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#1
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| michwürde interressieren,was ihr so über modernes wushu denkt. die meinungen sind ja sehr gespalten.viele behaupten, dass modernes wushu von der kampfkunst zur showeinlage verkommen ist. ich persönlich denke, dass man da vorsichtig sein sollte weil im allgemeinen mit modernem wushu nicht nur die internationalen (standard-)formen gemeint sind. wie seht ihr das? pro oder bevorzugt ihr eher trad. kung fu? ![]() |
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#2
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| Man muss sagen das trditionelles Kung Fu zum Kämpfen bzw. zum verteidigen entwickelt wurde. Und ich finde, dass Wushu nicht wirklich für die Selbstverteidigung geschaffen wurde(Wushu ist durch Sprünge und ungewöhnliche Stellungen geprägt). Obwohl es bestimmt Sachen gibt mit denen man sich verteidigen kann. Ich denke außerdem, dass die Idee, die hinter dem Wushu steht, glaube ich anders ist als beim den traditionellen Kung Fu. (kann jamand die Geschichte des Wushus posten). Ich weiß nur das Wushu das "neue" Kung Fu ist.
__________________ Das absolute Gangsteronlinespiel |
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#3
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| Zitat:
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#4
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| Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem Direktor der Sport-Uni Beijing, Herrn Prof. Zhui und einem seiner Schüler, Herrn Whenjun, der als Dozent an der Sport-Uni Köln tätig ist, zu diesem Thema unterhalten. Beide sind Spezialisten für Sanda, Chinna, sowie Wushu im allgemeinen. Sie erläuterten mir beide einstimmig die Bemühungen der Chinesen, Formen, deren praktische Anwendungen und sportliche Wettkampfpraxis wieder zu einem Ganzen zusammen zu führen. Im speziellen bemängelten sie, dass das was im "Westen" oftmals unter Kung Fu verstanden wird, die Einheit von Form und praktischer Anwendung komplett vermissen lässt. Sehr viele Kung Fu Schüler sind leider kaum in der Lage angemessen und wirkungsvoll in einer realistischen SV-Situation zu reagieren, was allerdings keine Schwäche des Kung Fu resp. Wushu an sich ist, sondern einfach eine Auswirkung schlechten Trainings und vielfach auch auf Unwissenheit der unterrichtenden "Meister" zurück zu führen ist. (Es gibt natürlich auch genügend Meister, die wissen was in der Praxis Sache ist und die genau das tun, was sie tun, weil sie eben wissen was sie tun oder so ... )Wushu, sowie ich es jedenfalls verstanden und auch in China kennen gelernt habe, ist die Verbindung klassischer Techniken und Formen und "fernöstlich-philosophisch-geistiger" Grundlagen, die ihren Ausdruck u.a. in realistischen Nahkampftechniken (mit und ohne Waffen), sowie modernen Wettkampfformen und -formaten findet. Mich hat das praktische Können der Chinesen auf jeden Fall überzeugt, auch die Demonstration der Verbindung von Form und praktischer Anwendung fand ich außerordentlich effektiv und sinnvoll.Eine großartige Unterscheidung nach dem Motto, "das ist klassisches Kung Fu", "das ist modernes Wushu" und dies und das ist ausschließlich "chinesisches Boxen" usw. usw. würde ich daher garnicht nicht in aller Strenge treffen. Außerdem sind diese Begrifflichkeiten doch auch garnicht eindeutig definiert, was Abgrenzungen, so sie denn sinnvoll sein sollten, sicherlich auch erschwert. Bis denne chuckybabe
__________________ BOXEN / K-1 KICKBOXEN / THAIBOXEN / CROSSBOXEN / KIDS & JUNIORS Geändert von chuckybabe (21-11-2004 um 15:50 Uhr). |
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#5
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| Zitat:
Mod.Wushu ist besser zur SV geeignet als Hunggar |
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#6
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| Super Antwort. Erstens habe ich nicht gesagt das Wushu schlechter als Hung Gar ist und zweitens würden wir alle dein gerede verstehen, wenn du auch noch eine Begründung dazu abgeben würdest. Das ist genauso als würdest du sagen das Buch ist doof, aber du weist nicht warum du es doof findest.
