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  #1  
Alt 12-10-2002, 00:37
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shaolin Lohan Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 11.10.2002
Beiträge: 18
Post Abhärten, Stählen

Hallo Leute!!

Seit kurzem bin ich daran meine Unterarme / Schienbeine etc. durch Übungen "abzuhärten"...

Leider bin ich mir nicht sicher ob ich dabei mein Gewebe etc. Schmerzunentpfindlich mache oder ob ich dabei wirklich meine Knochen aufbaue und widerstandsfähiger mache...

Kann mir jemand helfen!!!??


Grüsse
Pierrro
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  #2  
Alt 12-10-2002, 00:47
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Altrussische Kampfkunst SYSTEMA
 
Registrierungsdatum: 06.02.2002
Ort: Augsburg
Alter: 33
Beiträge: 2.248
Standard

Hallo, Pierro,

leider ruinierst Du nur Deine Gesundheit und machst Deine Knochen etc. kaputt. An Deiner Stelle würde ich das lieber lassen.

Gruß
Andreas
__________________
Altrussische Kampfkunst SYSTEMA http://www.andreas-weitzel.info
http://www.rma-augsburg.de http://www.rma-systema.de
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  #3  
Alt 12-10-2002, 01:45
Benutzerbild von hanzaisha
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Shaolin Quan Kung Fu & Shaolin Qigong
 
Registrierungsdatum: 05.03.2002
Ort: AufSchalke
Alter: 32
Beiträge: 2.179
Standard

heikel, heikel…

wenn du keinen "oldschool-erfahrenen-meister" hast… weia… es gibt wohl möglichkeiten… aber ob gesund oder ungesund ist immer die frage…
verdreifachst du das volumen deiner grundgelenke der finger… kann so oder so ausgehen…

da sind andere leute, die mehr erfahrung haben als ich… aber ich würd`s auch bleibenlassen!!!

sei nur vorsichtig!!!
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  #4  
Alt 12-10-2002, 11:11
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shaolin Lohan Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 11.10.2002
Beiträge: 18
Standard ...abhärten....

Danke für die schnelle Antwort...

...aber ist abhärten und stählen kein Bestandteil dieses Trainings???!!!

Mein Meister sollte das ja wissen, nicht?!

Und in diversen anderen Kampfsportarten gibt es ja auch solche Verfahren (z.B. Kickboxen etc...)

...
Grüsse
Pierro
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  #5  
Alt 12-10-2002, 18:50
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: WingTzun
 
Registrierungsdatum: 04.03.2002
Alter: 44
Beiträge: 4.109
Standard

Hi,
es geht bei den Warnungen um die Art und Weise und den Grad der Abhärtung.
Es sind z.B. im MT oftmals Praktiken zur Schienenbeinabhärtung üblich mit der die Knochenhaut geschädigt wird mit Folgeschäden wie Wucherungen etc.
Gegen eine "normale" Abhärtung ist m.E. nichts einzuwenden, die sollte sich aber eigentlich durch das Training an sich ergeben.
Z.B. haben Wing Chunler die aggressives Lat-Sao-Training mit harten Angriffen betreiben recht robuste Unterarme und Hände, da wird so schnell nichts mehr blau und geprellt.
Da ist aber wie in allen KK-Dingen eine vernünftige Progression der Weg: Vorsichtig anfangen und langsam steigern. Dann geht das ohne übermäßige Schmerzen und Blessuren ab (bißchen Härte gegen sich selbst braucht man natürlich).
Ähnlich Schienenbeine oder Körper. Mit leichtem Kontakt anfangen und langsam steigern. Bei Körperkontakt auch an der Atemtechnik arbeiten!

Ciao
Martin
__________________
When the ring bell rings, the bullshit stops.
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  #6  
Alt 14-10-2002, 08:25
tigercrane
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

hi an alle

@pierro

schau einmal unter:

http://www.kampfkunst-board.de/kampf...ht=abh%E4rtung

http://www.kampfkunst-board.de/kampf...ht=abh%E4rtung

dort findest du viele antworten

viele grüsse
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  #7  
Alt 14-10-2002, 09:50
Benutzerbild von Ma Shao-De
Moderator
Kampfkunst: Yong Chun Quan (永春拳)
 
Registrierungsdatum: 22.02.2002
Ort: Switzerland
Beiträge: 1.509
Standard

Hi Pierro

das abhärten ist ein enorm heikles thema... beschränktes abhärten halte ich für sinnvoll aber NUR unter qualifizierter anleitung eines erfahrenen meisters. was das heisst ist eine andere heikle diskussion wert.

ansonsten schliesse ich mich den threads von tigercrane und martin.schloeter an...

bei uns wir tie sa zhao abhärtung nur sehr langsam und unter ständiger aufsicht des instruktors praktiziert. ein grundaufbau der hände arme und schienbeine ist ohne grosse schmerzen oder beschwerden langsam in drei jahren zu erreichen. also sehr sehr langsam. es sind ähnliche übungen wie tigercrane erwähnt hat zu praktizieren.

fazit.... wenn du nicht 100% sicher bist ... aufhören es geht auch ohne...

btw.. eigenwerbung....
anfangs februar 2003 werde ich ein WE seminar zu diesem thema abhalten.



seeya
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  #8  
Alt 14-10-2002, 11:40
Benutzerbild von Le Lôi
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Kung Fu und Viet Vo Dao - Viet Anh Mon
 
Registrierungsdatum: 30.04.2002
Ort: Switzerland
Beiträge: 581
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@ ma_shao_de

schick uns doch doch genauere angaben, wenns soweit ist.

gruss

Le Lôi
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  #9  
Alt 14-10-2002, 14:16
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 24.02.2002
Ort: Münster
Beiträge: 53
Standard

Hi Pierro,
hier ein bisschen was medizinisches.

