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#16
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| Hey Yamatodamashii, ach in Deutschland hatte ich eigentlich keinen im Kopf, war eher global gedacht. Valde Tudo wird meiner Ansicht immer eine Lebenseinstellung bleiben, MMA wird sich im Laufe der Zeit wohl zu einer ausgereiften Sportart entwickeln, in der man auch länger und öfter kämpfen kann, was beim Valde Tudo oder gar Bare Knuckled, wie es z.T. in England betrieben wird, zwangsläufig nicht der Fall ist. Wenn kein Ringrichter stoppt, kann es eben doch sehr böse ausgehen. Das MMA hat ´ne echte Chance, zumal es ja - glaube ich - auch bei Olympia 2004 (Pancrase) Vorführ-Disziplin ist. Auf jeden Fall Daumen hoch für Eure Anstrengungen, den All-Kampf wieder gesellschaftsfähig zu machen, was er ja auch tausende von Jahren war. |
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#17
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| Auch wenn es einigen nicht allzu gut schmecken sollte; aus Respekt gehört hier die Aufzählung einiger namhafter Kämpfer (weder Gladiator noch Künstler) dazu: Chalid Arrab, Fatih Kocamis und Armin Eslami gehören sicherlich ebenfalls zu den Deutschen Top Fightern. Ein Zusammenwachsen der Deutschen MMA Szene (sofern es denn eine gibt) ist in meinen Augen schier unmöglich, da unser Deutsches Kampfsportpotential voll von Charakterköpfen und Selbstdarstellern ist. Jeder ist sich selbst der nächste und eine konstruktive Zusammenarbeit ist aufgrund verschiedenster (unnötiger) persönlicher und geschäftlicher Differenzen nicht möglich. Und wenn wir einmal realistisch über den Tellerand schauen, müssen wir einfach zugeben, dass für uns der Zug in Sachen "Vollkontakt" und "Grappling" bereits abgefahren ist. In den Teilsparten Submissionwrestling und (nennen wir es Freefight) sind wir Deutschen weniger als nur Mittelmass. Bei wirklichen !!! internationalen Vergleichskämpfen würden unsere Grappler und "Freefighter" gnadenlos wegradiert. Ihr, die Ihr Insider seid, wisst das. Aber Ihr redet die Realität zu Marketingzwecken schön. Und genau das ist die Barriere für den Aufbau unseres Sports. Warum nicht mal kleine Brötchen backen und zu den Roots zurückkehren? Warum nicht mal zugeben, auch noch lernen zu müssen, nicht immer nur Lehrer zu sein? Und wir haben verdammt viel aufzuholen und zu lernen. Schaut nach Skandinavien, schaut nach Polen und Jugoslawien! Die Jungs haben trainiert, waren gierig nach Wissen und neuen Konzepten. Und die Früchte sind jetzt doch mehr als eindeutig zu sehen (Stichwort J.O.Einemo, um nur einen zu nennen). Die ernsthaft und unter routinierter Anleitung trainierenden Grappler und Striker kann man (unter MMA Aspekten) fast schon an zehn Fingern abzählen. Sind wir doch mal ehrlich: eigentlich kennen wir uns doch alle hier, oder? Die Peters und Henries, Marios und Michaels, Franks und Björns... Leute - so, wie es jetzt läuft, läuft es (fast) gar nicht. Wir sind überholt worden und können in Zukunft maximal auf unserer kleinen nationalen Schaubühne anderen (ausgewählten) Gegnern die Schau stehlen... In diesem Sinne Boa Noite Alemanha Faixa
__________________ www.kampfsportcenter-frechen.de |
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#18
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| @Faixa Da muss ich Dir in vielen Aspekten Deines Postings wirklich Recht geben, Faixa. Challid und Fatih sind hier leider in Deutschland noch viel zu unbekannt, da sie ausschließlich (?) im Ausland fighten und in Deutschland bisher echt wenig in Erscheinung getreten sind. Viele denken sicher, dass die Jungs in Holland ansässig sind... Armin ist und bleibt meiner Meinung nach der derzeit beste Grappler in unserer Klasse in Deutschland (-76 kg) und niemand (auch ich nicht) wollte ihn außen vor stehen lassen. Armin müsste einfach noch mehr im MMA-Bereich fighten. Dann würde er sich auch hier schnell einen guten Namen machen bei seinem Potential. Fakt ist aber auch, dass sich die Deutschen MMAler auch gerade untereinander erst gerade mal so kennen lernen und keiner weiß eigentlich so Recht, wie eine Zusammenarbeit aussehen kann/sollte, damit sich mehr in Deutschland bewegt. Dazu sind die meisten aus total verschiedenen Lagern/Verbänden, was eine Annäherung für beide Seiten auch nicht gerade einfach macht. Sind einfach noch zuviele eingefahrene Schienen.... Dennoch bin ich der Meinung, dass auch deutsche MMA Fighter mittlerweile auch international bis zu einem gewissen Grad mithalten können. Allerding fehlt auf jeden Fall die Möglichkeit des Austausches und des gemeinsamen Vergleichs, damit