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| finde das Engagement super und vorbildhaft! ![]() Wenn Ihr was fertig seit, bestimmt ihr jemanden der sich um die Kategorie kümmert, oder wir bereden das erstmal persönlich, wie das ins System eingebaut werden soll. Kriegen wir dann aber alles ![]() Grüße Sebastian
__________________ Have a break, have a ...discussion. |
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| Aha.interessant |
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#19
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![]() Edit: Wer hat denn noch ein paar schöne Bilder ? Geändert von Sir Lothar (05-10-2003 um 10:45 Uhr). |
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#20
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| So, erstmal nochmal ein rechtherzliches Dankeschön an meinen Meister "Shaolin Quan", dass wir seinen Langstockbericht in den Wissensbereich stellen können... Und hier ist er: Der Langstock – die Spezialität des Shaolin Quan Kung Fu In vielen Kampfkünsten und Kampfsportarten ist der Umgang mit den Waffen den fortgeschrittenen Schülern oder sogar den Lehrern vorbehalten – nicht so im Shaolin Quan Kung Fu. Das Shaolin Quan Kung Fu wurde von den Mönchen des Shaolinkloster praktiziert, um sich gegen eventuelle Angriffe von Räubern und Dieben zu verteidigen. Solche Angriffe waren nicht selten, wenn man bedenkt, dass das Kloster einst allein in den Bergen stand und ungeheure Reichtümer beherbergte. Für die Sicherheit des Klosters war es wichtig, dass die Mönche in kürzester Zeit lernten, effektiv zu kämpfen. Es war nicht sinnvoll, erst jahrelang Grundübungen zu lehren – von Anfang an war das reale Kämpfen Inhalt und Ziel der Ausbildung. Söldner, Diebe und Räuber waren immer auch in Besitz von Waffen und kriegerischer Ausrüstung, so dass es für die Mönche wichtig war, ihre Kampfkunst auch auf den Umgang mit verschiedenen Waffen auszuweiten. Mit einer waffenlosen Kampfkunst gegen schwer bewaffnete Angreifer zu bestehen ist nahezu unmöglich. Die Mönche des Shaolinklosters entwickelten also ein Lehrkonzept, was es ermöglicht, den Umgang mit den Waffen dem Anfänger parallel zu seiner Grundausbildung zu lehren. Dieses Lehrkonzept beruht auf den zwölf Kampfkonzepten im Umgang mit den Waffen und wurde anhand des Langstocks unterrichtet. Der Langstock – Gun Der Langstock ist bis Heute die Hauptwaffe des Shaolin Quan Kung Fu und wird traditionsgemäß als erste Waffe unterrichtet. Dies liegt nicht daran, dass der Langstock die einfachste Waffe ist, vielmehr war er schon immer die billigste Waffe gewesen und somit für jeden Schüler erschwinglich: Während die Klingenwaffen meist zu teuer waren, konnten sich die Shaolinschüler ihren Stock im Wald selber schneiden und für den Kampf vorbereiten. Der Langstock der Shaolin sollte mindestens vom Boden bis zur Augenbraue des Kämpfers reichen, maximal jedoch bis zur Handfläche der nach oben gestreckten Hand. Das Holz muss stabil und hart, jedoch leicht flexibel sein, um Schwingungen aufzunehmen, die sonst auf Dauer dem Handgelenk schaden. Der Stock verjüngt sich zur Spitze, so dass er präzise und schnell geführt werden kann. Die Langstöcke, die man Heute erwerben kann, sind meistens aus chinesischem Wachsholz gefertigt. Um die Qualität des Langstocks zu verbessern und ihn haltbar zu machen, muss man seine Waffe pflegen. Um seine Flexibilität zu verbessern, muss man den Langstock mehrmals einölen. Das Öl muss reichlich aufgetragen werden und sollte langsam in das Holz einziehen. Dieser Vorgang sollte 2 bis 3 mal pro Jahr wiederholt werden, damit das Holz des Langstocks nicht reißt oder bricht. Um die gerade Struktur des Langstocks zu gewähren, ist es wichtig, ihn hängend zu lagern. Dazu bohrt man ein Loch quer durch das dicke Ende der Waffe und befestigt eine Schnur, so dass man ihn frei hängend an der Decke lagern kann. Somit verzieht sich die Waffe nicht und behält (trotz der wichtigen Feuchtigkeit im Inneren des Holzes) seine gerade Struktur. Die Formen des Langstocks In unserer Schule werden drei wesentliche Formen für den Umgang mit dem Langstock gelehrt. In der Basisstufe lernt der Shaolinschüler die Form Shaolin Duan Gun. Diese Form beinhaltet zunächst kurze Grundtechniken (Stiche, kurze Schläge) und vermittelt dem Schüler ein Gefühl für die Handhabung einer langen Waffe. Für die Mittelstufe lehrt man im Shaolin Quan Kung Fu die Form Yin Shou Gun. Diese Form steckt voller Überraschungen und gibt