__________________ Das absolute Gangsteronlinespiel |
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#7
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| Zitat:
Wushu ist in China eigentlich alles was mit KK zu tun hat... Kriegskunst halt während Kung Fu eher der euopäische Begriff dafür ist.. aber vom allgemeinen Sprachgebrauch her hast du natürlich recht Zum Thema: Unsinnige Diskussion denn modernes Wushu will nicht zum kämpfen da sein will sondern sich wirklich meistens auf Formen bezieht aber ich kenne auch einige Leute die modernes Wushu machen mit denen würde ich mich nicht anlegen. Ansonsten soll doch jeder machen was ihm Spaß macht Kazuko
__________________ Viele Menschen sind zu gut erzogen um mit vollem Mund zu sprechen, haben aber kein Problem damit, dies mit leerem Kopf zu tun. |
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#8
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| Wenn ich irgend jemanden auf den Schlips getreten bin, dann tut es mir leid.
__________________ Das absolute Gangsteronlinespiel |
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#9
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| Wushu ist ein Oberbegriff für alle chinesische Kampfkünsten, sei es traditionel oder modern. Kung Fu ist vor allem ein Begriff das in westlichen Länder gebraucht wird und sich dann meistens bezieht auf traditionelle chinesische Kampfkünsten, meist auch noch die Kampfkünsten die länger im Westen vertreten sind, wie *ing *sun, Hung Gar, Choy Lee Fut, Pack Mee, Mantis, Jow Gar, etc. Modernes Wushu bezieht sich auf die 10 Standard Formen und auch einige modernisierte chinesische Kampfkünsten. Es gibt Schulen im Westen die alle oder einige Standard Formen trainieren. Diese Formen sind wie leere Hüllen, denn man lernt keine Anwendungen für Selbstverteidigung. Es kann aber sein das in diese Schulen auch chinesische Selbstverteidigung unterrichtet wird, oder sogar selbst Sanda. Traditionelle chinesische Kampfkünsten sind holistisch und beziehen sich auf die ganze Mensch: Selbstverteidigung, Gesundheit, Heilung, etc. |
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#10
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| Naja, man müßte wohl wirklich definieren, was man unter Wushu nun versteht. Kann nur sagen, daß ich eine Art Wushu vor Jahren auf der WM in Gevelsberg gesehen hab, die Formen sahen toll aus und die Leute sahnten richtig ab, gewannen aber im Pushing Hands oder anderen Anwendungskontexten keinen Blumentopf. So hat sich zumindest bei mir die subjektive Meinung entwickelt, Wushu sei eine Art Peking- Oper ohne Anwendungsschwerpunkt und mehr für's Auge u. die Fitness. Wie aber bereits bemerkt wurde gilt: Entscheidend ist, was man draus macht... Gruß Wilm |
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#11
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| Zitat:
Zum Thema, man muss wohl wie in allen Kampfkünsten unterscheiden, ob nun in einer wushu-schule für Taolu (Formen) oder Sanda trainiert wird. Optimal wäre beides, zusätzlich kann dann natürlich auch SV unterrichtet werden. Entscheidend ist wie es unterrichtet wird, so wie in jeder Kampfkunst. Laut meinen Informationen, konzentrieren sich die meisten Schulen auf Formen. Bedeutung der Wörter : Kung Fu = "Ein Mann bei der Arbeit", oder "harte Arbeit" Wushu = "Kampfkunst", oder "aufhören zu kämpfen" |
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#12
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| Meiner Meinung nach geht Wushu im Moment ungefähr den Weg des Karate. Das soll heißen: Die Formen (Taolu oder Kata) verselbstständigen sich und entwickeln sich immer mehr von der Anwendbarkeit weg. Da allerdings in den meisten Wushu-Schulen, die ich kenne, sowohl Formen als auch Anwendungen, SV und Sanda nebeneinander unterrichtet werden. Insofern ist die Behauptung "Wushu-Künstler können schlechter kämpfen als traditionelle Kung Fu Kämpfer" recht haltlos. |
