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  #76  
Alt 24-08-2010, 22:43
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Kampfkunst: Qi Xing Tanglang Pai, Brazilian Jiu Jitsu
 
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Zitat:
Zitat von Nashania Beitrag anzeigen
Also für mich als Frau ist so eine leichte Waffe schon von Vorteil, ich kann mich auf die Waffenform konzentrieren und muss mir nicht von meinem Orthopäden eine Standpauke anhören

Mantis MS, die Waffe kann noch so toll schwer , scharf, groß , leicht , klappernd oder starr sein, ästhetisch, authentisch oder glaubwürdig macht die Waffenform der Mensch dahinter nicht die Waffe davor

Gruß Nashi
Sorry...aber Du hast anscheinend nicht verstanden worum es in einer Kampfkunst geht

Evtl. etwas mehr Jibengong, und weniger Nagellack...dann klappt das auch mit einem richtigen Säbel

Gruss,
Gong Fu
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  #77  
Alt 25-08-2010, 07:30
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Kampfkunst: ...
 
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Zitat:
Zitat von gong fu
Sorry...aber Du hast anscheinend nicht verstanden worum es in einer Kampfkunst geht

Evtl. etwas mehr Jibengong, und weniger Nagellack...dann klappt das auch mit einem richtigen Säbel

Gruss,
Gong Fu
Entschuldige, dir scheint wohl auch nicht bewusst zu sein worum es in den Kampfkünsten geht..

Lernt man nicht zu aller erst Respekt, allen Lebewesen wie auch Ausübern anderer Kampfkünste gegenüber?

Wie kann man so respektlose Antworten posten und stolz erzählen ernsthafter Ausüber der Kampfkünste zu sein?

Schöne Grüße,
CchamploO
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  #78  
Alt 25-08-2010, 07:45
Benutzerbild von Gong Fu
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Kampfkunst: Qi Xing Tanglang Pai, Brazilian Jiu Jitsu
 
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Zitat:
Zitat von CchamploO Beitrag anzeigen
Entschuldige, dir scheint wohl auch nicht bewusst zu sein worum es in den Kampfkünsten geht..

Lernt man nicht zu aller erst Respekt, allen Lebewesen wie auch Ausübern anderer Kampfkünste gegenüber?

Wie kann man so respektlose Antworten posten und stolz erzählen ernsthafter Ausüber der Kampfkünste zu sein?

Schöne Grüße,
CchamploO
Mein junger Freund...ist schon schlimm wenn man Sommerferien hat und nichts zu tun hat, oder
Aber ich glaube ganz fest an Dich...und in der Zwischenzeit kannst Du mich ja weiterhin an Deinem Wissen teilhaben lassen

Und um Deine Fragen zu beantworten:
ad 1: Nein, man lernt zuerst Jibengong...und bekommt nicht einfach mal so einen Säbel in die Hand gedrückt damit man schöne Bewegungen machen kann!

ad 2: Das geht ganz einfach wenn einem von dem Vorredner oder der Vorrednerin so eine Vorlage geliefert wird

Wenn Du weiterhin mit mir über Moral und Respekt diskutieren möchtest können wir dies gerne via PN machen, oder Du schaust einfach mal bei mir vorbei

Gruss,
Gong Fu
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  #79  
Alt 25-08-2010, 08:03
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Kampfkunst: ...
 
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Beiträge: 30
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Zitat:
Zitat von gong fu
ad 2: Das geht ganz einfach wenn einem von dem Vorredner oder der Vorrednerin so eine Vorlage geliefert wird
Selbst wenn der Vorredner zutiefst beleidigend wird, wäre es gerade da nicht sinnvoller sich in zurückhaltung zu üben, als es ihm gleichzutun?


Zitat:
Wenn Du weiterhin mit mir über Moral und Respekt diskutieren möchtest können wir dies gerne via PN machen, oder Du schaust einfach mal bei mir vorbei
Wenn das eine Einladung ist, werde ich ihr bei Gelegenheit und zufälligem Aufenthalt in deinem Ort gerne nachkommen.

Bei einem Tee lässt sich bestimmt nen nettes Pläuschchen halten.

Grüße,
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  #80  
Alt 25-08-2010, 10:26
Benutzerbild von Huangshan8
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Kampfkunst: traditionelle und moderne chinesische Kampfmethoden
 
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Beiträge: 326
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Hallo Nashania

Zitat:
Also für mich als Frau ist so eine leichte Waffe schon von Vorteil, ich kann mich auf die Waffenform konzentrieren und muss mir nicht von meinem Orthopäden eine Standpauke anhören
Wenn du einen traditionellen Stil ausübst, dann müsste dein Lehrer dir erklärt haben um was es in den Kampfkünsten geht?

