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  #1  
Alt 11-12-2003, 14:53
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Kampfkunst: Shaolin Kung Fu, Yuen Kune Do, Capoeira
 
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Standard Neuer Kung Fu Stil. Was hält ihr davon?

Hallo an alle Anhänger des Kung Fu,

washält ihr von neuen Kung Fu stilen die entiwckelt werden aus trad. systemen???
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  #2  
Alt 11-12-2003, 15:06
Benutzerbild von Sir Lothar
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Kampfkunst: Shaolin Quan Kung Fu und gelegentlich anderes ...
 
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Warum sollte man das machen ? Sind dir die Stile wie sie sind nicht gut genug ?


mfg Lodda
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  #3  
Alt 11-12-2003, 15:09
Benutzerbild von Le Lôi
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Hallo Xiao Lung

Ich nehme an, du beziehst dieses posting auch auf deinen eigenen Stil!?!

Ich persönlich finde, dass traditionelle Stile schon Erneuerungen brauchen können, aber weshalb muss man gleich seinen eigenen Stil kreieren? Es sei, man hat nicht bei einem seriösen Meister gelernt oder man hat nicht das ganze Programm eines Stiles mitbekommen. Ich finde es gut, dass man sich weiterentwickelt und auch über den Tellerrand guckt, doch muss man gleich jedesmal einen neuen Stil günden. Ich glaube nicht!

Gruss

Zitat:
Zitat von Xiao_Lung
Hallo an alle Anhänger des Kung Fu,

washält ihr von neuen Kung Fu stilen die entiwckelt werden aus trad. systemen???
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  #4  
Alt 11-12-2003, 15:10
Benutzerbild von Thorre
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... wenn der neue Kung Fu Stil auf der Entdeckung eines 23Jährigen beruht, daß das traditionelle Shaolin Kung Fu „Lücken“ aufweist, dann bin ich skeptisch...
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  #5  
Alt 11-12-2003, 15:25
Benutzerbild von Sir Lothar
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Kampfkunst: Shaolin Quan Kung Fu und gelegentlich anderes ...
 
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@ Xiaolung

Wenn du "Meister" deines Stiles bist und dir nichts mehr einfällt was du noch lernen könntest, darfst du diese Frage noch einmal stellen ...

mfg Lodda
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  #6  
Alt 11-12-2003, 15:31
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Kampfkunst: Shaolin Kung Fu, Yuen Kune Do, Capoeira
 
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Danke für die Antworten,

nun ja bezüglich auf lücken aufweist. Oder gleich einen eigenen Stil kreeirt. Ich habe meni System das trad. Shaolin Kung Fu sehr wohl gelernt und man kann niemals die Lehre vollenden in diesem Bereich. Ich würde eher sagen ich habe zu dem traditionellen was ich dazu gelernt habe einfach die anderen Kampfkünste einfliesen lassen. Wie zum beispiel das reflextraining für den Infight oder den Bodenkampf vom Brazilian Jiu Jitsu. Und mehr nicht. Aber trotzdem müßte man dann ja sagen es ist nicht mehr das traditionelle Shaolin Kung Fu. Würde ich mit rigendwelchen titeln oder sonstigen sachen prahlen wollen. Dann hätte ich auch so tolle bilder aus china gemacht mit irgendwelchen berühmten meistern die namen würden überall auftauchen ich würde mehr als genug geld verlangen als monatsbeitrag und jeden zulassen und meine schule wäre übersäht mit urkunden, das ist alles nicht mein ziel. Nur das wissen zu erweitern und kombinieren ohne das alte system in seiner struktur oder basis zu ändern das ist der sinn und zweck der sache:
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  #7  
Alt 11-12-2003, 15:39
Benutzerbild von Le Lôi
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@ Xiao Lung

Wo ist das Problem, dass man im traditionellen Kung Fu andere Sachen ins Training einfliessen lässt. All diese von dir erwähnten Sachen kann man auch unter dem Sanda Training einfliessen lassen. Dort geht es ja nur um den Kampf.

Aber eben einen eigenen Stil deswegen kreieren, weil er anscheinend Lücken aufweist. Das heisst sich eine Stufe über deine Lehrer und dem Wissen von Shaolin stellen. I don't know!

