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#1
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| Hallo erstmal. Ich bin fast 14 Jahre alt, betreibe schon seit längerem aktiv Krafttraining. Ich bin fast 1.80m groß, nun meine Frage was wäre eher geeignet für mich? Ich würde mich über hilfreiche Antworten freuen. Danke ![]() |
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#2
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| Bei der spärlichen Auskunft über dich, musst du dich eher fragen, was du damit erreichen willst. Willst du VK Wettkämpfe und dich verteidigen können? Boxen Willst du Formen die "cool" aussehen und dich einfach nur etwas fithalten? Kung Fu Hast du Angst vor Schlägen und Schmerzen? Kung Fu Willst du ernsthaftes kämpfen lernen? Boxen und so weiter und so weiter .... |
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#3
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| sorry ... kann ich dir nicht mit recht geben.. beim boxen hast du bei vernünftigem training nach relativ kurzer zeit etwas greifbares in der hand: sprich du bist mit sicherheit um einiges schlagkräftiger auch konditionierung und kraftausdauer sind da mit drin... jetzt kann man kung fu eben nciht verallgemeinern.. wing chun ist kung fu ... nicht schön anzusehen aber wenn man es kann für die SV geeignet... braucht aber länger als beim boxen.. andere stile sind jetzt wieder komplett davon abzugrenzen.. das wenn man angst vor schlägen hat kung fu das richtige ist ist absolut falsch.. wenn du sparring (in form von sanda oder was auch immer machst) wirst du acuh da schläge abbekommen. auch das abhärtungstraining das es in manchen stilen gibt wird ja nicht mit wattepuscheln gemacht.. SV ist halt bei kung fu immer die frage... hast du jemanden der es dir beibringt udn du übst es wirklich intensiv kannst du damit einiges anfangen ... damit brauchst du aber wahrscheinlich am längsten... wir machen das ganze auf sanda basis ... dauert aber auch halt seine zeit.... am besten überall probetraining und mal einfach schauen was dir am besten gefällt und wie das training sonst so aussieht gruß joker |
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#4
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| Habe selber 1,5 Jahre Kung Fu betrieben (auch mit Abhärtung). Ich bin aber seitdem überzeugt, dass man zum richtigen kämpfen mit Kung Fu an der falschen Adresse ist. (Sanda ausgenommen. Ist schließlich ein VK Stil) Auch die Art wie Schläge ausgeführt werden, sind katastrophal wenn man sie auf ihre Deckungsarbeit zurückführt. Zu Angst vor Schlägen: Wer Angst vor Schlägen hat wird vll. im Kung Fu kein Meister, kann es aber sehr lange ohne geringste Einschränkungen betreiben. Beim Boxen hingegen ist man dagegen an der komplett falschen Adresse. |
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#5
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| @ 3210: Klar ist man meist etwas anders berührt wenn etwas herabgewertet wird das man selbst mit Leib und Seele praktiziert, aber HIER muss ich einfach Einhalt gebieten. Boxen generell als > ggü. Quan Fa darzustellen soweit es Kampffähigkeit betrifft halte ich für zu einfach als dass es wahr sein könnte. Die Geschichte des Quan Fa besteht nun mal nicht aus der Entwicklung "cool aussehender" Formen sondern aus der Notwendigkeit der Selbstverteidigung. Die schnellere Erlernbarkeit des Boxens hat ihr Geheimnis in der Technikanzahl - 4 Grundtechniken plus Beinarbeit gegenüber jahrzehntelangem Feilen und Üben zig neuer Technikkomplexe der östlichen Sachen. Dadurch lässt sich das Training viel besser auf einzelne Aspekte fokussieren, als dass man von unzähligen Möglichkeiten und Anwendungen überschwemmt wird. Heißt aber im Umkehrschluss: (lern-)technisch ist irgendwann einfach Schluss, man hat seine paar Techniken und fährt dann mit diesem Engramm einen Gegner nach dem Anderen ab und hofft, dass das eigene Timing plus die eigene Kraft besser zur Wirkung kommen als die des Gegners. Dagegen wird man sich im "Kung Fu" (^^) irgendwann spezialisieren müssen, denn ALLES kann man bei Weitem nicht lernen. Die Effektivität hängt dann von vielen Faktoren ab: eigenes Erkennen (was liegt mir? was brauch ich? welche möglichkeiten kann ich nutzen?), Beurteilungsfähigkeit des Lehrers (welches Potenzial hat der Schüler? was liegt ihm? was braucht er?), und zu guter Letzt die Bereitschaft, KUNG FU zu erbringen, d.h. bereit zu sein, über lange Zeit hart an den eigenen Fähigkeiten zu feilen. Daher denke ich, dass erstens anderthalb Jahre etwas wenig für die Beurteilung ist, zweitens die Förderung deines Potenzials nicht erfolgte (vllt zu früh um damit zu beginnen, vllt weniger im Fokus der Lehrenden?), und drittens der Wille zu schnellen Erfolgen den Willen der kompletten Überarbeitung überflügelt haben könnte. Ich habe persönlich einen mir körperlich überlegenen Vizelandesmeister in etwa meiner Altersgruppe in recht unspektakulärer Weise vor seinen "Muckikumpels" verfrühstückt, indem ich einfach nicht auf sein Stilmuster eingestiegen bin, sondern ihm meine Bewegungsregeln aufgedrückt habe. Ich bin der festen Meinung dass sich der Mangel an Wettkampftauglichkeit des Quan Fa auf seine nach außen hin "unsportlich" wirkenden Techniken zurückführt - Greiftechniken funktionieren mit Handschuhen eher weniger, dafür reiche ich gern eine 08/15-Gerade durch die Doppeldeckung auf der Straße durch, damit dem Boxer klar wird dass er mit den Armen und nicht mit den Handschuhen zu kämpfen hat. Außerdem verlieren die meisten Boxer im Treten und Bodenkampf/Clinchfight. Gruß - ICH
