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  #1  
Alt 10-04-2010, 22:39
Benutzerbild von XCape
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Kampfkunst: Shaolin Kungfu ( Hung Kuen)
 
Registrierungsdatum: 08.12.2008
Ort: Hessen
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Beiträge: 90
Standard Neue Technik im Kungfu!

Hallo Leute...

wielange trainiert man die Grundtechniken im Kungfu bzw ihr in eurem Verein ? Ich trainiere seit 1 3/4 Jahren Ny Ying Hung Kuen und habe dort 32 Techniken (Grundstände Blocks und Faustechniken) + Fallübungen und 5 Kicks.

So ist gewährtleistet das man die Technik nachher auch 100%tig beherrscht kommt mir aber trozdem ziemlich lang vor. Sprich würde mir paar neue Techniken wünschen.

Wie seht ihr das?
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<Ein vermiedener Kampf, ist ein gewonnener Kampf>
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  #2  
Alt 11-04-2010, 09:28
Benutzerbild von NunchakuFreak
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Kampfkunst: Shaolin Kung Fu, Qingda, MMA (ab und zu), JKD
 
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Alter: 16
Beiträge: 955
Standard

Bei uns ist es recht fliesend.

Bei uns werden anfangs die 5 Grundstände gelehrt und nacher die Form dazu. Parallel dazu werden die Kicks geübt (zB. Gerader Kick zur Stirn usw.).

Nacher kommt die nächste Form usw. das geht ca. 1 Jahr bis zur ersten "Prüfung".

Ich finde es sehr wichtige das die Grundübungen, Stände usw. richtig sitzen!

mfg Nunchaku Freak
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Nunchaku, Bokken, Jo und Sai alles hab Ich mit dabei!
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  #3  
Alt 11-04-2010, 10:42
Benutzerbild von BakMee
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Kampfkunst: Hung Kuen/Miu Hin Linie
 
Registrierungsdatum: 28.03.2005
Alter: 51
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Nun, bei jeder Kung Fu Art giibt es eine gewisse Basic. MAn kann eigentlich nicht sagen wie lange man dafür braucht, da es LEute gibt die sehr schnell lernen und andere die ewig brauchen. Dann gibt es Systeme die einem das Weiterkommen erschweren da sie hohe Prüfungsgebühren nehmen und man diese nicht bezahlen kann. Wenn ein LEhrer aus Gefälligkeit den Schüler weiterkommen lässt weil er schon so lange dabei ist und der Schüler ist jedoch noch gar nicht so weit dann zahlt der LEhrer einen sehr hohen Preis. Das Gleichgewicht stimmt nicht, die Stände stimmen nicht genausowenig wie die Dynamik. Wenn der Lehrer dich dann trotzdem weiterlehrt, sehen die weiteren Formen eher lächerlich aus da sie in der Technik meist viel schwieriger sind. Vielleicht nimmst du das später selbst sogar deinem Lehrer übel das er dich aus Gefälligkeit hat weiterkommen lassen.
Ich gehe davon aus das Du im mom noch bei der "Mui Fah Kuen bist". Einer recht einfach, jedoch gutaussehende Form mit der man recht viel anfangen kann. Diese Form ist die Grundbasis für die folgenden....
In deinem Fall denke ich das du als nächstes mit Hoc ying kuen weitermachen wirst, zwischendurch mit Kum na.
Arbeite an der Mui Fah und an deinem theroretischen Wissen und ich denke dein LEhrer wird dich schon nicht "stehenlassen".....
Ich drücke Dir die Daumen.
Liebe Grüße,
BakMee
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  #4  
Alt 11-04-2010, 14:31
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Zitat:
Zitat von BakMee Beitrag anzeigen
Dann gibt es Systeme die einem das Weiterkommen erschweren da sie hohe Prüfungsgebühren nehmen und man diese nicht bezahlen kann. Wenn ein LEhrer aus Gefälligkeit den Schüler weiterkommen lässt weil er schon so lange dabei ist und der Schüler ist jedoch noch gar nicht so weit dann zahlt der LEhrer einen sehr hohen Preis. Das Gleichgewicht stimmt nicht, die Stände stimmen nicht genausowenig wie die Dynamik. Wenn der Lehrer dich dann trotzdem weiterlehrt, sehen die weiteren Formen eher lächerlich aus da sie in der Technik meist viel schwieriger sind. Vielleicht nimmst du das später selbst sogar deinem Lehrer übel das er dich aus Gefälligkeit hat weiterkommen lassen.
Klingt irgendwie nicht so motivierend, wenn das Ganze zu einer reinen Geldfrage verkommt. Das wäre für mich echt ein no-go

