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  #1  
Alt 23-04-2010, 15:11
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kungfu San Shou
 
Registrierungsdatum: 18.04.2010
Beiträge: 5
Standard Frontkick als Angriff oder als Verteidigung

Ich hätte mal eine Frage an euch.

Benutzt man den Frontkick als Angriff oder Verteidigung. Mein Trainer hat gesagt, dass der Frontkick nur als Ablenkung dient, aber ich bin der Meinung, dass ein "gestossener" Frontkick gegen das Gesicht auch als Angriff brauchbar ist. Was meint ihr?

Und übrigens ist ein Frontkick mit der Ferse oder mit dem Fussballen praktischer ?
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  #2  
Alt 23-04-2010, 15:17
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kickboxen, Boxen
 
Registrierungsdatum: 09.01.2010
Alter: 19
Beiträge: 35
Standard

Ich denke mal man kann den Frontkick sehr gut als "Angriffs-Kick" brauchen. Er muss ja nicht unbedingt ins Gesicht. Man kann ihn auch sehr gut auf den Bauch oder wenn du so willst in die Weichteile platzieren:P

Mfg Luca
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  #3  
Alt 23-04-2010, 15:23
Benutzerbild von Fry_
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Harsh Language System
 
Registrierungsdatum: 24.06.2007
Ort: Fryway to hell
Beiträge: 1.657
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Idealerweise setzt man den, wenn der andere auf einen zukommt - mit dem richtigen Timing und solidem Stand kann man ihm das Gefühl geben er sei gegen einen Hydranten gelaufen
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  #4  
Alt 23-04-2010, 15:47
Benutzerbild von hand-werker
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ich würde die ferse bevorzugen. und dazu die zehen seitlich aus der schusslinie drehen.
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  #5  
Alt 23-04-2010, 15:55
Benutzerbild von suburban
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Kampfkunst: paM
 
Registrierungsdatum: 30.08.2009
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klar wenn der gegner auf einen "zugerannt" kommt und man ihm einen frontkick gibt steckt da schon ne ziemliche kraft dahinter.

aber oft benutzt man einen frontkick um den gegner auf distanz zu halten.
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  #6  
Alt 23-04-2010, 16:02
Benutzerbild von Fry_
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Kampfkunst: Harsh Language System
 
Registrierungsdatum: 24.06.2007
Ort: Fryway to hell
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Zitat:
Zitat von suburban Beitrag anzeigen
...aber oft benutzt man einen frontkick um den gegner auf distanz zu halten.
jep, das freilich auch.
Das nagt auch schwer am Nervenkostüm des anderen, wenn man die immer wieder setzen kann
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  #7  
Alt 23-04-2010, 16:28
Benutzerbild von John Preston
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Zitat:
Zitat von Sandafighter Beitrag anzeigen
Ich hätte mal eine Frage an euch.

Benutzt man den Frontkick als Angriff oder Verteidigung. Mein Trainer hat gesagt, dass der Frontkick nur als Ablenkung dient, aber ich bin der Meinung, dass ein "gestossener" Frontkick gegen das Gesicht auch als Angriff brauchbar ist. Was meint ihr?

Und übrigens ist ein Frontkick mit der Ferse oder mit dem Fussballen praktischer ?
Sowohl als Angriff als auch zur Abwehr.

Den "gestoßenen" Tritt zum Gesicht sehe ich als nicht so effektiv an, da ziemlich schnell ausgeführt werden muss, damit der Gegner damit getroffen werden kann. Dann lieber auf Bauch, Unterbauch oder die Beine.
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  #8  
Alt 23-04-2010, 17:40
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unser trainer sagte mal, dass er optimal sei um ne ziemlich gute deckung aufzubrechen. nach dem gescheiten frontkick in die deckung hält der andere die arme nich so schnell mehr oben.

