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#1
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| Hey, also ich mache ziemlich intensiv Karate, schaue mir aber auch schonmal bei anderen Kampfsportarten was ab Da ich ein ziemlich großer Jackie Chan Fan bin, weiß ich natürlich, dass er Kung Fu macht, nur:1. Welchen Stil? Wing Chun oder Shaolin Kung Fu? 2. Welcher Stil ist der mit den, äh ich nenne das jetzt mal "In-der-Luft-dreh-Tritten"? Ich möchte mein Spektrum einfach erweitern, nur das, was ich bisher von Wing Chun gesehen hab, sind fast keine Tritte sondern eigentlich nur son Selbstbehauptungs-Gedöns und Schläge und Blocks im Nahkampf. Lohnt sich für mich Kung Fu??? |
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#2
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| Schaut mal das Video hier, ist von einer Kampfsportschule in Berlin glaub ich. Welchen Kung Fu-Stil machen die denn? YouTube - Movie-Do Motivational Training Reel |
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#3
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| Jackie Chan hat seinen "eigenen" Kampfstil mit der Zeit entwickelt. Bedingt durch die Schauspielerei und seinen eigenen "humorvollen" Einflüssen, ist es schwer zu bestimmen, was er wirklich macht. Ich selbst würde auf Hapkido tippen. Zumindest was seine "akrobatischen" Fähigkeiten angeht, liegt diese Kampfkunst am nächsten. Der einzige Punkt, der sich etwas schneidet: Hapkido ist eben koreanisch ^^ mfg EDIT: Habe mir noch das Video angesehen: Meiner Meinung nach ist es keine traditionelle Kampfkunst, sondern eher eine modernisierte mit einigen Aspekten von verschiedenen Kampfkunstarten. Einerseits sieht du hier Tritte wie bei Hapkido, Karate, Capoeira und Muay Thai. Andererseits sind aber auch Elemente von Shaolin Kung-Fu (Die Tigerform), normales Boxen und einfaches Freestylekicking? Geändert von MazZ (21-11-2010 um 16:00 Uhr). |
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#4
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| Hapkido?? O.o ne, ich glaube das hat der nicht gemacht... Zumindest nicht als seine Hauptkampfsportart. Welchen Kung Fu Style, weiß ich leider auch nicht. Er benutzt aber oft den "Drunken Style"....zumindest früher
__________________ Ein starker Wille dringt durch Felsen. |
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#5
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| OB es sich für dich lohnt? Das kannst du nur alleine entscheiden und probieren. Denn du alleine bist du selbst! |
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#6
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| Jackie Chan hatte damals mit Samo Hung und Yuen Biao in der chinesischen Opernschule bei Meister Yuen die Kunst der chinesische Oper erlernt. Hierzu gehört Tanz, Gesang und natürlich Akrobatik. Die Schule schloß damals da sich immer weniger für die chinesische Oper interessierten. Samo Hung arbeitete schon vorher als Stuntman und Kampfchoreograph. Später kam Jackie dazu und arbeitete in vielen Filmen auch als Stuntman (u.A auch bei den Bruce Lee Filmen). Der Film "Die Schlange im Schatten des Adlers" sollte ursprünglich von dem Schauspieler Alexander Fu Sheng besetzt werden. Da dieser jedoch bei einem anderen Film (Die Schrei des gelben Adlers) sich beide Beine brach, wurde man auf Jackie aufmerksam wegen seinen risikoreichen Stunts. Aus zeitdruckgründen besetzte man nun Jackie in der Hauptrolle. Zeitweise wurde Jackie auch von LAu KAr Leung (Liu Chia Liang) unterrichtet. So wie viele andere Schauspieler auch die bei den Shaw Brothers waren. Jackie behauptet ja auch heute das er kein Kung Fu Meister ist sondern ein Schauspieler und Künstler. Kaum einer weiß das er ein gutgehendes Kleidungsmarketing und auch ein guter Sänger ist. Einen bestimmten Kung Fu Stil hat er wirklich nicht. ISt aber ein absolutes Naturtalent und begnadeter Bewegungsgenie. Beste Grüße, BakMee