Zum Thema:

Bei uns werden die Grundlagen immer wieder geübt, aber im Wechsel, damit das Training abwechslungsreich bleibt. Zwischendurch kommen dann immer wieder neue Elemente hinzu mit einer offensichtlichen Eingewöhnungsphase, um diese zu verinnerlichen. Dann werden aber auch immer wieder ältere Techniken schwerpunktmäßig behandelt, so dass diese nicht in Vergessenheit geraten und immer wieder trainiert werden. So bleibt das Training stets abwechslungsreich, fordernd und motivierend.
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  #5  
Alt 11-04-2010, 18:23
Benutzerbild von BakMee
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Nein, Berufspenner, da hast Du recht. Ich persönlich bin überhaupt nicht für diese "Prüfungsgebühren" Wenn Dir selber die Mui Fah Kuen bekannt ist, dann wirst du wissen wie abwechslungsreich sie ist. Weiterhin werden ja auch Kum Na/ Chi Na, sowie inkl. Dim Mak trainiert und gelehrt.
Auch ein Grundtraining kann sehr abwechslungsreich gestaltet werden.
Aber wiederrum halte ich nicht so viel von der Möglichkeit, einen Schüler immer wieder was neues zu zeigen wenn er das "Alte" noch nicht beherrscht und er nur aus "Langeweile" wieder was neues gezeigt bekommen möchte. Ich denke nicht das das der Sinn ist eine Kampfkunst zu vermitteln.
Ich denke es sollte immer ein gutes Lehrer / Schüler verhalten da sein, ein Verständnis auf Beiden Seiten. Nur so kann eine gute Schule funktionieren.
Gruß,
BakMee
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  #6  
Alt 11-04-2010, 19:54
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Zitat:
Zitat von BakMee Beitrag anzeigen
Nein, Berufspenner, da hast Du recht. Ich persönlich bin überhaupt nicht für diese "Prüfungsgebühren" Wenn Dir selber die Mui Fah Kuen bekannt ist, dann wirst du wissen wie abwechslungsreich sie ist. Weiterhin werden ja auch Kum Na/ Chi Na, sowie inkl. Dim Mak trainiert und gelehrt.
Nein, mit diesem Stil kenne ich mich nicht aus. Ich kenne sowieso nur den Stil, der mir beigebracht wird und der ist sehr jung und von meinem Trainer entwickelt worden, wenn gleich die Grundseulen, aus denen er besteht, schon viele Jahre lang gelehrt werden.

