nicht unmittelbar vor dem Kampf an sondern parallel zum körperlichen. Es gehört einfach dazu und kann bzw. soll nicht abgespaltet werden. Ich finde gerade das macht Wettkampf-Sport ja so spannend: da stellt man sich einer Aufgabe, arbeitet auf ein Ziel hin, hält eine gewisse Trainings-Disziplin muss lernen mit stress und so klar zukommen. Der eigentliche Kampf sind daher nicht nur diese spektakulären 15 Minuten im Rampenlicht sondern die ganze Trainingszeit. Im Ring zu gewinnen ist nur so was wie der krönende Abschluss. jb
__________________ Alles für Alle! |
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#11
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| Richtig Mentales Training gehört einfach zum Thema Kampf, kann nicht abgespaltet werden, da es parallel zum physischen Training läuft. Mentales Training ist ein wesentlicher bestandteil beim VK.CU
__________________ Kein MMA - ich schwöre DOPPELschwör! Der Liebling der Woche, mehrmals anschauen (Achtung Kultur!) |
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#12
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| sagte ein mann in der serie "simpsons" zu einem ausbildner: Du darfst einen soldaten in den ***treten, du darfst in in den tod schicken, aber niemals darfst du ihn ohrfeigen |
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#13
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#14
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| So Jungs, jetzt mal Butter bei die Fische... Ich empfinde das als ein sehr geniales Thema. Jetzt mal an die Profis gerichtet: Wie sieht euer mentales Training als Fighter oder Trainer aus? Laßt mal was hören, dass würde mich brennend interessieren!!! Und ich denke, dass geht nicht nur mir so. Gruss Julian
__________________ - pain is temporary, pride is forever - |
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#15
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| Ich mache mir vorher einen "Gameplan", d.h. ich weiss, mit was ich angreifen werde und was ich versuchen werde. Ich überlege mir, wie mein gegner darauf reagieren könnte und suche Lösungen dafür. Dieses "Go with the flow" darf nicht zum reagieren führen, es ist für mich eine Aufforderung zu agieren, d.h. ich gebe an, wohin es geht. Diese Geschichte visualisiere ich immer wieder, so dass ich vorbereitet bin auf das, was kommt. Grüsse
__________________ Frank Burczynski J.A.B. JKD Akademie Berlin + IMAG e.V. Der KKB Webshop für Sporternährung |
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