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#1
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| hi an alle immer wieder lese ich in etwa den folgenden satz...."ich habe zuerst einen harten kung fu stil erlernt, nun praktiziere ich daneben noch tai chi und qi gong, damit auch diese seite abgedeckt ist"... macht das wirklich sinn oder hat man (hart gesagt) den eigenen stil einfach nicht begriffen oder vielleicht (sehr harte aussage) einen lehrer erwischt, der dies selber nicht versteht? habe noch nie einen guten tai chi lehrer/schüler getroffen, der nebenbei noch einen "harten" stil ausübt. aber dafür schon x personen getroffen, die umgekehrt noch mindestens einen "weichen" stil ausüben. eure meinung? viele grüsse |
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#2
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| gehören taiji/qigong nicht zu jedem stil dazu? meiner meinung schon... salopp gesagt aus meditativen und bewußtseins-und horizonterweiternden gründen... |
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#3
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| hi hanzaisha *** gehören taiji/qigong nicht zu jedem stil dazu? *** meine frage war ja auch nicht, ob es dazu gehört, sondern, ob es sinnvoll ist nebenbei noch tai chi zu üben. ![]() *** meditativen und bewußtseins-und horizonterweiternden gründen *** was verstehst du persönlich darunter? viele grüsse |
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#4
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| au backe, erwischt... mal wieder ich denke, das die geistigen fähigkeiten, das arbeiten mit chi und auch die persönlichkeit gefördert werden und die sinneswahrnehmungen sensibilisiert werden (tasten, sehen, höhren, schmecken, riechen+geist). ausserdem beginnt man zu erlernen mit dem, was man als kk gelernt hat umzugehen, d.h. man beginnt erstmal die -wie du immer so schön sagst- grundschule abzuschließen und mit dem eigentlichen lernen zu beginnen. |
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#5
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| Wenn man das Bedürfnis hat noch was anderes als seinen eigentlichen Hauptstil zu trainieren, dann soll man das meiner Meinung nach auch tun. Für mich bedeutet dies dann, dass der eigentliche Stil eben nicht alle Aspekte abdeckt, was deswegen aber nicht bedeutet, dass er nicht gut wäre. Zum Beispiel lassen einige kampforientierte Stile meditative Aspekte vermissen oder anderen Stilen fehlt der sportliche Vergleich. Wer also noch anderes braucht als sein Stil bietet soll es tun oder er findet einen Stil der alle Aspekte abdeckt (was dann oft auch aus verschiedenen Stilen zusammengewürfelt ist, und ich es dann bevorzuge die Stile einzeln und bewusst auszuüben). Gruss Skyguide |
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#6
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| hi tigercrane, das ist eine wirklich gute frage... in unserem shaolin quan kung fu sind einige qi gong "übungen" integriert, z.b. yi jin jing, wu qing xi, ba duan jing, shi er duan jing,.... ....dies gehört zum kung fu und wurde seit generationen auch zusammen unterrichtet. warum einige begeisterte denken, sie müssen ihren kung fu stil mit tai ji aufwerten, das weiss ich nicht, finde es aber schade. leider haben wir dieses problem sogar in unserem mutterkloster shaolin in china. auch dort wird (den trends folgend...) viel mit tai chi gemacht. auch ich musste dort tai ji lernen... Ein Kung Fu Stil, sofern er sich auf die Shaolinlehre beruft, muss den Aspekt des Qi Gong, also der Arbeit mit Qi beinhalten. Dies ist ein wichtiger Aspekt der Shaolinlehre, denn Qi Gong bietet den gesundheitserhaltenden Ausgleich zum ständigen "Kampf" mit Adrenalin und Angst, Stress und Wut.... Christian |
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#7
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| hi an alle @hanzaisha *** ich denke, das die geistigen fähigkeiten, das arbeiten mit chi und auch die persönlichkeit gefördert werden und die sinneswahrnehmungen sensibilisiert werden (tasten, sehen, höhren, schmecken, riechen+geist). ausserdem beginnt man zu erlernen mit dem, was man als kk gelernt hat umzugehen *** lernt man dies nicht in allen stilen? @skyguide *** Wenn man das Bedürfnis hat noch was anderes als seinen eigentlichen Hauptstil zu trainieren, dann soll man das meiner Meinung nach auch tun. *** wieso schaut man sich denn nicht den "hauptstil" genauer an und versucht soviel als möglich zu verstehen? der wechsel zu einem anderen stil kommt häufig aufgrund von nichtverständnis des "hauptstils" vor. *** Zum Beispiel lassen einige kampforientierte Stile meditative Aspekte vermissen oder anderen Stilen fehlt der sportliche Vergleich. *** da stellt sich die frage, ob es dir überhaupt gelernt wurde. es heisst nicht, dass es zb den meditativen aspekt nicht gibt, aber wenn du ihn nicht gelernt bekommt, wie willst du dann etwas anderes aussagen können? viele grüsse |