allerdings ist er auch eine gute defensiv maßnahme aufgrund der großen reichweite. sollte dann auch möglichst im richten größenverhältniss der kontrahenten genutzt werden. also als 1.60 mensch nem 1.90 nen frontkick zur distanz wahrung oder störung des angriffs zu nutzen halt ich für reichlich bedänklich.
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  #9  
Alt 23-04-2010, 17:45
Benutzerbild von suburban
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Zitat:
Zitat von Exovum Beitrag anzeigen
unser trainer sagte mal, dass er optimal sei um ne ziemlich gute deckung aufzubrechen. nach dem gescheiten frontkick in die deckung hält der andere die arme nich so schnell mehr oben.
hää,
du meinst wenn einer auf die deckung kickt lässt der andere die arme fallen?
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  #10  
Alt 23-04-2010, 17:57
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Zitat:
Zitat von Exovum Beitrag anzeigen
unser trainer sagte mal, dass er optimal sei um ne ziemlich gute deckung aufzubrechen. nach dem gescheiten frontkick in die deckung hält der andere die arme nich so schnell mehr oben.
lol, was fürn trainer hast du denn
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  #11  
Alt 23-04-2010, 18:00
Benutzerbild von TRMT
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Zitat:
hää,
du meinst wenn einer auf die deckung kickt lässt der andere die arme fallen?
Wenn du 'nen guten Frontkick in den Bauch kriegst stolperst du erst mal etwas nach hinten, da gebrauchst du die Arme aus Reflex um das Gleichgewicht z uwaren.

Zitat:
lol, was fürn trainer hast du denn
Ist doch normal, oder täusche ich mich da? Wenn wir vom Trainer hören "Knie in den Bauch, danach Ellenbogen da die Deckung bei den meisten runter geht" denke ich mir nicht "Was ist das denn für einer" sonder, "joa, einleuchtend".
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  #12  
Alt 23-04-2010, 18:12
Benutzerbild von 3L9O
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Kampfkunst: leute mit vielen ks
 
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Zitat:
Zitat von TRMT Beitrag anzeigen
Wenn du 'nen guten Frontkick in den Bauch kriegst stolperst du erst mal etwas nach hinten, da gebrauchst du die Arme aus Reflex um das Gleichgewicht z uwaren.



Ist doch normal, oder täusche ich mich da? Wenn wir vom Trainer hören "Knie in den Bauch, danach Ellenbogen da die Deckung bei den meisten runter geht" denke ich mir nicht "Was ist das denn für einer" sonder, "joa, einleuchtend".
er sagte aber der trainier gibt einen frontkick auf die Deckung
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  #13  
Alt 23-04-2010, 18:27
Benutzerbild von TRMT
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Das habe ich wohl glatt übersehen.. Aber bei 'nem Frontkick in die Deckung ist es ja eigentlich dasselbe. Du fliegst nach hinten und musst erst mal das Gleichgewicht finden.
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  #14  
Alt 23-04-2010, 18:32
Benutzerbild von suburban
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Kampfkunst: paM
 
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wenn der andere schnell ist packt er das bein und haut dich um.

natürlich fliegt man nach hinten aber normalerweiße genügt da ein ausfallschritt.
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  #15  
Alt 23-04-2010, 19:43
Benutzerbild von Lutwolf
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Um auch mal meinen Senf dazu zu geben - Effektivität ist auch beim Frontkick eine Frage der Umstände und des Trainings.

Abhängig von der eigenen Intention kann man ihn für viele Zwecke nutzen, aber ganz frei von Risiken ist er natürlich auch nicht

Mit genug Vorbereitungsplatz kann man ihn beispielsweise als lanzenartigen Stoß nach vorn zum druckvollen Distanzüberbrücken nutzen, in Wettkampfsituationen hervorragend für 5-Sekunden-Siege durch Ring Out. Nachteil: oft vorhersehbar, und schon ein Sidestep lässt das Ding harmlos ins Leere laufen, Folgetechniken in den Rücken sind dann sehr wahrscheinlich.

Das auf-Distanz-halten bei anstürmendem Gegner ist eher so lala - ist er darauf eingestellt, rennt er einfach weiter oder nutzt das Bein zum Einstieg in einen Takedown, aber bei ängstlichen/schmerzerwartenden Gegnern klappt es mit der Distanz öfter.

Als "unsichtbarer Kick" (quasi während beschäftigender Handarbeit unter den Armen zutreten) kann das Überraschungsmoment kampfentscheidend sein, obwohl der Durchschlag gegenüber o.g. Beispielen eher niedrig angesiedelt ist.

Ich habe auch schon einen befreienden Fußsohlentritt aus dem geraden Sprung nach oben gesehen, welcher den Brustkorb des mit Pferdegewalt traf - unorthodox, aber sicher keine hiebfeste Kampfstrategie

Ich denke dass die vorrangige Schwäche der Technik in der Gradlinigkeit und der recht langen Erholungszeit (d.h. Zeit bis zur nächsten Technikeinsatzmöglichkeit, "Ladezeit") liegt, während der der Ausführende nahezu schutzlos gegnerischen Kontern ausgesetzt sein kann.

Üben, üben, üben ^^

Gruß - ICH
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^^___Stress hat wer Stress macht___^^
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