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#1
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| Hallo! ich würde gerne mal wissen, was der unterschied zwischen kung fu und anderen ostasiatischen Kampfkünsten ist. außerdem würde ich gerne wissen, was Kung Fu formen sind. vielen dank im vorhinaus. gruß, todaivonsifu |
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#2
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| hi todaivonsifu der unterschied liegt in erster linie darin, dass sie aus verschiedenen ländern kommen.. formen sind einzelne techniken, welche aneinandergereiht wurden und eine art imaginären kampf gegen unterschiedliche gegner bzw. angriffe darstellen.. man kann sie auch als lexikon des jeweiligen stiles ansehen.. es ist daduch dem übenden auch dann zu lernen, wenn nicht gerade ein partner da ist.. das sind einmal einige dinge vorneweg... viele grüsse |
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#3
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| @todaivonsifu Jetzt muss ich schon mal fragen: Stellst du dich jetzt gerade dumm? Willst du uns testen oder was soll das Ganze hier? Du nennst dich Todai von Sifu, was dich als engen Schüler eines Meisters südchinesischem Stils auszeichnet und frägst nach grundliegenden Aspekten chinesischer Kampfkunst. Weißt du es wirklich nicht? Dann frag deinen Lehrer! Oder willst du nur wissen, was andere dazu sagen? Dann frag so! Sonst muss ich mich ärgern..... |
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#4
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| @ shaolinquan deswegen haben sich die antworten unserseits auch in grenzen gehalten. gruss |
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#5
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| ich bin gerade erst geborener anfänger und wusste nicht, was ich mit meinen namen aulöse... ich werde mich gleich umändern... |
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#6
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| Man kann nicht so einfach Unterschiede zwischen Kungfu und nicht-Kungfu fest stellen, oder zumindest nicht am Aussehen der Formen und Techniken festmachen. Es gibt bestimmte Prinzipien, denen alle Kungfu-stile folgen, daüber hinaus haben sich aber eine unüberschaubare Anzahl an Trainingsmethoden entwickelt, die zu verschieden sind als das man sie irgendwie zusammenfassen oder unterteilen könnte (auch wenn letzeres ja mit Waijia/Neijia versucht wird). Dementsprechend kann man auch keine Trennungslinie zu anderen KK-traditionen ziehen, zumal die chin. Kampfkünste sich auch verbreitet haben und man auch anderswo ihren Einfluss spürt. |
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#7
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| hi an alle @shaolin quan aber aber.. nicht so heftig... er kann doch fragen, was er will.. entweder du gibst ihm eine antwort drauf oder eben nicht.. (kleiner seitenhieb am morgen )viele grüsse |
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#8
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| Nur so als Anmerkung: Nicht alle KungFu-Formen sind Kämpfe gegen imaginäre Gegner. Im WingTsun sind die Formen eher ein Repertoire an Bewegungen und Kampfprinzipien. Sie erzählen also keine "Geschichte", wie ich das aus anderen Stilen kenne... |
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#9
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| Aus welchen Stilen? Und was für Geschichten? |
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#10
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| z.B. Hong Chay oder Tng Lang Mit Geschichten meine ich, dass viele Formen einem "erzählten" Kampf gleichen. Also: Angreifer von links, Abwehr, Konter, dann kommt ein neuer Angreifer von rechts mit nem Tritt, Block und Wurf...usw. Und das eben ist beim WingTsun so nicht. ich kann mir bei der SiuNimTao keinen Angreifer vorstellen, ebenso bei der ChumKiu ocer BiuTze. |
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#11
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| hi an alle @xiaoshi bei vielen alten stilen wurden teilweise ganze geschichten mittels den formen erzählt.. am bekanntesten sind es die bei der hellebardenform.. mit reiten, waffe putzen usw.. gewissen solcher dinge kann man auch aus den formen streichen... gemacht wurde dies übrigens um dem schüler eine art hilfe zu geben.. sieht man heute allerdings kaum mehr.. schade.. denn das wissen kommt nicht mehr zurück viele grüsse |
