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#16
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| Wer im Training schwitzt, muss im Kampf nicht Bluten...(habe ich von jemandem hier im Forum kopiert..:-) Das spiegelt aber auch einen wichtigen Punkt dar.. wenn ich vorher wie ein Berserker trainiert habe, begleitet von vielen Sparrings Kämpfen, bin im Training bis an meine Leistungen gegangen und viel Schmerzen ertragen, dann fühle ich mich an dem Tag X gut..* vorrausgesetzt ich weiss, dass die Kampf Paarung fair gewählt wurde..jemand mit den gleichen oder ähnlichen Kampferfahrungen...obwohl wenn ich gegen jemand bekanntes Kämpfen sollte, reizt es manchmal auch alles zu geben und es ihm zu zeigen bzw den Kampf gewinnen zu wollen... dann bekomme ich davor keine Angst... z.b. gegen Royce oder Rickson würde ich kämpfen.(macht zwar keinen Sinn).klar gewinnt er , aber ich werde nachdem ich verloren habe mit beiden Beinen und wenig Verletzungen nach Hause gehen... bei Vanderlei oder jemand anderem , da würde ich wirklich das erste mal schiss zeigen..* |
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#17
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| Naja, vor Wanderlei Schiss zu haben ist aber auch alles andere als eine Schande! Wenn schon Bas Rutten sagt: "this Guy is the Terminator!!", dann darf einem da auch die Klammer gehen! Grüsse
__________________ --Unmöglich ist nur das wovor du Angst hast es zu tun-- |
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#18
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| Seid Ihr nevös vor einem Kampf? ja,ein bisschen. /eher aufregung. Wie äussert sich die Nervosität? schwitzen ,gedanken aller art. Kann man von Angst sprechen? nein,eher respekt und konzentration. Wenn ja, wovor hast Du Angst? - Welche Methode nutzt Ihr um die Angst oder den Stress positiv zu nutzen? der weg ist das ziel. ich versuche meine nervosität in aggressionen umzubauen , damit ich heiß werde. |
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#19
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| Zitat:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Das Autogene Training (AT) ist eine davon. Das Autogene Training ist ein autosuggestives Verfahren, d.h. es wird vom Sportler selbst durchgeführt und dient in erster Linie der psychischen und muskulären Entspannung, der Beherrschung ungünstiger Vorstartzustände, der Konzentration vor dem Wettkampf der Bewältigung von Angst und der Beschleunigung der Erholung nach hohen Trainingsbelastungen. Wendet man es langfristig an, kommt es durchaus zu einer Optimierung psychischer Eigenschaften im Hinblick auf die Wettkampfvorbereitung. Die Formeln des Autogenen Trainings beruhen im Prinzip auf folgenden Inhalten: - Ruhetönung: Ich bin ganz ruhig - Schwereübung: Der rechte/linke arm ist ganz schwer - Wärmeübung: Der rechte/linke Arm ist ganz warm - Atemübung: Atmung ist ganz ruhig, es atmet mich - Bauchübung: Bauch ist durchströmt von Wärme - Kopfübung: Stirn ist angenehm kühl - Zurücknahme: Arme fest! Tief atmen! Augen auf! (vgl. König, Di Pol, Schäfer 1984) Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Methode besonders gut hilft und immer zuverlässiger wirkt, wenn man sie oft übt. Mehr Infos zu den psychischen Methoden im Bezug auf den Zweikampf werde ich auf der neuen ELLO-webside www.luta-livre.de veröffentlichen, damit immer mehr Kämpfer Spass am Wettkampf entwickeln, sich nicht von der Angst beherrschen lassen und sich darum frei entfalten können. Denn Angst oder Nervosität ist der totale Energiekiller! Gruß Andy
__________________ ANDYCONDA Luta Livre ----- Teutonic LIFTING-CLUB ![]() Andreas Schmidt Dipl.-Sportwiss., ELLO Headcoach Mail: info@sportschule-koeln.de HP-GYM: www.sportschule-koeln.de HP: www.andyconda.de Luta Livre im TV/1 Luta Livre im TV/2 |
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#20
