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  #1  
Alt 05-02-2006, 14:41
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Kampfkunst: Nam Wah Pai
 
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Beiträge: 3
Standard Drachen- bzw. Tigerformen Literatur vorhanden?

Servus!

Ich interessiere mich für Tierformen, besonders für Drachen- und Tigerformen.

Kennt jemand gute Bücher zu diesem Thema?
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  #2  
Alt 06-02-2006, 11:28
Benutzerbild von WuDao
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Kampfkunst: Kung Fu. Kempo, JJ, Kobujutsu, ...
 
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Such dir lieber einen guten Lehrer.
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  #3  
Alt 06-02-2006, 11:42
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Kampfkunst:
 
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Beiträge: 78
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Zitat:
Zitat von WuDao
Such dir lieber einen guten Lehrer.
Kann diese Aussage nur unterstützen.
Ich trainiere Fu Lung Pai (Tiger & Drachen Stil) und Kampfkunst läßt sich nicht aus einem Buch lernen.
Kannst aber mal unter www.fulungpai.de schauen.
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  #4  
Alt 06-02-2006, 15:22
Benutzerbild von WCZD
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Kampfkunst: Wing Chun, Sing Lung Pai Kung Fu, Kenpo/Shotokan Karate, Kali/Escrima
 
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Alter: 28
Beiträge: 50
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da gebe ich den beiden recht, es geht nichts über einen guten lehrer. willst du die formen nur so trainieren? weil jede form/lu/tao hat ihre vorübungen und partnerübungen.ist jedenfalls im sing lung pai so. such dir eine gute schule die dieses thema beinhaltet wie hung gar, wuqinxi u.s.w. !
__________________
Ein vermiedener Kampf ist ein gewonnener Kampf
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  #5  
Alt 06-02-2006, 18:23
Benutzerbild von Klaus
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Es gibt keine bestimmten "Drachenstile" oder "Drachenform", genausowenig für Tiger. Es gibt innerhalb eines KONKRETEN Stils eine oder mehrere Formen die so heissen. Und "den" Drachenstil gibt es auch nicht, sondern es gibt dann mehrere verschiedene Stile die irgendeiner so genannt hat. In der Regel hat man dann konkrete Zusätze wie "Shantung Black Tiger" oder derartiges, das ist dann genauer. Dieser Quatsch von wegen "Ich machen den TIGERSTIL, hugh" oder "Ich mache den DRACHENSTIL" stammt aus Hongkong-Filmchen. Tiger- und Drachenbezeichnungen haben nach dem gleichnamigen Film eine epidemieartige Verbreitung für alle möglichen Kunststile (Eigengebräu) gefunden, die es vorher nicht gab. Immer gut zu erkennen wenn der "Sijo" des Stils ein Karl-Heinz Müller oder Edward J. Ludicrous III. ist, und wenn man den Stil außerhalb Castrop-Rauxels oder Eerie, Indiana nicht kennt, schon gar nicht in China.

Insbesondere ist JEDEM angeraten, sich aus den "Historien" die diverse Webseiten anbieten, die Namen der "Gründerväter" zu notieren, und diese dann in verschiedenen Schreibweisen per Google zu suchen. Wenn außer diesem Stilzweig aus Ostfriesland keiner den Namen nennt, oder plötzlich ganz andere Stilbezeichnungen hochpoppen was die gemacht haben, sollte man sich seinen Teil denken.

Geändert von Klaus (06-02-2006 um 18:30 Uhr).
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  #6  
Alt 06-02-2006, 19:03
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Kampfkunst: Nam Wah Pai
 
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Danke schonmal!

Ich weiß das es nicht möglich ist komplett aus Büchern zu lernen,
würde aber gerne einen kleinen Überblick über die Handhaltung und paar Techniken erhalten.
Bei uns im Nam Wah Pai ist es so, dass es nur eine Adler, Affen und offenbar eine Schlangenform geben soll und die Tigerform bisher noch keiner gelernt hat.
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  #7  
Alt 06-02-2006, 19:10
leopan8
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hy

Gute Bücher wirst du kaum zu diesen Stilen,Formen finden!