Zitat:
Auch ein Grundtraining kann sehr abwechslungsreich gestaltet werden.Aber wiederrum halte ich nicht so viel von der Möglichkeit, einen Schüler immer wieder was neues zu zeigen wenn er das "Alte" noch nicht beherrscht und er nur aus "Langeweile" wieder was neues gezeigt bekommen möchte. Ich denke nicht das das der Sinn ist eine Kampfkunst zu vermitteln.
Ich denke es sollte immer ein gutes Lehrer / Schüler verhalten da sein, ein Verständnis auf Beiden Seiten. Nur so kann eine gute Schule funktionieren.
Gruß,
BakMee
Klar, die Grundelemente sind sehr wichtig und machen natürlich auch viel Spaß. So wie eben das gesamte Training. Neue Elemente sind bei uns aber häufig Ergänzungen und Erweiterungen zu bekannten Elementen, womit dann Puzzelstück an Puzzelstück gelegt wird. Sinnvoll ist es natürlich nicht, komplett neue Elemente einfach so einzuwerfen.
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  #7  
Alt 11-04-2010, 20:05
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Nun, auch diese Puzzlestück an Puzzlestück aneinandergereiht, wie Du es nennst, gibt es bei uns auch. Wir nennen es Ying-ying, die sogenannte Schattenform oder Schattenboxen.
Und genau das ist es was ich meine. Hast Du , egal welches System, viele Grundformen die du aneinandersetzen und verbinden kannst so gibt es unendlich viele Möglichkeiten zur Verbindung. Natürlich sollte der Lehrer dabei helfen diese zu üben. Aber wenn man dann nachher diese beherrscht , wird der Lehrer (im normal Fall) einen zur schwereren nächsten Form bringen, so das man vor einer neuen Herausforderung steht. Ich denke es ist ähnlich wie bei Euch auch. Nur halt ein anderes Kung Fu System...
Beste Grüße,
BakMee
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  #8  
Alt 11-04-2010, 20:11
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Meinst du jetzt wirklich Formen oder allgemein Elemente des Systems?
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  #9  
Alt 11-04-2010, 20:18
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Ich meine natürlich mehr die Elemente. Sonst wären es ja die gleichen Kung Fu Systeme...
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  #10  
Alt 11-04-2010, 20:27
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Zitat:
Zitat von BakMee Beitrag anzeigen
Ich meine natürlich mehr die Elemente. Sonst wären es ja die gleichen Kung Fu Systeme...
Ich frag halt nur nach, weil bei uns auch noch Bodenkampf, Selbstverteidigungselemente und Techniken mit Messern und Escrimastöcken dazu kommen. Und da ich nicht weiß, wie es in anderen Systemen aussieht, wollte ich da nochmal zwischen Form (z.B. Tierformen, etc.) und Elementen des Systems unterscheiden.
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  #11  
Alt 11-04-2010, 20:34
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Also grundsätzlich kann ich sagen das jebengong (basic)das wichtigste des eigenen Trainings ist! Mein Kung fu Bruder hat mir mal gesagt das durch das jebengong die einzelnen Elemente immer besser werden und man dann einen einfachen Zugang zu neuen Formen und Techniken hat. Formen sind zwar schön und gut aber elementar ist nun mal das jebengong. MfG nassem
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  #12  
Alt 11-04-2010, 20:45
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Ich denke das Nassem hier das wirklich am besten erklärt hat.
Wenn noch andere Sachen ins System aufgenommen werden wie Messerkampf, Bodenkampf Escrima ,Kali oder Arnis ist es natürlich eine schöne Abwechslung für den Schüler.
Allerdings sollte man auch ein wenig darauf achten das der Schüler nicht überfordert wird, denn bei dem einen oder anderen kann es dazu führen das er den Überblick verliert und eher an "Unerreichbares" denkt weil es einfach zu viel wird und er die Lust am Gesamten verliert.
Genau deswegen sollte es ein Lehrer möglichst gut einschätzen wie weit der Schüler ist. (Geistig und Körperlich)
Am Besten ist immer die Voraussetzung eine gute Basic zu haben für alles.
Grüße,
BakMee
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  #13  
Alt 11-04-2010, 21:35
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Hallo, danke für eure Beiträge.

Ja Ng Ying Hung Kuen ist ein freier Stil. Sprich es gibt keine Vorgaben, Stände und Blocks usw lassensich mitder kombinieren.
Selbstverteidigung ( Chi Na Shu) haben wir auch wird aber relativ spät gelehrt.

LG
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  #14  
Alt 12-04-2010, 21:25
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Kampfkunst: 功夫 , 散打
 
Registrierungsdatum: 01.11.2006
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Ich will garniemandem zu nahe treten, aber wozu noch mehr techniken? Sitzen die basics , ich meine sitzen die basics wirklich, dann benötigt man auch kaum noch mehr. Reagiere ich schnell genug und läuft die einfachste Technik voll automatisch ab und langt das passts einfach. Ich sehe zu viele die viel armfuchtelei beigebracht bekommen aber noch nichtmal paksao verstanden haben....

das ganze sieht dann nur anders aus wenn man entweder auf wettkampf will oder das ganze für sich weitermachen will.

Ich kann mich auch ein leben lang mit einer Form beschäftigen, da gibt es kein "fertig sein". Die Formen verändern sich auch immer wieder, und wenns mal 4 jahre sind in denen sich nichts tut.

Ich finde 1,3/4 jahre für viel zu früh , da wurde noch zu oberflächlich gearbeitet um schon nach mehr zu rufen, dann kommt nur verwirrung und falsche idee dazu.

lg
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  #15  
Alt 13-04-2010, 15:42
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Kampfkunst: Ma Tsun Kuen Taijiquan & Puquan
 
Registrierungsdatum: 06.05.2007
Beiträge: 582
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So ist es.

Grundtechniken und -prinzipien nimmt man immer mit und übt sie immer weiter, bis sie feiner und auch klarer sind. Dann erkennt man, dass die Formfiguren auch nur variierte Grundtechniken bzw. -prinzipien sind. Dann wird es plötzlich unwichtig neue Formen zu lernen.
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