Thorre hat es richtig erkannt.

Gruss

Zitat:
Zitat von Xiao_Lung
Danke für die Antworten,

nun ja bezüglich auf lücken aufweist. Oder gleich einen eigenen Stil kreeirt. Ich habe meni System das trad. Shaolin Kung Fu sehr wohl gelernt und man kann niemals die Lehre vollenden in diesem Bereich. Ich würde eher sagen ich habe zu dem traditionellen was ich dazu gelernt habe einfach die anderen Kampfkünste einfliesen lassen. Wie zum beispiel das reflextraining für den Infight oder den Bodenkampf vom Brazilian Jiu Jitsu. Und mehr nicht. Aber trotzdem müßte man dann ja sagen es ist nicht mehr das traditionelle Shaolin Kung Fu. Würde ich mit rigendwelchen titeln oder sonstigen sachen prahlen wollen. Dann hätte ich auch so tolle bilder aus china gemacht mit irgendwelchen berühmten meistern die namen würden überall auftauchen ich würde mehr als genug geld verlangen als monatsbeitrag und jeden zulassen und meine schule wäre übersäht mit urkunden, das ist alles nicht mein ziel. Nur das wissen zu erweitern und kombinieren ohne das alte system in seiner struktur oder basis zu ändern das ist der sinn und zweck der sache:
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  #8  
Alt 11-12-2003, 15:45
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Kampfkunst: Shaolin Kung Fu, Yuen Kune Do, Capoeira
 
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Zitat:
Zitat von Le Lôi


Aber eben einen eigenen Stil deswegen kreieren, weil er anscheinend Lücken aufweist. Das heisst sich eine Stufe über deine Lehrer und dem Wissen von Shaolin stellen. I don't know!

Thorre hat es richtig erkannt.

Gruss
Ok jetzt habe ich verstanden wo das missverständnis liegt, dann war das falsch ausgedrückt und ich habe es sofort auch auf der homepage geändert. Ich würde mich niemals über das wissen und können meiner trainer oder meines meisters stellen. Ich würde auch niemals ein System das ich mein ganzes leben lang fast trainiert habe schlecht machen noch verändern wohl lediglich ergänzen. Ich habe diesen fehler aber jetzt auf auf meiner homepage korigiert.
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  #9  
Alt 11-12-2003, 15:49
Benutzerbild von Dragon Lord
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Zitat:
Zitat von Xiao_Lung
Danke für die Antworten,

nun ja bezüglich auf lücken aufweist. Oder gleich einen eigenen Stil kreeirt. Ich habe meni System das trad. Shaolin Kung Fu sehr wohl gelernt und man kann niemals die Lehre vollenden in diesem Bereich. Ich würde eher sagen ich habe zu dem traditionellen was ich dazu gelernt habe einfach die anderen Kampfkünste einfliesen lassen. Wie zum beispiel das reflextraining für den Infight oder den Bodenkampf vom Brazilian Jiu Jitsu. Und mehr nicht. Aber trotzdem müßte man dann ja sagen es ist nicht mehr das traditionelle Shaolin Kung Fu. Würde ich mit rigendwelchen titeln oder sonstigen sachen prahlen wollen. Dann hätte ich auch so tolle bilder aus china gemacht mit irgendwelchen berühmten meistern die namen würden überall auftauchen ich würde mehr als genug geld verlangen als monatsbeitrag und jeden zulassen und meine schule wäre übersäht mit urkunden, das ist alles nicht mein ziel. Nur das wissen zu erweitern und kombinieren ohne das alte system in seiner struktur oder basis zu ändern das ist der sinn und zweck der sache:


Also eigentlich sind die Kung Fu stile gut genug wie sie sind und es giebt schon so viele mix stile wie jj bjj jkd personal self...etc.etc Klar kannst du dein eingnen Kampfstyl habn hat ja auch jeder bissn von daher wäre es nich nötig ein eignen Kung fu Styl zu grunden es gab soviele das viele sogar ausgestorben sind.
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  #10  
Alt 11-12-2003, 15:54
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Hey Kleiner Drachen,
Du solltest Dich auf Deiner Homepage mal um die Orthographie kuemmern. '
Nur so als Tip.