dem Schüler Möglichkeiten, Fehler zu verbessern, die er im Kampf mit der Waffe macht. Er lernt, seine Waffe wieder sinnvoll einzusetzen, nachdem sie der Angreifer aus seiner Hand geschlagen hat oder die Waffe sehr kurz einzusetzen, wenn der Angreifer schon in die nahe Distanz eingedrungen ist. In der Oberstufe lehrt man die Yin Yang Gun. Eine Form voller Kraft und Dynamik, die dem Schüler nochmals ganz genau erklärt, wie man die Ganzkörperkraft auf eine Waffe umsetzt. In dieser Form ist ein ständiger Wechsel von hoch/tief, weit/nah, links/rechts und der Kämpfer ist ständig in Bewegung. Parallel zu den Grundformen kann der Schüler auch eine Partnerform Stock gegen Stock erlernen. Diese Form heißt Liu He Gun – die 6 Harmonien mit dem Langstock und erklärt dem Schüler das Prinzip der 6 Harmonien und seine Umsetzung auf die Waffen: Die 3 äußeren Harmonien (Wai San He) shou yu lu he - Hände und Füße harmonisieren miteinander jian yu kua he - Schulter und Hüfte harmonisieren miteinander zhou yu xi he - Ellbogen und Knie harmonisieren miteinander Die 3 inneren Harmonien (Nei San He) xin yu yi he - Herz harmonisiert mit Geist yi yu qi he - Geist harmonisiert mit innerer Energie qi yu li he - innere Energie harmonisiert mit äußerer Kraft Diese Harmonien sind äußerst wichtig für das ganze Shaolin Quan Kung Fu und geben dem Kämpfer sowohl körperlich als auch mental die richtige Struktur. Gerade beim Umgang und Kampf mit Waffen ist dies sehr wichtig, denn Fehler ziehen oftmals schwerwiegende Folgen nach sich. Ist beispielsweise die Körperstruktur (Wai San He – drei äußere Harmonien) nicht korrekt, kann das Gewicht und der dazukommende Schwung des Langstocks zu Verspannungen, Zerrungen, Faserrissen oder anderen gesundheitsbeeinträchtigende Verletzungen führen. Die inneren Harmonien (nei san he) sind wichtig, um instinktiv aber rational zu handeln (xin yu yi he) in dem man das Herz mit dem Geist harmonisiert. Gleichermaßen ist es wichtig, sein Handeln mit Qi zu füllen um dann schliesslich die äußere Kraft mit der inneren Energie Qi zu verbinden und somit die drei Faktoren Konzentration – innere Energie – äußere Kraft effektiv bis an die Spitze des Langstocks zu bringen. Die Kampfkonzepte des Langstocks Die zwölf Kampfkonzepte des Langstocks lassen sich auf alle Shaolinwaffen übertragen und stellen ein klares, ganzheitliches und nahezu perfektes System des Kampfes dar. 1. zurückprallen 2. mit Kraft schlagen 3. bewegen 4. drehen oder kreisen 5. zerteilen 6. haken/ziehen 7. abwehren oder verriegeln 8. schneidend schlagen 9. stechen (stoßen mit zurückziehen) 10. zurückziehen 11. schlagen (mit zurückziehen) 12. mit Kraft stoßen Die Kampfkonzepte bringen dem Schüler des Shaolin Quan Kung Fu auf einfache und logische Weise die Kunst des Kampfes mit der Waffe bei, worauf besonders auf eine Lehr- und Lernstruktur geachtet wird, das Verletzungsrisiko während des Übens möglichst gering zu halten. Dadurch ist der Unterricht mit dem Langstock auch für alle Interessenten gleichermaßen geeignet – egal ob Einsteiger oder Fortgeschrittener, Kind oder Erwachsener. Der Umgang mit dem Langstock Auch in heutiger Zeit ist der Umgang mit den alten Waffen im Shaolin Quan Kung Fu von enormer Bedeutung. Die Waffe wird in erster Linie nicht als Tötungsinstrument gesehen, sondern vielmehr als der „Lehrer“, der dem Shaolin Quan Kung Fu Praktiker Fehler in der Körperstruktur, im Timing und im Distanzspiel sofort aufzeigt und erklärt. Gerade der Langstock hilft dem Schüler, die richtigen Körperstrukturen aufzubauen, denn nur mit der richtigen Struktur des Körpers ist ein müheloses Hantieren des Langstock mit Kraft und Dynamik möglich. Durch die Vorteile der Waffe – große Reichweite, schnelle Bewegungen - kommt es hierbei auch besonders auf das Einhalten der richtigen Distanz und auf ein exaktes Timing an. Beachtet der Shaolin Quan Kung Fu Praktiker jetzt auch noch die 12 Kampfkonzepte, so ist er mit seiner Waffe im Einklang und harmonisiert ganz nebenbei auch noch seine Lebensenergie nach den Konzepten des Yin und Yang und der fünf Wandlungsphasen. Die Idee des waffenlosen Kampfes wird im Shaolin Quan Kung Fu gleichermaßen auf den Kampf mit der Waffe umgesetzt und gibt dem Schüler die Möglichkeit sich in rascher Zeit effektiv auch mit der Waffe verteidigen zu können. Weitere Informationen zum Langstock und Seminaren unter www.shaolinquan.de oder email an info@shaolinquan.de by Shifu Christian Kronmüller aka Shaolin Quan ------------------------------------------------------------------ So damit wär meiner Meinung nach eigendlich alles über den Langstock gesagt. Gehen wir zur nächsten Waffe über - Säbel ? Schon mal danke für die Antworten. ![]() mfg Lodda |
