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#1
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| Hallo allerseits :-) In den letzten Monaten beschäftigen mich einige Dinge und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um hier eventuell auf Rat zu stoßen. Also: Ich mache derzeit Taekwondo u. Karate (vorher Muay Thai). Kung Fu jedoch hat mich eigentlich schon immer begleitet auf meinem gedanklichen Weg in der Welt der Kampfkünste. Die Gründe nun genauestens zu erläutern, warum ich von Kung Fu so sehr angetan bin oder wie auch immer würde den Rahmen sprengen und interessiert glaube ich auch Niemanden, deshalb werd ich versuchen mich kurz und übersichtlich zu fassen. Nun Folgendes: In einigen Monaten.. genau genommen April 2011 habe ich vor Kampfkunst "richtig" intensiv zu studieren (man nenne es wie man will) und möchte das auch über einen Auslandsaufenthalt tun. Bevor jetzt vielleicht Statements kommen wie: "in paar Wochen / Monaten kannst du kein Kung Fu lernen" möchte ich dazu sagen, dass ich mehrere Jahre einplane. Von Finanzieller Seite her ist alles geregelt. Nun kommt es mir eigentlich nur auf Folgendes an.. Ich habe viel gegooglet, mir Literatur durchgelesen, mit Bekannten geredet die selbst Kung Fu machen (jedoch leider keiner, der mit Auslandsaufenthalten Erfahrung hat) usw. und habe verschiedene "Akademien" gefunden. Angefangen von Bezeichnungen wie z.B: - Wudang Gong Fu Academy (die bieten dutzende Stilrichtungen an) ist irgendwo im Wudang Gebirge und mir scheint es relativ "seriös" zu sein.. aber wie gesagt ich bin ja doch nur ein Laie. hier der link: Wudang Martial Arts Internal Kung Fu Academy - Wudang Kung Fu anscheined auch irgendwo in der ehem. Heimat Zhang Zanfengs (hehe ich kenn mich aus nicht wahr? ^^) link: Wudang Kungfu im Wudang-Gebirge - Kunyu Mountain Shaolin Martial Arts Academy irgendwo auf nem abgelegenen Berg.. o.Ô angeblich unterrichten dort große Meister des Shaolin Kung Fu und bieten gegen Bezahlung Vollzeittraining, Unterkunft, Verpfelgung etc. für bis zu 5 Jahre Aufenthalt oder länger an! Kann sowas seriös sein? hm.. ich habe mich über das Original Shaolin Kloster informiert und die haben da so ein Zertifikat das sie ihren Anhängern ausstellen unter dem nur eine Trainingsstätte "Original Shaolin Kung Fu" unterrichten darf, wenn deren Meister ein solches Zertifikat besitzt. Vielleicht kennt sich ja Jemand näher damit aus. link: China kung fu school Learn kung fu in China, Shaolin kung fu, Tai Chi Fist, Sanda,Wingchun Kung , internal kung fu, Mantis Boxing £¬Chikung kung fu, Xingyi Fist, Bagua Palm, Baji Fist. PS: an sich sehr reizend die ganze Sache, nur will ich keine 0815 Sachen machen einige Jahre und dafür tausende von Euro investieren um dann nicht richtig ausgebildet zu werden. Zusammenfassung: Was ich suche ist ein mehrjähriger Auslandsaufenthalt in einer Vollzeit-KungFu-Akademie (inkl. Qi Gong, die inneren Künste etc. was auch immer dazugehören mag). Mir geht es nicht nur ums "cool Kämpfen lernen" oder Abenteuerlust, denn die hab ich schon im Krieg im nahen Osten ausgelebt in dem ich lange Zeit war. Kampfkunst an sich begeistert mich und auch die dazugehörigen philosophischen Aspekte. Zum Thema Meditation und Buddhismus: Ich bin bereits aus der Kirche ausgetreten (zumindest steht das kurz bevor) und werde mich dem Buddhismus anschließen (aus Überzeugung, die ich durch intensive und langjährige Studien darüber erhalten habe). Ja, was wäre noch zu Erwähnen? Dass es mir wirklich ernst ist und ich kein jugendlicher