Hier ist eine Seite die den Lung Kuen(Lung Ying Kuen-Süd Drachenstil) vorstellt!(Siehe Gallery)

http://www.loongying.org/index.php

Im Shaolin Quan,Hung Gar Kuen,Choy Lee Fut Kuen usw. gibt es Drachen,Tiger Formen.


Gruss
leopan8

Geändert von leopan8 (07-02-2006 um 11:31 Uhr).
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  #8  
Alt 06-02-2006, 20:29
Benutzerbild von Klaus
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Siehe hier: http://itfnz.org.nz/ref/essays/namwahpai.html

Ich könnte mir vorstellen daß diese Formen dem Xing Yi entlehnt sind, also die 10/12 Animals des Xing Yi Quan.
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  #9  
Alt 06-02-2006, 20:33
Benutzerbild von Klaus
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Ich wäre auch ein bischen zurückhaltend bei Erzählungen wie "wurde nur den treuesten der Treuen/begabtesten Mönchen/wichtigsten Eunuchen" etc. beigebracht, und sonst weiß es niemand. Ist immer interessant wenn der eigene "Headmaster" nicht weiß was der Stilname bedeutet, oder jedem Sinologen die Haare zu Berge stehen wenn er den Namen hört.
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  #10  
Alt 07-02-2006, 11:24
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Zitat:
Zitat von Klaus
Es gibt keine bestimmten "Drachenstile" oder "Drachenform", genausowenig für Tiger. Es gibt innerhalb eines KONKRETEN Stils eine oder mehrere Formen die so heissen. Und "den" Drachenstil gibt es auch nicht, sondern es gibt dann mehrere verschiedene Stile die irgendeiner so genannt hat. In der Regel hat man dann konkrete Zusätze wie "Shantung Black Tiger" oder derartiges, das ist dann genauer. Dieser Quatsch von wegen "Ich machen den TIGERSTIL, hugh" oder "Ich mache den DRACHENSTIL" stammt aus Hongkong-Filmchen. Tiger- und Drachenbezeichnungen haben nach dem gleichnamigen Film eine epidemieartige Verbreitung für alle möglichen Kunststile (Eigengebräu) gefunden, die es vorher nicht gab. Immer gut zu erkennen wenn der "Sijo" des Stils ein Karl-Heinz Müller oder Edward J. Ludicrous III. ist, und wenn man den Stil außerhalb Castrop-Rauxels oder Eerie, Indiana nicht kennt, schon gar nicht in China.

Insbesondere ist JEDEM angeraten, sich aus den "Historien" die diverse Webseiten anbieten, die Namen der "Gründerväter" zu notieren, und diese dann in verschiedenen Schreibweisen per Google zu suchen. Wenn außer diesem Stilzweig aus Ostfriesland keiner den Namen nennt, oder plötzlich ganz andere Stilbezeichnungen hochpoppen was die gemacht haben, sollte man sich seinen Teil denken.
Bestätigung!!!
So kann es gemacht werden. Schauen was sind meine Interesse, welche Urväter gibt es. Ansatzpunkte suche und finden und dann googlen!
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  #11  
Alt 07-02-2006, 11:47
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wenn man nichts über seine lineage findet, bzw. die leute nicht googlen kann muss das aber auch nichts heißen:
ich habe lustigerweise grade rausgefunden, dass es in unsrer schrift fast nichts über meine taichi linie gibt, von yangluchang und li ruidong mal abgesehen. in chinesischen schriftzeichen findet man dann aber doch die leute.
idealerweise durchforstet man also mit chinesischen schriftzeichen das netz

grüße,
cherubin
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  #12  
Alt 07-02-2006, 11:51
leopan8
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hy

Zitat:
Tiger- und Drachenbezeichnungen haben nach dem gleichnamigen Film eine epidemieartige Verbreitung für alle möglichen Kunststile (Eigengebräu) gefunden, die es vorher nicht gab. Immer gut zu erkennen wenn der "Sijo" des Stils ein Karl-Heinz Müller oder Edward J. Ludicrous III. ist, und wenn man den Stil außerhalb Castrop-Rauxels oder Eerie, Indiana nicht kennt, schon gar nicht in China.
Klaus stimme Dir zu!