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#13
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| also ich habe ca. 10 Jahre Wushu (das moderne) gemacht,vorher schon etwas traditionelles Kung Fu.Und danach nur noch Hung Kuen bis zum heutigen Tag.Beim Wushu habe ich eigentlich nur Formen und Schaukämpfe gelernt.Ich finde,nehmen wir mal zum Beispiel Nan Quan,das viele elemente aus traditionellen Formen genommen und aneiander gehängt wurden.Bei Nan quan sieht man die südlichen einflüsse wie Hung gar (daher nan quan/südfaust) aber man lernt keine applicationen ausserdem sind die Formen verwässert und nur noch der Schatten des Ursprungs. Aber,ich will Wushu nicht schlecht machen,es sieht gut/schön aus,erfordert große physische fitness sowie koordination und flexiblität.Im Sanda wird nach regeln gekämpft und es ist ziemlich komplex daher würde ich sanda schon sv tauglich halten.Im vergleich ist das moderne Wushu aber nicht SV tauglicher als traditionelles Kung Fu.Ich habe mal 3 monate mit dem Zheijiang wushu team trainiert,die haben alle seit Kindheit Modern Wushu trainiert...die lernen aber halt nur Formen u. Akrobatik..wirklich Kämpfen konnte da keiner....sagen wir so wenn ein guter wushu player gegen ein guten traditional practioner kämpft gewinnt wohl eher der traditionelle kämpfer.... Am ende siegt sowiso die innere Einstellung
__________________ www.martial-club.com |
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#14
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| Hmm klar läuft das moderne Wushu eher auf Formenlauf und Akrobatik gehopse raus, doch das es nicht für Selbstverteidigung taugt, würde ich nicht behaupten. In der Schule wo ich trainiere gibt es neben dem normalen modernen Wushu, Taiji, Quigong noch einen Selbstverteidigungskurs 1x pro Woche für Leute die schon ein Jahr Wushu machen, der Trainer/Sifu zeigt anscheinend wie man sich mit den Wushu Techniken effektiv Selbstverteidigen kann, ob das was taugt weis ich nicht, war da noch nie weil ich erst seit 3 Monaten Wushu mache aber schlecht ist es nicht, sonst währe der Kurs wohl kaum so gut besucht.Was ich damit sagen will ist, das es anscheinend doch Möglichkeiten gibt wie man sich mit den Bewegungen aus den Formen selbstverteidigen kann, vielleicht werden in dem Kurs auch traditionelle Techniken unterrichten, keine Ahnung, aber ich werde mir das mal ansehen und dann berichten! ![]() |
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#15
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| sorry, das sind die gleichen bescheuerten Theoretisierungen und Polarisierung von überheblichen Hobbysportler wie vor 4 Jahren... Ihr könnt 20 Jahre wu shu kung fu hung gar oder sonst was trainieren... gegen Euer eigenes Adrenalin seid ihr alle Machtlos, ohne richtige Kampferfahrung. In China ist es ein Hobby fast aller 16-19 Jährigen sich auf der Strasse zu kloppen... is der andere stärker ist da schnell mal ein Stein, ein Stuhl (man bevorzugt die aus Holz, weil die so fiese Splitter haben) oder gar die Ortstypischen Macheten im Spiel... es ist wurst, was ihr könnt, wie sehr ihr denkt, dass ihr diese Situationen zu Eurem wohl steuern könntet... am Schluss gewinnt der, der keine Fehler macht... oder das 36. Strategem befolgt. in diesem sinne Gruss aus Beijing jian __________________________________________ PS wenn ihr für die Flutopfer in Südostasien spedet, gebt bitte keine zweckgebundene Spende an... es gibt noch andere Hilfsbedürftige ausser dem Rekordspenden-Medienspektakel, danke Geändert von jian (14-01-2005 um 08:37 Uhr). |
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