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#31
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| das mal ein sehr gutes statement! |
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#32
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__________________ "Macht nichts, wenn die Preise für Reis und Mais steigen - Hauptsache, die Bolos bleiben billig!" ;-) |
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#33
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| Es ist halt eine Sache, hier im eigenen Saft kochend durch geschicktes Management und geschickt ausgewählte Gegner auf einen Kampfrekord von 10-0 zu kommen - aber eine ganz andere, sich dann auf internationalem (und damit meine ich jetzt nicht unbedingt Osteuropa) Parkett zu beweisen. Dennis legte bei der UFC erst einmal einen Fehlstart hin, bis er sich an die neue Herausforderung gewöhnt hatte (und ins Leichtgewicht runter ging) und hat seitdem deutlich mehr Erfolg. Er hat sich in den letzten drei Jahren als Kämpfer aber auch wahnsinnig entwickelt. Peter hatte auch gewisse Akklimatisationsschwierigkeiten und braucht jetzt dringend einen Sieg. Pascal bekommt einen schlagbaren Gegner für UFC-Verhältnisse, aber trotzdem ist Kenny jemand, der vom Niveau her eher am oberen Ende dessen hängt, was Pascal bisher kämpferisch vorgesetzt wurde. Insofern dürfte inzwischen klar sein, dass für "unsere" Jungs die Probleme erst richtig losgehen, wenn sie den UFC-Deal unterschrieben haben. Wäre ich ein Manager, würde ich meinen Kämpfern heute empfehlen, sich möglichst schwierige Gegner rauszusuchen und nicht möglichst einfache, damit sie dann auch tatsächlich für die UFC bereit sind, wenn der Anruf von Joe Silva kommt. Es ist ja schön und gut, in Deutschland einen unbesiegten Kampfrekord gegen Gurken aufzubauen, aber davon kann man sich maximal einen Fight bei der UFC kaufen - verbaut sich diese Chance dann aber vielleicht, weil man plötzlich mit einer ganz neuen Qualität an Kämpfern konfrontiert ist und damit nicht umzugehen weiss. |
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#34
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| Zitat:
Die eine Meinung ist: Man sollte einen Kämpfer behutsam aufbauen und auf keinen Fall zu früh ins Haifischbecken werfen. Alles zu seiner Zeit. Die andere: Ein Mensch wächst mit seinen Herausforderungen. Natürlich hätte ich lieber eine 10-0 Bilanz als eine 8-3, aber hätte ich vor etwas weniger als 2 Jahren nicht die große Herausforederung in der UFC zu kämpfen wahrgenommen, dann wäre ich lange nicht so weit wie ich es heute bin. Ich würde den Peter Sobotta von KSW Zeiten im Jahr 2008 heute in der 1. Runde finalisieren. Aber jetzt bin ich etwas vom Thema abgekommen. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass die Leute hier in Amerika einfacher vom Sport leben können. Die Leute hier sind etwas Riskiofreudiger. Sie entscheiden sich Profi zu werden und ziehen das durch. Manche erfolgreich, manche nicht. Doch der Weg an die Spitze ist lang und schwer. Die meißten Jungs haben Nebenjobs, arbeiten als Trainer oder leben zu Hause. Viele haben keine Krankenversicherung, usw., usw... Noch sind wir im MMA nicht so weit wie im Fußball, Basketball oder Football. Es gibt nur eine Hand voll Athleten, die alleine von den Kampfgagen leben können. So, jetzt ist es aber schon spät in San Diego. Gute Nacht Peter Sobotta |
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#35
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| Die meisten "normalen" Arbeitnehmer leben auch zu Hause, wo auch sonst? (Sry, das musste sein)Also ich denke hier im Board können die wenigsten nur von MMA leben, nur vom Kämpfen wohl schon gar nicht. Wie weiter oben geschrieben hat man allerdings die Möglichkeit, sich durch Sponsoren, einem Internetshop (Nahrungsergänzungsmittel etc.), Lehrgängen und Seminaren oder sonst was noch einiges dazu zu verdienen. Leben könnte man davon wohl schon irgendwie, aber es wird bestimmt kein Luxusleben. Zudem noch der Stress immer auf Tour sein zu müssen für Kämpfe und Seminare, den Shop am laufen zu halten und natürlich das Training nicht zu vernachlässigen. Vorraussetzung ist auch hier allerdings, dass man sich schon einen Namen gemacht hat. Wenn ich einen Leergang anbieten würde bucht mich wohl keine Sau ![]()
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#36
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![]() Selbst wenn du ne Lusche bist, du aber das richtige Management / Marketing findest, dann bucht man sich. Ist doch die Quintessenz des verlinkten Interviews. Und ich verweise gerne noch mal auf meinen eigenen Post: Selbst wenn man, sagen wir, 120.000€ eingenommen hat im Jahr, heißt das noch lange nicht, dass man damit viel erreicht hat. Steuer, Ausgaben etc., zieh 60-70.000€ davon ab. Dann bist du bei einem völlig normalen Gehalt eines unteren oder mittleren Managers, aber hast einen Beruf, den du nur bis 35 ausüben kannst...
__________________ If we're focused on judgements, right and wrong, good or bad, we're going to be in pain, and so will the people around us. |
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