__________________ "Hung Kämpfer schwitzen nicht.....die Muskeln weinen.." |
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#7
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| Jackie hat an der Peking Opera School Kampfkünste gelernt. Für die Peking Oper! Da ist alles mögliche dabei und natürlich hat er auch gelernt alle möglichen Stile zu imitieren. Und unmögliche Stile auch... Akrobatik usw. hat erstmal wenig mit Kampfkunst zu tun. Meld dich dafür in Deutschland lieber in nem Turnverein an! Und verbinde es mit Deinem Karate/Kung Fu whatever. Natürlich tuns Leute wie die Movie-Doler auch! Die trainieren speziell auf sowas hin! (Movie-Do halt). |
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#8
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| Um mal auf die Überschrift zurück zu kommen: warum denn nicht? Solange die jeweiligen Stile nicht unbedingt konträr laufen kann man doch versuchen, eventuelle Schwächen des einen mit dem anderen auszugleichen. Zusätzlich kann man dabei sehr schön einen Blick über den Tellerrand werfen, auch mal mit anderen Partnern und deren Bewegungsengrammen arbeiten etc etc. Ich habe zwar keine Ahnung was in deiner Gegend so angeboten wird, aber probier dich doch einfach mal durch verschiedene Dojo/Wuguan/Dojang oder wasauchimmer aus - danach weißt du sicherlich eher, was dir liegt bzw. was bei welchem Lehrer besonders gefällt/missfällt. Sicherlich lässt sich ein Stil ganz gut "bewältigen" wenn man tagtäglich nur diesen trainiert, aber gerade heutzutage sorgt das für Scheuklappen, die einem auf der Straße doch schon wehtun könnten ^^ schließlich ist man nicht der Einzige, der irgendwas trainiert. Wenn du zwischen Shao Lin und WC wählen willst - ach na ja, einfach probieren. Jede KK ist irgendwie in ihrem Sinne effektiv, kommt wohl auf die Umsetzung an. Schau es dir an bzw. mach mit! Gruß - ICH
__________________ ^^___Stress hat wer Stress macht___^^ |
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#9
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| Zitat:
Movie-DO ist eine professionelle Martial Arts Action/Stunt-Crew. Ein paar von ihnen haben sogar schon mit Jackie Chan und diversen anderen Idolen zusammengearbeitet. Sie verbinden eben ihr Hobby (Kampfsport/Kunst) Mit der Schauspielerei und dem Stuntleben. Ich habe mich mal auf ihrer Homepage durchgelesen: Movie-Do Natürlich übt jeder von ihnen verschiedene Kampfkünste/Kampfsportarten durch, aber das wars auch schon. Es ist kein Stil, sondern verdammt viele Stille von Muay Thai, Ninjitsu, Jiu Jitsu, Taekwondo uvm. mfg |
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#10
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| Nimm Taijiquan zur Ergänzung, dafür gibt es viele kompetente Lehrer und Kurse. Für Stunt-Kram ala Chan noch Parcours dazu.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#11
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| Das mit kompetenten Lehrern mag ja stimmen, aber die Frage geht für mich gefühlterweise in Richtung "körperlich expressiver Kram" - und hohe Tritte sind (wie im von OP angeprangertem *ing *ung) dort nicht gerade häufig. Zudem scheinen viele erst recht spät zum TJQ zu kommen, meist nachdem man sich etwas "ausgelebt" hat... Wenn es unbedingt akrobatischer Natur sein soll, wäre vllt. Wushu (trotz geringerem KK-Charakter) eine nette Sache. Ansonsten (siehe oben): AUSPROBIEREN! Gruß - ICH