__________________ ^^___Stress hat wer Stress macht___^^ |
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#6
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| Ich gehe von meinen Erfahrungen aus und kann somit nur dies Beurteilen. Meine Feststellung in Sachen Kampftauglichkeit: 1. Der Trainer war im Kampf unfähig (Nachdem ich öfter Sparring gemacht habe und harte Kicks trainiert habe sogar schlechter als ich) 2. Der tiefe Stand ist fürs kämpfen total ungeeignet 3. Beinarbeit wird komplett vernachlässigt 4. Sparring kommt im regulären Training überhaupt nicht vor 5. Auf Schlagkraft an sich wird überhaupt nicht geachtet 6. Die Deckung ist quasi nicht vorhanden Die Punkte 3-6 kommen in sehr vielen Schulen so oder so ähnlich vor. (Mundpropaganda) Natürlich hab ichs nicht selber erlebt, aber ich kanns mir durchaus vorstellen. Boxer hingegen sind auch nicht dumm. Das die Doppeldeckung ohne Handschuhe nicht so gut funktioniert kann sich jeder mit Hirn zusammenreimen. Außerdem sind Boxer zwar im Clinch nicht geübt, welcher vll. in anderen Stilen vermittelt wird, aber die meisten Kung Fu Leute haben schon genug Schwierigkeiten in die Clinchdistanz zu kommen. Die meisten haben auch kein mittel gegen einen simplen Jab. Traurig aber wahr. |
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#7
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| Ich würd dir zu boxen raten. Aus eigener erfahrung kann ich sagen das ich in den 6 monaten boxen mehr gelernt habe als in den 3 jahren kung fu. Kommt vielleicht auf den stil an, aber das finde ich ist auch ein problem des kung fu. Beim boxen hat man nicht diese probleme mit den stilen. Da gibt es zwar auch unterschiedliche meinungen wegen der deckung und co aber dort kann man durch das ständige sparring auch am besten herausfinden wie man die deckung am besten hält. |
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#8
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| @Lutwolf Oje wenn das nicht wieder die Verfechter der westlichen und realistischen Stile auf den Plan ruft die dich zurechtweisen werden das man ja wissen muss, dass Boxer alle Kung Fuler einfach so wegfegen. ![]() @David1 Schau erstmal was an Kung Fu angeboten wird in deiner Umgebung und wie das trainiert wird. Kung Fu ist nunmal net Kung Fu sondern ein Überbegriff für viele verschiedene Systeme und auch net das was man in Filmen sieht. Das ist nämlich Akrobatik und hat mit realen Kämpfen schon mal nix zu tun. Manche der Systeme sind sicher gut für die SV geeignet, hier kommts aber immer auf den Trainer an, ob er jetzt realistisch unterrichtet oder ob er dir coole aber doch eher nutzlose Moves zeigt. Kung Fu ist aber sicher vielfälltiger und umfasst viel mehr Techniken. Und mach die Entscheidung nicht von deiner Körpergröße oder anderen Attributen abhängig sondern schau was dir besser gefällt. |
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#9
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| Zitat:
nur weil da wer mal sowas wie modernes Wushu gemacht (eben dieses sieht ganz toll aus, kriegst du wenig schläge ab, kämpft gar nicht) hast, dann verstehe ich deine meinung. diese gilt aber NICHT GENERELL. wenn du beispielsweise einen traditionellen stil trainiert haettest (und nicht einen der sich nur so nennt), würdest du ganz sicher anders reden! zum TE: ich persönlich bin seit 15 jahren von Kung Fu (traditionell, nicht modern) überzeugt. boxen finde ich zu langweilig, weil die einfach zu wenig (bis gar keine) tritte haben...hatte da damals in der 8 oder9. klasse echt probleme, weil ich immerzu die beine hochreissen wollte ![]() ...wie gesagt, Kung Fu is was schickes für fitness und ausdauer, du bekommst ein vielseitiges technikrepertoire (tritte, schläge, manchmal sprünge)...wenn Kung Fu , dann bitte nicht nur modern, es darf auch mal freikampf im training geben (ich persönlich mache das 1x in der woche, damit die leute etwas gefühl bekommen wie sich sowas anfühlt (auch schläge abbekommen und all sowas; da hab ich auch schon soviel abbekommen der user 2412490 hat offensichtlich iwas gelernt was sich einen namen gab, der nicht korrekt war
__________________ Kung Fu ist nicht kämpfen; Kung Fu ist nicht zu kämpfen;"It's a long way to go" www.chingwu-kampfkunst.de |
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#10
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#11
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| ja gut...das sieht (hört sich auch so an) sehr nach nem vietnamesischen stil aus...wie hier schon geschrieben wurde ist Kung Fu 'nur' ein oberbegriff für viele stile, die aus Asien/China kommen...wenn du (3210) das trainiert hast verstehe ich nicht deine abwertende haltung, das sieht ganz vernünftig aus was die da machen, wenngleich da auch sachen zu sehen sind, wo ich mich frage was die da machen (beispiel, das mit den bokken [v.a. Bokken im Kung Fu?] oder das mädchen, was bei 7:50/51 die form auch nur halbherzig mitläuft, sah aus als ob dies noch nicht oft gemacht haette, dann pack ich sowas aber nicht aufn promovideo)...scheint sie haben wieder mal iwas vermischt ...machen ja viele gern...versteh ich nicht...