Gruesse
__________________
Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen. - Ludwig Wittgenstein
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  #11  
Alt 11-12-2003, 19:40
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Zitat:
Zitat von Xiao_Lung
Hallo an alle Anhänger des Kung Fu,

washält ihr von neuen Kung Fu stilen die entiwckelt werden aus trad. systemen???
Die für uns jetz, als traditionellen geltenden Systeme haben sich auch irgendwann aus Etwas entwickelt und waren zur Zeit Ihrer Entstehungsgeschichte manchem Zeitgenossen ein Dorn im Auge oder unnötig(Fundamentalismus). Nach dem Motto, alt=traditonell=guuuuut, neu=anti-traditionell(möglicherweise anders, gemischt oder womöglich weiter entwickelt?)= falsch, schlecht. Und wer sich heute für das Neue begeistert ist meistens der Traditionallist von Morgen. Die Analogie zieht sich doch durch alle Bereiche. Wissenschaft, Religion, ............!
Die Frage zeigt die Kapazität der Betroffenen, Neuem zu begegnen. Dennoch muß klar sein, dass ohne Erfahrungswerte beider Seiten derlei Fragen eher hypothetisch sind.
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  #12  
Alt 11-12-2003, 20:26
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Hallo Xiao-Lung,

geh mal auf unsere Homepage oder besuch ein Seminar von Shifu Christian Kronmüller, dann siehst du mal trad. Shaolin Kung Fu. Alle Dinge, die du aus anderen Stilen in das Kung Fu integrierst sind eigentlich schon Bestandteil des Shaolin Quan Kung Fu.


Und noch was an Thorre:

Man muss nicht erst 60 oder 70 Jahre alt sein, um Kung Fu zu verstehen.
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  #13  
Alt 11-12-2003, 20:55
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Tatsächlich sind die alten Stile nichts weiter als persönliche Stile - von einer Einzelperson oder einer Gruppe von Übenden geprägt. Kein Stil hat etwas 'geheimes', entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg der Übenden (was natürlich sehr relativ ist) ist die Didaktik des Unterrichts. Effektive Übungen deren Ergebnisse in der Anwendung zueinander passen sind besser als irgendwelche auf intellektueller Basis zusammen gewürfelte Sachen. Nach dem Prinzip 'mit der Übung trainiere ich diesen einen Muskelstrang und mit der den', wie es dank moderner Sportwissenschaft durchaus auch vorkommt.

Alte Meister haben sich zumeist nich um Stilbezeichnungen geschert (die sowieso erst seit der Ming-Dynastie in Mode sind), der Stil hat dann den Namen des Meisters bekommen bzw. den seiner Familie, seines Dorfes oder sonstwas. Oder der Meister hat mit seinem Stil irgendwas ehren wollen (Beispiel Choy Lay Fut) oder andere haben den Stilnamen erfunden (Beispiel Taijiquan). Immer war es aber eine persönliche Auffassung von Kampftraining, und die populären Stile wurden nur deswegen bekannt weil die Begründer oder eine/mehrere der darauffolgenden Meistergenerationen außerordentliche Fähigkeiten zur Schau gestellt haben. Ein gutes System funktioniert halt nur mit einem guten Lehrer. Die Theorie hilft einem nicht allzuviel wenn man niemanden hat der es in die Praxis umgesetzt hat.

Demnach kann man sagen die ganzen Stil-bezeichnungen sind eigentlich nur Blödsinn weil es im Prinzip ja nur 'temporäre' Bezeichungen waren. Meister X hat das X-quan begründet, sein Schüler hat aber wieder basiernd auf seinen Erfahrungen das Y-quan begründet - oder beide Stile wurden einfach nur nach dem jeweiligen Lehrer benannt und sind im Prinzip dasselbe Konzept.