Spinner bin, der Bock auf bisschen "Adventure" hat. Ich erwarte mir auch nicht Filmstar in zukünftigen Martial Arts Filmen zu werden oder Weltmeister in Sanda oder K1. Was ich will ist mehr als nur Training in Deutschland abends ab und zu mal als Ausgleich nach der Arbeit. Ich möchte mich der kompletten Lehre voll und ganz widmen. Jeden Tag.. den ganzen Tag und Kung Fu richtig kennenlernen und studieren ohne Ablenkung durch andere Dinge. Der Ort darf auch gerne abgelegen sein. Ich habe kein Problem mit Isolation für einige Jahre. PS: Ich betone nochmals meine Ernsthaftigkeit und dass das hier kein Beitrag ist um mich über irgendwas lächerlich zu machen. Deshalb bitte auch nur ernstgemeinte Antworten darauf. Ich appelliere an eure Reife, die Jeder der Kampfkunst ausübt haben sollte. So far.. Freundlicher Gruß |
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#2
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| Hallo Nova87, mit der von dir zuerst verlinkten Schule machst du definitiv nichts falsch: Wudang Martial Arts Internal Kung Fu Academy Allerdings musst du dir selbst die Frage stellen, ob du gerne Shaolin oder Wudang Kung fu lernen willst. Interessante Infos gibt es hier: www.shaolin-wushu.de Grüße wudangdao
__________________ www.wudangpai.de |
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#3
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| Danke schonmal für die schnelle Antwort! Inwiefern beurteilst du das? (dass ich damit nix falsch mache, wie du sagst) Kennst du die Schule etwa? Was genau ich lernen möchte weiß ich noch nicht 100 prozentig, da mir die Fülle an verschiedensten Stilrichtungen ein wenig Kopfschmerzen bereitet. |
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#4
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| Zitat:
Der Meister der Schule ist Yuan Xiu Gang, sein Meister Für Shaolin würde ich nicht nach China. Sondern nach Kanada und bei Shi Guo Song anfragen.Wäre hilfreich zu Wissen, was du willst. Beispielsweise die meißten Schulen in Dengfeng bieten im besten Fall Gung Fu an. Hartes Gung Fu Training, lang etc. aber eben nur Gung Fu. Bei den Wudang Schulen ist es oftmals ebenso. Also wäre hilfreich zu Wissen was du willst, oder zumindest was dich antreibt ,fasziniert. Irgendwo wo man eine Richtung raushört... Liebe Grüße, Shin |
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#5
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| Hi, ich finde dein Vorhaben ansich ganz cool! Skeptisch bin jedoch meistens und ich hoffe du wirst das verstehen. Es gibt viele mit dieser Idee und nach ein par mal nachhaken offenbart sich oft, wie planlos und uninformiert diese Leute sich in ihr vermeintliches Abenteuer stürzen wollen. Vondaher kurz nachgefragt, was nicht aus deinem Beitrag hevorging: - Inwiefern bist du der Sprachen/Dialekte mächtig, die in China gesprochen werden? Du wirst sicherlich verstehen wie enorm sich eine Sprachbarriere auf das Training auswirken kann und entsprechend wäre es bei geringen Kenntnissen vorallem sinnvoll, eine Schule/Lehrer herauszupicken, der des Englischen, oder ähnlichem mächtig ist, was das Lernen stark erleichtern sollte! - Du schreibst du möchtest Kung Fu lernen? Ist dir absolut egal welcher Stil, oder sollte es vielleicht in eine spezielle Richtung gehen? Es halt schon irgendwie komisch, wenn man garkeine Stil-Vorstellungen hat und so eine Reise aufsich nimmt. Das ganze kann natürlich auch Vorteile haben, weil man durch eine gewisse Offenheit vielleicht einfacher an gute