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  #16  
Alt 16-07-2005, 12:50
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Kampfkunst: VALE TUDO
 
Registrierungsdatum: 16.05.2005
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@JKD Berlin
so ein Gameplan kannst du im Wettkampf gut machen, wenn du dein Gegner vorher kennst etc.
Aber auf der Strasse, wo du in Sek bruchteilen einen Gegner vor die Füsse bekommst, da bringt dir sowas nix. Und da liegt die Kunst, schnell und richtig zu reagieren. Du bist nicht mental vorbereitet, bist nicht aufgewärmt etc. Da liegt der grosse Unterschied
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  #17  
Alt 16-07-2005, 12:53
Benutzerbild von jkdberlin
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Punkt a): wir reden hier in einem Forum, bei de es um Sport geht, also um Wettkämpfe etc.pp.

Punkt b): ich wüsste nicht, warum ich einen derartigen Gameplan nicht auch für die Strassen haben könnte, imemrhin trainiere ich ja auch JKD für den SV-Fall und auch da habe ich bei bestimmten Szenarien meinen Game- bzw. Vorgehensplan. Wieso sollte ich nicht mental vorbereitet sein? Ich laufe ja nicht blind durch die Gegend. Aufgewärmt? Was hat das mit Psychologie zu tun?
Nur wer sich überraschen lässt braucht sowas nicht.

Grüsse
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Frank Burczynski
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  #18  
Alt 16-07-2005, 13:07
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Kampfkunst: JUDO u Boxen
 
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Also ich finde es eher sehr anstrengend, wenn man schon auf der Strasse immer wachsam sein muss wie im Wettkampf. Mein Vater sagt, wenn man Kampfsport richtig zum Lebensinhalt macht, dann begleitet es einem in jeder Situation und man kann davon paranoid werden, also unbegründet immer Gefahren sehen. Stimmt das?
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  #19  
Alt 16-07-2005, 17:04
Benutzerbild von jkdberlin
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Hmm...also ich halte das hier nach dem Farbcode:
Code weiss: zuhause
Code gelb: draussen auf der Strasse
Code orange: ich spüre Ärger
Code rot: Ärger ist da

aber das ist eher ein thema für das SV-Forum o.ä. würde ich sagen.

Grüsse
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Frank Burczynski
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  #20  
Alt 16-07-2005, 17:22
Benutzerbild von FEDOR
inaktiv
Kampfkunst: VALE TUDO
 
Registrierungsdatum: 16.05.2005
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Beiträge: 94
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Das klingt ja schon leicht paranoid von unserem Admin
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  #21  
Alt 16-07-2005, 17:33
Benutzerbild von jkdberlin
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Hmm...nur weil ich paranoid bin, heisst ja nicht, dass sie nicht doch hinter mir her sind

Nun ja, paranoid würde ich nicht nicht nennen, aber aus Erfahrung halt etwas vorsichtig. Ich gehe nunmal bewusst und mit offenen Augen durch die gegend und denke, dass ich somit schon ein bisschen Ärger vermeiden konnte. Täter suchen Opfer, keine Gegner.

Grüsse
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Frank Burczynski
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  #22  
Alt 16-07-2005, 18:51
Benutzerbild von IcECaFE
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Kampfkunst: Tempel Boxer
 
Registrierungsdatum: 07.10.2004
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Beiträge: 348
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@ Mars: Was steht denn in etwa in dem buch ?

@jkd: gamplan - ne wirklich sehr schöne anregung

@fedor/stefan und alle anderen strassen-gangsta: die überschrift dieses threads ist eindeutig, bitte haltet euch daran. DANKE


ich möchte gerne meine frage noch etwas in die richtung präzisieren die mir beim erstellen dieses threads eigentlich vorschwebte:

wie kann man mit hilfe der psycholgie lernen treffer zu verarbeiten ? (gemeint sind treffer die man erhält, nicht die die man verteilt )
Ein golfer sieht nach einem misslungenen schlag nur den ball der falsch liegt. ein boxer weiss nach einem treffer um seinen fehler UND spürt den schmerz. das müsste ja eigentlich mental anders verarbeitet werden ( sprich mit anderen denkmustern) als ein falsch liegender ball...

ich weiss es nicht, deshalb frag ich.
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"Ice, You look like falang - but you think like Thai"
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  #23  
Alt 16-07-2005, 21:20
Benutzerbild von PoorPoleP
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Kampfkunst: Grappling, MMA
 