__________________ Kung Fu ist nicht kämpfen; Kung Fu ist nicht zu kämpfen;"It's a long way to go" www.chingwu-kampfkunst.de |
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#12
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| Ja das körperliche Training an sich ist ja nicht schlecht. Auch ist es nicht der größte Weicheiverein usw. Trotzdem ist es zum kämpfen einfach absolut ungeeignet. Stand zu tief. Deckung mieserabel. Beinarbeit nicht vorhanden. Und es wird absolut vernachlässigt, dass die Schüler auch nur ansatzweise Schlagkraft entwickeln. |
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#13
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| das ist eben diese eine schule. wenn der Lehrer da nicht wert drauf legt...mhm...kasnn ja jeder denken was er will drüber...ich finds eher suboptimal... ich denke, dass jedeR mit klarem menschenverstand jetzt nicht in der SV situation oder beim freikampf in so tiefen stellungen stehen wird, wenn er's doch tut passiert ihm das was ich ma aus versehen bei wem gemacht hab, gefegt und das nasenbein nach links verschoben...(das war im übrigen ne traditionelle form in anwendung und das hat den bös umgehauen) die schlagkraft kommt irgendwann von selbst, früher haben die leute ja auch nicht gestanden und iwelche beinarbeit gemacht, damit sie jetzt besser schlagen können...wenn du ewigkeiten form läufst (grundstellungen/TanTui), dann entwickelst du die schlagkraft von allein...Kung Fu gibt dir kein system, du musst dich selbst entwickeln...Kung Fu ist ein langer weg zu gehen, nicht viele menschen sind bereit diesen weg zu gehen...(nix persönliches, nur feststellung der tatsachen)...und darum sind leute gekommen, die uns tolle systeme gegeben haben und sagen, 'so damit könnt ihr die platthauen' oder sowas in der art...und jetzt gibt es boxen, JKD,(Sport)Karate, modernes WuShu, KFM,Sambo,Systema,...(ewigkeiten weiterführend)
__________________ Kung Fu ist nicht kämpfen; Kung Fu ist nicht zu kämpfen;"It's a long way to go" www.chingwu-kampfkunst.de |
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#14
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| Abend, Was die tiefen stände angeht, es heißt ja nicht das man die auch im Kampf so tief ausführen sollte all diese Übungen haben ja ihren zweck. Was die bein arbeite eig. angeht ist was neues wir legen schon wert auf bein arbeit Kicks usw. usw. ist halt wie es eben erwähnt wurde hängt ja von der Schule/Trainer ab und der vorherige Beitrag erklärt i-wie alles. (erster Beitrag ) |
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#15
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| Da Du nicht im luftleeren Raum oder in einem Film lebst, musst Du Dir die Vereine in Deiner Nähe ansehen. Ich würde Dir empfehlen, ERST mit Judo und wenn irgendwo angeboten Submissiongrappling anzufangen, und dann so mit 16 mal bei einem Boxverein vorbeischauen, wenn einer in der Nähe ist. Und parallel die Taiji-Vereine abklappern ob brauchbare dabei sind. Das machst Du dann einfach parallel (jeden Tag in Summe ne Stunde Taiji-Grundübungen wirklich langsam, und so oft Pushing-Hands mit besseren Leuten wie angeboten), und solltest gut gerüstet sein. Nur Boxen ist Quark, so toll sind die hiesigen Boxvereine auch nicht, wenn man sich mal die "Leistungen" deutscher Boxer auf der internationalen Bühne ansieht. Schwarzes Boxen lernt man hier nicht, das ist ja ih bäh. Wäre übrigens hilfreich, David, wenn bei allen Fragen nach Schulen o.ä. die Region mit dabei steht wo man wohnt. Wenn man in Kassel wohnt, nützt einem ne tolle Schule in Hamburg nichts.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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