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#1
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| Hi Ich bin Neu hier im Forum und bin seit gerademal 1,5 Jahren im Kung Fu verein. Ich wollte mal wissen, was ihr von Abhärtungstraining und Bruchtests haltet. Was ist für die Gelenke noch gut? Was sollte man vermeiden? Wie sieht ein vernünftiges Wochentrainingsprogramm aus, wenn man keine aufwendigen Geräte benutzen kann, möchte. Und vor allem: Was bewirkt Abhärtungstraining eigendlich im menschlichen Körper? Freue mich auf Antworten Gruß K_Nickel |
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#2
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| Hast du die Fragen mal deinem Sifu oder Tai-Sihing gestellt. MAn kann dir bestimmt schon Tips geben, aber es macht mehr Sinn wenn du die Leute aus deinem eigenen Stil fragst. KAnnst du auch das nächste Mal deinen Stil angeben, dann fühlt sich hier auch glaube ich die jeweilige Zielgruppe angesprochen. |
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#3
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| Äußerer Stil hat da vollkommen recht, frag deinen Lehrer. Abhärtungstraining ist im KungFu sehr wichtig. So lange du nicht mit voller Wucht wo dagegen haust ist abhärtung auch nicht schädlich. Optimaler weise macht man spezielle Abhärtungs übungen locker, vorsichtig und sehr sehr oft, dabei bildet sich an den betroffenen stellen zusätzliches Knochenmaterial und Hornhaut. Das mit dem Wochentraining kommt ganz darauf an was du Trainieren willst und wo deine Schwächen liegen. Mfg Hangs |
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#4
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| Hallo K Nickel, Abhärtung ist in manchen Kung fu Stilen sehr wichtig. Jedoch sollte nicht einfach willenlos drauflos abgehärtet werden. Es gibt einige spezielle Übungen für Abhärtung. Diese Übungen bauen allmählich aufeinander auf und steigern den Grad der Abhärtung. Zudem muß sowas über eine sehr lange zeit ausgeführt werden. Zusätzlich kann dies durch chinesische Medizin (Dit Da Jou) behandelt werden. Wenn man eine schnelle Abhärtung will, muß man auch damit leben, daß man seine Gesundheit aufs Spiel setzt. Die Knochen, Muskeln, Gelenke etc. kann beträchtlichen Schaden nehmen. Eine gute Übung zur allmählichen Abhärtung der Arme z. B. ist das DA SAM SING aus dem Hung Gar Kung Fu. Siehe auch: http://www.hunggarkungfu.de/abhaertungsuebungen.htm Gruß |
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#5
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| ach quatsch, irgendwann bringt es nichts mehr, wenn man zu sachte mit sich umspringt. der körper hat mechanismen, sich weiterzuentwickeln bei großer belastung. beispiel: aerobes und anaerobes lauftraining (mit + ohne Sauerstoff; 4 schritte lang ein und ausatmen oder 2 schritte ein und ausatmen; der körper lässt mechanismen ablaufen um sich weiterzuentwickeln.) ich schlage so stark an eine holzwand, dass ich weder schmerzen habe noch dass ich unterfordert bin, also schon mal auch hart. |
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#6
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| Hey Danke für die vielen Posts! Wo bekommt man Dit da Jow eigendlich? Ich hab auch schon von gelesen. Mein Stil ist eine Unterart des südl. Shaolinstils. Es handelt sich um einen harten äußeren stil mit wenig weichen Bewegungen. Viel Formentraining. (Stock, Schwert und Waffenlos) Gruß K_Nickel |
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#7
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| @Jinkazama: Sicherlich sollte man sich immer fordern, aber es bringt nichts (außer Verletzungen und bleibenden Schäden) wenn man als Anfänger mit voller Wucht gegen einen Steinwand haut bis man nichts mehr spürt. Mfg Hangs |
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#8
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| Zitat:
Um nur einige dieser "Mechanismen zur Weiterentwicklung" zu nennen: Gelenkarthrose, irreversible Kochenhautschädigung, Knochendeformation, Belastungsbrüche, anhaltende Nervenquetschung... Man sollte mit Abhärtungstraining IMMER ganz sachte und unter Anleitung eines erfahrenen Trainers anfangen und sich dann ganz langsam steigern. Im wahren Leben funktioniert das nicht wie bei "Old Boy". @K_Nickel Wär echt toll, wenn du den genauen Stilnamen rausbekommen und in dein Profil schreiben könntest! Das ist schon deswegen wichtig, weil es in manchen Stilen wichtiger istm sich bestimmte Körperpartien abzuhärten als bei anderen. Hung Gar und Choy Lay Fut z.B. legen großen Wert auf "eiserne" Unterarme. Bei den Kranich-Stilen ist das soweit ich weiß nicht ganz so wichtig, dafür sollte man da hart mit den Fingerspitzen zuschlagen können. Ich schließe mich also den anderen an: Frag deinen Sifu oder einen Sihing. |
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#9