Schulen/Lehrer vermittelt werden kann, als wenn man nur die ,,tödliche legenden Kampfkunst der 34 Hinterhoffamilien" lernen möchte und alles andere unwürdig ist. Dein angesprochenes Interesse am Bhuddismus könnte ebenfalls zur Suche beitragen, da dieses Bedürfnis inklusive Qi Gong nicht in jedem Stil wohl so ausgiebig befriedigt werden wird. Ich dachte z.b Wudang sei eher daoistisch? Aber ok, da haben wir ganz andere Experten für on Board ![]() Ansonsten ist Shaolin sicher ne Idee in Verbindung mit Bhuddismus. Bei Mönchen wirst du ihn sicherlich sehr intensiv kennen lernen können. Die Frage ist aber auch hier? Der Kampfkunst, oder der Religion Willens? Klar gibts beides in Kombination, die Motivation finde ich jedoch unter Umständen fragwürdig.... Bei anderen Systemen gehts primär wohl wirklich noch ums kaputtmachen und dort wirst du die tiefe religiöse/philosophische Ebene wohl eher missen. Die kämen, dann wohl eher nicht in Frage, wenn dir dieser Aspekt in gleichem Maße wichtig ist. Wenn du auf diese Punkte antworten kannst, sind wir schonmal nen Schritt weiter und können das Suchmuster einschränken. Grüße Ima-Fan |
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#6
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.Aber ja, wie da schon steht - internal kung fu. Du solltest wirklich mal sagen/festlegen, ob du eher einen internen oder externen Stil suchst (was auch immer man von diesen Unterscheidungen halt mag, aber es ist wenigstens halbwegs definiert, welcher Stil wozu zählt )Sie ist dort auch gut ohne chinesisch-kenntnisse durchgekommen (scheinbar auch ohne allzuviele englisch-kenntnisse), auch ohne führer. aber frag mich nicht wie ![]() |
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#7
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Also zu Punkt 1 (Sprachen etc.) Ich habe von der chinesischen Sprache bisher Null Ahnung, werde aber die Tage eine Art Einsteigerkurs in Chinesisch machen für das fast halbe Jahr, das mir noch bis April bleibt. Mit so nem Anfängerkurs ist mir vielleicht nicht sehr viel geholfen aber immerhin hätte ich dann Grundlagen. Punkt 2 (Stilrichtung) Zur Sache mit Buddhismus, Daoismus, Konfuzianismus (quasi die "3 großen Lehren der asiatischen Weltanschauung) .. ich habe es wohl nicht genug beschrieben was ich meinte. Im Grunde genommen gibt es ja nur Buddhismus als Art Religion der man beitreten kann. Aber das war ja auch nur so ne Info am Rande, um zu verdeutlichen, dass ich mich auch mit dem Gedankengut, das sich mit Kongfu verbindet, auseinandergesetzt habe und es für mich mittlerweile als neue Glaubensrichtung akzeptieren kann. An sich wäre für mich das "Ideale" der Zen-Buddhismus, quasi eine Verbindung (wenn man es denn so nennen kann) aus Buddhismus / Daoismus. Aber nun gut, um Religionen zu diskutieren sind wir ja nicht hier ![]() Die Stilrichtung, die ich schon seit mehreren Monaten im Auge habe.. oder anders gesagt die StilrichtungEN (gibt ja sehr viele) sind eher aus dem Wudang. Wie gesagt ist mir der "geistige" Aspekt sehr wichtig aber es soll auch was mit dem Kampf zu tun haben. Ich will also nicht lernen wie ich 9 Tage lang vor einer Steinmauer sitzen und meditieren kann. Shaolin find ich an sich sehr interessant aber ich weiß nicht.. ist mir alles etwas ZUUUU akrobatisch. Man sollte auch immer abwägen finde ich.. ich bin 178cm groß und hab ne eher muskulöse Statur. Ich denke nicht, dass das gut zu Shaolin passt. Beweglichkeit ist kein Problem, aber die ganzen Dreifachsaltos und dergleichen..mhh oder irre ich? Außerdem