Ein Säbel sollte an den Kämpfer angepasst sein(Länge,Gewicht,Ausgewogenheit..) und wie Gong fu schon schrieb gibt es Übungen mit und ohne Geräte die Arme,Gelenke usw. stärken...

Waffen- Formen wurden für authentische Waffen geschaffen und das hat einen Sinn.
Sie sind keine bloßen Show oder Bewegungs-Tänze wo die Ästhetik im Vordergrund steht um Medaillen , Punkte usw. zu bekommen.

Dies hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun.

Die Klappersäbel sind eine Fehlentwicklung!!

Geändert von Huangshan8 (25-08-2010 um 18:47 Uhr).
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  #81  
Alt 25-08-2010, 12:26
Benutzerbild von Klaus
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Ein schwerer Säbel hat eine kürzere Balance (bei Leuten die Ahnung davon haben sowas herzustellen ... ), daher kann auch eine Frau bei einigermassenem Trainingszustand so eine Waffe bewegen. Das kann ich auch mit meinem total kaputten Ellbogen, wegen dem sich ein eigentlich leichtes Schwert von 700g bei mir manchmal wie eine Hantel anfühlt. Was damit nicht geht, sind irgendwelche UNSINNIGEN Bewegungen wie "rumwirbeln" um das und aus dem Handgelenk, weil das eben nur mit extrem leichten Fliegenfängern geht. Das ist halt keine darstellende Kunst wie mit Seidentüchern, bei denen kann man alles machen was gut wirkt.

Wenn ich mir manche "Formen" ansehe die Leute in den letzten 20 Jahren tatsächlich aus Stockformen kreiert haben mit solchen "Säbeln", dann würden sich die Leute die früher sowas tatsächlich als Lebenswerk betrieben haben im Grabe rumdrehen. Das ist wie Musikkata mit Pirouetten und 57fach-Kicks in die Luft, geh damit mal zu nem Funakoshi. Als Hobby ok, und "kritisieren" würde ich jemandem dafür auch nicht, wenn ihm klar ist dass er da halt sowas wie Parcours macht. Was nervt ist wenn Leute damit ankommen das wäre die wirkliche Kampfkunst, weil früher, da waren die Säbel halt total leicht und dünn wie Papier, so wie in Crouching Tiger. Und all die schweren echten Säbel wären "viel zu schwer für echte Kampfkunst". Das geht halt Leuten die tatsächlich eine gelernt haben auf den Senkel. Man kann auch ein Papierschwert nicht "aus dem Bauch führen", weil man da überhaupt kein Feedback hat. Das einzige was man da führt ist dann den Bauch selbst, nicht die Waffe.
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"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)
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  #82  
Alt 25-08-2010, 12:28
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Zitat:
Wenn du einen traditionellen Stil ausübst dann müsste dein Lehrer dir erklärt haben um was es in den Kampfkünsten geht?

Ein Säbel sollte an den Kämpfer angepasst sein(Länge,Gewicht,Ausgewogenheit..) und wie Gong fu schon schrieb gibt es Übungen mit und ohne Geräte die Arme,Gelenke usw. Stärken...

Waffen- Formen wurden für authentische Waffen geschaffen und das hat einen Sinn.
Sie sind keine bloßen Show oder Bewegungs--Tänze wo die Ästhetik im Vordergrund steht um Medaillen , Punkte usw. zu bekommen.
Da spricht nichts gegen.
Sehe ich genauso, trotzdem der Trend leider zum Formensammeln tendiert und die Ausführung der Waffen oft keine große Rolle mehr spielt.

Zitat:
Dies hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun.
Mein Hinweis der Respektlosigkeit diente nicht dem "Wabbelsäbel-Thema".