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| Abhärtung der Fingerspitzen kann bei fehlerhafter Ausführung zu Blindheit führen, das ist eine äusserst bekannte Wirkung. Die Stärkung der Hände und Knochen erfolgt NICHT durch unsachgemäss harte Überbelastung, also kein Schlagen gegen Wände oder Metallplatten. Wenn man mit Eisenstangen arbeitet, muß man wissen welche Dit Da Jows man dabei braucht, MUSS sie benutzen, und entsprechendes Qigong peinlichst exakt hinterher zur Normalisierung des Körpers ausführen. Oder man möchte wie Pan Qing Fu mit 50 "den kompletten Bauchraum ausgeräumt bekommen" (frei nach Mark Salzman). Es gibt viel einfachere Methoden, die auch noch ungefährlich sind, zum Beispiel Arbeiten mit langen Speeren, Langstock, Sand, Wasser, etc. |
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#10
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| warum wird man durch abhärten der fingerspitzen blind ![]() |
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#11
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| Na wenn man sich die Finger die ganze Zeit zur Abhärtung gegenseitg in die Augen...ne, Spaß beiseite. Erklär mal, Klaus! |
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#12
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| Weil da Punkte aktiviert werden die was mit den Augen zu tun haben, so die Expertenmeinung. Eventuell überträgt sich die Erschütterung auch einfach bis in den Kopf. Ich weiß nicht mehr wer es geschrieben hat, eventuell Robert Smith. Der hat seinerzeit auch mal mit "Iron Palm Experten" trainiert, wobei er sich nichts dabei gedacht hat daß die Blitzwürfelbrillen getragen haben. Nachdem er selbst gemerkt hat wie er Probleme mit dem Sehen bekam, hat er das dann aufgehört, und es sich gedacht daß die Warnungen vor dem Zeug doch nicht ohne waren. |
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#13
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| Cool ... Selbst Knock Out technicken. Aber ich kann mir persönlich das nicht vorstellen, dann müssten die Shaolin Mönsche teilweise blind sein, da das deren tägliches Brot ist. Kann auch sein das der Typ durch andere Sachen vielleicht Augenprobleme bekommen hat? Meine persönliche Meinung: Also wenn er seine Fingerspitzen abgehärtet hat, dann hat er bestimmt Dit Da Jow benutzt oder? Ergo vielleicht hat er sich dann öfters mal dann die Augen geriben und dadurch reste von dem Dit Da Jow reingeschmiert. (Es soll nicht mit offnen Wunden und Schleimhäute in berührung kommen). Und damit hat er nach und nach Augenprobleme bekommen. |
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#14
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| Das hörte sich eher so an als hätte der "Experte" KEIN Dit Da Jow benutzt, und wäre auch nicht vorsichtig vorgegangen. Leider wird immer gern, oft, und so lange wie man nicht schnell auf den Baum kommt behauptet, das A und O in Shaolin war, so brutal wie irgendmöglich seinen Kopf gegen Steinplatten zu schlagen, volles Rohr, und das ganze dann möglichst den ganzen Tag, um rischtisch hacht zu werden. Wer das machen möchte hat meinen Segen, damit eliminiert er sich gleich aus dem Genpool. Ich glaube es sollte unstrittig sein daß Abhärtung der Hände bedeutet, sie anfangs und eigentlich später auch SACHTE auf möglichst federnde, Energie aufnehmende Oberflächen fallen zu lassen, und später ein bischen Impuls zu geben, sowie die Hände durch Sand zu ziehen und zu stossen, bzw. über rauhe Oberflächen, und den Rest den normalen Übungen zu überlassen, da man auch vom Schwingen von Hellebarden und langen Speeren Bratpfannenhände bekommt, wie sie auch Metallarbeiter oder Handwerker haben die einfach nur ARBEITEN. Mein Vater hat als Jugendlicher lediglich schwere Arbeitsstücke ohne Kran durch die Halle getragen, und hatte eine Griffkraft daß er seinen Judotrainern die Hände im Bodenkampf gebrochen hat, wenn die ihn gewürgt haben (mochte er nicht so richtig). Ganz ohne Shaolin, und Eisenstangen auf die Eier schlagen. Ich kenne zwar das Schlagen der Unterarme gegen Metallstangen, auch verbunden mit Dit Da Jows und Qigong. Aber ich kenne keine einzige Übung wo man die Finger hart mit Vibration auf harte Oberflächen schlägt, ohne daß man Probleme bekommt. Wenn der Autor des Berichts schreibt er hätte innerhalb weniger Monate Augenprobleme bekommen, dann sollte es zu denken geben. Der Mann war gebildet und wäre auch von selbst auf die Idee gekommen daß er sich Dit Da Jow in die Augen gerieben hat, ganz abgesehen davon daß man das ZIEMLICH gut merkt. Aber wie erwähnt, wer sich so richtig abhärchhten will, soll es tun, ich spendiere auch einen Kranz. Ich schliesse mal eine Wette ab, wer das täglich macht (hart mit den Fingern auf metallene Oberflächen schlagen daß er den Körper und die Knochen erschüttert) hat spätestens Mitte 50 Bauchspeicheldrüsenkrebs und Tumore der inneren Organe, oder ist schwerstens zuckerkrank. Augenprobleme wäre da eine Kleinigkeit. |
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#15
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| hallo, @klaus, ist es wichtig sich in den inneren stilen abzuhärten? |
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