ist ja da wieder die Sache mit der Sprache.. im Shaolin Kloster an sich wird wie ich das herausgelesen hab kaum Englisch oder dergleichen gesprochen. Gut, ob da soviele Worte nötig sind und man den Rest nicht selbst erlernt im Laufe der Zeit sei mal dahingestellt.Punkt 3 (der Religion/Philosophie oder Kampfkunst wegen) Ich denke wenn ich sage dass es mir im Verhältnis Philosophie/Religion - Kampfkunst in etwa auf eine Proportion von 2/3 Kampfkunst und 1/3 Philosophie/Religion ankommt, trifft es das ganz passend. Der Vordergrund ist von der Kampfkunst an sich geprägt. Die sollte sich jedoch auf Basis philosophischer Aspekte aus dem Buddhismus, Daoismus behaupten. Ich hoffe, ich konnte damit näher selektieren, worauf es mir ankommt / was mir wichtig ist bei der Sache. PS: Nochmal zum Shaolin-Tempel. Einige Aussagen auf der oben genannten website kommen mir sehr sehr suspekt vor.. z.B. sowas hier: "gedehnt wird nicht wie im deutschen Training üblich bis kurz vor die Schmerzgrenze sondern über Diese hinaus!" <-- das ist etwas gesundheitsschädigend dachte ich immer. Zumindest wenn man sich mit moderner Sport und Bewegungsdidaktik befasst. Bänder wenn reißen, wars das für paar Wochen. Und das passiert, wenn man mit aller Gewalt in den Spagat gedrückt wird (wie es auf der Seite beschrieben wird) und nochnicht die nötige Grunddehnung dafür aufweist. ![]() |
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#8
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| wenn ich zwischen harten und weichen Stilen unterscheide, dann wohl eher die harten Stile. Aber Wudang gehört zu den Weichen.. hm das ist alles sehr verwirrend Ich will eigentlich nur nen passenden Stil erlernen fürn Anfang erstmal als Art Einführung ins Wushu. Und der sollte eben auf die Kampfkunst an sich bezogen sein aber eben mit Aspekten wie Meditation, Körperbeherrschung (wobei man die wohl automatisch lernt) Qigong usw.Wie soll denn ein "Anfänger" im Kong Fu aus tausenden Stilen aussuchen können ![]() |
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#9
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| Zitat:
sei mir net böse, aber es zeigt einfach, dass du dich für ein so großes Vorhaben noch sehr ,,verhalten" informiert hast... zur Sprache: Die ist aufjedenfall wichtig, um etwas gut lernen zu können. Klar kann man über learning by doing viel herausarbeiten, aber wirkliche Feinheiten, werden sehr schwer zu erklären sein, wenn man sich gegenseitig nicht versteht... Ob man sich das wirklich so einfach selbsterschließt, wage ich zu bezweifeln. Daher wäre intensives Sprachstudium davor und nebenbei eine ganz klare Empfehlung meinerseits! zum System: Also in Shaolin fanden viele Kampfkunstsysteme ihren Einzug und entsprechend sollte sich im ,,traditionellen" Shaolin auch was für jeden Körpertyp finden lassen. Da gibts einfach ne Unzahl von Übungen und Formen, die je nach Person besser passen... Shaolin ist auch nicht gleich Shaolin. Für genaures einfach mal hier, oder im Netz genauer informieren und du wirst sehen inwiefern, es Unterschiede zu dem Bild gibt, welches du beschreibst... Ansonsten ist der religiöse Background, den du ansprichst sicherlich ein sehr wichtiger Punkt bei der Auswahl. Wenn dieser ,,spirituelle" Aspekt eine ernsthafte Rolle spielen soll, wird das aufjedenfall Lehrer und Schulen einschränken. Ich denke von deinem Schema her, passt Wudang ganz gut. In D-Land gibts meines Wissens auch viele Leute, welche ich an deiner Stelle dringend mal kontaktieren würde um um ein ,,Briefing" deines Vorhabens bezüglich zu bitten. Die werden dich wohl auch am besten vermitteln können. Ich bin sicher, wenn du dich mal genauer festgelegt hast, wirst du auch hier relativ schnell Namen und Adressen bekommen... Grüße Ima-Fan |