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Ich mache mir auch einen Plan wie ich den Kampf beginngen soll. Und wenn ich vor dem Kampf so richtig schiss hab denk ich immer dem anderen gehts nicht besser. Er hockt auch in der Kabine und macht sich seine Gedanken . Wir sind ja alle nur Menschen.
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  #24  
Alt 16-07-2005, 23:05
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Kampfkunst: VIDF Karate
 
Registrierungsdatum: 20.09.2002
Beiträge: 977
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Zitat:
Zitat von IcECaFE
ein boxer weiss nach einem treffer um seinen fehler UND spürt den schmerz. das müsste ja eigentlich mental anders verarbeitet werden.
Naja bei dem ganzen Adrenalin ist da nicht sooo viel mit Schmerz. Habe bei Treffern im Kampf immer nur gedacht "Shit, wurde getroffen, muss was ändern... hauptsache nicht k.o. gehen". Niemals "Aua tut das weh". Letzteres kommt dann aber nach dem Kampf zu genüge
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  #25  
Alt 17-07-2005, 09:59
Benutzerbild von Björn Friedrich
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Kampfkunst: Friedrich Jiu Jitsu and NOTHING else.....
 
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Ort: Rhein-Main Gebiet
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Der "Grappling Gameplan" von Lloyd Irvin ist in dem Bereich ein sehr gutes Produkt, WENN man die Energie und Zeit aufbringt wirklich damit zu arbeiten.

Kostet zwar um die 100$ ist aber wirklich gut.

Das Ding ist man fliesst immer von einer Technik zur nächsten, aber wenn man sich vorher klargemacht hat, was sein eigenes Spiel überhaupt ist und wie man kämpfen will, reagiert man sicherer und effektiver und darum geht es ja.


Tschüß
Björn
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  #26  
Alt 17-07-2005, 13:08
Benutzerbild von andyconda
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Kampfkunst: LUTA LIVRE / Teutonic Lifting
 
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Ort: Köln
Alter: 38
Beiträge: 2.083
Standard Druck

Hi!

Ich hatte vor einiger Zeit mal einen Threat ins Leben gerufen, in dem es um die psychologischen Einflüsse und Vorbereitungen bezüglich des Wettkampfes ging. Dazu habe ich hier einige interessante Ausführungen:
http://www.luta-livre.de/Support/uni...ychaspekte.pdf

Ich denke aber, dass es hier vordergründig um die psychische Verarbeitung von Treffern beim Vale Tudo geht, um einer Niederlage noch vorzubeugen.

In den Fights in denen ich verloren habe, war irgendwann im Kampf die Luft raus und ich habe mir nur noch das Ende des Kampfes herbeigesehnt.
Meiner Meinung nach gilt es diesem Gefühl entgegen zu wirken, da dies unmittelbar auf den Kampfwillen Einfluss hat.

Meine Empfehlung dazu stammt aus den zum Glück weit in der Überzahl liegenden gewonnenen Kämpfen :
Mach Druck! Wer Druck macht bestimmt das Spiel, provoziert Fehler des Gegners und wird weitaus weniger hart getroffen. - Wenn Du dann doch getroffen wirst, solltest Du dem kein Gewicht geben, sondern weiter mit gesundem(? ) Optimismus angreifen um Deine Vorteile auszuspielen.

Um jedoch der zu sein, der über den gesammten Zeitraum das Spiel bestimmt, musst Du entsprechend konditionsstark sein, damit Du permanent mit wachen Geist auf die sich bietenden Möglichkeiten reagieren kannst.

Dazu ist die von JKDberlin erwähnte Methode eines Gameplans hervorragend geeignet um vor dem Wettkampf entsprechende Strategien zu entwickeln, und mit taktischen Finessen die fehlerhaften Reaktionen des Gegners unter Technikanwendungen zu nutzen.

Kurz und gut: Wer Druck macht ist im Vorteil!