Genau hier haben wir den springenden Punkt denke ich - Erfahrung. Vor 300 Jahren hat jemand seine Fähigkeiten nämlich unter Beweis stellen müssen. Im Kampf, egal ob zur Verteidigung seines Heimatdorfes, der Erfüllung seiner Pflicht als Leibwächter oder Soldat/Söldner oder in Form eines offiziellen Duells. Berühmt wurde nur der der in der Anwendung seines Trainings Erfolg hatte. Die Erfahrungen aus dieser Anwendung floss dann ins Training mit ein. Wenn jemand im Kampf gemerkt hat, dass das Training eine bestimmte Fähigkeit nicht ausreichend trainiert, oder dass man das ganze Konzept durch irgendwelche Übungen erweitern könnte, die der Meister vielleicht von woanders her gelernt hat, dann hat er das eben geändert - in erster Linie für sich selbst, für sein eigenes Training.
Somit wäre eine Stilneugründung geschehen, und es ist nichts ungewöhnliches daran - nur wer kann heutzutage von sich behaupten, aus eigener Erfahrung beurteilen zu können welche Übungen Fähigkeiten hervorbringen, die in absoluten Extremsituationen hilfreich sind oder nicht?

Abgesehen davon dass die Chinesen eine etwas andere Einstellung gegenüber dem Lernen haben als der moderne Europäer, man somit eine für die meisten unvorstellbare Hingabe an das Training anbringen muss bevor man überhaupt irgendwelche Fähigkeiten entwickelt, fehlen den meisten Leuten doch auch wirklich aussagekräftige Erfahrungen. Besser gesagt: Wer kann seine Erfahrungen schon mit denen der großen Meister vergleichen? Wer hat soviel geübt, soviel Verständnis für die korrekten Übungen, wer hat soviel gekämpft? Die Frage ist offensichtlich eine rhetorische...
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  #14  
Alt 12-12-2003, 08:10
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Vielen Dank nochmals für die verschiedenen und vielen Antworten. Wie ich das so gelesen habe sind wenigstens ein paar meiner Meinung.

Xiaoshi: ich muss dazu sagen das ich fast 5 Jahre im Personenschutz und an der tür gearbeitet habe und ich in diesem bereich auch viele Sachen mitbekommen habe.

Es war niemals mein Gedanke einen Stil für schlecht zu empfinden und ihn deswegen verbessern zu wollen. Un ich bin auch keiner der Blender der vorgibt ihc habe hhier und da bei dem und dem trainiert. Es ist nur eine weiterentwicklung. Das einfließen persönlicher erfahrungswerte oder vorlieben, den schließlich macht das jeden kampfkünstler einzigartig. Man sollte bedeneken wie alt ist das Aikido???? Wie alt ist Tae Kwon Do????
Aber lol vielleicht sollte ich auch einen verband gründen und warten bis ich mitte 30 bin dann könnte ich meinen 10 . dan mir verleihen wie manch anderer in deutschland und paar fotos mit kung fu großmeistern machen oder ein seminar besuchen das mein lebenslauf voll auschaut ;-)
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  #15  
Alt 12-12-2003, 10:36
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Ich wollte hier auch keine Anschuldigungen um mich werfen. Man sollte nur bedenken dass man mit einem Stil-namen immer irgendeine Aussage trifft. Weil du das Beispiel gebracht hast: Ueshiba wollte sein Aikido geistig vom Aikijutsu trennen, weil er seine persönliche Lebenserfahrung miteinfliessen lassen wollte. Es steht jedem frei dass zu tun, und wenn du praktische Erfahrungen hast wird das auch seinen Sinn haben.

Die Frage die sich mir nur stellt ist die: Wozu der Name? Es gibt auch im chinesischen Raum Meister, die verschiedene Sachen gelernt haben, aber trotzdem keinen neuen Namen prägen. Beispiel Liu Yunqiao. Der Mann hat von den verschiedensten Meistern gelernt und jeden dieser Stile nach seinen persönlichen Vorstellungen unterrichtet (wie es eigentlich jeder vernünftige Meister macht). Trotzdem hat er jedes Stilkonzept erhalten.
Entweder der Schüler hat sich einen Stil ausgesucht oder der Lehrer sagt 'als Grundlage machen wir diese und jene Übungen aus diesem Stil, danach geht´s mit diesen Übungen weiter'. Finde ich durchaus sinnvoll, ein Name ist allerdings nicht notwendig...
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