__________________ ^^___Stress hat wer Stress macht___^^ |
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#12
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| Wenn er schon "intensiv Karate" betreibt, warum soll er dann noch intensiv chinesisches Karate betreiben ? Ein kicklastiger Stil als "Ergänzung" zum Karate wäre Blödsinn. Also lieber was völlig anderes, was das tatsächlich ergänzt, und langfristig Perspektiven eröffnet in Richtung von Dingen die man auch in 20 Jahren noch gebrauchen kann. Oder erst Recht. Körperlich exzessiv und akrobatisch ist Parcours, und auch das kann man tatsächlich gebrauchen im Alltag.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#13
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| Ansonsten stimme ich Klaus zu: Schau dir mal Parkours an oder such mal im Internet, ob es in deiner Stadt eine Tricking-Gruppe gibt. Das ist eine gute akrobatische Ergänzung. Kung Fu zusätzlich zum Karate würde ich grundsätzlich NICHT empfehlen. Die Methoden der Bewegung und Kraftentwicklung können hier (je nach Stil) sehr stark voneinander abweichen was dann eher verwirrt als hilft. Zudem sind viele Kung Fu Stile sehr zeitaufwändig zu erlernen, so dass du zwangsläufig dein Karatetraining einschränken müsstest und das ist ja wohl nicht Sinn der Übung, oder?
__________________ Scuola d'Armi Tigre di Giada - Waffenschule Jadetiger La Superba - Duellkunst italienischer Tradition in München Geändert von Jadetiger (23-11-2010 um 11:53 Uhr). |
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#14
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| Ich schließe mich an: Grundsätzlich würde ich Karate nicht mit Kung Fu kombinieren. Die beiden Stilkomplexe unterscheiden sich nicht nur in punkto Kraftentwicklung sondern auch im "Geschmack". Und das ist das Wesentliche. Wer zwei Stile so unterschiedlicher Geschmäcker kombiniert, bekommt nur Einheitsquark heraus. Wenn man allerdings einen Stil schon gemeistert hat und in der Lage ist von dem einen loszulassen und was anderes völlig neu und frei anzufangen, könnte das klappen. Allerdings wozu? Wenn man ein System verstanden hat, wozu dann ein zweites. Selbst innerhalb eines Stils muss man nicht unbedingt alles lernen. Zwei, drei Techniken mit Varianten richtig verstanden bringt einen weiter als zwei komplette Stile. Aus eigener Erfahrung kann ich nur für Kung Fu sprechen. Schon hier ist es schwierig von einem Stil zum anderen zu wechseln, ohne den Geschmack des einen in den anderen zu importieren. Ich bin vom Tang Lang zum Tai Ji, Xing Yi gewechselt. Nach vier Jahren bekomme ich immernoch gesagt, dass ich immer noch Spuren von Tang Lang Geschmack in der Bewegung habe. Und dann ist es eben kein echtes Tai Ji oder Xing Yi. Meine Meinung: Mit ganzem Herzen bei einem Meister einen Stil lernen und bei einem zweiten auf den Meister hören, wenn er zur Ergänzung rät. Xing Yi ist z.B. ein hervorragendes Mittel Tai Ji besser zu verstehen. Was das Kung Fu angeht: Die Mutter aller Kung Fu Stile, das Changquan, ist ein guter Ausgangspunkt. Aus dem Stil kann man sich spezielleren Stilen zuwenden. Von einem speziellen Stil in einen anderen speziellen Stil zu wechseln, geht nur mit viel, viel Arbeit. Und außerdem: Bitte immer den Lehrer aus Loyalität um Erlaubnis bitten, einen anderen Stil zu üben. Allerdings könnte es passieren, dass man sich mit diesem Wunsch bei einem Lehrer disqualifiziert. |
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#15
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| Zitat:
Link habe ich jetzt auch dazu gefunden: Jackie Chan's Hapkido Master |
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