Schöne Grüße,
CchamploO
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  #83  
Alt 25-08-2010, 12:29
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Beiträge: 12.557
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Am Anfang ist es sicher sinnvoll, sich einen Säbel für 70 Euro zu kaufen um erstmal ein bischen die Grundmuster zu lernen, und zu merken ob einem das langfristig überhaupt Spass macht. Langfristig ist die Frage, ob man sich dann nicht besser eingesteht dass es schlicht eine Geldfrage ist, und nicht eine Frage ob der leichte Säbel "besser für Kung-Fu" ist. Als Trainingswerkzeug ist eine authentische Waffe mit korrekten Abmessungen, richtiger Balance und tatsächlich früher üblichem Gewicht nicht zu ersetzen.
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Geändert von Klaus (25-08-2010 um 12:33 Uhr).
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  #84  
Alt 25-08-2010, 13:32
Benutzerbild von Zhenwu-Ahlen
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Also, ich will niemandem vorschreiben, mit einem "authentischen" Säbel zu trainieren. Wichtig ist, dass die Waffe den Bedürfnissen des Trainierenden entspricht. Daher wahrscheinlich auch hier die große Diskrepanz der Diskutierenden. Je erfahrener man ist, desto größer werden die Ansprüche an die Waffe um den bestmöglichen Trainingseffekt zu erzielen.
Dies bedeutet in Gegenzug aber nicht, die Latte extrem niedrig zu hängen, und zu sagen: Geht nicht, ist zu schwer! Da kann ich Gong Fu nur beipflichten und sagen: Mehr Jibengong!
Wer mit einer - ich nenne es jetzt mal - "sehr leichten" Waffe trainiert, betrügt sich auch selbst um seinen Trainingserfolge.
Um das Beispiel mit dem Tai Chi noch mal aufzugreifen.
Oft krankt hier die Hinführung auf die Waffe am fehlenden Jibengong. Viele wollen ein "VHS-Kurs Tai Chi" machen und bekommen dann zum ersten mal eine Waffe in die Hand, die "viel zu schwer ist". Klar, wenn man mit einem Teleskopschwert trainiert hat man keine Probleme, aber vielleicht sollte man dann nur ein paar Bewegungen aus der Form (mit einer "normalen" Waffe) trainieren, bis die ersten Ermüdungserscheinungen auftreten.
Viele Grüße,
MMS
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  #85  
Alt 25-08-2010, 14:05
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@Klaus
Gibt es etwas Neues von den Übungsäbeln aus deutscher Schmiede zu vermelden?
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  #86  
Alt 25-08-2010, 14:30
Benutzerbild von Klaus
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Ich bin dran, allerdings machen wir erstmal diese Woche die Jian fertig (Endmontage). Einen Testsäbel habe ich mit dem Schleifer von 1300g auf 980 runtergearbeitet, jetzt bekommt das Teil vom Verhalten langsam Ähnlichkeit mit einem echten Original. Das ist jetzt so die Obergrenze die militärische Liuyedao hatten (Peidao = Einhand). Demnächst brauche ich vermutlich Freiwillige zum Probieren, weil mein Arm das einfach nicht mitmacht.

Thomas wohnt aber einfach näher dran hier.
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  #87  
Alt 25-08-2010, 17:37
Benutzerbild von Gong Fu
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Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Thomas wohnt aber einfach näher dran hier.

Da habe ich ja mal wieder Glück gehabt...

Gruss,
Gong Fu
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  #88  
Alt 25-08-2010, 18:41
Benutzerbild von Huangshan8
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Kampfkunst: traditionelle und moderne chinesische Kampfmethoden
 
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Beiträge: 326
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Zitat:
Also für mich als Frau ist so eine leichte Waffe schon von Vorteil...

Ach ja ich vergaß etwas zu erwähnen.

Meine Frau ist Chinesin und wiegt um die 60 Kilo und übt mit einem an sie angepassten...... authentischen Säbel.
Sie hat keine Probleme mit ihren Gelenken usw. .

Sie ist der gleichen Meinung wie ich , Alu-Klappersäbel sind Müll!

Geändert von Huangshan8 (25-08-2010 um 18:48 Uhr).
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  #89  
Alt 25-08-2010, 19:14
Benutzerbild von pmhausen
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Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Am Anfang ist es sicher sinnvoll, sich einen Säbel für 70 Euro zu kaufen um erstmal ein bischen die Grundmuster zu lernen, und zu merken ob einem das langfristig überhaupt Spass macht. Langfristig ist die Frage, ob man sich dann nicht besser eingesteht dass es schlicht eine Geldfrage ist, und nicht eine Frage ob der leichte Säbel "besser für Kung-Fu" ist. Als Trainingswerkzeug ist eine authentische Waffe mit korrekten Abmessungen, richtiger Balance und tatsächlich früher üblichem Gewicht nicht zu ersetzen.
Gibt es für die Chinesischen Waffen denn keine Replikas aus Holz? Wir haben da im Iaido diese unglaublich praktischen Bokken. Sinnvoll von 10 Euro Industrieware (zum in Partnerformen kaputt klopfen) bis rund 100 Euro für ein Stück Handarbeit aus Ebenholz zu haben.