Traditionelle chinesiche Kampfkünste sind noch immer in Europa,Deutschland exotisch und eher selten vorhanden im Vergleich zu japanischen,koreanischen Kampfkünsten.
Es gibt auch wenig gute Informationsquellen(Bücher,Artikel usw.) die dem Anfänger oder Interessierten helfen faule Äpfel von guten zu unterscheiden.
Diesen Umstand machen sich viele unseriöse Kampfkünstler/sportler zunutze und erfinden Phantasie Stile und Stammbäume,Legenden,Grossmeister usw. um Leute zu beeindrucken,auszubeuten!

Deshalb sollte man sich genau informieren(Internet,Foren usw.) wie Klaus schon erwähnt hat bevor man einen Quan Fa/Kuen Fat Stil anfängt!!

Gruss
leopan8

Geändert von leopan8 (07-02-2006 um 15:16 Uhr).
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  #13  
Alt 07-02-2006, 14:53
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Eigentlich kann man auch von einem Lehrer lernen, der einfach gut ist, Übungen richtig verstanden hat, und gut unterrichtet, auch wenn er keinen "Stammbaum" hat. Wenn ich unterrichten würde könnte ich auch keinen anbieten, sonst müsste ich auf Ahnenforschung gehen wer die Typen die ich kannte gewesen sind. Was sich schwierig gestalten dürfte wenn es nicht der eine bekannte Mann des Stils gewesen ist.

Was allerdings unangenehm auffällt ist wenn jemand der eben auch keinen Stammbaum hat, und auch nicht weiß um welche Stile es sich gehandelt hat (viele authentische Könner ihres Fachs haben ein Sammelsurium aus diversen Stilen unterrichtet), einfach einen erfindet. Einen Stilnamen (Tiger-Drachen-Pfau-Stil im Zeichen des einäugigen Meisters), dessen an den Haaren herbeigezogene Übersetzung, ein paar "Meister", deren Geschichte, usw. Ich kann auch zu den Übungen die ich lehren kann, und die gut sind, sagen ich weiß nicht wie die heissen. Manche Leute waren nämlich schweigsam, und haben das nur vorgemacht.
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  #14  
Alt 08-02-2006, 17:02
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Zitat:
Zitat von Klaus
Eigentlich kann man auch von einem Lehrer lernen, der einfach gut ist, Übungen richtig verstanden hat, und gut unterrichtet, auch wenn er keinen "Stammbaum" hat. Wenn ich unterrichten würde könnte ich auch keinen anbieten, sonst müsste ich auf Ahnenforschung gehen wer die Typen die ich kannte gewesen sind. Was sich schwierig gestalten dürfte wenn es nicht der eine bekannte Mann des Stils gewesen ist.
Sehe ich auch so, da jeder sowieso seinen eigenen "Stil im Stil" finden muss aufgrund von Körpergröße, Statur, Schnelligkeit, usw.
Der Trainer spielt die entscheidende Rolle neben Faktoren wie Harte/Weiche, ... Kampfkunst. Auch sind die Stile nicht mehr das "Orginal" wie von vor 500 Jahren, da jeder Trainer seine eigenen Schwerpunkte setzt.
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  #15  
Alt 08-02-2006, 19:26
Benutzerbild von Klaus
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Disclaimer: Damit sind Leute gemeint die selbst gut sind, also auch gut unterrichten, und zugeben daß sie einzelne Übungen aus verschiedenen Stilen genommen haben die sinnvoll sind und zusammenpassen. Nicht gemeint sind Leute die einen Fantasiestil reklamieren von dem noch nie einer gehört hat, und dessen Übungen auch auf ihrem Mist gewachsen sind und keinerlei nähere Ähnlichkeit mit bekannten Kung-Fu-Übungen haben. Ich mag es nicht wenn jemand ein bischen Taiji mit ein bischen Karate und ein bischen "Drunken Master" mischt, und die Leute mit Fantasietechniken aufeinander einplästern lässt. Ein paar Stampfübungen aus dem Baji, Standübungen aus dem Taiji und Bagua-Übungen passen aber sehr gut zusammen, und bilden auch eine homogene Mischung mit jeweiligem Schwerpunkt, auch wenn man nicht das volle Programm all dieser Stile gelernt hat.
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