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#8
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| nicht unbedingt... guck dir die ganzen qi-zweifler an. ausserdem meinte ich eine erweiternde arbeit(perfektionieren wäre das falsche wort, perfekt kann man nie werden). bei einigen stilen ist (da wo du anfängst) mit schwarzgurt/schärpe die schule "beendet". |
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#9
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| @tigercrane: Ich teile deine Ansicht bezüglich des Inhalts eines Stils. Meine Aussage bezog sich auf die allgemeine Unterrichts-Situation und nicht auf den Stil / die Stile selbst, hab mich zuwenig genau ausgedrückt. Nur ist's für den Schüler schwer einen Aspekt den er nicht vermittelt bekommt zu ergründen solange er ihn überhaupt nicht kennt. Wenn er was anderes tut, welches diesen Aspekt benutzt, wird er ihn dann auch in seiner eigenen Kampfkunst wiederfinden. Gruss Skyguide |
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#10
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| hi an alle @hanzaisha ist mir leider bekannt...trotzdem kann man grossmeister darin werden und ein unschlagbares system entwickeln @skyguide hat ja auch niemand gesagt, dass es leicht sei..kung fu bedeutet u.a. harte arbeit viele grüsse |
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#11
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| Zitat:
Und plötzlich ist da Tai Ji Quan: Hier wird sich Zeit gelassen für jede einzelne Bewegung, wird der Schwerpunkt und der Sinn einer Bewegung erklärt und man hat wirklich Zeit, den eigenen Körper "zu geniessen", indem man Bewegungen einfach richtig macht und nicht gegen physiologische Grundsätze verstösst. Man sieht erst, dass es einem fehlt, wenn man es mal kennengelernt hat. Zitat:
Gruß Dirk Geändert von Bokuto (17-07-2002 um 14:02 Uhr). |
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#12
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| @tigercrane: muss ich wohl richtig auf die Wortwahl aufpassen sonst drehst du mir die Wörter unter den Fingern um. Dann sagen wir anstelle von leicht einfach beinahe unmöglich und es soll ja meiner Meinung nach nicht nur einer von tausend ne Chance kriegen.Gruss Skyguide |
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#13
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| ... aber es ist hilfreich wenn man gong fu und Tai ji oder zumindest qi gong zusammen erlernt, nicht nur um seine Wahrnehmung zu schulen, sein K0‹2rpergef¨¹hl sondern auch der gesundheitliche Aspekt spielt eine gro0‰8e Rolle... (deshalb wird auch in Shaolin und andern gro0‰8en Schulen qi gong integriert). Die Haltung wird besser, die Koordination wie auch Probleme mit Gelenken und R¨¹cken k0‹2nnen behoben oder zumindest verbessert werden. Man wird lockerer was im gong fu sehr wichtig ist (die Vorteile sind endlos). Der Meditative Aspekt ist auch von Bedeutung. Eins werden, K0‹2rper und Geist verschmelzen... das l0Š1sst sich alles auf die gesammte Bandbreite von Wu shu ¨¹bertragen... FAZIT: wie bei yin und yang, geh0‹2ren hart (aussen) und weich (innen) zusammen um im Einklang zu aggieren, daher ist es empfehlenswert sich mit beidem zu besch0Š1ftigen um eine Vollkommenheit anzustreben. ABA man muss net !!!! solong jian |
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#14
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| Zitat:
also, unser (wushu) meister ist da schon sehr pinibel, was körperhaltung, bewegung... angeht, allerdings kann man mit taiji mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit jenes "verfeinern" und bewußter wahrnehmen. SO! ![]() |
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#15
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| Das ist primär eine Frage des Unterrichtsstils. Vorzeigen und nachmachen lassen oder im Detail erklären und korrigieren. Beides hat seine Berechtigung. Ersteres entwickelt eher ein Gefühl für die Bewegung, letzteres bringt schneller eine von korrekte Bewegung zu stande und entspricht mehr dem westlichen intellektuellen Denken. Gruss Skyguide |
![]() |
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