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#16
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| Hi Thorre guckst du unter Weng Chun.de Es gibt eine Schule in Stuttgart. Chan Buddhismus. Grüße Jörg |
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#17
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| Hi Thorre guckst du unter Weng Chun.de Es gibt eine Schule in Stuttgart. Chan Buddhismus. Grüße Jörg www.wengchun.de |
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#18
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| Einmal hätte wahrscheinlich gereicht Ich kenne Fong´s Kungfu Schule (hab grade Baji dort angefangen) sowie die Siaklakhang-Schule. Wenn du vor allem nach Chan Buddhismus suchst, ist gerade letztere wahrscheinlich besser, aber auf dem Anwendungsgebiet habe ich so meine Zweifel... deswegen habe ich dort auch wieder aufgehört!! Übrigens habe ich aber noch keine Schule gefunden, deren Hp der buddhistischen Ästhetik entspricht. Schon gar nicht der des japanischen Zen (wahrscheinlich hast du den auch nicht gemeint ) |
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#19
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| xiaoshi, "aber auf dem Anwendungsgebiet habe ich so meine Zweifel..." - ich denke, ich verstehe was Du meinst. sieht irgendwie alles sehr ... sanft aus. mhg thorre |
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#20
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| Das Problem ist eher von klassischer Natur. Statt das monotone Grundlagentraining durchzuziehen, werden die Schüler mit Formen "gefüttert", und nach einem Jahr geht man dann so ziemlich ohne Zwischenstufe von den Tierformen zum Freikampf. Und 99 von 100 Schülern bleibt nichts anderes übrig, als ihr natürliches Kampfverhalten einzusetzen bzw. kickboxen einzusetzen. Zum Schulwechsel hat mich dann das Beobachten eines Übungskampfes zwischen zwei fortgeschrittenen Schülern bewegt... man braucht nicht mal Straßenkampferfahrung zu haben, um zu sehen, dass das, was die gemacht haben, niemals funktioniert hätte. |
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#21
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| hey xiaoshi, was wieder einmal die frage nach den grenzen jedes simulierten kampfes aufwirft. ich glaube nicht, daß es überhaupt ein kung fu gibt, daß "funktioniert". allerdings ist das, was Du über das trainingskonzept schreibst wirklich nicht optimal... wie ist denn das konzept bei Deiner jetztigen schule? mhg thorre |
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#22
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| Ich denke schon, dass es Kungfu-stile gibt, die einem Fähigkeiten antrainieren, die man in einer gewaltsamen Auseinandersetzung sinnvoll nutzen kann... man darf das ganze nur nicht zu stark abstrahieren bzw. alles intellektuell "zerreden" meine ich. Bajiquan ist ein sehr gründliches Trainingskonzept, es wird viel Wert auf intensives Grundlagentraining gelegt. Die anfänglichen Übungen beschäftigen sich mit der (recht komplexen) Körpermechanik des Baji. Man lernt, alle Bewegungen eng am Körper zu führen, jede Bewegung durch die Hüfte einzuleiten und die Kraft dafür aus den Beinen zu nutzen. Außerdem lernt man den Unterschied zwischen Kontraktion und Expansion des Körpers. Natürlich muss man die entsprechenden Übungen dafür immer und immer wiederholen und vor allem mit Konzentration ausführen. Das macht das Training zwar effektiv, aber auch sehr monoton (abgesehen davon ist es auch physisch recht belastend). Da ich mit Baji gerade erst angefangen habe, kann ich über die fortgeschrittenen Konzepte nichts sagen, nur dass man erst die dann weiterkommt, wenn man die Grundtechniken (-übungen) wirklich verstanden hat. Mir scheint, dass das als eine "Besonderheit" des Bajiquan angesehen wird, ich finde eigentlich, so sollte jede Kampfkunst unterrichtet werden. Leute, die nur wegen der Geselligkeit oder dem Spass an der Bewegung KK lernen, haben selbstverständlich ihre Berechtigung, jeder hat seine eigene Motivation. Aber nur, um ihnen ein Erfolgserlebnis zu verschaffen oder sie als Mitglieder der Schule zu halten, darf man doch wohl keine Abstriche in der Unterrichtsqualität machen... sonst stirbt die Essenz der jeweiligen KK irgendwann aus. |
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#23
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| hi an alle @thorre *** ich glaube nicht, daß es überhaupt ein kung fu gibt, daß "funktioniert". *** warum übst du dann überhaupt einen solchen stil? viele grüsse |