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#21
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Wer fasst die geposteten Texte denn nun eigentlich zusammen und stellt sie in den Wissensbereich? Eine Waffe, deren Hintergrund mich übrigends auch sehr interessieren würde, sind die Schmetterlingsmesser. Wollen wir die dann nach dem Säbel behandeln? |
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#22
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Wer die Texte dann zusammenfast steht noch nicht fest. Wird sich sicher einer finden, notfalls muss ich es eben selber machen, obwohl ich euch das lieber erspären würde ... ![]() Ich frag einfach mal: Wer hätte den Lust und Zeit ? Zu den Waffen: Zunächst Säbel, und dann Speer und Schwert. Das sind, denke ich, wohl dann die 4 meistgebrauchten Waffen im Kung Fu. Danach freie Auswahl ... wenn du Schmetterlingsmesser vorschlägst, bitteschön ... ![]() mfg Lodda |
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#23
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Vorschlag: Langstock (schon erledigt), Säbel (gerade aktuell), Speer, gerades Schwert, Kwan Dao, Schmetterlingsmesser. Wir können ja versuchen bei dem Rhythmus Langwaffe-Kurzwaffe-Langwaffe-... bleiben und ab und zu ne flexible Waffe einschieben. Ich bin bereits fleißig auf der Suche nach guten Säbel-Zusammenfassungen... Verity, kannst du nicht wieder zu Beginn was aus dem Lexikon posten? Suchwörter: Säbel, Dao |
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#24
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| Zum Säbel steht relativ wenig im Lexikon.... Säbel = Dandao (chin): auch Darndo, oder Taichitao, gebogener chinesischer Säbel, im Gegensatz zu Danjian, dem geraden chinesischen Schwert. Die Legende sagt, dass der mythische Kaiser SUI JEN SHI das Dandao aus Gold gemacht haben soll. Der Umgang mit dem Dandao enthält 13 grundlegende Taktiken. Dieses Schwert ist im Prinzip eine Schneidewaffe, für deren Techniken man weniger Fähigkeiten braucht. Es war das Schwert der einfachen chinesischen Soldaten. |
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#25
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| Offtopic: Kann man so ein Lexikon nicht auch für die verschiedenen Kung Fu Stile anlegen, ich frage mich die ganze Zeit beim Forendurchstöbern was die Leute da reden wenn sie mit irgendwelchen chin. Ausdrücken um sich schmeissen und so ein Lexikon wäre gerade für Anfänger ( wie mich ) ganz hilfreich.mfg Xiam |
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#26
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mfg Lodda PS: Könnte ein Mod oder Admin diesen Thread auf Stufe "Wichtig" setzen ? |
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#27
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#28
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| Da hast Du natürlich recht, aber ich finde es trotzdem sinnig verschiedene Info´s hier zusammenzufassen. Zum einen kann man hier sofort nachschauen, wenn eine Frage auftaucht und ein Neuling hat vielleicht auch noch nicht das WebMag. Zum anderen sind ist die Menge der Info´s auch sehr interessant... man kann mehr und tiefere Info´s sammeln, als es beim WebMag der Fall sein kann. (Natürlich erst wenn sich diese Art bewährt hat. ) |
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#29
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| Schlussendlich arbeitet ja das KKB mit dem WebMag Hand in Hand ... Wir werden also auch einiges untereinander austauschen. Und das WebMag hat nunmal auch nicht jeder, bzw. kann es nicht bekommen. Des weiteren sind ja die Waffenberichte im WebMag nicht so geordnet und übersichtlich, wie sie bei uns werden ... sollen ![]() Jetzt hab ich gleich mal eine Frage: Welchem Zweck dienen diese Tücher am Griff des Säbels ? mfg Lodda |
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#30
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| Zitat:
Ich meinte das Lexikon über chinesische Begriffe! Und ans WebMag kann man auch als Anfänger kommen! Wer hier lesen kann, wird wohl auch über technische und interlektuelle Fähigkeiten verfügen, das Mag runterzuladen! |
![]() |
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