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#1
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| Ich hätte mal eine Frage an euch. Benutzt man den Frontkick als Angriff oder Verteidigung. Mein Trainer hat gesagt, dass der Frontkick nur als Ablenkung dient, aber ich bin der Meinung, dass ein "gestossener" Frontkick gegen das Gesicht auch als Angriff brauchbar ist. Was meint ihr? Und übrigens ist ein Frontkick mit der Ferse oder mit dem Fussballen praktischer ? |
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#2
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| Ich denke mal man kann den Frontkick sehr gut als "Angriffs-Kick" brauchen. Er muss ja nicht unbedingt ins Gesicht. Man kann ihn auch sehr gut auf den Bauch oder wenn du so willst in die Weichteile platzieren:P Mfg Luca |
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#3
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| Idealerweise setzt man den, wenn der andere auf einen zukommt - mit dem richtigen Timing und solidem Stand kann man ihm das Gefühl geben er sei gegen einen Hydranten gelaufen ![]()
__________________ Das Leben ist eher breit als lang |
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#4
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| ich würde die ferse bevorzugen. und dazu die zehen seitlich aus der schusslinie drehen. |
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#5
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| klar wenn der gegner auf einen "zugerannt" kommt und man ihm einen frontkick gibt steckt da schon ne ziemliche kraft dahinter. aber oft benutzt man einen frontkick um den gegner auf distanz zu halten. |
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#6
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| Das nagt auch schwer am Nervenkostüm des anderen, wenn man die immer wieder setzen kann ![]()
__________________ Das Leben ist eher breit als lang |
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#7
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| Zitat:
Den "gestoßenen" Tritt zum Gesicht sehe ich als nicht so effektiv an, da ziemlich schnell ausgeführt werden muss, damit der Gegner damit getroffen werden kann. Dann lieber auf Bauch, Unterbauch oder die Beine.
__________________ "Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut."(Klaus Kinski) Weng Chun Hannover House Of Weng Chun Kung Fu Shaolin Qi Gong |
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#8
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| unser trainer sagte mal, dass er optimal sei um ne ziemlich gute deckung aufzubrechen. nach dem gescheiten frontkick in die deckung hält der andere die arme nich so schnell mehr oben. allerdings ist er auch eine gute defensiv maßnahme aufgrund der großen reichweite. sollte dann auch möglichst im richten größenverhältniss der kontrahenten genutzt werden. also als 1.60 mensch nem 1.90 nen frontkick zur distanz wahrung oder störung des angriffs zu nutzen halt ich für reichlich bedänklich. |
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#9
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| du meinst wenn einer auf die deckung kickt lässt der andere die arme fallen? |
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#10
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| lol, was fürn trainer hast du denn |
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#11
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| Zitat:
Zitat:
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#12
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| Zitat:
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#13
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| Das habe ich wohl glatt übersehen.. Aber bei 'nem Frontkick in die Deckung ist es ja eigentlich dasselbe. Du fliegst nach hinten und musst erst mal das Gleichgewicht finden. |
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#14
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| wenn der andere schnell ist packt er das bein und haut dich um. natürlich fliegt man nach hinten aber normalerweiße genügt da ein ausfallschritt. |
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#15
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| Um auch mal meinen Senf dazu zu geben - Effektivität ist auch beim Frontkick eine Frage der Umstände und des Trainings. Abhängig von der eigenen Intention kann man ihn für viele Zwecke nutzen, aber ganz frei von Risiken ist er natürlich auch nicht ![]() Mit genug Vorbereitungsplatz kann man ihn beispielsweise als lanzenartigen Stoß nach vorn zum druckvollen Distanzüberbrücken nutzen, in Wettkampfsituationen hervorragend für 5-Sekunden-Siege durch Ring Out. Nachteil: oft vorhersehbar, und schon ein Sidestep lässt das Ding harmlos ins Leere laufen, Folgetechniken in den Rücken sind dann sehr wahrscheinlich. Das auf-Distanz-halten bei anstürmendem Gegner ist eher so lala - ist er darauf eingestellt, rennt er einfach weiter oder nutzt das Bein zum Einstieg in einen Takedown, aber bei ängstlichen/schmerzerwartenden Gegnern klappt es mit der Distanz öfter. Als "unsichtbarer Kick" (quasi während beschäftigender Handarbeit unter den Armen zutreten) kann das Überraschungsmoment kampfentscheidend sein, obwohl der Durchschlag gegenüber o.g. Beispielen eher niedrig angesiedelt ist. Ich habe auch schon einen befreienden Fußsohlentritt aus dem geraden Sprung nach oben gesehen, welcher den Brustkorb des mit Pferdegewalt traf - unorthodox, aber sicher keine hiebfeste Kampfstrategie ![]() Ich denke dass die vorrangige Schwäche der Technik in der Gradlinigkeit und der recht langen Erholungszeit (d.h. Zeit bis zur nächsten Technikeinsatzmöglichkeit, "Ladezeit") liegt, während der der Ausführende nahezu schutzlos gegnerischen Kontern ausgesetzt sein kann. Üben, üben, üben ^^ Gruß - ICH
__________________ ^^___Stress hat wer Stress macht___^^ |
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