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#10
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| Also ich hab mir jetzt nochmal die Seite hier durchgelesen: China kung fu school Learn kung fu in China, Shaolin kung fu, Tai Chi Fist, Sanda,Wingchun Kung , internal kung fu, Mantis Boxing £¬Chikung kung fu, Xingyi Fist, Bagua Palm, Baji Fist. und bin auf paar Stildefinitionen gestoßen. Ich denke was meiner Meinung gut passen würde wäre eine Mischung aus Sanda, Qigong und später eventuell noch ein Waffenstil dazu, das sieht man dann. Warum Sanda? Ich habs so verstanden, dass dort auch viel mit Kontakt trainiert wird, was mir persönlich wichtig ist, da ich der Meinung bin Kämpfen lernt man nur durch Kämpfen und nicht durch Formen üben. Zumindest nicht NUR. Da mir aber wie bereits erwähnt die Formen usw. und auch das Sammeln der inneren Energien ebenso sehr wichtig sind, denke ich, wäre QiGong eine gute Wahl als 2. Stil. Die Website an sich kommt mir dennoch etwas seltsam vor (von der Aufmachung her usw., Qualität der Bilder..) aber kann ja auch täuschen. |
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#11
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| Hm, wenn Du Buddhist sein willst, ist Shaolin die Stilrichtung, die Wudang Leute sind meines Wissens Taoisten. Wobei das in einer weltlichen Schule egal sein dürfte und außerdem- der chinesische Buddhismus ist so weltlich und so kommerziell orientiert, ich weiß nicht, ob Du darin die Werte findest, die Du Dir hier unteer Buddhismus vorstellst... Ansonsten scheinst Du ja nicht mehr gar so jung zu sein, stell also sicher, daß Deine Gelenke etc. den Belastungen täglichen mehrstündigen Trainings härtester Art auch gewachsen sind. Übrigens könntest Du auch Chenjiagou und intensives Chen Taiji in die Auswahl miteinbeziehen... Bevor Du Dich irgendwo jahrelang verpflichtest: Fahr nach China, schaue an, ob es das hält, was Du Dir davon versprichst und such Dir Deine künftige Schule vor Ort aus. Sowas befreit auch von eventuellen falschen Vorstellungen. Geändert von scarabe (03-11-2010 um 02:07 Uhr). |
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#12
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| Wenn Geld keine Rolle spielte, würde ich mir das Balgunvit Taiji/Meditation Center in Korea angucken. http://www.dan-gong-luenen.de/artike...diestille.html Ob die solche Ausbildungen anbieten, weiß ich allerdings nicht. Ansonsten zumindest mal in die verschiedenen Stile reinschnuppern, mir die Schulen vor Ort angucken, bevor ich mich auf Jahre verpflichte. Die genannten Stile haben ja entsprechende Vertretungen hier in Deutschland? Geändert von bluemonkey (03-11-2010 um 04:07 Uhr). |
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#13
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| Hallo, schön das du den Weg zu uns gefunden hast. Hoffe das wir dir bei der Beantwortung deiner Frage helfen können. Wudang mäßig kannst du dich auch mal an Florian Simbeck von der dt Wudang Stiftung wenden. Impressum | Wudang Stiftung. Ganz generell würde ich sagen, wenn du in D nicht vor etwas fliehst und hier alles sauber abschließen kannst (Beziehung, Erlebnisse des Krieges, Eltern, ...), dich über das was du eigentlich willst vorher informierst, wird dein Vorhaben Erfolg haben!