Um es kurz zu halten möchte ich nur auf den Aspekt des Knochenwachstums aus deiner Frage eingehen und nicht auf so unschöne Sachen wie Knochenhautentzündung und kaputte Nerven. von sowas hab ich auch gar keine Ahnung.

Also, zunachst einmal ist Fakt das der Knochen sich langsam aber stetig den Belastungsanforderungen denen er ausgesetzt ist anpasst. Diese Veranderungen passieren aber nicht über Nacht sondern über den Zeitraum von Monaten(optimistisch) bis Jahren, sowohl zum guten (Stahlkeulen als Unterarme) wie auch zum schlechten (z.B Osteoporose).
So verdichten sich die Knochenbälkchen ( so ne art baugerüst des Knochens) bei stetiger Belastung und zwar entlang der Kraftwirkung der Belastung, der Knochen wird also dichter.
Unterarme und Schienbeine sind aber sog. Röhrenknochen,d.h. sie sind außer an den beiden Enden, hohl.Ob die Wände dieser Röhren in Gleichem Maße dicker werden kann ich dir leider grad nicht sagen und will auch jetzt nicht erst nachschlagen.
Was ich aber noch weiß ist das bei Profitennisspielern die Unterarme der Schlaghand nicht nur wg. den Muskeln dicker sind als auf der anderen Seite sondern auch wg. den stark ausgeprägten Knochen.Der UA wird laut einer Studie sogar 1-2 cm länger als der andere wenn mit dem Profitraining schon im Jugendalter begonnen wird.
Soweit meine bescheidene Erinnerung an die Sportanatomievorlesung.
Nochmal in kurz:Fakt ist das der Knochen sich an Belastung in irgendeiner Form anpasst.
Ob jetzt aber gegen Bäume u.ä. ein probates Mittel ist um für den Kampfsport sinnvolle Stabilität der Knochen zu entwickeln sei dahingestellt.
Als ich meinen Prof (Sportwissenschaftler mit Abschluss und Habilitierter Orthopäde,sowie Leiter des Instituts für Spomed in Münster) mal gefragt hab ob den Kickboxartige Schienbeinabhärtung für eine Verdickung der Röhrenknochen sinnvoll sei oder eher durch Verletzung der wiechen Strukturen kontraproduktiv hat der mich nur angeschaut als käme ich vom anderen Stern und nach kurzem Nachdenken gesagt er hielte davon nichts.
Ich hatte aber keine Zeit um das Thema näher zu erörtern und ich glaube der Prof hat sich nie auch nur annähernd mit sowas beschäftigt und dann, ganz typisch für Mediziner, für das Partei ergriffen was zunachst mal bestimmt nichts kaputt macht.

Was bleibt am Ende?
Zunachst einmal: ?????? - wenn jemand von mehr und ausführlichere Inormationen aus wissentschaflichen Quellen oder irgendwelche Verbesserungen zu meinen Angaben hat, IMMER HER DAMIT.
Und zum anderen: Die Erfahrungswerte von Trainern die sich mit der Materie auskennen auch ohne irgendwelche wissenschaftlichen Studien und Erklärungen.

So jetzt tun mir aber schon die Finger weh vom schreiben. Hoffe dieser Beitrag ist für einige von euch interessant,
M.F.G. , Dynamite
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  #10  
Alt 14-10-2002, 19:54
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shaolin Lohan Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 11.10.2002
Beiträge: 18
Lightbulb Danke vielmal!

Danke für eure zahlreichen Antworten.
(speziellen Dank an Dynamite - danke für den Aufwand!)

Ich weiss nicht ob jemandem "Sam Sing" (wahrscheindlich falsch geschrieben... ) etwas sagt.... es sind Formen aus dem KungFu und dient sich gegenseitig abzuhärten. (Man schlägt Unterarm auf Unterarm etc., mit einem Partner)

Nochmals vielen Dank!

Gruss
Pierro
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  #11  
Alt 15-10-2002, 08:34
tigercrane
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

hi an alle

@pierro
das von dir genannte abhärten, bedeutet sowiel wie 3 sterne - (abhärten)

ist allerdings keine form, sondern eine übung. es kann jedoch in den formen enthalten sein.

deinem profil nach, nehme ich an, dass du ein schüler von sifu jürg ziegler bist. richtig?

viele grüsse
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  #12  
Alt 15-10-2002, 18:06
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shaolin Lohan Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 11.10.2002
Beiträge: 18
Standard test

1111
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  #13  
Alt 22-10-2002, 17:17
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: PFS
 
Registrierungsdatum: 10.05.2002
Ort: Schweiz
Alter: 29
Beiträge: 29
Standard @pierro

wie oben schon genannt... ist das eine heikle frage, betreffend gesundheit und abhärtung...

aber zum bsp. beim mt, sprich thais, kann ich dir nur sagen dass, die einen "total" anderen knochenbau haben als wir... weil sie sich von klein auf vollkommen anders ernähren als wir, z. bsp. keinen zucker etc. sie haben deshalb auch sehr viel härtere knochen...

beim abhärten solltest du es einfach nicht übertreiben, bei den übungen mit den unterarmen, schultern, waden, schienbein, achilles... muss es definitiv auch nicht volle kraft sein im gegenteil...eher soft... es schmerzt trotzdem...

damit kannst du auch mit 40 oder 60 oder 80 immer noch trainieren... oder willst du wie die profi thais mit ca. 35 deine lebenserwartung erreicht haben...

fühle was du tust...!
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  #14  
Alt 22-10-2002, 17:53
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shaolin Lohan Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 11.10.2002
Beiträge: 18
Standard vielen dank

besten dank für antwort!
ich werde das ganze also etwas sanfter angehen...

grüsse
pierro

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