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#12
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| Nun ja, im Baji tragen bestimmte Übungen auch "blumige" Namen wie "der General zieht sein Schwert" oder so was... mit Geschichten hat das aber überhaupt nichts zu tun, es geht nur darum dass man die Idee der Übung bildlich versteht. Das mit den Formengeschichten kann ich nicht beurteilen, aber zumindest in den Stilen, die in meiner Schule geübt werden, hat man kein festes Bild einer Technik vor Auge, schon allein deshalb, weil jede Technik zig verschieden Anwendungsmöglichkeiten bietet... eine Imagination würde nur eine davon einschleifen, was in einem Kampf Nachteile mit sich bringen würde... |
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#13
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| hi an alle @xiaoshi es geht dabei nicht um blumige namen.. das gibt es in jedem kung fu stil...wie du schon sagst, es soll höchstens ein bild vermitteln, welches man sich schneller merken kann.. die geschichten, welche mittels formen erzählt wurden, haben absolut keine festen ideen vor auge... sie sollen wirklich nur (wir sprechen immer noch von längst vergangener zeit) den leuten die form anhand einer geschichte besser einprägen.. dass jede bewegung zig anwendungen beinhaltet, das ist selbstverständlich und wurde auch mit einer solchen geschichte nicht angetastet... heute kennen nur noch ganz wenige leute solche geschichten, da sie oft komisch wirken auf den westler und die sich eben nicht lächerlich machen wollen.. sah bisher maximal 5 mal eine solche geschichte.. 3 mal davon auf einer kung fu show.. du kannst dir das wie folgt vorstellen.. du übst deine form ganz normal.. an manchen stellen wurden bewegungen eingefügt, damit eine geschichte überhaupt entstehen konnte, an manchen konnte nur eine geschichte drumherum gemacht werden.. diese einschübe haben selten mit der form bzw. mit einem kampf etwas zu tun.. zum beispiel: - bart streichen - waffe putzen - reiten - niederknien - boden bearbeiten - klinge schärfen - usw. es sind eher theatralische effekte welche benützt worden sind.. wenn ich irgendwo einmal ein video davon finde, so werde ich es dir senden.. viele grüsse |
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#14
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| @ wt-cmw wenn du einem anfänger die einzelnen techniken der siunimtao erklärst, dann benutzt du sicherlich auch, damit sich der neuling etwas darunter vorstellen kann, bestimmte beispiele wie: stell dir vor es kommt ein blaaa und du machst blaaa damit blaaa schluss endlich eines auf den deckel bekommt. das einzige ist, dass in manchen stilen das ganze anders erklärt oder inetrpretiert wird. doch schlussendlich bleibt die technik eine technik, mit oder ohne namen, mit oder ohne geschichte. vielleicht ist dies im wing chun auch nicht notwendig, da es viel weniger formen gibt als in anderen stilen. vielleicht könnte sich ein schüler, wenn er in seinem stil 50 formen lernen sollte dies ohne geschichte gar nicht alles merken. gruss |
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#15
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| @ Le Noi Im 1. Satz der SNT gibts eine Bewegung, die aussieht wie ein Kreuzblock nach unten, also beide Arme gehen gekreuzt nach unten. In der "Realität" wird diese Bewegung aber mit nur einem Arm gemacht, während der andere gleichzeitig z.B. ein Fauststoß macht. Ich kann also einem Anfänger nicht sagen: Und bei der Bewegung A stell Dir vor, da kommt einer.... Ich hab ganz früher mal einen Stil trainiert, der sich Shaolin Kempo nannte. Da konnte man eine Form alleine, oder auch mit einem Partner trainieren, der dann entsprechend angreifen mußte. Man machte die gleichen Bewegungen, nur griff jetzt der Partner an, und kein imaginärer gegner. Sowas kannste mit WingTsun-Formen nicht machen. In der SiuNimTao kommt z.B. kein einziger Schritt, keine Wendung...vor. Das das natürlich keinen Kampf simuliert, liegt auf der Hand. Gruß, cmw |
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