Gruß Andy
__________________
ANDYCONDA Luta Livre ----- Teutonic LIFTING-CLUB

Andreas Schmidt
Dipl.-Sportwiss., ELLO Headcoach
Mail: info@sportschule-koeln.de
HP-GYM: www.sportschule-koeln.de
HP: www.andyconda.de
Luta Livre im TV/1 Luta Livre im TV/2

Geändert von andyconda (17-07-2005 um 13:10 Uhr).
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  #27  
Alt 17-07-2005, 14:25
Benutzerbild von jkdberlin
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Registrierungsdatum: 26.08.2001
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Und wiedereinmal fällt das wichtige Wort: Kondition! Meiner Meinung nach eins der wichtigsten Attribute überhaupt im Vale Tudo oder Grappling. Solange du noch nach vorne gehen kannst bist du im Vorteil! Niemand kann eine Strategie gegen Glückstreffer o.ä. entwickeln, aber bei einem anderen Kampfverlauf ist es wichtig, alle seine offensiven und defensiven Aktionen noch kontrolliert auszuführen. Und hierbei braucht man vor allem Kondition. Also, Tom, los geht's Ich habe da diese Woche ein paar interessante Angebote für unser Team bekommen

Grüsse
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Frank Burczynski
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  #28  
Alt 17-07-2005, 16:43
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Ort: Gründau
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Zitat:
Zitat von andyconda
Hi!

Ich hatte vor einiger Zeit mal einen Threat ins Leben gerufen, in dem es um die psychologischen Einflüsse und Vorbereitungen bezüglich des Wettkampfes ging. Dazu habe ich hier einige interessante Ausführungen:
http://www.luta-livre.de/Support/uni...ychaspekte.pdf

Ich denke aber, dass es hier vordergründig um die psychische Verarbeitung von Treffern beim Vale Tudo geht, um einer Niederlage noch vorzubeugen.

In den Fights in denen ich verloren habe, war irgendwann im Kampf die Luft raus und ich habe mir nur noch das Ende des Kampfes herbeigesehnt.
Meiner Meinung nach gilt es diesem Gefühl entgegen zu wirken, da dies unmittelbar auf den Kampfwillen Einfluss hat.

Meine Empfehlung dazu stammt aus den zum Glück weit in der Überzahl liegenden gewonnenen Kämpfen :
Mach Druck! Wer Druck macht bestimmt das Spiel, provoziert Fehler des Gegners und wird weitaus weniger hart getroffen. - Wenn Du dann doch getroffen wirst, solltest Du dem kein Gewicht geben, sondern weiter mit gesundem(? ) Optimismus angreifen um Deine Vorteile auszuspielen.

Um jedoch der zu sein, der über den gesammten Zeitraum das Spiel bestimmt, musst Du entsprechend konditionsstark sein, damit Du permanent mit wachen Geist auf die sich bietenden Möglichkeiten reagieren kannst.

Dazu ist die von JKDberlin erwähnte Methode eines Gameplans hervorragend geeignet um vor dem Wettkampf entsprechende Strategien zu entwickeln, und mit taktischen Finessen die fehlerhaften Reaktionen des Gegners unter Technikanwendungen zu nutzen.

Kurz und gut: Wer Druck macht ist im Vorteil!

Gruß Andy
Hallo!!!
Gar nicht so schlecht!!!
Gruß
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  #29  
Alt 17-07-2005, 16:48
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: FREIKAMPF
 
Registrierungsdatum: 06.01.2005
Ort: Gründau
Beiträge: 116
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Zitat:
Zitat von PoorPoleP
Ich mache mir auch einen Plan wie ich den Kampf beginngen soll. Und wenn ich vor dem Kampf so richtig schiss hab denk ich immer dem anderen gehts nicht besser. Er hockt auch in der Kabine und macht sich seine Gedanken . Wir sind ja alle nur Menschen.
Hi!
Ein paar Tips zu deinem Plan:
1. Erwarte das Beste
2. Stelle Dich auf schlimmste ein
3. Sei auf Überaschungen gefaßt

Gruß
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  #30  
Alt 18-07-2005, 10:09
Benutzerbild von FrAgGlE
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Combatives, FMA, Krav Maga (Fit to Fight)
 
Registrierungsdatum: 31.01.2005
Ort: Deutschland
Beiträge: 2.718
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Zitat:
Zitat von jkdberlin
Hmm...also ich halte das hier nach dem Farbcode:
Code weiss: zuhause
Code gelb: draussen auf der Strasse
Code orange: ich spüre Ärger
Code rot: Ärger ist da

aber das ist eher ein thema für das SV-Forum o.ä. würde ich sagen.

Grüsse
An dieser Stelle schöne Grüße an Sgt. Jim Wagner Diese Farbcodes oder identische Zahl- oder Buchstabencodes kann man eigentlich auf alle Situationen des Alltags -oder in diesem Falle auch des Sports- übertragen.´

Gruß Fraggle
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