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#24
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| hi xiaoshi, vielen dank für den bericht. klingt ziemlich interessant. ich werde mir nochmal die website anschauen... hi tigercrane, ich übe kung fu nicht, um mich damit selbstverteidigen zu können. mit der entsprechenden einstellung kann sich jeder mensch gegen angriffe körperlich zu wehr setzen. jedes tier kann das. mhg thorre |
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#25
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| Jetzt bin ich aber platt! |
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#26
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| hi an alle @thorre *** ich übe kung fu nicht, um mich damit selbstverteidigen zu können. mit der entsprechenden einstellung kann sich jeder mensch gegen angriffe körperlich zu wehr setzen. jedes tier kann das. *** grundsätzlich stimme ich dir zu und doch sollte man einige tatsachen nicht ausser acht lassen - ein bestandteil (nicht hauptteil) des kung fu ist es sich seines leibes erwehren zu können - der mensch ist das schlimmste tier überhaupt (jeder von uns) - jeder kann sich wehren.. die frage ist nur wie gut? viele grüsse |
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#27
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| @ thorre *** ich glaube nicht, daß es überhaupt ein kung fu gibt, daß "funktioniert". *** jeder stil kann funktionieren, die frage ist nur wie man ihn unterrichtet. wenn jemand sein ganzes leben lang nur in der ecke sitzt und medtiert, so kann er wahrlich keinen kampf gegen einen gegner gewinnen. das gleich ist mit den formen. auch die leute vom kung fu müssen, wenn sie lernen wollen sich zu verteidigen oder kämpfen, sparring oder ähnliche dinge machen. nur so kann man sich kampfbetonte eigenschaften aneignen. für leute, die kung fu einfach als esoterische selbstverwirklichung machen, auch gut, doch sollen sie sich nicht einbilden, das dies "funktioniert". entweder man will lernen kämpfen, was halt entsprechendes training benötigt oder man lässt es sein. der stil ist dabei nicht entscheidend. der unterschied ist nur, das einige stile mehr auf den kampf ausgelegt sind. gruss |
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#28
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| Hi Le Loi, prinzipiell hast du recht, die Formen sind zwar ein wichtiger Teil des Kungfu, aber entgegen der "öffentlichen" Meinung ein fortgeschrittenes Konzept und muss durch Einzel- und Partnerübungen gestützt werden... sonst sind sie wertlos. Ich glaube aber, dass thorre etwas anderes gemeint hat. Tatsächlich kann sich jedes Tier verteidigen, weil es Instinkt hat und seinen Körper ganz natürlich mit großer Effizienz einsetzen kann. Ich denke, beide Aspekte sind grundlegend im Kungfu. Wie ich oben schon beschrieben habe, es geht darum zu lernen, wie man seinen Körper zur Krafterzeugunge einsetzen kann. Diese Bewegungen sind nicht "künstlich" in dem Sinne, Tier bewegen sich genauso, nur der Mensch hat es durch die Gesellschaft verlernt... das gleiche gilt für die geistige Haltung. Und das mit dem Meditieren... da wäre ich mir nicht so sicher. Man kann einen Kampf nämlich tatsächlich auch gewinnen, bevor er eigentlich losgeht. Ich schätze es nämlich mal so ein, dass fast jedem Kampf ein geistiges Kräftemessen vorausgeht. Auch ein Straßenschläger will die Sicherheit haben, dass sein "Gegner" nicht allzu gefährlich ist... suggeriert man jedoch Gefahr, wird er mit ziemlicher Sicherheit von einem Kampf absehen. |
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#29
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| hi tigercrane, klar hast Du recht, aber was diesen effekt (sich verteidigen können) angeht, frage ich mich immer, in welchen krisenregionen die vielen sv´ler leben. wo bitte geht´s denn hier in deutschland zum realen kampf? hi le lôi, ich stimme Dir eigentlich generell zu, aber bei "entweder man will lernen kämpfen..." fällt mir eben ein, daß das so einfach nicht ist, weil es viele leute gibt, die kung fu lernen wollen, aber nicht unbedingt kämpfen wollen. kung fu hat viele gesichter... hi xiaoshi, sehe es genauso wie Du es schreibst. ich glaube, daß die einstellung, die psychische grundposition entscheidend ist. wenn Du nachts wie ein wolf durch straßen Deiner stadt ziehst, mit schwarzen augen und ... jedenfalls, wenn Du eine bestimmte innere haltung hast, dann greift Dich einfach niemand an... mhg thorre |
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