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#1
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| da ich zu faul bin alles nochmal zu schreiben bzw. hier zu bearbeiten, kurz der Link zu unserem Blog: Zitat aus Adam Hsus Buch Wäre interessant zu lesen, was ihr darüber denkt? |
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#2
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| Leider kann ich den Blog hier in China nicht aufrufen! Meinst du den Artikel in seinem Buch, The Sword Polisher's Record? |
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#3
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| Hast ne PN. Der Artikel ist aus "Lone Sword against the cold cold sky" |
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#4
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| Ist wohl nicht immer so falsch, aber, was soll man machen. Einfach mit gutem Beispiel voran gehen, wer sehen will sieht woran man ist. Ich versuche Leuten aus Prinzip möglichst nicht weh zu tun. Gelingt nicht immer, ich bemühe mich aber. Die Frage ist immer, wie bringt man Leute am besten weiter, mit der geringsten Menge Schmerz.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) Geändert von Klaus (01-09-2011 um 16:34 Uhr). |
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#5
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| Klaus, da hast du vollkommen Recht! Das ist, wie ich finde, die Gretchenfrage in der Kampfkunst! |
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#6
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| Wie kommt man nur darauf, man könne Leute weiterbringen, noch dazu mit Schmerzen? |
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#7
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| Ich kann Dir sagen "Du Null, was Du da machst ist ganz grosser Kack, Mister". Oder "ich glaube, wenn Du das *so* machst, wirkt das besser". Ich halte was von Methode B. Es kann für Trainer aber durchaus ok sein, wenn man Schüler die partout beweisen wollen dass ihr "Spezialtrick" super gut klappt im Sparring handfest darauf hinweist dass es nicht so ist. Kürzer als mit langen Erklärungen, und man muss ja nicht gleich voll zulangen.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#8
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| Also gut, nicht so viele Beiträge wie ich erhofft hatte, aber gut. Hier meine Gedanken dazu: Das was Adam Hsu da anspricht, deckt sich weitestgehend mit meinen Erfahrungen. Zuerst glaubt man, der Stil den man erlernt oder irgendwann sogar unterrichtet, ist der einzig wahre, beste und effektivste. Irgendwann kommt man aber dahinter, dass andere ähnliche oder sehr gleiche Prinzipien, Techniken und Herangehensweisen in ihrem Stil haben. Im Laufe der Zeit, je nachdem wie offen man selbst ist, trifft man andere Martial Artists und tauscht sich aus. Man trifft Lehrer die beeindrucken und die Perspektive ändern. Dann der Schock: es liegt nicht am Stil, es liegt am Training und am Lehrer, wie gut Dein Gong Fu irgendwann mal wird! Nun weiss ich allerdings, dass viele Gong Fu Praktizierende sklavisch an ihrem Stil hängen. Wenn Probleme auftauchen, gibt es nur die eine Überlegung: bei wem kann ich EXAKT den gleichen Stil weitermachen? Oft wird dann lieber ganz aufgehört, als in einem anderen Stil weitergemacht. Viel schlimmer noch: ich weiss dass viele offenen Auges bei einem schlechten Lehrer lernen. Schlecht aus unterschiedlichen Gründen: sein technisches Niveau ist nicht sehr hoch, seine Einstellung zum Gong Fu ist eine Katastrophe, seine Integrität ist zweifelhaft, seine Lehrmethoden sind einfach schlecht etc pp. Trotzdem findet kein Wechsel statt. Warum? Da die Angst, alle bisher gelernte Formen wieder zu "verlieren" so groß ist. Weil der Glaube, der zur Zeit praktizierte Stil ist der einzig Wahre, so übermächtig ist. Ich kann nur sagen: Leute wacht auf!!! Es kommt NUR auf den Lehrer an. Und wenn ein Lehrer irgendwann nicht mehr das geben kann, was ihr braucht und sucht, findet einen neuen! Ein Schüler von mir hat es mal schön auf den Punkt gebracht: Kung Fu is within yourself not in styles nor forms. Geändert von Jochen Wolfgramm (04-09-2011 um 10:13 Uhr). |
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#9
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| An sich ja keine schlechte Einstellung... Was heute allerdings zieht, ist ein Curriculum wie etwa: 1 Jahr Judo, 1/2 Jahr Karate, 1 Jahr Aikido, 1 Jahr Kung Fu, 1/2 Jahr Muay Thai, 1 Jahr Boxen, 1/2 Jahr Eskrima, 1 Jahr *ing *ung, 1 Jahr BJJ, besuchte 3 Seminare MMA, und jetzt unterrichtet er sogar Polizeieinheiten. Da sagen die Leute dann: WOW! Der hat ja sauviel gemacht! Der MUSS einfach voll krass sein. Quantität mit Qualität gleichzustellen ist einer der grössten Fehler heutzutage. Ich halte es einfach für besser, etwas [I]richtig[I] zu lernen, anstatt wie eine Heuschrecke zwischen den KK herumzuhoppsen. Aber klar, ist man an einen Scharlatan(verein) geraten, gilt es, schleunigst von dannen zu ziehen. |
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#10
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| Zitat:
Gruß Shenming |
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#11
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| Hallo Jochen, ich leg verspätet noch was nach ![]() ![]() Zitat:
Heißt aber auch nicht, dass man sich nicht der eventuellen Lücken/Grenzen des eigenen Stils und noch wichtiger des eigenen Könnens bewusst sein sollte und erst recht nicht, dass man nicht über den Tellerrand zu schauen braucht ![]() Grüße Ima-Fan |
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#12
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| Ja sicher, es gibt natürlich noch ne Menge Grenzbereiche. Wenn der Stil totaler Schrott ist, und das kommt nicht selten vor, hilft auch der motivierteste Schüler und der beste Lehrer nichts. Da stimme ich zu. Auch wollte ich nicht sagen, dass man unbedingt den Stil wechseln "sollte". Nur sklavisch daran halten, seh ich als Gefahr. Grundsätzlich hat mir die Erfahrung gezeigt, dass Schüler und Stil sich finden müssen. Nicht immer passen Mensch und Stil zusammen. Das es leider viele Martial Artists gibt, die lieber mal von allem probieren ohne je etwas richtig zu lernen und dann aber trotzdem überzeugt sind alles zu können, habe ich hier völlig rausgelassen, denen ist eh nicht mehr zu helfen. |
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#13
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| Was ich eher kritisch betrachte sind dann aber diejenigen die verfrüht Stile mischen oder was anderes anfangen. Es gibt zwar viele dinge die deckungsgleich sind, aber eben auch einiges was oberflächlich betrachtet sehr gegensetzlichen Methoden entspricht. Wenn es dann vorkommt das einer versucht zwei oder nochmehr Stile (und mit Stil meine ich auch den unterrichtsstil, die Bewegungsart des Shifus und alles was zum Unterricht gehört) zu mischen ohne zu wissen was er da tut, dann kommt wirklicher Bullshit raus. Man muss ein Auge dafür Entwickelt haben was passt und gut ist. Und dafür ists vllt besser erstmal einen Stil durchzuziehen und erst ab einem gewissen lvl sich anderweitig umzusehen.
__________________ Ich kann dir zeigen wie Du es tun musst- Und du wirst es vergessen. Ich kann es dir zeigen- Und du wirst mich kopieren. Nur wenn du es selbst tust- Wirst du wirklich verstehen. |
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#14
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| Zitat:
Deswegen ist der Austausch mit Anderen sehr wichtig und vor Allem offen und neugierig bleiben, den Lehrer und die Lehre hinterfragen! |
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