alle voneinander lernen könnten. Aber vielleicht will gerade das eben nicht jeder??? Ist jetzt nicht auf uns bezogen, aber bei manchen Leuten hat man echt den Eindruck, dass sie ihr eigenes Süppchen immer noch am liebsten für sich alleine essen Naja, der Beitrag heißt ja "Quo vadis" und ich denke, diese Antwort muss jeder für sich selbst finden. Begrüßenswert wäre allerdings eine engere Zusammenarbeit/Austausch und eine verstärkte gegenseitige Teilnahme bei den Turnieren der jeweils anderen Verbände allemal! Naja, sollten da echt aufhören nur darüber zu reden... Lade Dich hiermit und ALLE Deine Sportler ein, an der UGC 4 im Juli teilzunehmen. Würden dann gerne im Austausch auch bei Deiner 2. TAP vorbeischauen, falls wir willkommen sind... Lass von Dir hören. Gute Nacht. |
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#19
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![]() Geändert von Ortega (13-01-2005 um 00:21 Uhr). |
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#20
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| Faixa hat schon recht, wenn ich mir Abu Dhabi anschaue und überlege das Jan Olav Eimö den Titel geholt hat dann frage ich mich schon, was haben wir hier Falsch gemacht. Wenn es möglich ist in Norwegen ohne ein brasiliansiches Umfeld so gut zu werden, dann ist das in Deutschland auch möglich, da bin ich mir sicher. Ich denke man darf den Kopf nicht in den Sand stecken und auch wenn der erste Zug abgefahren ist, es kommen noch weitere. Als Roy Harris mich im Dezember beim Training verpackt hat ist mir auch wieder klargeworden das wir noch einen langen Weg in Deutschland vor uns haben, das wir noch weit davon entfernt sind den Level von Brasilien und den USA aufzuholen, aber unmöglich ist es nicht solange man ehrlich zu sich selber bleibt und jeden Tag versucht neu zu lernen. Und was mich auch freut, die Akzeptanz und das Interesse am BJJ und Grappling ist gestiegen, denn die Anfragen für Seminare und Workshops sind gerade in den letzten 12 Monaten enorm gestiegen. Also sollten wir weiter machen.:-) Tschüß Björn |
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#21
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| Also, wenn ich das für mich mal ordne: es ist gut, ein Ziel zu haben, dass bis jetzt noch etwas utopisch erscheint. Um das zu erreichen bedarf es noch einer ganzen Masse (Aufbau)arbeit. Und um diese zu leisten, werden wir nunmal alle über kurz oder lang an einem Strang ziehen. Diversifikation, schon aufgrund der regionalen Gegbenheiten, hat doch auch Vorteile, es entstehen unterschiedliche Grappler- bzw. MMA-Typen, und dass hält den wichtigsten Bestandteil unserer Szene neben den Aktiven, nämlich den Zuschauer, bei der Stange. Also, weiter geht's: mat-time. Grüsse
__________________ Frank Burczynski IMAG e.V. Berlin ![]() Jeff Monson Grappling und MMA Pfingstseminar in Berlin: http://www.kampfkunst-board.info/for...eminar-145000/ |
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#22
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| Bin beim stöbern auf diesen alten Thread gestossen (1 1/2 Jahre alt) und es ist doch recht interessant, was damals so gedacht wurde und was sich in der Zwischenzeit so alles getan hat. Die FFA fusionierte mit dem MTBD, Kombat Komplett wurde abgehalten, der Outsider Cup hat sich etabliert, German Vale Tudo wurde erwartet ist aber nie angekommen und und und. Lest Euch die alten Postings von damals nochmal durch und sagt, wie Ihr die Sache heute seht.... |
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#23
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| Krass, über was ich damals nachgedacht habe...........;-) Da merkt man erst einmal was sich im eigenen Leben in zwei Jahren alles verändert.;-) Tschüß Björn |
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#24
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| Ich glaube dass MAAs in Deutschland im Vergleich zu anderen "Breitenkampfsportarten" immer ein Schattendasein führen werden, solange dieses brutale Bloodsportimage bestehen bleibt, was ich eigentlich sehr schade finde... ![]() |
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#25
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| Nunja, es gibt ja einige Leute in Deutschland, die daran arbeiten, dass zu ändern...wenn auch gaaaanz langsam und manchmal nicht immer erfolgreich ![]() Grüsse
__________________ Frank Burczynski IMAG e.V. Berlin ![]() Jeff Monson Grappling und MMA Pfingstseminar in Berlin: http://www.kampfkunst-board.info/for...eminar-145000/ |
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