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| Also zum Thema: Angst Also unmittelbar vor dem Kampf überkommt es mich auch. Ich bin einfach Scheißnervös. Und fang an das eigentliche Ziel vor den Augen zu verlieren! Ja, die gute alte Angst !! Doch dann ist der Augenblick gekommen sich Links und Rechts mal eine zu knallen, um wieder runterzukommen. Zusammenreißen ist angesagt!! Seine Gedanken wieder zu sammeln !! Sich zu Konzentrieren! Manche können das alleine andere brauchen Hilfe Aber dem Gegner geht es ja auch nicht anderes. Angst ist für mich eine gute Motivation besonders im Training. Vor dem Kampf empfinde ich sie eher als störend, aber umgewandelt(Atemtechniken) schärft sie meine Sinne und läßt mich irgendwie wacher sein??(macht das Sinn??) Ist auch egal, ist jedem sein eignes Ding! Ich hab mir was gutes von den Shidokan-Fighter geklaut. Die haben einfach Spaß beim Kämpfen!! Und eigentlich haben sie ja Recht. Man trainiert wie ein Verrückter, man investiert sooo viel Zeit in den Sport und das für den Wettkampf. Ja, man will doch fighten sonst hätte man sich doch gar nicht der Herausfoderung gestellt. Und jetzt kommt aufeinmal die ANGST!! Von der ANGST laß ich mir doch nicht den Spaß verderben!! Das ist doch genau das was ich will! Sieg oder Niederlage wird so unwichtig!! Es gibt nur noch meinen Gegner und mich. Partyyy Aber man sollte sich schon vor den Kampf mit dem Thema ausseinander setzen. Es gibt viele gute Techniken und im Netz gibt es auch viele Sites die sich auch mit dem Thema befassen. To quote RicksonGracie:Yes I have fear before every fight. I am afraid of everything. Ithink the man who says he has no fear is either lying or crazy. ![]() Geändert von Ortega (24-01-2005 um 15:40 Uhr). |
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#21
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| Zitat:
Mal ganz einfach beschrieben: 1. Ruhig atmen, bewußte Bauchatmung (Nase ein-Mund aus) 2.dann evtl. den Schwere- und Wärmeübungen wie oben folgen und/oder suggestiven Teil einbauen Wichtigste Prinzipien: - kurze und genaue Vorgaben (max. 2-3kurze Sätze, wie von Andy auf der 1Seite beschrieben) - im Präsenz vormulieren (nicht in der Zukunft, z.B. Ich werde gewinnen!!!) - Ich-bezogen vormulieren (Ich bin ganz ruhig und gelassen) - Keine Verneinungen verwenden (dieser Fehler wird sehr oft gemacht) Bsp.: Ich habe keine Angst. Der Kopf nimmt dann nur "ich habe Angst" wahr. - keine Absichtserklärungen formulieren (...ich werde ihn umhauen )- auch kann das durchleben von früheren Erfolgen (Wettkampf/Training) vor dem "geisitgen Auge" zu mehr Ruhe führen 3. Sich "zurückholen" aus der Suggestion, z.B. durch anspannen der Muskulatur und kräfigen ausatmen Um es in Roosevelts Worten auszudrücken: "The only thing we have to fear is fear itself!" Grüsse
__________________ You gotta be clever, you gotta be smart and not get hit. That´s what boxing is all about. Cus D`Amato |
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#22
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| Noch ein paar kleine Anmerkungen zum autogenen Training: Die hier beschriebenen Techniken sind nur die Grund-/Unterstufe und AT ist viel mehr. Autosuggestion funktioniert und kann sehr gut bei Stress (dazu die oben beschriebenen Techniken) und psychosomatischen Störungen (dafür wurde es entwickelt und dafür reicht die Grundstufe nicht mehr aus) helfen. Bei Depressionen u.a. psychischen Krankheiten sollte man aber die Finger davon lassen. Ich habe auch sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Zwar nicht in Bezug auf Wettkämpfe, sondern wegen Prüfungsstress und Einschlafproblemen (man verzichtet dann auf das Rücholen und schläft ein). Das Problem ist aber, dass man lange Zeit mehrmals täglich üben muss um tatsächlich davon zu profitieren. Ausserdem sollte man vorher ein Buch darüber lesen (von G&J gibt's eine kurze und imho gute Einführung). Wer schnelle Erfolge oder ungeduldig erwartet ist mit dieser Methode auf dem Holzweg und man muss dabei bleiben. Spätestens sobald aber der Grund für AT verschwindet, verlieren viele die Motivation weiter zu machen. |
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