Die wiegen auch nicht ganz soviel wie ein Katana, aber bringen zumindest mal ein paar hundert Gramm auf die Waage. Und sie flattern und wabbeln garantiert nicht

Ich hab mich neulich mal mit einer Kollegin verabredet zum gegenseitig Taichi- bzw. Iai-Formen vorführen. Das Teleskop-Dingens, was sie da hatte, würde ich nicht "Schwert" nennen.

Grüße,
Patrick
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  #90  
Alt 25-08-2010, 19:17
Benutzerbild von Klaus
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Ich sage nochmal, es ist wirklich ein grosser Unterschied zwischen meinem Prototypen der auch ein Kilo wiegt, und den typischen Liuyedao des gleichen Gewichts die ich in China gekauft habe. Meiner hat eine Balance von 13,4-14cm und ist gut zu führen (auch für eine Frau), der chinesische hat eine Balance von 16,5cm - das wäre zwar richtig wenn der das übliche Gewicht einer bestimmten Offizierskategorie gehabt hätte, nämlich ca. 780g (um noch Druck in den Schlag zu bekommen), aber bei einem Gewicht von 1130g hat das mich überfordert. Damit habe ich 10 Minuten trainiert und dann war Ende mit richtig schlagen können (pfeifend). Das kann kein normaler Mensch, mit sowas eine schnellere Form, oder Schlagübungen machen. Sowas ist auch ein Gewicht für zweihändig zu führende Säbel, so ala Wodao. Die sind aber auch deutlich länger.

Fazit, wenn man "authentische" Schwerter und Säbel macht, dann müssen die auch über eine funktionale Balance und ein funktionales Gewicht verfügen. Weder darf das zu kopflastig ausfallen, noch zu schwer. Bei meinen Jian mit einer Balance von 6" ist bei 800g Feierabend, drüber geht, aber da muss man ordentliche Hände haben die sowas noch gut halten können (geht bei mir wegen Ellbogen nicht). Authentisch als Waffe ist das aber nicht, da es kaum Originale gibt die so schwer sind, die meisten lagen zwischen 700 und 780 Gramm. Chinesische Nachbauten fangen gerne erst bei 950g oder mehr an, das sind dann eigentlich Zweihänder. Ist aber leichter zu fertigen, weil die bei soviel Material halt nicht so schnell brechen. Wenn einer unbedingt will mache ich auch sowas, meine Rohlinge wiegen ca. 850g, plus 250g Griff geht also bis 1100g. Das ist dann wirklich nur eine Trainingswaffe als Krafttraining.

@Patrick:
Bokken sind sicher als reines Techniktraining mit Partner sinnvoll, vermitteln aber halt nicht das Feedback einer echten Waffe. Es ist halt deutlich preiswerter, und zur Reaktionsschulung auch ok. Da geht es nicht um das Gewicht, sondern um die Geschwindigkeit mit der sich das bewegt, bei höherem Luftwiderstand bremst das die Bewegung etwas. Im Partnertraining erreicht man so trotz des deutlich geringeren Gewichts eine normale Geschwindigkeit, aber als Bewegungstraining im Umgang mit der echten Waffe ist es ein grosser Unterschied. Das ist halt vergleichbar wie das Trainieren mit einem Beachball statt einem Fussball, es ist ok, aber nicht gleich.

Am Ende geht es einfach um die Frage, was einem das Hobby wert ist. Wenn man die 300 Euro für eine gute authentische Trainingswaffe nicht hat, dann stellt sich die Frage auch nicht. Dann nimmt man halt ein Holzschwert, oder was für 70 Euro (die kosten übrigens 10 Dollar auf Alibaba), und dann kommt halt das bei raus was damit geht. Das ist auch völlig in Ordnung. Die Diskussion wird nur absurd wenn behauptet wird das wäre die "eigentliche Kampfkunst", und räsoniert dass damals bei den Shaolin die Waffen tatsächlich dünnes Blech waren weil wegen scharf und so. Das ist schlicht gelogen. Oder dass man nur so ein Blechteil "richtig aus dem Bauch führen kann", das exakte Gegenteil ist richtig. In Wudang hätte man sich selbst ins Schwert gestürzt wenn einer mit so einem Wedel angekommen wäre, bei alten Meistern, das gab es einfach zu keinem Zeitpunkt vor 1980. Aber irgendwie muss man ja erklären warum man sowas hat, und kommt dann gegenüber den Westies auf abenteuerliche Geschichten.
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"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

Geändert von Klaus (25-08-2010 um 19:29 Uhr).
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