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#14
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| @Nova: Um dir ein Bild der Stile aus Wudang und Shaolin zu machen, würde ich dir ergänzend zu meinen Vorrednern zu Probetrainings bei repräsentativen Schulen in Deutschland raten. Dann weißt du zumindest in etwa, was dich inhaltlich erwarten wird. Falls München für dich erreichbar ist, kannst du für Wudang zu uns zum Reinschnuppern kommen: Neues | www.wudangpai.de. Falls Berlin besser erreichbar ist, bist du hier richtig: Wudang Principles - Willkommen. Darüber hinaus gibt es noch was in Köln: http://www.kung-fu-koeln.de. Gute Shaolin-Adressen können dir sicher andere User hier nennen. Grüße wudangdao
__________________ www.wudangpai.de Geändert von wudangdao (03-11-2010 um 09:28 Uhr). |
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#15
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| Wie bei allem in China, kriegt man die wahren "Perlen" selten hinterhergeschmissen, sondern man muss sie sich meistens erarbeiten oder ein grad an verständnis erlangen bis man sie erkennt. Ich meine, dass du in den meisten vollzeitschulen zwar ein unglaubliches Level an körperlicher fitness erlangst (was auf jeden fall sehr sehr geil und wichtig ist) es jedoch nicht unbedingt die besten adressen sind, um das traditionelle kungfu zu lernen und dir dort möglicherweise auch dinge vorenthalten werden. allem was staatlich organisiert ist und wo ausländer willkommen geheissen werden sollte man in sachen trad. kungfu skeptisch gegenüber stehen. Ein lehrer, der was außergewöhliches kann lässt sich IN DER REGEL bitten. Ich würde es in den großen städten versuchen nach weniger groß organisierten lehrern zu suchen, die unter der chin. bevölkerung einen guten ruf haben oder in guten abendländischen foren als gute lehrer gepriesen werden. Ums informieren kommst du nicht rum! ich würde es an deiner stelle so machen: - Über kungfu stile und lehrer informieren (z.B. im auf hp von chinafrominside, emptyflower, und in deren foren mal ne anfrage starten was es so gibt. - ne stadt aussuchen in der man auch günstig sprachunterricht bekommt, was man neben dem training machen kann. wenn du nach einigen jahren trainings noch gut chinesisch beherrschst verbessert es nicht nur dein kungfu, sondern auch deine jobchancen (falls du mal nicht mehr mit kk dein geld verdienen willst) und deine lebensqualität (weil du die perlen des essens entdecken kannst und die kultur wirklich anfängst zu verstehen) auch verbessern. - die lehrer in der ausgewählten stadt besuchen und sich anschauen ob es das richtige ist. => meine pesönlichen favoriten wären hong kong (teuer), peking, shanghai, tianjin, guangzhou, qingdao oder jinan. aber auch noch weiter in die provinz zu gehen könnte aufgrund geringer lebenshaltungskosten sinnvoll sein. in peking würde ich mir die tongbei leute um strider clarck (wang peisheng lineage), einige chen taiji leute, bagua (He jinbao etc., zhu baozhen, etc.), xingyi, baji in hongkong gibt es alles: in fand wan kei ho mördermäßig beindruckend obwohl er in der chris crudelli doku nicht so gut wegkommt. sein kungfu ist beängstigend gut: Wan Kei Ho Int'l Martial Arts Association ¤¨§¦ø¯°ê»ÚªZ³NÁ`·|, oder cs tang, oder wan kam leung, oder...oder... Ich denke du hast anhaltspunkte genug, um deine recherche zu starten... Alles gute und viel Erfolg! |
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